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 :: 9. ANTIFA ABENDSPAZIERGANG 26.09.2009, 20.00 Uhr, HG Bern ::
 Themen | Antifaschismus 21-06-2009 18:19
AutorIn : Bündnis Alle gegen Rechts : www.buendnis-gegen-rechts.ch
1 Dem Faschischismus den Weg abschneiden – die soziale Revolution aufgleisen!

Heraus zum 9. Antifaschistischen Abendspaziergang in Bern
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Dem Faschischismus den Weg abschneiden – die soziale Revolution aufgleisen!

Heraus zum 9. Antifaschistischen Abendspaziergang in Bern

In Zeiten der Krise, in denen die Gegensätze und die negativen Folgen des Systems für alle deutlich erkennbar werden, werden die Leute nicht einfach zu AntikapitalistInnen. Aber immerhin erhalten KritikerInnen der herrschenden Verhältnisse wieder vermehrt Beachtung. Leider oft die falschen:
Rechtsextreme und FaschistInnen stossen mit ihrem Ruf nach einem starken Staat und einer autoritären Führung, die das Ruder herum reisst und den „Sauladen“ endlich aufräumt, auf offene Ohren. Insbesondere wenn sie zusätzlich versprechen, den entarteten Kapitalismus damit in Schranken zu weisen, oder ihn gar überwinden zu wollen.

Das ist natürlich ein Witz. Rechtsextreme wollen alles andere als das kapitalistische Übel an der Wurzel packen. Geld, Lohnarbeit und Eigentum wollen die FaschistInnen unangetastet lassen und auch auf den Klassenkampf wollen sie verzichten. Die FaschistInnen streben in Wirklichkeit eine Volksgemeinschaft an, in der die Schweizer Arbeiterklasse von Schweizer Bonzen ausgebeutet wird. Für sie ist die Welt damit in Ordnung, schliesslich geht es ihnen nicht um das Wohl der Menschen, sondern um die Stärke ihres Nationalstaates und der nationalen Wirtschaft. Damit unterscheiden sich die FaschistInnen nicht gross von den bürgerlichen DemokratInnen. Es ist die bürgerlich-kapitalistische Gesellschaft, die das Fundament für den Faschismus bildet.

Die demokratische Rechte fordert genau wie die FaschistInnen immer offener autoritäre und repressive Massnahmen. Bei einem Grossteil der Bevölkerung stossen sie auf breite Zustimmung. Mitglieder und SympathisantInnen der bürgerlichen und der faschistischen Parteien sind sich im Grunde einig: Mehr Polizei, mehr Videoüberwachung, mehr Einschränkungen von Demonstrationen, Verhinderung von unbewilligten Demos. Ein härteres Vorgehen gegen kriminelle AusländerInnen und gegen Drogensüchtige, gehört ebenso zum guten Ton wie Casablanca gegen Graffitti und Broncos gegen „herumlungernde“ Jugendliche. Dem Missbrauch wollen sie einen Riegel schieben, Schluss mit den „Sozialschmarotzern“ und den „Scheininivaliden“. Das Volk soll endlich sein „Anspruchsdenken“ zurückschrauben und der nationalen Gemeinschaft dienen. Und wer ist schon für Ausländer?!

Sofern überhaupt nach den Ursachen der Probleme gefragt wird, begnügen sich die Meisten mit Antworten, welche lediglich die Symptome betreffen, statt die eigentliche Ursache: das kapitalistische System selbst. Bis zum Schluss wollen sie an diesem ausbeuterischen System festhalten. Und da kommen ihnen Sündenböcke, gegen die sie die Massen mobilisieren können gerade recht. Leider ist diese Politik äusserst erfolgreich. Dabei sollten die offensichtlichen Widersprüche längst den breiten Massen auffallen.

Wer nimmt denn den Leuten die Arbeitsplätze weg? Die ausländischen Arbeitskräfte oder etwa die Bosse der Firmen, die Lohnkosten sparen wollen und BilliglöhnerInnen anstellen oder ihre Firmen ins Ausland verlagern?

Wer versucht denn die Gewerkschaften, die Verteidigungsorganisationen der ArbeiterInnen, zu schwächen? Die DemonstrantInnen oder eben doch die politische Rechte, die den Klassenkampf von oben führt?

Wer hat mit unseren Pensionskassengeldern spekuliert und will jetzt Rentenkürzungen durchsetzen? Die Drogensüchtigen oder doch eher Verwaltungsräte, die dem Gesetz der Profitmaximierung gefolgt sind?

Wer ist für die zunehmende Gewalt verantwortlich? Jugendliche Secondos oder doch eher der wachsende Graben zwischen Arm und Reich, die Aussicht, in diesem System nichts erreichen zu können?

Wer bedroht denn den angeblichen Mittelstand? Die Mittellosen mit ihrem Anspruchsdenken oder doch eher das kapitalistische System, das die Reichen immer reicher und die anderen immer ärmer macht?

Und wer profitiert eigentlich so richtig von diesem System? Eben!

Wenn wir also verhindern wollen, dass die FaschistInnen und andere rechte Kreise aus dieser Krise Kapital schlagen, dann müssen wir uns ihnen in den Weg stellen und dabei gleichzeitig die Bahn frei machen für die soziale Revolution!

Heraus zum 9. Antifaschistischen Abendspaziergang in Bern:

26.09.2009 / 20.00 Uhr / Heiliggeistkirche Bern
 :: 2 Inhaltliche Ergänzungen : > Ergänze diesen Artikel (.onion )
  Mobilisierungsvideo
17.07.2009 20:19  


AutorIn: Trailer
  video
20.09.2009 20:33  


AutorIn: vid
 :: Nicht inhaltliche Ergänzungen :
  1. 7 Fragen an die AntifaschistInnen — Fragende
  2. 1 Antwort von einem Antifaschisten — someone
  3. @ fragende — antwortender
  4. den faschisten den weg freilassen — nur worte...
  5. gegen die autorität? aha! — a. spaltz-doch
  6. @ a. spaltz-doch — egal
  7. spalteria — @ egal
  8. @ spalter — egal
  9. gleich und gleicher — egal
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