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 :: WEF 2010: Paradeplatz besetzt ::
 Themen | Anti-Kapitalismus/Globalisierung | Krieg+Militarismus | WEF 16-01-2010 20:57
AutorIn : Revolutionäres Bündnis Zürich
Ein Bankett auf teurem Pflaster Pressemitteilung
Zürich, 16.1.2010

Gut 70 Leute haben am Freitagabend auf dem Paradeplatz, der heiligen Stätte des internationalen Finanzkapitals, ein Bankett abgehalten.
Ein Bankett auf teurem Pflaster
Ein Bankett auf teurem Pflaster
Damit verliehen sie ihrer Ablehnung gegenüber der kapitalistischen Gesellschaftsordnung Ausdruck, einer Gesellschaftsordnung, die Millionen von Menschen Tag für Tag in unnötiges Elend stürzt. Bewaffnet mit Transparenten, guter Musik und leckerem Essen besetzten die AktivistInnen um 18.00 Uhr den exquisiten Vorplatz der CreditSuisse und sorgten mit diversen Reden zu Themen wie Repression, Arbeitslosigkeit, Sozialabbau und Frauenkampf für eine ausdrucksstarke Aktion. Das WEF in Davos wurde als zynische Selbstbeweihräucherung des mörderischen Grosskapitals denunziert und verurteilt. Die rund zweistündige Aktion fand ihren Abschluss in einer symbolischen Aktion, als die Schweizerische Nationalbank stelltvertretend für das schweizerische Finanzkapital ausgiebig mit Eiern beworfen wurde. Damit machten wir deutlich, dass die kapitalistische Funktionselite ihre selbstgerechte Legitimationsveranstaltungen nicht ungestört abhalten kann. Sie haben mit unserem Widerstand zu rechnen. Nicht bloss heute, sondern zum Beispiel auch an den Demonstrationen gegen das WEF in Luzern nächsten Samstag und in Basel am 30. Januar.

Für unsere Zukunft – gegen den Kapitalismus!


Revolutionäres Bündnis Zürich
 :: 8 Inhaltliche Ergänzungen : > Ergänze diesen Artikel (.onion )
  dream on..
16.01.2010 21:56  
Seit dem Beginn der Auseinandersetzung in Frankreich zwischen der Politischen Ökonomie und dem Sozialismus wurde den sozialistischen Kritikern der Marktwirtschaft vorgeworfen, dass sie über keine praxistauglichen Alternativen verfügten, bzw. dass verschiedene bereits gemachte Experimente schmählich gescheitert seien. Unter den neueren Ökonomen warf dann Eugen von Böhm-Bawerk, ein Vertreter der Österreichischen Schule, in Kapital und Kapitalzins (1884–1902) dem Marxismus gegenüber erstmals wieder das Problem der Wirtschaftsrechnung im Sozialismus auf, welches Argument von Ludwig von Mises in der Folge weiterhin ausgebaut wurde. Wenn Marktpreise fehlten, gäbe es keine Signale für Knappheit und damit keinerlei Möglichkeit, Investitionsalternativen rational zu bewerten.

Der Ökonom Hans-Hermann Hoppe weist darauf hin, dass Länder mit vergesellschafteter bzw. verstaatlichter Produktion nicht so wohlhabend sind wie Länder, bei denen die Produktion in privater Hand ist.

Milton Friedman betont, dass sozialistisch gesteuerte Volkswirtschaften generell qualitativ schlechtere Produkte zu höheren Preisen produzieren.


Nach Ansicht von Mises' Schüler Friedrich August von Hayek kollidiert die Vergesellschaftung der Produktionsmittel zwangsläufig mit den Individualrechten und der Rechtsstaatlichkeit. Die Wahrung der Rechtsstaatlichkeit würde eine Selbstbeschränkung der Planungsbehörden erfordern, zu der diese nicht in der Lage seien, da sie sonst ihren Aufgaben nicht nachkommen könnten.

Der Ökonom Jürgen Pätzold formuliert es so: „Die zentrale Planung verlangt in gesellschaftspolitischer Hinsicht den Kollektivismus und in staatspolitischer Hinsicht den Totalitarismus des Einparteiensystems. Eine Marktwirtschaft erfordert dagegen, soll sie funktionieren, die Einbettung in ein System politischer und ökonomischer Freiheiten. Ein vergleichbares System der Freiheiten ist mit der Zentralverwaltungswirtschaft unvereinbar. Die Handlungs- und Bewegungsfreiheit der Individuen bildet in der zentral verwalteten Wirtschaft einen latenten Störfaktor, den der Staat zurückzudrängen sucht.“


Jean Baudrillard kritisiert in Die göttliche Linke - Chronik der Jahre 1977–1984 mit Blick auf die französischen Verhältnisse die aus seiner Sicht nicht mehr zeitgemäßen Ziele des Sozialismus. Während der Sozialismus noch immer von einer transparenten und kohärenten Gesellschaft träume, hätten die Menschen ein solches Bedürfnis nach Anschluss, Kontakt und Kommunikation kaum noch.


AutorIn: beaudrillard
  Deine Ökonomen entlarven sich gleich selbst...
17.01.2010 15:24  
Der Ökonom Jürgen Pätzold [...] Eine Marktwirtschaft erfordert dagegen, soll sie funktionieren, die Einbettung in ein System politischer und ökonomischer Freiheiten. [...]

Jaja, so sind sie, die Helden unserer Ökonomie. Ständig die "freie Marktwirtschaft" als Segen der Menschheit und Voraussetzung für einen Wohlfahrtsstaat proklamieren und dabei nicht einsehen wollen, dass im Kapitalismus eben gerade keine freie Wirtschaft möglich ist. Das global wirkende Recht auf Eigentum an Produktionsmitteln verhindert eben gerade diese viel gepriesene "Freiheit" aller Teilnehmer der Wirtschaft. Mit anderen Worten, deine Ökonomenfreunde gaukeln uns in ihrer wunderbaren Theorie eine Illusion vor. Just genau im gleichen Umfang wie uns die Politiker weiss machen wollen, dass wir in einem "freien" Staat leben :-)

Eine freie Wirtschaft wäre aber möglich, in Form der Bedarfswirtschaft. Und nein, die soll auf keinen Fall zentralistisch organisiert sein. Und nein, eine Einheitspartei oder einen Staat, der die Wirtschaft lenkt braucht es auch nicht....


AutorIn: anarcho
  Rede des AKZO am Anti-WEF-Bankett
17.01.2010 17:36  
(laut und pointiert lesen…)

„Die Mächtigen und Reichen, nächtigen und reichen sich die Hände in Davos. Sie diskutieren, debattieren, lamentieren unter sich, unter grossen Tieren, über Geld, die Welt und sich selbst.

Rethink! Sie denken die Welt zurück! Von den Bergen ertönen Rufe von Freiheit und Sicherheit. Sie sagen, wir brauchen einen freien Markt und Stabilität. Sie reden von Demokratie, Wohlstand, Entwicklung. Sie reden von Vertrauen und Zuversicht. Sie reden von Fortschritt und Wachstum und Nachhaltigkeit. (Hää?) Sie reden, sie reden, sie reden…und wir, wir hören schon lange nicht mehr zu! Denn wir sagen: Die verarschen uns doch!

Redesign!. Sie wollen die Welt umordnen! Ihr Plan: Soziale „Gleichheit“ fördern und soziale Risiken mindern. Ihr Problem: Das soziale Risiko sind wir! Und wir sagen: Wir lassen uns nicht verarschen!

Rebuild! In ihrer unendlichen Weisheit und Einsicht sprechen sie Systemfehler an und brauchen effiziente Institutionen, um sie zu beheben. Wir sagen: Hier sind wir! Machen wir! Effizient, aber auf unsere Art! Ohne Institutionen, Staat, Ökonomisierung und vor allem ohne sie! Denn: Verarschen können wir uns selber und die Welt neu gestalten auch!

Die Banken bankrottieren, wir bankettieren! Wir nehmen uns Raum auf teurem Pflaster, denn auch dieser Raum ist unser. Wir lassen uns auch nicht von Plätzen verdrängen, auf denen Kaviar- und Pralinéduft dominieren und auf dem in Pelz gehüllte Menschen flanieren. Die ganze Stadt ist unsere. Häuser, Strassen, Plätze – sie alle gehören uns. Nicht weil wir besitzen wollen, sondern weil wir leben. Und leben heisst kämpfen. Kämpfen gegen die Umstände, die uns bedrücken, die uns unterdrücken.

Staat und Kapital sind fürn Arsch, danke schön.“

www.akzo.ch.vu


AutorIn: akzo
  @anarcho
17.01.2010 19:49  
Eine geplante, bedarfsorientierte Wirtschaft muss zwangsläufig bis zu einem gewissen Grade zentral sein, denn dezentrale Kommunenvorstellungen bringen einem höchstens wieder zu vorkapitalistischen Vorstellungen zurück. Beispielsweise muss der Bedarf nach Gütern zentral abgeklärt werden und auch die Produktion bis zu einem gewissen Grad zentral verteilt werden, anders währen die Folgen wohl ein extrem tiefes Produktivitätsnivau und eine absolute Mangelversorgung. Schliesslich soll es ja darum gehen, möglichst effizient zu produzieren, damit man auch Zeit für anderes hat. Natürlich ist aber dennoch auch ein gewisser Grad von Dezentralität gut möglich und den einzelnen Produktionseinheiten soll möglichst hohe Selbsbestimmung zugestanden werden.



AutorIn: Red Star
  zentrieren!
18.01.2010 08:36  
je zentraler desto wirtschaft und je wirtschaft desto besser!


AutorIn: zentralgeneral
  Und weiter geht in Luzern am 23. Januar...
18.01.2010 23:11  
Mehr Infos hier:

 http://ch.indymedia.org/de/2009/12/72767.shtml

(Gesuch eingereicht)


AutorIn: Unia Jugend | Web:: http://www.koopera.ch/
  nein..
19.01.2010 09:45  
man kann nicht allem was einem nicht passt einfach sozialismus sagen... in china herrscht auch mit 1parteiensystem kapitalismus mit marktwirtschaft, privateigentum, lohnarbeit und allem was dazugehört. wer was anders behauptet lügt oder hat keine ahnung, ich zähle dich mal zu zweiteren.


AutorIn: ein X für ein U
  @dream on
20.01.2010 09:34  
was meinst du eigentlich, ich verbringe meine zeit damit jugendlichen zu erklären was kapitalismus und was sozialismus ist? leider ja... also:

 http://www.jungewelt.de/2009/12-14/001.php?sstr=dillmann


AutorIn: privat oder staat, das ist hier..
 :: Nicht inhaltliche Ergänzungen :
  1. @beaudrillard — hotzenplotz
  2. china — communism has failed
  3. @anarcho und red star — von ideologien sich verabschiedn
  4. @ anarcho — es weht ein wind von freiheit hier...
  5. sind chinesische sozis faschos? — dream on..
  6. @GSP-Mensch — anarcho
  7. @ anarcho — es weht ein wind von freiheit hier
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