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 :: Schulstreik gegen Atomkraftwerke ::
 Themen | Ökologie 07-06-2011 18:05
AutorIn : Bündlis SchülerInnen gegen AKW, Zürich
200 Teilnehmende, ein lautstarke Demonstration gegen AKW mit Besuchen in drei Kantis und brutales Intervenieren der Stadtpolizei. Das war der Anti-AKW-Schulstreik vom 7. Juni 2011 in Zürich.
Heute, Dienstag Nachmittag streikten und demonstrierten über 200 SchülerInnen und andere Jugendliche lautstark gegen Atomstromproduktion.

Die Forderung:
Die sofortige Stilllegung der AKW Beznau 1, Beznau 2 und Mühleberg.
Atomausstieg heute, nicht erst in ein paar Jahren!

Demonstrationsverlauf:
Die streikenden Jugendlichen besammelten sich auf dem Helvetiaplatz. Nach Absprache mit der Polizei wurde die Demo kurzfristig bewilligt. Die Leute zogen über die Langstrasse zum Axpo-Gebäude im Kreis 5 und anschliessend zum Hauptbahnhof. Dort hätte laut Bewilligung die Demo aufhören sollen. Deshalb stellten sich rund 10 Polizisten den Jugendlichen in den Weg. Da es sich aber um einen Schulstreik handelte, wurde beschlossen zur Kanti Hohe Promenade weiter zuziehen. Beim Versuch die Demo aufzulösen, fuhr ein Kastenwagen der Stapo Zürich in die minderjährigen Demonstrierenden. Mehr aus Glück als aus Verstand wurde dabei niemand verletzt.

Nach dem Spaziergang übers Limmatquai nun unbewilligt) , strürmten die Jugendlichen die beiden Kantis Hopro und Stadelhofen.
Leider schlossen sich nicht so viele Leute wie erhofft dem Streik an.
Leicht verstärkt und unter permanenter Begleitung der „Trachtengruppe Urania“ gings weiter zur Kanti Hottingen.

Unnötige Gewalteskalation der Stapo:
Nachdem auch diese Schule durchquert wurde, kam es vor dem Gebäude zu einem überflüssigen Zwischenfall. Unsere Begleitung, die Stapo fühlte sich veranlasst mit Pfefferspray und Gummischrotflinten im Anschlag uns den Soundwagen zu stehlen. Bei der Verhinderung des Diebstahls, wurden mindestens drei (teils Minderjährige) Teilnehmende von der Polizei mit Pfefferspray abgespritzt.
Zudem haben einige Beamte mit ihren Gummischrotgewehren um sich geprügelt.
Wir halten fest, dass von uns keine Gewalt ausging!

Den Soundwagen konnten wir erfolgreich retten. Danach wurde mit Willi Schaffner („der Freund und Helfer aller Demonstrienden“) ausgehandelt, dass die Demo vom Hottingerplatz zum Stadelhofen zieht, um sich dort aufzulösen. Als wir dies tun wollten, stellte sich uns eine Kollone von 15 Schmierlappen in den Weg und drohte mit Gummischroteinsatz auf friedliche Kinder! Zum Glück konnte die Polizei zur Vernunft gebracht werden.
Nach dieser überflüssigen Machtdemonstration konnte der Umzug doch noch zum Stadelhofen ziehen, wo es zu einem friedlichen Ende kam.

Wir werten den Streik als Erfolg. Mehr Teilnehmende wären wünschenswert gewesen, die Stimmung war aber super!

Bündnis SchülerInnen gegen AKW, Zürich
 :: 4 Inhaltliche Ergänzungen : > Ergänze diesen Artikel (.onion )
  Bilder der Demonstration
07.06.2011 18:18  
Bilder der Demonstration


AutorIn: Schüler
  Bilder2
07.06.2011 18:21  
Mehr Bilder


AutorIn: Schüler
  Bilder3
07.06.2011 18:22  
Noch mehr


AutorIn: Schüler
  Erfolgreicher SchülerInnenstreik in Zürich!
07.06.2011 19:06  
Auf  http://www.RJZ.ch ist ebenfalls ein Demo/Streikbericht veröffentlicht worden:

"
Erfolgreicher SchülerInnenstreik in Zürich!


Über 200 SchülerInnen nahmen sich heute Nachmittag die Strasse! Obwohl die Mobilisierung des SchülerInnenbündnisses sehr kurzfristig war und die Atomdebatte teilweise schon wieder am abflauen ist, beteiligten sich SchülerInnen aus fast allen Gymnasien der Stadt Zürich. Viele brachten selbstgebastelte Transparente und Schilder mit an die Demo. Wichtig war es auch zu sehen, dass wir anwesenden SchülerInnen uns im Vorfeld nicht von den Schulleitungen einschüchtern liessen. (Verantwortliche des Gymnasiums Küsnacht postierten sich beispielsweise vor dem Bahnhof und drohten den Schülerinnen mit Verweisen, falls sie den Zug nach Zürich bestiegen.)

Es herrschte eine fröhliche und kämpferische Stimmung und die ganze Demo über wurden die unterschiedlichsten Parolen gerufen. Auch die SchülerInnen der RJZ beteiligten sich mit Fahnen und einem Flugblatt, das demnächst online kommt, an dem Streik.

Die Demo lief die Langstrasse entlang und dann Richtung Hauptbahnhof, wo unterwegs ein kurzer Stopp bei der Axpo eingelegt wurde. Die Polizei versuchte die Demo dann am Hauptbahnhof zu blockieren und zu beenden, indem sie den Weg mit Wagen und Motorräder versperrten, die teilweise ohne Rücksicht mitten in die SchülerInnen fuhren. Die Demo liess sich dadurch jedoch kaum beindrucken und lief ganz einfach um die Wagen herum Richtung Hochschulquartier. Ziel war es die SchülerInnen in den dortigen Gymnasien abzuholen und ihnen zu zeigen, dass ein SchülerInnenstreik trotz Einschüchterung möglich ist. So zog man zu den Gymnasien Hopro, Stadelhofen und Hottingen und forderte die SchülerInnen auf sich aktiv zu beteiligen. Obwohl die Schulverantwortlichen alles taten um das zu verhindern – Im Hopro versuchte man die SchülerInnen einzuschliessen – schlossen sich hier noch einmal weitere SchülerInnen der Demo an.

Vor dem Gymnasium Hottingen kam es dann zu einem weiteren Angriff der Polizei auf die Demo. Die Polizisten gingen gegen ein mitgebrachtes Soundmobil vor und sprühten dabei Pfefferspray in die Menge, in denen nebst Jugendlichen auch viele Kinder anwesend waren. Danach postierten sich die Polizisten mit Panzerung und Gummischrot vor der Demo und versuchten sie am Weiterlaufen zu hindern. Obwohl sich von diesem Auftreten verständlicherweise viele SchülerInnen einschüchtern liessen, lief der grösste Teil der Demo dennoch weiter bis zum Staldehofenplatz, wo eine kleine Schlusskundgebung organisiert wurde.

Wir fanden es super, wie viele SchülerInnen trotz aller Einschüchterung am Streik und der Demo teilnahmen. Das zeigt, dass für uns Politik mehr als nur ein langweiliges Freifach ist und wir es uns als SchülerInnen nicht nehmen lassen uns aktiv einzumischen und unsere Meinung zu sagen! Enttäuscht waren wir von den vielen Schulverantwortlichen, welche ihre Schülerschaft normalerweise dauernd ermuntert, sich doch für Politik zu begeistern und nun oft alles unternahmen um die gleichen SchülerInnen genau davon abzuhalten. Nicht enttäuscht sind wir von den Bullen – Von ihnen kennen wir nichts anderes.

Uns hat es heute eine Menge Spass gemacht und wir hoffen wir sehen auch alle bald wieder auf der Strasse – Oder am nächsten SchülerInnenstreik!

Die SchülerInnen und Lehrlinge der Revolutionären Jugend Zürich
"


AutorIn: RJZ
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