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 :: Stellungnahme zu den Antisemitismus-Vorwürfen ::
 Themen | Anti-Kapitalismus/Globalisierung | Antifaschismus | Repression/Knast 18-04-2010 17:22
AutorIn : Revolutionäres 1. Mai-Bündnis Bern
Kirche, Militär, Politik Die Autonome Antifa Freiburg aus Deutschland, hat einen öffentlichen Brief an die Reitschule Bern geschrieben, in welchen sie das Plakat unseres Bündnisses als antisemitisch bezeichnet.

Wir sind enttäuscht und verärgert über diese massiven Anschuldigungen und weisen sie in aller Schärfe zurück.

Wir sind keine Antisemiten und verbreiten keine solche Botschaft.
Kirche, Militär, Politik
Kirche, Militär, Politik
Fronten
Fronten
Putin
Putin
Als würde es ihrer Kritik mehr Berechtigung verleihen, versucht die Autonome Antifa Freiburg (AAF) in der Einleitung ihres Schreibens einen direkten Bezug zwischen den gefälschten und verschwörerischen „Protokolle der Weisen von Zion“ und unserem Plakat herzustellen. Um zu beweisen, dass die Protokolle gefälscht sind, verweist die AAF auf ein bürgerliches Berner Gerichtsurteil.* Weiter bezieht sich die AAF auf gemeinsame Kämpfe, die sie solidarisch mit Leuten aus unserem Bündnis geführt hat.

Wir finden, dass weder aus der Luft gegriffene Vergleiche, noch der Verweis auf bürgerliche Autoritäten* und auch keine heldenhaften antifaschistischen Taten zur Kritik etwas beitragen. Kritik hat am Gegenstand stattzufinden.

Weniger solidarisch als in der Einleitung beschrieben verhält sich AAF jetzt. Niemand von der AAF hat versucht mit dem Bündnis ins Gespräch zu kommen. Nicht einmal der offene Brief wurde uns zugeschickt. Nicht nur dieser Sachverhalt lässt uns an den hehren Absichten der AAF zweifeln.

Zu den Vorwürfen: Das Bild auf dem Plakat hat nicht den Anspruch die Welt, bzw. die kapitalistischen Verhältnisse zu erklären. Es hat – wie jeder leicht bemerkt - keinen Realitätsanspruch. Unsere Argumente verbreiten wir über Texte und Reden. Das Plakat soll Mobilisieren. Es soll auffallen und anregen mehr zu erfahren.

Die Interpretation des Bildes ist natürlich Sache des Künstlers und der BetrachterInnen. Das die AAF in der Skelettfigur einen Juden erkennt, können wir nicht nachvollziehen.

Die Interpretation, dass die Figur Symbol ist, für die kapitalistische Klasse und/oder den Staat, die die ArbeiterInnen beherrscht, welche versuchen sich aus den Zwängen von Staat und Kapital - die sie sehr wohl bemerken - zu befreien, scheint uns als Antikapitalisten nahe liegend.

Ebenfalls schleierhaft ist uns wo die AAF eine Unterscheidung und Bewertung von raffendem und schaffendem Kapital entdeckt.

Überhaupt finden wir den Antisemitismusvorwurf konstruiert. Die Entdeckung einer angeblich angedeuteten, nicht vorhanden Juden-Nase (was soll das überhaupt sein?) und die wilde Gestik einer klischeehaften Geschäftigkeit der Hände, können wir nicht feststellen. Die Behauptung, dass Goldzahn, Goldring und Hut, schon wieder auf einen Juden hinweisen sollen, ist jenseits: Sie blamiert sich an jedemR nicht Juden/Jüdin der/die einen Goldzahn, Goldring oder Hut träg.

Die Kritik der AAF beruht im Wesentlichen darauf, dass sie KapitalistInnen und Juden / Jüdinnen gleichsetzen. Wer aber Macht und Geld mit jüdischen Menschen gleichsetzt, der hat offensichtlich antisemitische Vorurteile. Diese Vorurteile gilt es zu widerlegen und zu überwinden, nicht zu festigen.

Dass die Nazis mit ihrer Propaganda versucht haben, Ausbeuter und Juden gleichzusetzen, in dem sie Kapitalisten darstellten, die sie mit deutlich erkennbaren jüdischen Symbolen (Davidsstern, Kippa) versehen haben, ist uns bekannt.
Ebenso, dass in dieser Propaganda auch Puppenspieler verwendet wurden. Die
Puppenspieler-Symbolik wurde allerdings von politischen Gruppen verschiedener Couleur verwendet. Dass die Kapitalistenklasse aus Juden und Jüdinnen bestehen würde, ist blanker Unsinn.

Wir vertreten den Standpunkt, dass der Zweck und der Inhalt einer Sache bestimmend sind und nicht ausschliesslich die Form. Die FaschistInnen haben z.B: auch Streiks und Demonstrationen veranstaltet und es käme uns nicht in den Sinn, deshalb auf diese Mittel zu verzichten.

Wir kritisieren den Kapitalismus, seine Klassen und seine Funktionsweise, als Ganzes. Mit Antisemitismus hat das nichts zu tun.

Revolutionäres 1. Mai-Bündnis Bern

* Nur um Missverständnissen vorzubeugen: Wir sind auch der Überzeugung, dass es sich bei den Protokollen um Fälschungen handelt.
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  1. Aufruf — Heraus zum 1. Mai
  2. Ehre, Treue, GSP! — Berner
  3. Grauenhaft — my ass
  4. achtung — achtung antideutsche!
  5. Schwerste Verwüstungen und Tote am 1. Mai — Revolutionärer Bündnis Zürich
  6. Antikapitalismus für Teletubbies? — Marx erstechen ist kein Verbrechen!
  7. Der Zweck heiligt die Mittel? — generalmobilmachung
  8. Facebook — Facebook
  9. romantizismus? — ostalgie
  10. Danke — Demonstrant
  11. nichts verstanden — klassenkampf
  12. Offener Brief an die Reitschule Bern vom 15.04.2010 — linker
  13. die gute alte zeit — linker
  14. Stille Post — r1mbb@example.com
  15. Gratuliere — antimedia
  16. jaja — anarcho
  17. Genau so! — Bis zum 1.Mai
  18. endlich — wir tagen die warheit von haus zu haus!
  19. @wir tagen die warheit von haus zu haus! — some old bullshit
  20. Die Antisemitismuskeule in Aktion — schwarzrotfront
  21. pallywood — antira
  22. Horst Wessel war im Fall kein Weddingprolet... — День Победы
  23. Aber du.. — drex
  24. ^^ — geschichtsrevisionist^^
  25. Viva Anarquia — Winterthurerin
  26. @Winterthurerin — felicitas
  27. Ich bin enttäuscht von euch... — Ein Berner aus der Fremde
  28. Merci an das 1. Mai - Bündnis für dem Mut — keine Bernerin
  29. @keine Bernerin — felicitas
  30. @schwarzrotfront — Sebastian Sternthal
  31. welche ironie — mafalda
  32. @eine bernerin aus deutschland — ich lach mich tot!
  33. antideutsch und stolz darauf! — prost!
  34. Gegenfaschismus ist kein Antifaschismus — ein gebranntes kind indymedias
  35. Lautes Poltern und nicht mehr — Sebastian Sternthal
  36. Die Personalisierung des Bösen — Jesusfeind
  37. Die Falschheit der echten Antideutschen — Ганс (Hans)
  38. Die Revolution wird am 1.Mai geboren — Schrei der Revolution
  39. Indymods - Bullen oder Faschos? — gegen die dauerverarschung auf indymedia
  40. Stellungnahme 1.Mai-Bündnis Bern — Heraus zum 1.Mai!
  41. Auf die Strasse in Zürich am 1. Mai — Antirep Zürich
  42. Einige Anmerkungen an die Selbstgerechten — Lothar
  43. Unterscheidbarkeit — Marx erstechen ist kein Verbrechen!
  44. @ Marx erstechen ist kein Verbrechen — stich zu!
  45. @ Marx erstechen ist kein Verbrechen — marxist
  46. Und wo fängt eure Querfront an? — http://antimedia.ch.vu
  47. ouch — gesselschaft des abschaums/ (A)
  48. Linker und rechter Antikapitalismus — Marx erstechen ist kein Verbrechen!
  49. Querfront seid ihr selber — http://antimedia.ch.vu
  50. @marx erstechen ist kein verbrechen — anderer marxist
  51. @sebastian sternthal — blökt nicht plökt
  52. @Lothar — James Bond
  53. ??????????????????? — Autsch
  54. Das wahre Gesicht... — Doctor Who
  55. Opportunismus und Sektierertum — Was will die marxistische Gruppe?
  56. Rechtfertigung enttarnt — Ha gnue
  57. Alle Jahre wieder.. — Kinderkram
  58. Wir nähren den Hass und wir schüren die Glut... — Yeah!
  59. @Yeah — /sign
  60. Möchtegern-Gespenster — Bitte einmal "Nicht inhaltliche Ergänzungen"
  61. oje, der gsp — solidarischer kritischer antifaschist
  62. die guten ins töpfchen — die schlechten ins kröpfchen
  63. @James Bond — anarcho
  64. lass den gsp — strukturell analytischer philosphiestudent
  65. Lalelu nur der Mann im Mond schaut zu — James Bond
  66. @james bond — anarcho
  67. wortfloskeln — ich hab ja keine ahnung, aber....
  Unterscheidbarkeit versteckte Ergänzung
19.04.2010 15:48  
AutorIn: Marx erstechen ist kein Verbrechen!
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