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 :: Warum haben wir Aristide Pedraza mit einer Torte angegriffen ::
13-08-2012 14:12
AutorIn : Die gewaltige torte
Beiweise Am freitag am internernationaler anarchistisher trefen in st. Imier wurde Aristide Pedraza mit einer torte angegriffen. Hier ist dass kommuniqué und ein paar beweise leider nur auf französish.
Beiweise
Beiweise
Weil er 1996-1997 stellvertretender Polizeichef vom Kanton Waat war und sich dabei immer noch Anarchist nannte.

Weil wir auf die öffentliche Dienste scheissen, die nur der Kontrolle und der Befriedung dienen.

Weil die anarchistische Bewegung keine leute braucht, die die gleiche stinkende und wässrige Suppe servieren wie die Sozialdemokratie.

Weil wir den G8 von Evian nicht vergessen haben, Pedrazza sagte während einer Demo: "Die Chaoten sind nicht willkommen. Geht!"

Weil es in Anbetracht eines professionnellen Predigers, der Lektionen über Anarchismus auf einer Tribüne gibt, nichts besseres gibt als eine kleine Torte.

Weil man im Namen eines anarchistischen Treffens, das Anarchisten "Aller Tendenzen" zusammenbringen will, nicht behaupten kann, der Anarchismue sei gewaltfrei.

Weil die meisten Diskussionen von diesem treffen uns schreklich langweilen.

Weil wir jung sind und etwas Spass haben wollen.
Weil wir nur der Gewalt wegen gekommen sind.
 :: 1 Inhaltliche Ergänzung : > Ergänze diesen Artikel (.onion )
  Anarchismus besitzt verschiedene Strömungen
14.08.2012 09:00  
Müsste es diese idiotischen Richtungsstreit eigentlich geben? Nein, wenn alle mal von ihrem hohen Ross der reinen Wahrheit runterkommen würden...



die Insurrektionalisten z.B.:



müssten verstehen, dass der auftändige Anarchismus nicht nur von jugendlichen LebensabschnittanarchistInnen ausgemacht werden sollte. (Gruß an Alfredo!) Sie müssten menschenverachtende, nihilistische Taten von solchen trennen, die den sozialen Kampf unterstützen. Mit diesen Leuten kann es keine Solidarität geben. Propaganda der Tat,mit der Waffe in der Hand, Toten und Verletzten (Militarisierung) würde uns zurückwerfen.



Anderseits gibt es das Recht auf Widerstand in Revolutionszeiten, was nichts Heroisches an sich hat, sondern Lebenserhaltungsmaßnahme ist... Aber bereits vorher kann es solidarische, unterstützende Aktionen geben, wie InsurrektionalistInnen sie tagtäglich ausüben. Nur ist niemandem durch ein "Spiel mit dem Feuer" gedient, das nicht nur den Feind gefährdet, sondern in letzter Zeit auch zu eigenen bösen Verletzungen geführt hat. Außerdem werden die Gefängnisse weltweit mit Menschen gefüllt, die draußen viel mehr auf die Beine stellen könnten.



Dennoch gibt es weltweit Raum für sozial veantwortlich durchgeführte Aktionen.



Solidaritätarbeit besitzt folgerichtig eine große Bedeutung in der insurrektionalistischen Bewegung. Trotzdem sollte klar sein, wer unsere Solidarität verdient und wer nicht. Wobei nicht vergessen sollte, dass der Staat sich auch seine Feinde schafft und im Rahmen der "Terrorabwehr" auf die gesamte anarchistische Bewegung einschlägt. (wie derzeit in Italien, wo mit Sicherheit nicht nur die ominöse FAI von Repression betroffen ist.). Militante Umweltbewegungen, an denen sich auch AnarchistInnen beteiligen wie z.B. gegen die Bahnstrecke TAV haben unsere Solidarität verdient. Schlimm werde es, wenn sich zu diesen Leuten abgegrenzt würde, es bedarf unbedingt einer Differenzierung des Insurrektionalismus, selbst wenn er den Fehler begeht, sich nicht konsequent vom Nihilismus loszusagen. Das solte aber permanent eingefordert werden...



Wenn Menschen sich entscheiden einen selbsternannten Anarchisten zu torten, kann das vernünftige Gründe haben. Ich will den Verantwortlichen ihren Spaß nicht nehmen (den sie in ihrem Schreiben selbst betonen), würde ihn aber etwas zurückstellen. Sollte dieser Mensch wirklich in Evian über "Chaoten" hergezogen haben und (was noch schlimmer ist) mit der Polizei zusammengearbeitet hat, dann ist diese Aktion von mir zu unterstützen. Nur sollte sich dann mehr Mühe mit dem "BekennerInnenschreiben" gegeben werden und die Quellen der Untaten und Hintergründe beschrieben werden. Hier erwarte ich einfach Substanzielles, bisher gibt es nur Hinweise, die in die richtige Richtung geben...



Die AnarchosyndikalistInnen



Der Anarchosyndikalismus setzt an der Machtstruktur an und ist unterstützendswert, wenn er ein Kampfmittel des Anarchismus ist. Verliert er das eigentliche Ziel aber aus den Augen und ist Sammelbecken für frustierte GewerkschaftlerInnen (die Gewerkschaft als Fetisch), verwässert er zu bedeutungslosen Theoriezirkeln oder bringt sogar eigene Machstrukturen hervor ist er von vorneherein gescheitert. Er sollte sich auch nicht von anderen Strömungen loslösen oder über Menschen stellen, die sich für einen anderen Weg entschieden haben. So hat sich in Spanien die CNT vor Jahren z.B. von ihrer Jugendorganisation getrennt, die ihnen zu insurrektionalistisch (nicht nihilistisch) in Erscheinung trat. Als Konsequenz hat die CNT sehr an Attraktivität für junge Ungestüme eingebüßt, zu einer Zeit wo die alten Gefährten noch ihre Knarren zu Hause versteckt hatten und von alten Bürgerkriegszeiten schwärmten, während die Jungen die eine oder andere 'Bank" entglasten. Mit mehr Toleranz wäre dem Anarchismus oft besser gedient.



"Die Autonomen"



Vorneweg. Auch ich unterstütze z.B. Vegetarismus (besser noch Veganismus) und erwarte, dass bei unseren Events kein Fleisch offiziell angeboten wird. Es ist wichtig aufzuzeigen, dass es auch ohne geht und in bestimmten Gesellschaften ist Fleisch absolut verzichtbar. (während Andere darauf angewiesen sind) Nur neigen die Menschen, die sich immer noch als Autonome bezeichnen oft zu einem gewissen Dogmatismus , den ich ablehne. Außerdem haben sie, wie das Beispiel "Verzicht auf Fleisch" oft ihre bestimmten Themenfelder, die eigenständigeres Denken ersetzen. So muss es auch eine gewisse Toleranz geben, damit es nicht zur Selbstzerfleischung kommt. Es ist richtig zu eigenen Überzeugungen zu stehen und viele Selbstverständlichkeiten für Autonome sind zu unterstützen. , dennoch ist es wichtig sich auch darum zu bemühen, andere zu überzeugen und nicht nur vor dem Kopf zu stoßen. Vor allem ist es eine Grundvorrausetzung sich eigene Gedanken machen zu dürfen und keinesfalls auf VordenkerInnen zu setzten.Selbstbewusste AnarchistInnen wären z.B. niemals anfällig für Probleme (wie z.B. Antideutsche oder ähnliche Gruppen durch ihre Hetzkampagnen) leider auch seit Jahren in die anarchistische Bewegung bringen.



Es gab schon immer sympathische "Autonome" und Menschen, die wir schon vor mehr als zwei Jahrzehnten als "Automaten" bezeichnet haben. Auch haben sich AnarchistInnen innerhalb ihrer eigenen "autonomen Gruppe" organisiert. Ich vertrete die Ansicht, dass diese Gruppen immens an Bedeutung verloren haben, dennoch stehe ich Menschen, die sich als autonom und anarchistisch bezeichnen erst einmal positiv gegenüber. Von ihnen ist dann auch heute noch zu erwarten, dass sie z.B. langjährig besetzte Häuser (AZs) mit Leben füllen, während viele Alte sich inzwischen entnervt oder in ihrem Sinne "erwachsen geworden" mehr oder weniger entnervt zurückgezogen haben.



Was auch für Menschen gelten sollte, dich sich als Antifa mit anarchistischem Background organisieren. Die Antifa war und ist für viele ein Einstieg und eine Zeit, in der sie sich mit anarchistischen Themen auseinandersetzten. Wenn der antifaschistische Kampf dann ganz praktisch und ohne Maulheldentum auf der Straße geführt wird, ist noch jede anarchistische Antifa begrüßens- und unterstützenswert.



Also, Für die soziale Revolution! Torten für die, die sie sich verdient haben.


AutorIn: Anarchist
 :: Nicht inhaltliche Ergänzungen :
  1. Löschen — Löschen
  2. wieso löschen? — egal
  3. ... — oulala
  4. Die ganze Bäckerei statt nur eine Torte — Zen-Anarkismo
  5. Tortissimo — eine Freundin
  6. Wieso Lehrer? — Lehrerin
  7. aristide motherfucker — name
  8. Ach was! — Anarchist
  9. Ja aber das Contoir — gegen Militrarismus, in der Türkei und sowiso
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