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 :: Communiqué zum 10. Antifaschistischen Abendspaziergang ::
 Themen | Anti-Kapitalismus/Globalisierung | Antifaschismus 02-10-2010 23:58
AutorIn : Bündnis Alle gegen Rechts
Demo 1 Über 1000 Leute haben heute den 10. Antifaschistischen Abendspaziergang in Bern begangen und damit ein deutliches Zeichen gegen faschistische Umtriebe und gegen den kapitalistischen Alltag gesetzt.
Demo 1
Demo 1
Demo 2
Demo 2
Demo 3
Demo 3
Über 1000 Leute haben heute den 10. Antifaschistischen Abendspaziergang in Bern begangen und damit ein deutliches Zeichen gegen faschistische Umtriebe und gegen den kapitalistischen Alltag gesetzt. Die Jubiläumsausgabe des Antifa-Spaziergangs die unter dem Motto "Antikapitalistisch vorangehen, statt der Welt beim Untergang zusehen!" stattfand, verlief ohne grössere Zwischenfälle; die Route führte haupsächlich durch die Berner Altstadt.

Auch über 10. Jahre nach der ersten Ausgabe des Antifaschistischen Abendspaziergangs ist antifaschistischer und antikapitalistischer Widerstand bitter nötig: In den vergangenen 10. Jahren mag sich zwar viel verändert haben, aber leider kaum zum Guten. Rechte Ideologien und Hetzkampagnen haben ihre Wirkung nicht verfehlt: Fremdenfeindlichkeit ist eine weit verbreitete Reaktion auf die gravierenden Probleme unserer Zeit. Egal ob es um die Angst um das Wohl der eigenen Nation, die Arbeitsstelle, die Wohnung oder sogar um die Natur geht: In der "Überfremdung der Eidgenossenschaft" sehen viele ZeitgenossInnen die Ursache für ihr ganzes Elend. Für solche Leute gibt es kein Problem, für welches sich nicht AusländerInnen als Sündenböcke heranziehen liessen. So beliebt wie diese Schuldzuschiebungen sind, so blöd sind sie: Denn sie treffen die Falschen!

- Es sind nicht die AusländerInnen, welche die Konkurrenz um Arbeitsplätze und Wohnungen eingerichtet haben, sondern die Nationen, welche die kapitalistischen Verhältnisse durchsetzen und garantieren.

- Die ArbeitgeberInnen, nicht die ausländischen Arbeitskräfte, haben Interesse daran, die Löhne zu drücken wo es nur geht, um ihren Profit zu maximieren.

- Es ist der weltweit eingerichteten, profitorientierten Produktionsweise zu „verdanken“, dass rücksichtlos alle natürlichen Ressourcen vernutzt und Natur und Umwelt zerstört werden.

- Es ist der Kapitalismus, welcher die Lebensgrundlage vieler Menschen zerstört und sie zu Flüchtlingen macht.

- Es sind nicht die Flüchtlinge, sondern die Regierungen, die „ihre“ Nationen im Kampf um Einfluss, Macht und Ressourcen zum Mittel des Krieges greifen lassen.

- Es ist Unsinn von Überfremdung zu sprechen, weil es die Staaten sind, welche Menschen überhaupt erst zu In- und AusländerInnen machen. Kaum auf der Welt, wird den Menschen auch schon ein Zwangsverhältnis aufgedrückt: Die Volksangehörigkeit per Pass! Durch dieses Herrschaftssystem werden überhaupt In- und AusländerInnen geschaffen.

Wir danken allen TeilnehmerInnen für die lautstarke Demonstration und hoffen auch in Zukunft auf eure Solidarität im Kampf gegen Staat, Kapital und Faschismus zählen zu können!

Der Kampf geht weiter! Für eine Welt ohne Ausbeutung und Unterdrückung!

Bündnis Alle gegen Rechts
 :: 8 Inhaltliche Ergänzungen : > Ergänze diesen Artikel (.onion )
  Bürgerliche
03.10.2010 12:45  


AutorIn: Medien
  einige kritikpunkte
04.10.2010 15:10  
die demo war alles in allem gut, obwohl teilweise fast etwas lahm. die vom wagen vorgelesenen texte fand ich nicht unbedingt gut gewählt. das vorlesen der chronologie von hans stutz war ziemlich ermüdend und wurde in ihrer monotonie meiner meinung nach den opfern der übergriffe nicht gerecht. zudem kennen sie eh die meisten und jeder einzelne dieser vorfälle wäre alleine grund genug, die nazis zu bekämpfen. auch die sonst vorgelesenen texte waren für meinen geschmack zu theoretisch und der zusammenhang zwischen kapital und faschismus scheint mir doch etwas komplexer als im text dargelegt. am schlimmsten finde ich aber, dass jeder aktuelle bezug fehlte. bekämpfen wir den staat und den faschismus? schöne theorie, in brüssel versuchten tausende, das in die praxis umzusetzen und hatten am noborder-camp mit starker repression zu kämpfen. an einer antifa-demo, die am gleichen tag wie die grosse noborder-demo in brüssel stattfand, hätte man das schon erwähnen dürfen! kampf gegen kapitalismus? auch hier viel schöne theorie, doch kein wort zum generalstreik in spanien, zum squatverbot in den niederlanden, zu stuttgart 21, zu unseren weissrussischen genossInnen...den kapitalismus werden wir nicht in den gassen der berner altstadt besiegen, darum bitte das nächste mal etwas mehr aktualitätsbezug und internationalismus!


AutorIn: spaziergänger
  Mhm
04.10.2010 23:54  
"die demo war alles in allem gut, obwohl teilweise fast etwas lahm. die vom wagen vorgelesenen texte fand ich nicht unbedingt gut gewählt. das vorlesen der chronologie von hans stutz war ziemlich ermüdend und wurde in ihrer monotonie meiner meinung nach den opfern der übergriffe nicht gerecht."

@ wie wäre es denn den opfern gerecht geworden? wenn der sprecher geweint/geblutet hätte?

"auch die sonst vorgelesenen texte waren für meinen geschmack zu theoretisch und der zusammenhang zwischen kapital und faschismus scheint mir doch etwas komplexer als im text dargelegt.am schlimmsten finde ich aber, dass jeder aktuelle bezug fehlte."

welchen text meinst du? was ist "zu theoretisch bzw. zu wenig komplex" (netter widerspruch!)? was nicht aktuell?

"bekämpfen wir den staat und den faschismus? schöne theorie, in brüssel versuchten tausende, das in die praxis umzusetzen und hatten am noborder-camp mit starker repression zu kämpfen. an einer antifa-demo, die am gleichen tag wie die grosse noborder-demo in brüssel stattfand, hätte man das schon erwähnen dürfen! kampf gegen kapitalismus? auch hier viel schöne theorie, doch kein wort zum generalstreik in spanien, zum squatverbot in den niederlanden, zu stuttgart 21, zu unseren weissrussischen genossInnen...den kapitalismus werden wir nicht in den gassen der berner altstadt besiegen, darum bitte das nächste mal etwas mehr aktualitätsbezug und internationalismus!"

was hilft es den leuten in brüssel u.s.w. wenn wir ihren kampf erwähnen? und der spanische generalstreik richtet sich übrigens (leider) nicht gegen den kapitalismus.

unser ziel ist es vor ort aktiv zu sein. dazu müssen wir die leute hier ansprechen, die haben nämlich genug eigene probleme wegen staat und kapital.


AutorIn: kurz
  replik
05.10.2010 14:50  
- ein monotones herunterleiern faschistischer übergriffe kann den opfern nicht gerecht werden, auch wenn der sprecher dabei geweint und geblutet hätte. dies ist meine meinung und bei diskussionen nach dem spaziergang stand ich damit nicht alleine da.

- ich meine v.a. den text bezüglich des zusammenhangs zwischen kapital und faschismus. die erklärung, "hinter hitler stand das kapital", find ich doch ein bisschen dürftig. das heisst nicht, dass ich sie für falsch halte. die tatsache, dass mussolini ab 1917 £ 100 pro woche vom mi5 bekam, um den kriegsenthusiasmus unter den italienischen arbeitern zu schüren, halte ich in diesem kontest z.b. für aussagekräftiger. im moment erforscht der historiker peter martland die betreffenden dokumente (siehe  http://www.guardian.co.uk/world/2009/oct/13/benito-mussolini-recruited-mi5-italy), doch war dieses geld zur machtergreifung sicher ziemlich nützlich. zudem sieht dimitroff hinter dem faschismus nur das finanzkapital, was anhand der unterstützung hitlers (und auch mussolinis) durch die industrie ziemlich absurd anmutet.
und noch was: "theoretisch" und "komplex" sind keine synonyme. eine theorie muss nicht zwingend komplex sein, sie ist einfach das gegenteil der praxis, ein abstraktes modell der realität. dieses modell kann absolut banal oder hochkomplex sein. meine kritik war solidarisch gemeint, aber wenn du mich für blöd verkaufen willst, spiel ich den ball gerne zurück...

- "was hilft es den leuten in brüssel u.s.w. wenn wir ihren kampf erwähnen?" wieso "ihren kampf"? waren wir letztendlich nicht für die gleichen anliegen auf der strasse? es ist ein kampf, ob hier oder in brüssel. aber vielleicht siehst du das anders...
wohl nützt es ihnen nicht direkt etwas, aber information ermöglicht soldarität. vielleicht hätten dann die zeitungen das noborder-camp doch noch mal erwähnt. vielleicht hätten sich uninformierte leute informiert, was denn in brüssel genau läuft. vielleicht wären leute zu soliaktionen animiert worden etc.
"der spanische generalstreik" an und für sich ist nicht gegen den kapitalismus gerichtet, doch in barca z.b. waren es wohl keine sozialdemokratInnen, die die polizei bekämpften. der praktische kampf radikalisiert die leute eher als theoretische debatten.
den widerspruch zwischen lokaler aktivität und solidarität mit den weltweiten kämpfen sehe ich übrigens nicht, vielleicht bist du ja so nett und erklärst ihn mir.


AutorIn: spaziergänger
  @ spaziergänger
05.10.2010 16:14  
"ein monotones herunterleiern faschistischer übergriffe kann den opfern nicht gerecht werden, auch wenn der sprecher dabei geweint und geblutet hätte. dies ist meine meinung und bei diskussionen nach dem spaziergang stand ich damit nicht alleine da."

- dann erklär mir doch bitte WIE es den opfern gerecht geworden wäre. die texte wurden nicht für die opfer verlesen, sie waren dazu da um leute zu erreichen die nazis für "kein problem" halten bzw. glauben, dass es die in der schweiz gar nicht (mehr) gibt.

"ich meine v.a. den text bezüglich des zusammenhangs zwischen kapital und faschismus. die erklärung, "hinter hitler stand das kapital", find ich doch ein bisschen dürftig. das heisst nicht, dass ich sie für falsch halte. die tatsache, dass mussolini ab 1917 £ 100 pro woche vom mi5 bekam, um den kriegsenthusiasmus unter den italienischen arbeitern zu schüren, halte ich in diesem kontest z.b. für aussagekräftiger." (...) "zudem sieht dimitroff hinter dem faschismus nur das finanzkapital, was anhand der unterstützung hitlers (und auch mussolinis) durch die industrie ziemlich absurd anmutet."

- im bagr-text steht ausdrücklich: "Auch wenn wir Dimitroffs Theorie nicht teilen - weil wir den Faschisten durchaus zugestehen, aus eigenen, ordnungs- und machtpolitischen Gründen ans Ruder eines Staates zu wollen - trifft seine Theorie etwas. Bürgerliche Demokratie und Faschismus sind nicht wie Feuer und Wasser, die Übergänge zwischen diesen Systemen sind fliessend und die wirtschaftlichen Grundlagen, die selben. Aber es gibt keine geschichtliche Notwendigkeit, keinen Automatismus zum Faschismus. Und Bürgerliche Demokratien haben durchaus ihre eigenen Mittel um sich gegen revolutionäre Bewegungen zu wehren – das verfassungsgemässe Notrecht zum Beispiel.
Und vor allem, braucht es doch nicht vor jeder Zumutung ein Superlativ. Es reicht doch schon, dass hier zu unserem Schaden Reaktion, Chauvinismus, Imperialismus und Kapital vorherrschen."
( http://ch.indymedia.org/media/2010/10//77866.pdf)

"und noch was: "theoretisch" und "komplex" sind keine synonyme. eine theorie muss nicht zwingend komplex sein, sie ist einfach das gegenteil der praxis, ein abstraktes modell der realität. dieses modell kann absolut banal oder hochkomplex sein. meine kritik war solidarisch gemeint, aber wenn du mich für blöd verkaufen willst, spiel ich den ball gerne zurück..."

- ich habe nie behauptet, dass sie synonyme wären. dann rück doch raus was "zu theoretisch" bzw. "zu komplex" ist an den texten, sonst nützt deine solidarische kritik ja nix. theorie ist sicher NICHT das gegenteil von praxis, sie erklärt die praxis, ist evtl. deren ursprung, inhalt, ende...

"wieso "ihren kampf"? waren wir letztendlich nicht für die gleichen anliegen auf der strasse? es ist ein kampf, ob hier oder in brüssel. aber vielleicht siehst du das anders..."

- dazu müsste ich zuerst einmal wissen wogegen die kämpfen und dazu fehlt mir echt die zeit...

"wohl nützt es ihnen nicht direkt etwas, aber information ermöglicht soldarität. vielleicht hätten dann die zeitungen das noborder-camp doch noch mal erwähnt. vielleicht hätten sich uninformierte leute informiert, was denn in brüssel genau läuft. vielleicht wären leute zu soliaktionen animiert worden etc."

- ja, aber vielleicht sollten sich die leute eher darum kümmern was hier abgeht und sich dagegen organisieren, direkt nützen. wir brauchen ja wohl in jedem land revolutionäre...

"der spanische generalstreik" an und für sich ist nicht gegen den kapitalismus gerichtet, doch in barca z.b. waren es wohl keine sozialdemokratInnen, die die polizei bekämpften. der praktische kampf radikalisiert die leute eher als theoretische debatten."

- die kampf radikalisiert "sich" vielleicht in den mitteln, aber doch nicht in den inhalten. die leute wissen doch vorher wofür sie kämpfen. und die meisten kämpfen da eben nur gegen sozialabbau. ohne theoretische debatte/überzeugungsarbeit wird sich das auch nicht ändern. da gibt es genausowenig automatismus wie beim dimitroff.

"den widerspruch zwischen lokaler aktivität und solidarität mit den weltweiten kämpfen sehe ich übrigens nicht, vielleicht bist du ja so nett und erklärst ihn mir."

- solidarität die nicht in irgend einer form praktisch wird, hilft den leuten nicht. helfen würden geld, infrastruktur, manpower u.s.w. und da diese mittel nicht unbeschränkt vorhanden sind, muss man sich halt überlegen wo man sie einsetzt. und da würd ich empfehlen man soll sich vor ort anschliessen und einbringen.
aber das hindert dich ja nicht daran eine soliaktion zu machen oder die leute in einer demorede zu erwähnen. liegt einfach an der auswahl der schwerpunkte.


AutorIn: kurz
  Zu Dimitroff
05.10.2010 17:38  
@Spaziergänger

Du schreibst, Dimitroff sehe hinter dem Faschismus nur das Finanzkapital, was die Industrie ausschliesse. Das ist so jedoch verkehrt. Der Begriff Finanzkapital schliesst sowohl Industrie- wie Bankkapital mit ein. (Zumindest in der marxistischen Terminologie. Dimitroff bezieht sich da auf Lenins Imperialismustheorie)

@Magazin zum AAS

Ihr schreibt: "Auch wenn wir Dimitroffs Theorie nicht teilen - weil wir den Faschisten durchaus zugestehen, aus eigenen, ordnungs- und machtpolitischen Gründen ans Ruder eines Staates zu wollen"

Natürlich gesteht Dimitroff den Faschisten auch zu, aus eigenem Willen die Machtergreifung zu wollen. Was er aber aussagt, ist, dass die Faschisten kaum an die Macht gelangen, wenn sie vom Kapital nicht gebraucht werden, (z.B. in revolutionären Situationen wie ihr ja nacher richtig schreibt) trotz allem eigenen Willen. Es ist ähnlich wie mit der bürgerlichen Revolution. Natürlich stand da ein subjektiver Wille des Bürgertums dahinter, genauso wie die theoretischen Schriften der Aufklärung etc. Die bürgerliche Revolution machte jedoch erst, das Enstehen des Kapitalismus möglich, der die alten feudalen Fesseln obsolet machte. Als Automatismen sind jedoch beide Vorgänge nicht zu verstehen.

Ansonsten aber gute inhaltliche Beiträge von euch.


AutorIn: Red Star
  @ red star
05.10.2010 20:34  
der begriff finanzkapital wurde nicht von marx geprägt, allerdings wird der begriff schon (auch bei vielen marxisten) zum unterscheiden von industriekapital und eben z.b. finanzkapital verwendet.

 http://www.marx-forum.de/marx-lexikon/lexikon_f/finanzk.html


AutorIn: ...
  @ ...
05.10.2010 22:33  
Hab ich ja auch nirgends geschrieben. (Nochmals nachlesen) Ich hab geschrieben, dass er von Lenin geprägt wurde und ihn Dimitroff auch dementsprechend verwendet.

Aber ich erklärs gerne nochmals: Finanzkapital bedeutet marxistisch gesehen, Industriekapital u n d Bankkapital.

Hier die Definition Lenins:
"(...)Verschmelzung oder Verwachsen der Banken mit der Industrie - das ist die Entstehungsgeschichte des Finanzkapitals und der Inhalt dieses Begriffs."


AutorIn: Red Star
 :: Nicht inhaltliche Ergänzungen :
  1. haha — Mafalda
  2. @mafalda — kurz
  3. kurz — wieder mal etwas schreiben
  4. @ red star — ...
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