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 :: Schlusserklärung vom anarchistischen Treffen in St-Imier ::
 Themen | Anti-Kapitalismus/Globalisierung | G8 (Évian) | Repression/Knast 13-08-2012 01:54
AutorIn : moi  |  übersetzt von : ich
Einstimmig angenommene Resolution von mir am Ende des Treffens:
Wenn wir ganz viele Torten hätten...

Das "anarchistische Treffen" blieb friedlich. Schlussendlich konnten alle entdecken, dass die Anarchisten genauso folgsam sind wie der Durchschnittsbürger. Man konnte endlich der ganzen Welt beweisen, dass die Anarchisten nette Leute und aus moralischen Gründen gegen Gewalt sind. Sie ist schön, die Demokratie, jegliche Kritik (solange sie freilich idealistisch blieb) hatte ihren Platz. Die Organisatoren (in den meisten Fällen Männer, weiss, Europäer) waren so nett, dass sie sogar das Patriarchat quasi abgeschafft haben, indem sie die Anarcha-Feministinnen zuerst sprechen liessen. Herrlich paternalistischer Akt, um so zu tun, als ob man den "Minderheiten"/"Unterdrückten" das Wort gäbe und alle Idealisten spielten mit.

Zu viele Männer! Skandal!

Zu viele Weisse! Skandal!

Zu viel Fleisch! Skandal!

Zu viele Palitücher! Alles Antisemiten! Skandal!

Kein Programm für die Gehörlosen! Skandal!

Überall Faschos! Skandal!

Entgegen unseren Erwartungen war die Unterdrückung nicht sofort aufgehoben, sobald wir in St-Imier ankamen, was den Idealisten "aller Tendenzen" die Gelegenheit gab, empört zu sein über die geringste Abweichung zu ihrer imaginären Welt. Doch schlussendlich diskutierten wir über all diese "ganz schlimmen" Probleme, um zur Schlussfolgerung zu kommen, dass wir uns doch alle ganz gut mögen.

Einige Missverständnisse, sicher. Das kann passieren, Irren ist menschlich, das nächste Mal wird's besser. Sogar als Anarchist kann man die Polizei mögen, das bleiben Kameraden, wir müssen alle Meinungen respektieren. Sonst werden wir stalinistisch und totalitär und erschiessen alle, die wir nicht kennen. Und alles in allem ist der Service der Polizei nicht so schlecht, sogar in der Anarchie braucht's Service public.

Schönes Programm. Für das nächste "weltweite Treffen" müssen nur die Würste etwas versteckt und hier und dort ein paar Schwarze, Frauen oder Taube hingestellt werden. Oder vielleicht ist es besser das auch beim nächsten Mal alles gleich bleibt. So wird auch dann niemand von den mühsamen Sachen sprechen.

Schöne Demokratielektion: Befriedung durch Integration. Und durch den "Kampf" haben wir diese schöne pure Sache verteidigt, die wir auf keinen Fall verlieren wollen: den sozialen Frieden. Übrigens eine soziale Errungeschaft. Schliesslich haben wir gemerkt, dass dieser sogar bei den Anarchisten funktioniert.

PS:

Sogar das Fernsehen spricht von "uns":
 http://www.espacenoir.ch/~ch/index.php/multimedia/video.html?view=video&id=qLLZfaxow_8

D'Platformistä händ gärn Service public:
 http://rebellion-osl.ch/declfinalanarkismo.pdf
 :: 1 Inhaltliche Ergänzung : > Ergänze diesen Artikel (.onion )
  Aristide Pedrazza oder Anarchie ist auch Service public
13.08.2012 13:41  


AutorIn: irgendwer
 :: Nicht inhaltliche Ergänzung :
  1. Gegen holde Helden — Zen-Anarkismo
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