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 :: NL: Verbot von Squats - Widerstand ::
 Themen | Anti-Kapitalismus/Globalisierung | Antifaschismus | Repression/Knast 29-09-2010 23:14
AutorIn : Solidarité avec les squats hollandais  |  übersetzt von : der Wind
NL: Verbot von Squats - Widerstand

Di 28.09.2010
NL: Verbot von Squats - Widerstand

Di 28.09.2010

Wir sind Besetzer aus den Niederlanden. Wir rufen Euch auf, uns zu unterstützen bei unserem Kampf gegen das Verbot der Squats in den Niederlanden. Zwei Demonstrationen finden diese Woche statt, am 1. Oktober in Amsterdam und am 2. Oktober in Nijmegen.

Diese Woche verkündete der Amsterdamer Bürgermeister, dass in den kommenden Monaten 200 Squats in der Stadt geräumt werden würden!

Falls Ihr nicht in die Niederlande kommen könnt, so organisiert bitte lokal einen Protest oder eine Aktion gegen das Verbot, dass am 1. Oktober in Kraft tritt.

Demo in Amsterdam am 1. Oktober:

 http://indymedia.nl/nl/2010/09/69650.shtml


Demo in Nijmegen am 2. Oktober (englischer Text im 2. Kommentar):

 http://indymedia.nl/nl/2010/09/69622.shtml

Aufruf des Kollektivs "Geist der Einheit":

An alle Gegner des Squatverbots, an alle Ex-Besetzer, an alle Jugendlichen, die besetzen möchten, an alle Freunde und Sympathisanten der Besetzer, an alle politischen Aktivisten, an alle antifaschistischen Aktivisten, an alle Künstler, die in den Squat Werke kreieren, an alle Bandmitglieder oder DJs, die in Squats gespielt haben, an alle, die Partys und Konzerte in den Squats geniessen, an alle Reisenden, die Squats besuchen und dort übernachten und an alle, die nicht erwähnt wurden.

Wie ihr vielleicht schon wisst kommen düstere Tage auf die niederländische Besetzerbewegung zu. Das niederländische Parlament stimmte für ein Verbot von Squats. Das heisst, dass Leute, die versuchen, leere Häuser zu besetzen, als Kriminelle und Delinquenten betrachtet und bestraft werden. Die Sanktionen sind beträchtlich - zwischen ein und zwei Jahren und acht Monaten Gefängnis! Denkt bitte daran, dass dieses Repressionsgesetz ohne die Unterstützung rassistischer und fremdenfeindlicher Abgeordneter wie Geert Wilders nicht zustande gekommen wäre.

Es ist eine ernsthafte Bedrohung! Wir können es nicht zulassen, dass die Politiker die Besetzerbewegung und die Bewegungsfreiheit in den Niederlanden zerstören! Wir können nicht und nicht mehr warten! Wir müssen jetzt handeln!

Die Zukunft der niederländischen Besetzerbewegung liegt in unseren Händen, was auch eine grosse Verantwortung darstellt. Wir müssen Respekt zeigen für jede und jeden, die/der es möglich gemacht hat, dass eine grosse Besetzungsbewegung in den Niederlanden möglich geworden ist. Sie haben viel Zeit und Energie für uns geopfert. Wir sollten auch an alle junge Leute denken, die die Möglichkeit haben möchten in Zukunft in einem Squat zu leben.

Die Medien und die Politiker sagen, dass wir nur wenige sind, aber unser Geist ist stärker als dieses faule und inhumane, von Politikern kreierte Gesetz! Wir sind bereit, Politiker und Polizeikräfte zu treffen, um ihnen unsere Entschlossenheit in Sachen Recht auf Wohnen zu zeigen und ihnen den Mangel an günstigem Wohnraum in den Niederlanden zu beweisen. Ein kleines Zimmer in Amsterdam beispielsweise kostet mittlerweile zwischen 300 und 550 Euro per Monat!

Die Massenmedien und der Politbetrieb behaupten, wir seien gewalttätig, die Christen aber der CDU (Christlich-Demokratische Partei), der CU (Christliche Union) und des PSC (Orthodoxe Protestantische Partei) hätten diese Bezeichnung eher verdient. Für sie sind leere Häuser wichtiger als Menschen, die eine Wohnung suchen. Und diese "Christen" haben entschieden, dass die Polizei uns verhaften muss, falls wir nach dem 1. Oktober versuchen, ein Haus zu besetzen.

Wir sind stolz auf unsere Art zu leben und bereit, unser Recht, leere Häuser zu besetzen, zu verteidigen. Wir werden den Kampf nicht aufgeben! Einige von Euch erinnern sich vielleicht an die stolzen und wütenden Jugendlichen von Kopenhagen, die fürs Ungdomshuset und die Würde kämpften. Einige von Euch unterstützten sie in ihrem Kampf. Falls nötig, sind wir bereit den jugendlichen Geist Dänemarks und Griechenlands in unsere Strassen zu tragen!

Die Politiker lassen uns keine andere Wahl! Ab dem 1. Oktober haben wir die Wahl zwischen "obdachlos" oder "kriminell". Diese Wahl wollen wir nicht! Wir werden weder auf der Strasse, noch in ihren Gefängnissen leben! Wir sind menschliche Wesen und verdienen Respekt! Wir werden für unsere Würde kämpfen!

Es gibt Hunderte von Squats in den Niederlanden. Wir können uns nicht erlauben, diese enorme Infrastruktur zu verlieren! Es gibt Wohnhäuser, autonome Zentren, Kulturzentren. In all diesen von uns belebten Gebäuden versuchen wir, unsere politischen Ideen voranzubringen. Wir benutzen diese Orte, um unabhängige Kunst und Untergrund-Konterkultur zu fördern, im Gegensatz zur Mainstream-Pop-Kultur.

Seien wir ein bisschen sentimental. Für viele von uns ist besetzen eine Lebensart. Viele von uns verbrachten die besten Momente ihres Lebens in einem Squat. Wir erlebten unvergessliche Abenteuer zusammen. Wir haben viele wertvolle Erfahrungen, seien es selbstorganisierte Gemeinschaften oder Wohnkollektive. Viele von uns trafen ihre besten FreundInnen in Squats, für uns auch ein Grund, gegen das Verbot zu kämpfen!

Reagieren wir auf die Bedrohung, statt auf die Knie zu gehen! Benutzt Eure Phantasie, öffnet Eure Augen, steht auf und handelt!

Unser Kampf ist derjenige für eine Welt ohne Kapitalismus, ohne Sexismus, ohne Rassismus, ohne Patriarchat, ohne Homophobie, ohne Hierarchien, ohne Armut und ohne Krieg!

Wir sind sehr dankbar für Eure Unterstützung. Die Solidarität ist unsere Waffe

Spirit of Unity collective
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