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 :: Ihr seid nur G8, doch wir sind Milliarden! ::
 Themen | G8 (Évian) | Krieg+Militarismus 27-05-2013 12:14
AutorIn : KGÖ Europa
Am 17. Und 18. Juni ist es wieder soweit: Die Repräsentanten der acht wirtschaftlich stärksten imperialistischen Staaten treffen sich zum alljährlichen G8-Gipfeltreffen. Seit 1975 wird dieses Treffen jährlich organisiert, bei dem die Staatschefs von Deutschland, USA, Großbritannien, Kanada, Italien, Frankreich, Japan und Russland zusammenkommen.
Die Treffen, die nicht verbindlich sind und keine Beschlüsse fassen, werden von den zusammenkommenden imperialistischen Staaten genutzt, um sich über die internationalen ökonomischen und politischen, in Zusammenhang damit auch den militärischen Entwicklungen auszutauschen und auszutesten.
Dabei versuchen die hochbewaffneten und kriegsbereiten Imperialisten ihre Interessen zu vertreten und werden unter anderem über Aufteilung und Zugang zu den begehrten Ressourcen der Welt, sowie ihre Strategien zur Unterwerfung der unterdrückten Länder und aktuelle und kommende Kriege, wie in Mali und Syrien, sprechen. Unter dem Vorwand "Demokratie und Freiheit" zu bringen, verdecken die imperialistischen Länder ihre Aggressionen und Besatzungen, jedoch gibt es genug Beispiele auf der Welt, die ihre Heucheleien aufdecken: Afghanistan, Irak, Syrien…
Die G8-Staaten sind dazu in der Lage, die Welt neu aufzuteilen und eine neue Geopolitik zu entwickeln. Mit ihrem Militärapparat, Militarismus und ihrer Kolonialpolitik verbreiten sie weltweit politische Reaktion und führen ihren Krieg gegen die Arbeiterklasse und unterdrückten Völker, sowie gegen jegliche Art des Widerstandes und fortschrittlicher Organisierungen fort. Von diesen Ländern, und vom Imperialismus insgesamt, ist nichts anderes zu erwarten als Repression, Reaktion, Ausplünderung und Armut.

Die "Großen 8" in Nordirland

Der diesjährige G8- Gipfel findet in Enniskillen/Nordirland statt. Gastgeber Großbritannien ist eine der aggressivsten und militaristischsten imperialistischen Mächte der Welt. Nach den USA haben sie die zweitgrößte Anzahl an Besatzungstruppen. Zudem ist Großbritannien Heimat vieler rohstoffförderner Konzerne.
Mit dem diesjährige Austragungsort Lough Erne Golf Resort hat sie einen symbolisch bedeutenden Versammlungsort ausgewählt – eines der Ziele eines Bombenangriffs der Irish Republican Army im noch besetzten Teil ihrer ehemaligen Kolonie Irland.
In Nordirland sind bis heute noch tausende britische Soldaten und auch die Regierung und das Parlament sind der britischen Krone verpflichtet. Noch immer gibt es eine breite Protestbewegung gegen die Fremdherrschaft und auch bewaffnete revolutionäre Kräfte unter dem Namen der Irish Republican Army (IRA) kämpfen auch heute noch militant für Freiheit und Gerechtigkeit.

No war- but classwar

Heute ist der internationale Kampf gegen den Imperialismus gespalten; ihm fehlt eine organisatorische Geschlossenheit. Um die Einheit der antiimperialistischen Kämpfe zu erreichen, muss der internationale Antiimperialismus als ein Kampf begriffen werden, an dem sich alle antiimperialistischen, demokratischen, revolutionären Parteien, Organisationen und andere Gruppierungen beteiligen.
Für den revolutionären Kampf ist der Antiimperialismus eine wichtige Entwicklung internationaler Bedeutung, denn unter den Bedingungen imperialistischer Globalisierung ist der proletarische Internationalismus die einzige Alternative gegen den Imperialismus.
Es ist wichtig in den Protesten und Organisierungen gegen den G8-Gipfel, den Kampf von einer reinen Protestbewegung und dem bloßen Teilnehmen an Aktionen wegzubringen. Hierfür ist es unsere Aufgabe, die Kämpfe gegen die G8 und andere imperialistische Institutionen zu konkreten Kämpfen mit Perspektive umzuformen, in dem wir breite Massen mit uns ziehen und mit dem Ziel Ergebnisse zu erreichen handeln. Hierfür dürfen wir die Kämpfe nicht nur bei diesen Ereignissen zu belassen und sie weiterentwickeln.

Eine andere Welt ist möglich – Die Jugend für den Sozialismus!

Viele revolutionäre Jugendliche und andere Gipfelstürme werden zum Protest nach Nordirland fahren. Gerade für uns Jugendliche bestätigt uns jeder neue Tag, dass der Imperialismus uns nichts zu bieten hat. Gegen die Perspektiv- und Zukunftslosigkeit des herrschenden Systems, ist der antiimperialistische, revolutionäre Kampf die Alternative für die Massen der Jugendlichen weltweit. Indem wir unsere Zukunft selbst in die Hand nehmen, ist der revolutionäre Kampf unsere einzige Möglichkeit die alte, kapitalistische Gesellschaftsordnung, durch eine neue, sozialistische zu ersetzen. In diesem Sinne rufen wir alle Jugendlichen auf, sich in den Reihen des Antiimperialismus zu stellen und die Zersplitterungen der internationalen antiimperialistischen Kämpfe in eine neue organisatorische Ordnung zu tragen.
Auf zum Gipfelstürmen am 17. und 18. Juni in Enniskillen!
Organisieren wir uns in der Aktionswoche zwischen dem 11. und 14. Juni in Großbritannien und den antiimperialistischen Aktionstagen zwischen dem 14. und 16. Juni.
FIGHT G8!
Es lebe der proletarische Internationalismus!
Für den Sozialismus!







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