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Am Freitag, dem 29.10, wollte die Basler Regierung mit einem sogenannten Volksfest die Fertigstellung der Voltaplatz-Baustelle und die erste Phase der "Quartieraufwertung St.Johann" feiern.
Einige Leute wehren sich aber schon seit längerem gegen diese "Quartieraufwertung", welche faktisch die Verdrängung billiger Mieten und nachbarschaftlicher Freiräume bedeutet. So auch heute: Gut 50 Leute feierten mit guter Stimmung und Musik neben dem Festgelände ihr eigenes Fest, ihr eigenes Quartier.
Mit einiger Genugtuung stellen wir natürlich fest, dass das Regierungsfest ein voller Reinfall war. Niemand kam für Wienerli und Spiele. In aller Schärfe verurteilen wir dagegen den unnötigen und äusserst brutalen Polizeiangriff auf unser Fest. Etwa 15 Leute wurden festgenommen (sie hocken teils noch immer auf dem Posten), etliche trugen körperliche Spuren des Übergiffes davon, und die meisten kamen in den Genuss des kürzlich eingeführten Wegweisungsartikels.
Einmal mehr halten wir entschlossen fest: Widerstand lässt sich nicht verbieten! Wir werden für unser Quartier kämpfen, und fahre der Staat noch so viele Kastenwägen auf!
Der Kampf geht weiter! St. Johann blibt dräggig!
Einige Freigekommene und Solidarische vor dem Bullenposten |
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