Startseite | Gemeinsame Startseite | Publizieren! | Feature Archiv | Newswire Archiv | Trasharchiv


Über Indymedia.ch/de
Indymedia-Café
Editorial Policy / Moderationskriterien
Über Sprache sprechen - Sexismus in der Sprache
Wie kann ich auf Indymedia.ch publizieren / Allgemeines zu Medienaktivismus
Kontakt
Wiki
Mailingliste
Medienaktivismus
Gedanken zu Provos & Fakes
Links









 
www.indymedia.org

Projekte
print
radio
satellite tv
video

Afrika
ambazonia
canarias
estrecho / madiaq
kenya
nigeria
south africa

Kanada
london, ontario
maritimes
montreal
ontario
ottawa
quebec
thunder bay
vancouver
victoria
windsor

Ostasien
burma
jakarta
japan
korea
manila
qc
saint-petersburg

Europa
abruzzo
alacant
andorra
antwerpen
armenia
athens
österreich
barcelona
belarus
belgium
belgrade
bristol
brussels
bulgaria
kalabrien
croatia
cyprus
emilia-romagna
estrecho / madiaq
euskal herria
galiza
deutschland
grenoble
hungary
ireland
istanbul
italy
la plana
liege
liguria
lille
linksunten
lombardia
london
madrid
malta
marseille
nantes
napoli
netherlands
nice
northern england
norway
nottingham
oost-vlaanderen
paris/île-de-france
patras
piemonte
poland
portugal
roma
romania
russia
sardinien
schottland
sverige
switzerland
thorn
toscana
toulouse
ukraine
großbritannien
valencia

Lateinamerika
argentina
bolivia
chiapas
chile
chile sur
brasilien
sucre
colombia
ecuador
mexico
peru
puerto rico
qollasuyu
rosario
santiago
tijuana
uruguay
valparaiso
venezuela

Ozeanien
aotearoa
brisbane
burma
darwin
jakarta
manila
melbourne
perth
qc
sydney

Südasien
india
mumbai

Vereinigte Staaten
arizona
arkansas
asheville
atlanta
austin
austin
baltimore
big muddy
binghamton
boston
buffalo
charlottesville
chicago
cleveland
colorado
columbus
dc
hawaii
houston
hudson mohawk
kansas city
la
madison
maine
miami
michigan
milwaukee
minneapolis/st. paul
new hampshire
new jersey
new mexico
new orleans
north carolina
north texas
nyc
oklahoma
philadelphia
pittsburgh
portland
richmond
rochester
rogue valley
saint louis
san diego
san francisco
san francisco bay area
santa barbara
santa cruz, ca
sarasota
seattle
tampa bay
tennessee
united states
urbana-champaign
vermont
western mass
worcester

Westasien
armenia
beirut
israel
palestine

Themen
biotech

Intern
fbi/legal updates
mailing lists
process & imc docs
tech
volunteer
 
 :: augenauf Bern verurteilt Razzia-Amoklauf der Kapo Fribourg ::
 Themen | Repression/Knast 22-02-2009 18:47
AutorIn : Amok-Bugnons linker Zeh
Während die Regierung von Fribourg endlich die Justiz-Opfer des Ancien Régime zumindest "moralisch" rehabilitieren will, schafft die zeitgenössische Justiz gerade neue: In einem juristisch mehr als fragwürdigen Verfahren und mittels willkürlichen Razzias in Bern versucht der Freiburger Untersuchungsrichter Marc Bugnon verzweifelt, seine abenteuerlichen Thesen zu beweisen.

Eines der Opfer dieses juristischen Amoklaufs ist der Menschenrechtsverein augenauf Bern dessen Büro durchsucht und dessen Bürocomputer beschlagnahmt wurde - obwohl nicht mal UR Bugnon den Menschenrechtsverein mit den Ermittlungstatbeständen in Verbindung bringt. augenauf reagiert jetzt mit einer Medienmitteilung.

Weitere Meldungen dazu auf Indymedia CH:

Hausdurchsuchungen und Verhaftungen in Bern
 http://ch.indymedia.org/de/2009/02/67302.shtml

"Soleil Noir" - ein rechtsextremer Konzertveranstalter
 http://ch.indymedia.org/de/2009/02/67328.shtml
Bern, 22. Februar 2009

Medienmitteilung von augenauf Bern

Unverhältnismässige Hausdurchsuchung und Beschlagnahmungen: Die Arbeit von augenauf Bern wird von der Polizei massiv behindert.

Am Morgen des 17. Februar 2009 durchsuchte die Kantonspolizei Freiburg in einer gross angelegten Aktion neben anderen Lokalitäten auch das Büro der Menschenrechtgruppe augenauf Bern.

augenauf Bern verurteilt die völlig unbegründete Durchsuchung aufs Schärfste. Wie Untersuchungsrichter Marc Bugnon bestätigt, besteht keinerlei Verbindung zwischen augenauf Bern und dem Vorfall, mit dem die Hausdurchsuchung begründet wurde.

Weiter wurde bei der Durchsuchung ohne ersichtlichen Grund auch der Bürocomputer der Menschenrechtsgruppe konfisziert. Die Beschlagnahmung der sich darauf befindlichen Daten erhält eine besondere Brisanz, da es sich bei den KlientInnen von augenauf Bern in den meisten Fällen um Opfer polizeilicher und behördlicher Repression handelt. Der Computer befindet sich nach wie vor bei der Kantonspolizei Freiburg, wodurch die Arbeit der Menschenrechtgruppe massiv behindert wird. Es stellt sich die Frage, was die Kantonspolizei mit der ungerechtfertigten Beschlagnahmung des PCs bezweckt.

Gemäss Angaben des Untersuchungsrichters erfolgte die Durchsuchung aufgrund vager Hinweise, wonach sich eine angeschuldigte Person im 1.Stock der Brasserie Lorraine mit weiteren Personen getroffen habe könnte. Die Polizei nahm dies zum Anlass, das gesamte Stockwerk zu durchsuchen, auf dem sich mehrere separate Bürolokalitäten mit unterschiedlicher Mieterschaft befinden, darunter eben auch das Büro von augenauf Bern. Dabei wurden die PolizeibeamtInnen mehrfach darauf hingewiesen, dass die auf dem Durchsuchungsbefehl namentlich angeführte Person nachweisbar keinen Zugang zu diesem Raum hat.

Es ist nur dem Zufall zu verdanken, dass Mitglieder der Menschenrechtsgruppe gerade noch rechtzeitig vor Ort eintrafen. Es ist davon auszugehen, dass sich die Polizei anderenfalls gewaltsam Zugang verschafft, und die Räumlichkeiten ohne Zeugen durchsucht hätte. Dies wurde auch gegenüber den anwesenden Personen angedroht, nachdem sie sich zunächst weigerten, der Polizei Zugang zu gewähren.

augenauf Bern wird beim Untersuchungsrichteramt des Kantons Freiburg eine Beschwerde gegen die Durchsuchung einreichen, sowie eine schriftliche Stellungnahme verlangen und behält sich weitere rechtliche Schritte vor. Wir fordern die sofortige Rückgabe des beschlagnahmten Materials und die Löschung aller allenfalls kopierten Daten unter richterlicher Aufsicht.

augenauf Bern

--

augenauf ist eine nichtstaatliche, unabhängige Menschenrechtsorganisation, die Betroffene von behördlichen Übergriffen, Diskriminierungen und Menschenrechts- oder Grundrechtsverletzungen unterstützt und entsprechende Öffentlichkeitsarbeit leistet. augenauf setzt sich aus lokalen Gruppen in Basel, Bern und Zürich zusammen, die ausschliesslich über Mitgliederbeiträge und Spenden finanziert werden. augenauf Bern besteht aus 20 ehrenamtlichen MitarbeiterInnen.

 :: 7 Inhaltliche Ergänzungen : > Ergänze diesen Artikel (.onion )
  sicherheit
22.02.2009 22:45  
so wie das klingt, waren die computer nicht verschlüsselt..... da werden sich die cops gefreut haben....


für einen besseren sicherheits-standard in politisch aktiven gruppen!


AutorIn: asdf
  bernerzeitung.ch dazu...
22.02.2009 22:54  
«augenauf» kritisiert Polizei im Zusammenhang mit Angriff auf Bar

Aktualisiert am 22.02.2009

Die Menschenrechtsgruppe «augenauf Bern» hat die Freiburger Kantonspolizei im Zusammenhang mit den Hausdurchsuchungen nach dem Angriff auf eine Freiburger Bar heftig kritisiert.

Die Gruppe werde beim Untersuchungsrichteramt des Kantons Freiburg eine Beschwerde gegen die Durchsuchung einreichen und behalte sich weitere rechtliche Schritte vor, teilte sie am Freitag mit. Zudem werde die sofortige Rückgabe des beschlagnahmten Materials und die Löschung aller allenfalls kopierten Daten unter richtlicher Aufsicht gefordert. So sei die Durchsuchung in Folge vager Hinweise erfolgt, wonach sich eine angeschuldigte Person im ersten Stock der Brasserie Lorraine mit weiteren Personen getroffen haben könnte. Die Polizei habe in der Folge das gesamte Stockwerk durchsucht, darunter auch das Büro von «augenauf». Die Polizei hatte am vergangenen Dienstag über vier Monate nach der Verwüstung der Freiburger Bar «Elvis et moi» in Bern sieben Personen festgenommen und acht Hausdurchsuchungen durchgeführt. Bei dem Blitzangriff einer Gruppe von rund 30 maskierten und mit Stöcken bewaffneten Personen auf die Bar war am vergangenen 11. Oktober ein Polizist verletzt worden. Als Motiv steht eine Abrechnung zwischen der Berner Linksszene und Veranstaltern eines Anlasses im Vordergrund. (ap)


AutorIn: antirepressiva
  Computersicherheit
23.02.2009 10:27  
Wie kann eine Gruppe wie augenauf nur unverschlüsselte Daten speichern?

Unter Ubuntu (Linux) z.B. kann man dies bereits bei der Installation wählen ( http://wiki.ubuntuusers.de/System_verschl%C3%BCsseln).

Windows kann man sehr gut mit Truecrypt verschlüsseln.

Betriebssysteme können auch versteckt werden sodass euch niemand zwingen kann eure Daten Passwörter etc. bekanntzugeben.


Es ist wichtig das ihr eure Daten verschlüsselt! Ich spreche aus eigener Erfahrung, mein Computer wurde auch einmal von der Polizei beschlagnahmt, es war unglaublich was die da noch alles gefunden haben.
Seit da ist mein System komplett verschlüsselt!


AutorIn: Info
  DM-Crypt
23.02.2009 14:00  
Zum Thema Verschlüsselung unter Ubuntu/Debian Linux gibt hier ne super Schritt für Schrittanleitung. Sicher der richtige Moment für viele mal von Windows nach Linux zu wechseln ->

 http://kuparinen.org/martti/comp/ubuntu/en/cryptolvm.html


AutorIn: Secure
  Computersicherheit2
23.02.2009 14:49  
Und wer trotzdem nicht ganz auf Windoof verzichten möchte hier noch ne anleitung um Ubuntu und Windows parallel zu installieren, beides verschlüsselt:

 http://blog.dbclan.de/index.php/2008/03/windows-encrypted-truecrypt-linux-encrypted-dm-crypt/


AutorIn: Info
  unverschlüsselt?
23.02.2009 16:12  
Wer sagt denn, dass der Computer unverschlüsselt war? Es kann nie schaden, einen Antrag auf Datenvernichtung zu stellen... ob sie nun an die Daten rankamen oder nicht.


AutorIn: Löscherin
  @ nicht inhaltlicher ergänzung
24.02.2009 08:37  
"dass du dann auch noch die razzien der bullen, die vier monate später willkürlich durchgeführt wurden und die bürgerlichen rechte rechtfertigst ist eine schande."

Wie kannst du behaupten, dass die Razzien willkürlich waren? Kannst du das wirklich beurteilen oder hast du das Wort "willkürlich" tatsächlich willkürlich gewählt? Willkürlich wären die Hausbesuche, wenn die Besuchten nichts mit der Sache zu tun hätten. Vermutlich dauerte es gerade vier Monate, um den Bezug zu den Betroffenen nachzuweisen. Im Rechststaat gibt es Gesetze, welche von Amtes wegen verfolgt werden müssen, Landfriedensbruch gehört dazu. Aber ja, die "bürgerlichen Rechte" lehnst du anscheinend auch ab. Überleg dir das doch nochmal, vielleicht sind es eben gerade diese Rechte, die DICH vor Willkür schützen, auch wenn du das jetzt nicht so sehen magst...




AutorIn: Nanu?
 :: Nicht inhaltliche Ergänzungen :
  1. krokodilstränen — antifuck
  2. auf! — mafalda
  3. @ anitfuck — nicht inhaltlicher ergänzung
  4. Keine Diskussion mit Bullen hier — eine mafalda von vielen
  5. "von amts wegen muss" — grrr
  @ anitfuck
23.02.2009 14:43  
wem willst du erklären was anarchie ist?

es war absolut richtig dieses faschokonzert zu verhindern.

dass du dann auch noch die razzien der bullen, die vier monate später willkürlich durchgeführt wurden und die bürgerlichen rechte rechtfertigst ist eine schande.

AutorIn: nicht inhaltlicher ergänzung
Dieser Artikel hat 2 versteckte Ergänzungen.
Zeige alles unsortiert
GNU Free Documentation License 1.2 Sämtlicher Inhalt auf Indymedia Deutschschweiz ist verfügbar unter der Creative Commons Attribution-ShareAlike 2.0 Germany.
Für sämtlichen Inhalt der jeweiligen Beiträge unter Indymedia Schweiz und Indymedia Deutschschweiz sind nur die jeweiligen AutorInnen verantwortlich!
Indymedia Schweiz läuft mit MIR 1.1
Use GNU!