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 :: Solidarität mit dem Uwaga-Kollektiv ::
 Themen | Anti-Kapitalismus/Globalisierung | Wohnungsnot/Squat | Migration/Antira/NoBorder 08-02-2012 18:19
AutorIn : Freunde des Uwaga-Kollektivs
Das Haus des Uwaga-Kollekivs an der Brandschenkestraße 60-64 in Zürich wurde heute durch die Bullen geräumt. Laut widersprüchlichen Aussagen der Bullen, werde das Haus noch heute, in ein paar Tagen oder erst in ein paar Wochen abgerissen – wers glaubt! Das Haus wird genauso wie die Stauffi leerstehen bleiben - ausser man besucht die Häuser wieder (So geschehen am letzten Freitag). Probebohrungen könnten ohne Weiteres im besetzten Haus stattfinden. Dies beweist das Beispiel Binz. Die Bewohner_innen des Hauses hatten auch immer betont, dass allfällige Probebohrungen ohne Behinderungen durchgeführt werden könnten. Die Eigentümerin – die Agruna AG – betont jedoch, dass auf dem Boden des Hauses neue Häuser gebaut werden sollen. Und dies so bald wie möglich. Wie diese Häuser in etwa aussehen könnten, kann man ja an der Nachbarschaft ablesen. Dort reiht sich Bonzensiedlung an Bonzensiedlung.

Der knappe Wohnraum in Zürich wird also noch weiter verspekuliert und an Bonzen und anderes Gesindel verkauft. Die fadenscheinige Begründung der Bullen schaffte es jedenfalls, die – wie immer leicht zu beeindruckenden – 0815-Journis derart zu überzeugen, dass sie die Einsätze ohne Kritik oder irgendwelchen Kommentaren fröhlich an die Redaktion weitergeben. Dies ist zur traurigen Gewohnheit geworden. Beinahe ausnahmslos schreibt die Presse das einfach zu lesende Bullenprotokoll ab. Kritische Fragen unerwünscht. Da müsste man sogar nachdenken. Dies überlässt man dann doch lieben den Bullen – die haben ihren Beruf ja gewählt, um viel nachdenken zu können. Dies hat sich auch während der Räumung gezeigt. Der schnell zuckende Finger am Abzug des Gummischrotgewehrs hat sich wie so oft bewährt. Später kann man dann in der Presse wieder über das Gewaltpotenzial der verdorbenen Jugend heulen und sich als Opfer darstellen. Immerhin flogen ein paar Bullen beim Räumungsversuch beim betreten der, extra für sie vorbereiteten, Eisfläche auf die Fresse. Ein kleiner Wermutstropfen an einem beschissenen Tag.

Das Haus ist nun leer; verlassen. Der Platz für alle Leute, welche sich nicht in dieses beschissene, kapitalistische System eingliedern wollen und/oder nicht genügend Geld haben, um sich in der ach-so-tollen Welt auszuleben und selbst verwirklichen zu können, ist zerstört. Der Keller des Hauses hätte ohne Weiteres in ein Museum verwandelt werden können. Dies ohne irgendwelche Zuschüsse von Staat, Kanton und Stadt. Die stecken das Geld ja sowieso lieber so genannt ‘etablierten Einrichtungen’, wie dem Opernhaus, in den Arsch. Als ob die davon nicht schon genug hätten. Aber die Bonzen schreien ja nach Unterhaltung.

Jedes Mal, wenn unser Ruf nach mehr Freiheit, Selbstbestimmung und unkommerziellen Räumen und Plätzen lauter wird, werden diese Rufe mit allen Mitteln und möglichst radikal mit viel Gewalt vom Staat erstickt. Seien es nun Partys wie am Bellevue oder am Central oder die Besetzung eines Hauses. Die Bullen stehen immer bereit und warten nur darauf, losprügeln zu dürfen. Wir lassen uns jedoch nicht von euch beherrschen und unterkriegen. Wir werden weiterkämpfen und unser Ruf nach Freiheit wird immer lauter werden. Wenn ihr diesen Ruf jetzt noch mit Müh und Not in euren Hetzblättern wegschreiben könnt. Lange wird euch das nicht mehr gelingen. Wir sind traurig, wütend und voller Hass! Wir werden immer wieder kommen; egal wie vielen Leuten ihr auch immer mitten im Winter das Dach über dem Kopf wegreißt

Solidarität mit dem Uwaga-Kollektiv!

Den Häusern denen, die sie nutzen!

Für mehr Freiräume – Wer Wind sät, wird Sturm ernten!

Gegen Gott, den Staat und die Bullen!

One solution – Revolution!

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Freunde des Uwaga-Kollektivs
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  1. Die Giftstoffe unserer Zeit! — Umwelt
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