| :: Communiqué zur Anti-Bullen Demo in Zürich :: |
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06-07-2009 15:23 |
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AutorIn : !
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Am SA 4. Juli um ca. 21:15 besammelten sich 70-1'000 Leute beim Helvetiaplatz in Zürich zu einer Demonstration. Anfangs zogen noch einige (ca. 100) weitere Personen mit, die sich dann beim ersten auftreten der Bullen grösstenteils zurückzogen. Die Demonstration verlief zügig und die Polizei schien extrem unkoordiniert. Immer wieder wurden die Strassen mit Material versperrt und somit der Verkehrsfluss behindert. Entgegen der Behauptung aus dem Polizeibericht, lösste sich die Demonstration bei der Schmiede Wiedikon aus eigener Entscheidung auf.
Der allgemeinen Wut vielen folgende Objekte zum Opfer:
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| Anfang der Demo |
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| Securitas |
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| brennendes Securitas-Auto |
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| ZKB |
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| Beambtenauto vor Bullenposten |
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| Bullenposten |
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| nochmals ZKB |
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| Amt für Justizvollzug |
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- Das Amt für Justizvollzug wurde mit Farbe beschmissen. Etliche um diesen Verwaltungskomplex (Bezirksgericht, Gemeindeamt, ...) parkierte Autos wurden mit Hämmern traktiert.
- Das Gebäude der KPMG (eines der führenden Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsunternehmen weltweit) wurde beim vorbeigehen etwas in Mitleidenschaft gezogen.
- Nach einem kurzen Ansturm auf eine unsicher wirkende Bullenreihe wurde das Securitas-Hauptgebäude an der Weststrasse vollständig entglast. Sowie auch die drei aussen stehenden Securitas-Autos, wovon eines in Flammen aufging und ausbrannte. Gegen eine eingeschlagene Scheibe des Gebäudes flog ein Molotiv-Coktail. (Neben der Bewachung von Gebäuden ist dieses Privat-Unternehmen mit ihren Unter- organisationen auch für die Sicherheit in diversen Gefängnissen, den Transport von Gefangenen und, wie verganenen Jahres aufflog, auch für die Bespitzelung von politisch aktiven Gruppen, im Auftrag von Grosskonzernen (oder der Polizei?) verantwortlich. Ausserdem bestehen enge Verbindungen zum Militär.)
- 2 Weitere Luxusautos sind unterwegs in Brand gesteckt worden, wovon eines vollständig ausbrannte.
- Bei der Schmiede Wiedikon wurden fast alle (ca. 15) Scheiben der ZKB-Filiale zertrümmert und der Bullen-Posten mit Farbbomben und Steinen beschmissen. Ausserdem wurden 4 zivile Autos von Beamten eingeschlagen.
- Während sich die Demo auf Entscheid der Teilnehmenden selbst auflöst, gingen noch etliche weitere Scheiben des dortigen UBS-Gebäudes zu Bruch.
Diese Liste spricht Wohl für sich selbst. Wir nahmen uns diesen Tag um einiges zurückzubezahlen was schon längst fällig war.
Für all die Betroffenen der Polizeigewalt. Für all die Unterdrückten dieser gesellschaftlichen Ordnung. Für die Kämpfenden und die Gefangenen des sozialen Krieges.
Wir hoffen ein deutliches Zeichen gesetzt zu haben, das entschlossener Widerstand stehts möglich ist. Diesesmal lag der Erfolg auf unserer Seite. Doch wir werden nicht enden, nicht bevor alles verschwunden ist! Denn unsere Wut gegen die Bullen ist nur ein Teil unserer Wut gegenüber der Gesamtheit der herrschenden Ordnung!
Für eine aufständische Perspektive! Für die Anarchie! |
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AutorIn : Chaoten wüten im Kreis Cheib ::
Aktualisiert am 05.07.2009
In Zürich ist es am Samstagabend während einer unbewilligten Kundgebung linksautonomer Aktivisten zu schweren Ausschreitungen gekommen. Bilanz: Hoher Sachschaden und zehn Festnahmen.
Rund 70 vermummte Personen hatten sich kurz nach 21 Uhr an der Verzweigung Stauffacherstrasse/Langstrasse versammelt und zogen von dort in Richtung Zürich-Wiedikon, wie die Stadtpolizei mitteilte.
Auf ihrem Weg warfen sie Steine und Farbbeutel gegen verschiedene Amtsgebäude, darunter das Amt für Justizvollzug sowie eine Polizeiwache. Ferner wurden zwei Bankfilialen, ein Securitasgebäude und ein Fahrradgeschäft in Mitleidenschaft gezogen, wie ein Polizeisprecher am Sonntag auf Anfrage sagte.
Zudem beschädigten die Chaoten offenbar wahllos Fahrzeuge, drei davon zündeten sie an. Zwei Autos brannten vollständig aus. Laut Polizeisprecher dürften die Sachschäden Hunderttausende von Franken ausmachen
Die Polizei löste die Kundgebung mit Gummischrot auf. Gegen 22 Uhr beruhigte sich die Lage, heisst es in der Mitteilung weiter. Ein Polizist wurde beim Einsatz durch Glassplitter leicht verletzt.
Die Festgenommenen, zwei Frauen und acht Männer, stammen aus der Schweiz, Österreich, Litauen und den USA. Sie sind zwischen 14 und 32 Jahre alt. Acht Personen wurden bis am Sonntagmorgen wieder auf freien Fuss gesetzt. Zwei junge Männer werden laut Polizei der Zürcher Staatsanwaltschaft zugeführt (mbr/sda)