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 :: Revolutionärer 1. Mai in Zürich ::
 Themen | Anti-Kapitalismus/Globalisierung 07-04-2015 07:55
AutorIn : reader : http://www.revmob.ch/?page_id=574
Plakat Rev. Bündnis Politwochenende: 25. / 26. April auf dem Kanzleiareal Zürich, mit Gästen aus Ukraine, Türkei, Italien, Deutschland.
Am 1. Mai selber: Revolutionärer Block am Morgen, 9 Uhr Helvetiaplatz. Danach ab 12 Uhr Konzerte mit Glanton Gang und Caxton Press auf dem Kanzleiareal. Um 15 Uhr dann ab auf die Strasse, zur revolutionären Demonstration!
Plakat Rev. Bündnis
Plakat Rev. Bündnis
Plakat Rev. Aufbau
Plakat Rev. Aufbau
Aufrufstext des Revolutionären Bündnis Region Zürich (revmob.ch):

Gegen Krieg und Krise – Kampf dem Kapital

Auch dieses Jahr gehen wir am 1. Mai, dem internationalen Arbeiter_innenkampftag, auf die Strasse, um gegen Ausbeutung und Unterdrückung zu demonstrieren. Nach wie vor verursacht der Kapitalismus weltweit Armut, Krieg, Tierausbeutung und Umweltzerstörung. Täglich sehen wir, wie sich die Klassenwidersprüche verschärfen, wie die Mächtigen den Klassenkampf von oben führen. Ein aktuelles Beispiel ist das Freihandelsabkommen TiSA. Mit dem Abkommen sollen wichtige Teile der öffentlichen Versorgung der privaten Spekulation preisgegeben werden. Von solchen Privatisierungen profitieren einzig und allein die Unternehmen, für die Angestellten und Arbeiter_innen bedeuten sie eine weitere Verschärfung der Arbeitsbedingungen. Die jüngste Privatisierungswelle steht in einer Reihe mit zahlreichen Angriffen auf die Lebensbedingungen proletarischer Menschen in den verschiedensten Regionen. Die griechische Bevölkerung beispielsweise wird seit Krisenbeginn 2008 unter dem Druck der Troika mit massiven Sparprogrammen überzogen. Seither hat sich die soziale Lage der meisten Menschen in Griechenland dramatisch verschlechtert. In Italien, um ein anderes Beispiel zu nennen, hat die Regierung im letzten Jahr einen umfassenden Angriff auf den Kündigungsschutz gestartet. Es ist ein Schlag gegen eine soziale Errungenschaft, die von den italienischen Arbeiter_innen erkämpft und immer wieder in Massendemonstrationen verteidigt wurde.

Dass die Herrschenden ihre Interessen auch immer wieder mit kriegerischen Mitteln durchsetzen, zeigt sich aktuell unter anderem in der Ukraine. Dort treffen die Interessen zweier kapitalistischer Grossmächte aufeinander, was zu einem blutigen Bürgerkrieg geführt hat. Die Nato und die führenden EU-Regierungen haben den Staatsstreich in der Ukraine von Anfang an mitvorbereitet, finanziert und ideologisch gerechtfertigt. Die neue Regierung unter dem Oligarchen Poroschenko startete gleich mehrere Angriffe gegen die Arbeiter_innen im Land: Sie machte sich an die Umsetzung neoliberaler Reformen, unterdrückte und verfolgte jegliche linke Opposition und trieb einen Kriegskurs gegen die Bergbau- und Industrieregionen im Osten voran. Dabei schreckte die Regierung auch nicht davor zurück, mit offen faschistischen Kräften zusammenzuarbeiten.
Nicht nur in der Ukraine, auch an vielen anderen Orten sind rechte Kräfte auf dem Vormarsch: Finanzstarke neokonservative Verbände in ganz Europa hetzen gegen „kriminelle Ausländer“ und „Sozialschmarotzer“, der Staat arbeitet ungeniert mit Neonazis zusammen, in den Parlamenten erstarken Parteien, die den Hass auf Migrant_innen schüren. Das ist kein Zufall: Die Hetze gegen Sündenböcke – seien es Flüchtlinge, Sozialhilfebezüger_innen oder Arbeitslose – ist ein altbewährtes Mittel der Mächtigen, die Arbeiter_innenklasse zu spalten und zu entsolidarisieren. Rechte Hetze gehört zur kapitalistischen Krisenverwaltung dazu, sie ist ein Mittel des bürgerlichen Staates und des Kapitals, die herrschenden Machtverhältnisse zu sichern.

Krieg, Ausbeutung, faschistische Tendenzen – die Liste wäre endlos weiterzuführen. Doch es gibt auch weltweit Widerstand gegen dieses mörderische System: Gegen die Sparprogramme und den Sozialabbau in Europa hat sich eine breite Bewegung formiert, Tausende gingen dieses Jahr in Frankfurt gegen die Politik der Troika auf die Strasse. Die kurdische Bevölkerung in Rojava sah sich mit einer Offensive des IS konfrontiert, leistete jedoch unter widrigsten Bedingungen Widerstand und kämpfte erfolgreich für ein selbstbestimmtes Leben. Mit dem Widerstand in Rojava hat sich in kurzer Zeit eine breite internationale Solidarität gebildet. Ein breites Widerstandsfeld eröffnet sich auch im Care-Sektor: Gegen die aktuellen Privatisierungen und die Angriffe gegen die Arbeitsbedingungen in den Spitälern setzen sich Pflegearbeiter_innen an vielen Orten zur Wehr. Im Care-Sektor in der Schweiz sind 70% Frauen beschäftigt. Das prekäre Leben der in diesem Bereich arbeitenden Frauen, aber auch die stattfindenden Kämpfe zeigen, dass Antikapitalismus auch Feminismus bedeuten muss. Wo immer es gelingt, die verschiedenen Kämpfe auszuweiten und solidarisch zu verbinden, wird es möglich sein, eine gemeinsame revolutionäre Perspektive zu entwickeln: die Perspektive auf eine solidarische, klassenlose Gesellschaft ohne Ausbeutung und Unterdrückung.

Nehmen wir auch diesen 1. Mai zu Anlass, um für diese Perspektive zu kämpfen: Gegen Staat und Kapital, für die Revolution!

**************************************

Aufrufstext des Revolutionären Aufbau Schweiz (aufbau.org):

Kapitalismus führt in die Barbarei – Revolutionäre Perspektive erkämpfen!

Ob in Form von zunehmenden reaktionären Mobilisierungen, weiteren Angriffen auf die Klasse oder bei der anhaltenden Kriegstendenz; der Kapitalismus neigt zur Barbarei und offenbart dabei in der anhaltenden Krise sein wahres Gesicht umso mehr. Zeitgleich aber zeigt sich, dass sich gegen eine solche Entwicklung auch kämpfen lässt. Der Widerstand gegen Stadtaufwertung, Repression und reaktionäre Entwicklungen, Solidarität mit Streikenden und politischen Gefangenen, der Frauenkampf oder Formen des kämpferischen Internationalismus lassen sich am 1. Mai mit dem Kampf um eine revolutionäre Perspektive verbinden. Aus der Verteidigung unserer Errungenschaften hin zu einer revolutionären Perspektive: Auf einen kämpferischen 1. Mai!

Ob am revolutionären Politwochenende auf dem Kanzleiareal Zürich, in den revolutionären und antikapitalistischen Blöcken in Basel, Winterthur und Zürich oder auf dem revolutionären Treff am Nachmittag des 1. Mai: Erkämpfen wir uns eine revolutionäre Perspektive!
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  warum hevetiaplatz?
15.04.2015 19:47  
Wir starten die 1.-Mai-Demo dieses Jahr auf dem Helvetiaplatz und wollen damit ein Zeichen gegen die grenzenlose Aufwertung unserer Stadt setzen, die sich seit nunmehr 25 Jahren ungebremst fortsetzt. Die Europaallee ist DAS Symbol einer Stadtplanung, die die Stadt teilt: in arm und reich. Bevor das Monster sich weiter durch die Stadt frisst, sagen wir:

¡No pasarán!


AutorIn: 1mai
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