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 :: Communiqué zur Antikapitalistischen Demo in Bern ::
 Themen | Anti-Kapitalismus/Globalisierung 08-10-2011 18:03
AutorIn : Antikapitalistische Kampagne : www.ak-kampagne.ch
Zum Abschluss der Kampagne „In Bewegung bleiben – Kapitalismus abschaffen“ haben heute über 150 Leute in Bern lautstark gegen Staat und Kapital demonstriert. Nach mehr als einem Monat, in dem mit vielfältigen Aktionen und Inhalten auf die Härten des Kapitalismus aufmerksam gemacht wurde, haben wir unsere Kritik erneut auf die Strasse getragen. Abgesehen von zwei kleinen Zwischenfällen, bei denen reaktionäre Kleinbürger mit übertriebenem Geltungsdrang den Demozug aufzuhalten versuchten und gegen Demonstrierende handgreiflich wurden, verlief die Demo ohne Zwischenfälle. Die Störer wurden von Demoteilnehmenden ruhig gestellt.
Zum Abschluss der Kampagne „In Bewegung bleiben – Kapitalismus abschaffen“ haben heute über 150 Leute in Bern lautstark gegen Staat und Kapital demonstriert. Nach mehr als einem Monat, in dem mit vielfältigen Aktionen und Inhalten auf die Härten des Kapitalismus aufmerksam gemacht wurde, haben wir unsere Kritik erneut auf die Strasse getragen. Abgesehen von zwei kleinen Zwischenfällen, bei denen reaktionäre Kleinbürger mit übertriebenem Geltungsdrang den Demozug aufzuhalten versuchten und gegen Demonstrierende handgreiflich wurden, verlief die Demo ohne Zwischenfälle. Die Störer wurden von Demoteilnehmenden ruhig gestellt.

Besammlungspunkt war 16.00 Uhr bei der Heiliggeistkirche am Bahnhofplatz, wo die Demoteilnehmenden begrüsst wurden und mit Beispielen aufgezeigt wurde, welchen Schaden der Kapitalismus tagtäglich anrichtet. Mit Sprechchören und Feuerwerk zog die Demo durch die Altstadt. Mit einer Rede zu Bedarfswirtschaft wurde beim Kornhausplatz auf unseren täglichen Kampf für eine Welt ohne Staat und Kapital aufmerksam gemacht. So würde in einer Bedarfswirtschaft solidarisch produziert und verteilt, was die Menschen brauchen. Jeder nach seinen Fähigkeiten und Bedürfnissen. Ebenfalls beim Kornhausplatz wurde ein Transparent mit der Aufschrift „Scheiss auf Wahlkampf, wir wollen Klassenkampf“ aufgehängt. Beim Hirschengraben wurden Teilnehmenden sowie Passanten, mit einer Rede, unsere Kritik am Kapitalismus und dessen Garant, dem bürgerlichen Staat, vermittelt. Darin wurde auch ersichtlich, wieso Reformen niemals eine grundlegende Verbesserung der Verhältnisse bringen werden. Lautstark zog der Demozug anschliessend über den Bahnhofplatz zur Reitschule, wo die Demonstration ihren Abschluss fand.

Die Demonstration stellt den Abschluss der antikapitalistischen Kampagne dar, jedoch ist damit noch lange nicht erreicht, was wir wollen. Unser Kampf gegen ein System, in dem täglich zehntausende verhungern, während andere durch Eigentumsrechte Milliarden anhäufen; gegen ein System in dem die grosse Mehrheit gezwungen ist ihre Arbeitskraft zu verkaufen; gegen ein System in dem eine kleine Minderheit über alles verfügt und bestimmt; gegen ein System, das keine Rücksicht nimmt auf Natur, Tier und Mensch, geht weiter. Es ist ein täglicher Kampf, in dem wir euch alle aufrufen, zu diskutieren, selbst aktiv zu werden, euch zu organisieren und dadurch einen Beitrag zu leisten dieses System über den Haufen zu werfen. Denn dieses System wollen wir nicht! Wir wollen eine Wirtschaft, die für die Bedürfnisse der Menschen produziert, die Natur nicht zerstört und für jeden und jede genügend hergibt. Wir wollen eine selbstorganisierte, herrschaftslose Gesellschaft.

Wir werden keine Ruhe geben, bis der Kapitalismus abgeschafft ist und bleiben auch weiterhin in Bewegung! Für die soziale Revolution!
 :: 7 Inhaltliche Ergänzungen : > Ergänze diesen Artikel (.onion )
  Gegendarstellung: Demo für wenige statt für alle
08.10.2011 18:36  
Heute Samstag 8. Oktober war es wieder einmal soweit: Die Privilegierten von Bern nahmen die Innenstadt in Beschlag. Rund 60 grossenteils vermummte und bewaffnete (Helme, Pfefferspray) Chaoten marschierten durch Spital- und Marktgasse, blockierten den öffentlichen Verkehr und verschreckten Passanten mit Knallpetarden. Einzelne Personen wurden gar mit Pfefferspray attackiert. Was der Inhalt des Marsches war wurde nicht klar, nur eines: Die Innenstadt war heute Nachmittag für wenige statt für alle zugänglich.

Polizeikräfte waren während des Marsches kaum zu sehen, der illegale Marsch wurde vom rot-grünen Gemeinderat geduldet. Einmal mehr gestand die rot-grüne Regierung einer Hand voll Chaoten Privilegien zu, von welchen normale Bürger nur träumen können. Angriff auf die körperliche Integrität, Parkieren im Halteverbot, Autofahrt durch Markt- und Spitalgasse, blockieren des öffentlichen Verkehrs, Abfeuern von Knallpetarden, Vermummung und Durchführung einer illegalen Kundgebung. Gesetze und Reglemente? Diese gelten für normale Brüger, privilegierte Chaoten geniessen Sonderrechte. Rot-Grün: Für wenige statt für alle.

Wie formulierte es SP-Präsident Christian Levrat kürzlich: "Das Wahljahr [..] wird darüber entscheiden, ob in der Politik weiterhin die Sonderinteressen einiger Weniger im Zentrum stehen sollen". Genau, im Wahljahr 2012 (Gemeindewahlen) wird sich entscheiden, ob weiterhin einige Wenige sich jegliche Frechheiten herausnehmen dürfen, oder ob Regeln wieder für alle gelten.


AutorIn: Bernhard Eicher | Web:: www.bernhard-eicher.ch
  @bernhard
08.10.2011 21:52  
und wie wars am svp-familien tag? schade schade dass du keine blicke über den tellerrand wagst...


AutorIn: hallobernhard
  Hallo Wahlkämpfer (Bernhard)
08.10.2011 22:57  
"vermummte und bewaffnete (Helme, Pfefferspray)"

Du prangerst hier an, dass sich Demoteilnehmer_innen vermummen. Offensichtlich hast du dich noch nie mit staatlichen und gesellschaftlichen Repressionsorganen auseinander gesetzt. Erstens stehen Persönlichkeiten (für Wahlkämpfer_innen und Parlamentarier_innen vielleicht unverständlich) im Hintergrund und zweitens will man so Repression von Seiten der Polizei als auch der Arbeitgeber_innen verhindern (wie du dir als FDPler vielleicht vorstellen kannst, haben diese nicht gerade Freude daran, wenn ihre Angestellte an antikapitalistischen Demonstrationen teilnehmen). Zudem redest du von "Bewaffnung"; zuerst möchte ich dir hierbei in's Gedächtnis rufen, dass nicht die Demonstrant_innen Pistolen haben, sondern die Polizei ( http://ak-kampagne.ch/index.php/texte/inhalte/9-polizei). Zudem gehört Pfefferspray bei einer Demo zu einem Selbstschutz-Konzept (ja, so etwas gibt es!) - wenn die Demos von Dritten angegriffen werden (vgl. heute -> J. Hofer), muss man sich dagegen wehren. Anders als du es vielleicht gerne (wahlkampfbedingt) hättest, werden solche Personen nicht gleich verschlagen, sondern zuerst gebeten, danach halt dazu gebracht, eine Demo zu verlassen. Ansonsten würden sowohl Demoteilnehmer_innen als eventuel auch Passant_innen gefährdet (Polizeieinsätze, bei Eskalationen).

Weiter sprichst du von "Chaoten" - was veranslasst dich, dieses Wort zu benutzen? Du diskreditierst hier Personen, ohne dich mit deren Inhälte oder Aktionen wirklich auseinanderzusetzen. Da dir offensichtlich das Motto der Demo nicht passt (uhuu, die sind gegen Kapitalismus), versuchst du, ohne irgendwelche Argumente benutzen zu müssen, die Teilnehmer_innen halt auf eine andere Weise in der Öffentlichkeit schlecht zu machen..

"Was der Inhalt des Marsches war wurde nicht klar" - wenn du auch nur bei einer Rede zugehört hättest, oder auch nur einmal die Website der Kampagne (ak-kampagne.ch) besucht hättest, würdest du vielleicht die Inhälte auch verstehen.

Danach empörst du dich darüber, dass "gesetze" nicht eingehalten wurden - über eine solche Obrigkeitsgläubikteit und naive Gesetzestreue kann ich nur lachen. Vielleicht liest du besser noch einmal die angeblich nicht vorhandenen Inhälte der Demonstrant_innen durch.

Du nimmst zudem mehrmals Bezug auf "Rot-grün", merkst aber nicht, dass die Kritik vieler Demoteilnehmer_innen auch auf den Staat und das Parlament ging; sie wollen eine soziale Revolution und haben mit Parteien und unserer ach-so-tollen-und-nie-hinterfragten-Demokratie nicht viel am Hut (uhuu, "Antidemokraten" - schon mal überlegt, dass die Demokratie nicht das Mass aller Dinge ist?).

Beschäftige dich doch etwas weniger mit Wahlkampf, lies mehr Bücher und setz dich etwas mehr mit Inhälten auseinander.

Herzlichst, ein Chaot.


AutorIn: egal
  An Bernhard die Dritte
08.10.2011 23:10  
Noch etwas mehr zum Thema Vermummung & "Schwarzer Block", von Leuten, die deiner Meinung nach ja nur randalierende Chaoten sind:

 http://buendnis-gegen-rechts.ch/archiv/Selbstschutz/Vermummung.htm

 http://buendnis-gegen-rechts.ch/archiv/Selbstschutz/BlackBlock.htm

Viel Spass beim über-den-Tellerrand-blicken.

ein Chaot mit Herz (das braucht er, sonst würde er sich über solche wahlpolitischen, unüberlegten und profilierenden Aussagen, wie die eines Bernhard Eichers, tödlich aufregen)


AutorIn: egal
  Ein neuer Indy-Communiqué-Schub von Bernhard?
08.10.2011 23:47  
Ui, der Bernhard war aber wieder mal schnell da. Schon noch interessant, von was der so träumt:

"Einmal mehr gestand die rot-grüne Regierung einer Hand voll Chaoten Privilegien zu, von welchen normale Bürger nur träumen können. Angriff auf die körperliche Integrität, Parkieren im Halteverbot, Autofahrt durch Markt- und Spitalgasse, blockieren des öffentlichen Verkehrs, Abfeuern von Knallpetarden, Vermummung und Durchführung einer illegalen Kundgebung. "

Der Inhalt wurde ihm nicht klar. Das ist klar. So etwas wie Kapitalismuskritik liegt schlicht ausserhalb der von Bernhard Eicher erfassbaren Realität.


AutorIn: bernie's fans
  linke demos verbieten
10.10.2011 11:09  
wenn du sagst normale bürger können nur davon träumen auch unbewilligte demos zu machen, dann ist eines für jeden denkenden menschen klar: dass die normalen bürger das dürfen, das willst du nicht, sondern dass die abnormalen bürger das nicht dürfen, das willst du. warum musst du derart heucheln um die message rüberzubringen? FDP - Wir Liberalen - müssen Verbote argumentieren weil wir sind die vernunft-partei. vernunft schweiz und so.. nicht einfach draufhauen, sondern vorher (oder nachher?) noch begründen!


AutorIn: spermhart seichbringer
  Nur so...
11.10.2011 17:53  
Was bringt es, wenn eine Demonstration nach Freiheit für die Bevölkerung schreit,
aber man die Bevölkerung nicht in den eigenen Reihen stehen haben will, bzw. alles mögliche unternimmt, diese abzuschrecken?
Ich komme nun schon seit längerer Zeit nicht mehr an solche Demos, weil es mich einfach anscheisst, einen schönen Nachmittag mit meinen GenossInnen als Demo zu verkaufen.

Mit solchen Demos, bei denen wir als geschlossene Gruppe laufen, wir uns möglichst böse kleiden, um der Wut gegen Staat und Kapital auszudruck zu verleihen, bei denen wir wild durcheinander irgendwelche Parolen schreien, die niemand(ausser uns) versteht, bei denen wir die Leute mit Feuerwerk erschrecken, welche gänzlich nur unserer Befriedigung dienen("Oh ich war Heute an einer Demo. Der Inhalt war mir egal, ich habe einfach demonstriert und desshalb bin ich politisch korrekt").

Uns selber müssen wir nicht mehr erreichen, wir sind schon politisch, wir müssen unsere Inhalte auch aussenstehenden öffnen und schmackhaft machen.

Und falls eine Person solch eine Demo und Demoteilnehmer nicht gern hat,
dann liegt das vieleicht nicht unbedingt an der bösen Medienhetze oder dass diese berson ein bünzli ist, sondern viel mehr daran, das einige Leute so egoistische Heuchler nicht gern haben.


AutorIn: Ein Anarchist
 :: Nicht inhaltliche Ergänzungen :
  1. Liebe AntikapitalistInnen — Stefan Meier
  2. Privliegien — Stefan Meier
  3. tja — nur ein traum
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