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 :: 23.01.10 Anti- WEF Demonstration Luzern ::
 Themen | Anti-Kapitalismus/Globalisierung | WEF 10-12-2009 10:10
AutorIn : Lagota
flyer klein WEF abschaffen- solidarische Gesellschaft aufbauen

Und es ist wieder soweit: Die gutbetuchten Damen und Herren aus Wirtschaft und Politik treffen sich im Rahmen des Weltwirtschaftsforum ein weiteres Mal in Davos.
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flyer klein
flyer klein
Wie aus früheren Jahren bereits bestens bekannt, ziehen sie gerne einen gut aussehenden Schleier über ihre üblen Machenschaften. Ganz nach dieser Losung lautet das diesjährige Motto des WEF: „Improve the State of the World: Rethink, Redesign, Rebuild.“

Was wollen wir, als globalisierungskritische Bewegung, für Schlüsse daraus ziehen?

Eine radikale Änderung braucht es durchaus. Denn wer will schon weiter mit ansehen, wie etliche Menschen in den Hungertod getrieben werden, weil das Land in dem sie leben, gezwungen wird ein profitables Produkt für den Weltmarkt zu produzieren, um ihre Schuldzinsen abzuzahlen.
Wer will schon weiter mit ansehen, wie das einzelne Individuum immer mehr zu einem reinem Produktionsobjekt umfunktioniert wird, welches zu jeder Zeit an jedem Ort die ihm aufgetragene Arbeit zu erledigen hat. Gleichzeitig werden Sozialleistungen und Gesetzgebungen für den Schutz der Arbeiterschaft aufgeweicht und abgebaut.
Die „Global Leaders“ streben einen Welthandelsmarkt an, welcher sich über bestehende Gesetze und Menschenrechte hinwegsetzt.

Die Auswirkungen, des sich ausbreitenden Neoliberalismus sind bereits heute an zahlreichen Stellen zu spüren. Arbeitsplätze werden in Billiglohnländer ausgelagert, Werkschliessungen gehören immer mehr zum Alltag und die Angestellten, welche nicht entlassen werden, müssen in Kurzarbeitsverhältnissen weiter arbeiten.
All diese Punkte haben eines gemeinsam: Die Arbeiter_innen werden ihrer Sicherheit und ihrer Grundlage beraubt wobei gleichzeitig, für die herrschende Schicht der Arbeitgeber_innen, immer höhere Profite raus schauen.
So wird ein geeigneter Nährboden für Ausbeutung, Unterdrückung und Fremdenhass geschaffen.

Diese Entwicklung ist nicht länger tragbar, geschweige denn anzustreben. Doch ist keine Änderung zu erwarten, solange wir uns nicht zusammenschliessen und unsere Stimmen erheben. Der Glaube, dass der Staat eine Verbesserung für uns anstrebt ist genauso falsch wie der Glaube, dass die Natur endlos ausgebeutet werden kann.

Eine „Verbesserung“ der Lage der Welt ist tatsächlich von Nöten. Doch eine wirkliche Verbesserung ist erst dann zu erwarten, wenn sie von allen Menschen gestaltet wird und die herrschenden Klassenverhältnisse überwindet.

Wir rufen deshalb zur Demonstration gegen das WEF am 23. Januar in Luzern auf.

Überdenken wir die Lage der Welt. Streben wir gemeinsam eine radikale Umgestaltung an und bauen eine neue, solidarische Gesellschaft auf!


Lagota AG WEF
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  Immer wieder diese Überschneidungen
13.12.2009 19:20  
Am selben Tag findet in Bern der "Alternativenmärit" der Tour de Lorraine statt. Diese feiert dann ihr 10 jähriges Jubiläum.

Zur Tour de Lorraine:
"Mit dem Vereinsvermögen (bestehend aus den Einnahmen aus den Eintritten bei der Tour de Lorraine und anderen Spenden) werden politische und kulturelle Aktivitäten unterstützt, welche dem Vereinszweck entsprechen. Es werden Projekte gefördert, welche eine öffentliche Auseinandersetzung über Themen wie soziale Gerechtigkeit, Umverteilung, Chancengleichheit, etc auslösen oder der Weiterbildung und Vernetzung von politischen AkteurInnen dienen." ( http://www.tourdelorraine.ch/index.php?id=15)

Ich finds schade, dass auf solche Veranstaltungen keine Rücksicht genommen wird. Da reissen sich Leute für die Bewegung den Arsch auf und so sieht dann der Dank aus...

Wer noch unentschlossen ist, wohin er/sie am 23. gehen will, findet unter  http://www.tourdelorraine.ch/index.php?id=48 das Programm des Alternativenmärits mit vielversprechenden Workshops zu verschiedensten Themen.



AutorIn: unbeteiligter und enttäuschter | Web:: http://www.tourdelorraine.ch
  nicht so schlimm
14.12.2009 20:54  
ach komm...das ganze überschneidet sich ja nur geringfügig. leider sind vielleicht so einige weniger an den workshops bei euch, aber auf den frühen abend sind dann sowieso alle an der TDL. also nicht wirklich tragisch. zumal nach meiner meinung zwei dinge am gleichen tag besser sind als gar nix (gabs ja auch schon während des WEF). und so lässt sich doch aktion und reflexion (theorie) perfekt verbinden.

ist ja jedem selbst überlassen, wohin er gehen will....und auch beides möglich ist.







AutorIn: dadf
  ANTI-WEF FESTIVAL
06.01.2010 22:49  
ANTI wef Festival:

Ab 21 Uhr

Skarface (Ska)

Unveil (HC)

Collie Herb (Hip Hop)

Crash Helmet Crew (Breakbeat, Dj Set)

Cinema anticapitalista:
Let`s Make money (2008, 110 Min)
Widerstand und Utopie in Davos und
anderswo (2005, 42 Min)

koopera release:
Die Aktionszeitung der Unia Jugend
mit dem Schwerpunkt Globalisierungskritische
Bewegungen erscheint!


Anti-wef Demo Soli Bar
Drinks und Vokü für:
Anti Wef Demo 23. Januar 2010
14 Uhr Theaterplatz, Luzern

Eintritt: 10.-




AutorIn: revoluzern
  die bürgimedien...
16.01.2010 18:59  
...geben auch schon ihren senf dazu:
20min:
Gegen den Kapitalismus
Anti-WEF-Demos starten in Luzern
Gegen das Ende Januar in Davos stattfindende Weltwirtschaftsforum WEF sind drei Kundgebungen geplant. Der Auftakt ist in Luzern. Davos und Basel sollen folgen.
Bereits am morgigen Samstag findet in Luzern ein Anti-WEF-Benefiz-Fest statt. Eine Woche später soll in Luzern die Auftakt-Demo gegen das Forum stattfinden. Ein entsprechendes Gesuch wurde eingereicht, Plakate mit dem Titel «Kapitalismus abfackeln» aufgehängt. Dahinter stehen offenbar unter anderem linke Jungparteien, und auch die lokale Jugendgruppe der Unia unterstützt das Vorhaben. Ziel sei eine friedliche, bewilligte Demonstration.
Ob die Demonstration bewilligt wird, ist jedoch noch nicht klar. Mitte kommender Woche soll über den Stand der Dinge orientiert werden, wie Rico De Bona, Leiter Stadtraum und Veranstaltungen der Stadt Luzern, am Freitag auf Anfrage der Nachrichtenagentur ddp sagte.

Abschlusskundgebung in Basel

Die Abschluss-Demo unter dem Motto «Smash WEF!» soll gemäss Aufrufen auf verschiedenen Webseiten von linksalternativen Organisationen am 30. Januar in Basel stattfinden. Die WEF-Teilnehmerinnen und -Teilnehmer verfestigten in Davos jeweils die Rahmenbedingungen zur Plünderung der Welt, heisst es auf der Internetplattform Indymedia. «Unsere Zukunft können wir nur selber gestalten». Als Organisator der Demo wird das Anti-WEF-Bündnis Basel genannt, dem verschiedene Gruppierungen angehören. In Basel wurden die Behörden gemäss der Kantonspolizei aber noch nicht um eine Bewilligung ersucht.

Ebenfalls am 30. Januar soll auch in Davos selber eine Kundgebung stattfinden, die von den Grünen und der Juso der Region organisiert wird. Ein Gesuch wurde eingereicht, wie der Davoser Landamman Hans Peter Michel sagte. Dieses werde wohlwollend geprüft, zumal die Kundgebungen in Davos in den vergangenen Jahren stets friedlich verlaufen seien. Allenfalls würden aber gewisse Auflagen etwa bezüglich der Route gemacht.

Neben den Demonstrationen finden erneut zahlreiche Gegenveranstaltungen und Aktionen statt. So wird zum Start des WEF am 27. Januar schon fast traditionellerweise der Public Eye Award vergeben. In Basel findet am 29. und 30. Januar die Veranstaltung «Das andere Davos» statt. Die 10. Ausgabe steht unter dem Motto «Widerstand zeichnet Konturen einer andern Welt». Geplant ist gemäss Indymedia zudem unter anderem auch ein «Schallangriff» aufs WEF.

zisch:
Ladenbesitzer fürchten Demonstration
Eine geplante Demonstration gegen das WEF in der Stadt Luzern bereitet Geschäftsinhabern Kopfweh - noch ist das Demonstrations­gesuch aber gar nicht beurteilt worden.

Einige Geschäfte sehen einer in Luzern geplanten Demonstration, die sich gegen das Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos richtet, mit Sorge entgegen. Obschon noch unklar ist, ob der Stadtrat die Demonstration überhaupt gutheisst, machen sich die Ladeninhaber Gedanken wegen drohender Verwüstungen.
Franz Stalder, Präsident der City-Vereinigung Luzern, wehrt sich im Namen seiner Mitglieder vehement gegen die Demonstration: «Wir haben Angst vor Gewalt und hohen Sachschäden an unseren Geschäften. Wir möchten unsere Geschäfte einfach in Ruhe betreiben können.»

Schreiben an Stadtrat
Um seiner Forderung Nachdruck zu verleihen, hat sich Stalder in einem Schreiben an den Stadtrat gewandt. «Wir haben darin zum Ausdruck gebracht, dass wir keine Demonstrationsbewilligung akzeptieren können, wenn Vandalen- und Gewaltakte zu erwarten sind.» Rico De Bona, Leiter Stadtraum und Veranstaltungen, meint zu den Sorgen der Luzerner Ladenbesitzer und Hauseigentümer: «Wir werden unter Würdigung aller Elemente entscheiden, ob die Organisatoren eine Demonstrations­bewilligung erhalten oder nicht.» Der Entscheid wird laut De Bona Mitte kommender Woche fallen.

Auch die SVP der Stadt Luzern spricht sich gegen die Bewilligung der Demonstration aus. Die Partei befürchtet ebenfalls Ausschreitungen sowie hohe Kosten aufgrund eines grossen Polizeiaufgebots.

Gewinn statt Wohl der Bevölkerung
Die Organisatoren der Demonstration nennen sich Anti-WEF-Bündnis Luzern 2010. Dahinter stehen unter anderem linke Jungparteien und die lokale Jugendgruppe der Unia.

Mit der Demonstration wehren sich die Organisatoren gegen das Weltwirschaftsforum, das zwischen dem 27. und dem 31. Januar in Davos stattfindet. Dort würden «selbst ernannte Global Leaders» über die wirtschaftliche und die politische Zukunft der Welt entscheiden. Die Organisatoren der Demonstration kritisieren, dass am WEF gefällte Entscheide nur der Gewinnoptimierung und nicht dem «Wohl der Weltbevölkerung» dienen würden.

Geplant ist die Demonstration, welche am Theaterplatz starten soll, für den Nachmittag des 23. Januar. Zudem ist am Abend des 16. Januars im Sedel Luzern ein «Anti-WEF Festival» geplant.

Noémie Schafroth/ost


AutorIn: copypaster
  Plakat der Unia Jugend
18.01.2010 09:51  
Plakat Luzern 2010


AutorIn: Unia Jugend
 :: Nicht inhaltliche Ergänzungen :
  1. aufgerissene ärsche — arschaufreisser
  2. Bitte keine Ausschreitungen — besorgte
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