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 :: Farbe gegen UBS ::
 Themen | WEF 18-01-2009 15:49
AutorIn : Smash WEF
Farbanschlag
In der Nacht auf den 18.01.09 haben wir, in einer gemeinsamen Aktion verschiedener revolutionärer Kräfte, die Fassade der UBS am Paradeplatz eingefärbt.

Die UBS und ihre Adresse sind für uns Symbole der Krise des Kapitalismus, aus der es nur einen revolutionären Ausweg geben kann.
Banken sind der Motor des Kapitalistischen Systems, ohne sie läuft gar nichts.
Das erklärt warum so schnell und unkompliziert staatliche Finanzspritzen in Milliardenhöhe gesprochen wurden.
Die gleichen, welche bis vor kurzem staatliche Eingriffe kategorisch ablehnten, um ihre Profite ungestört zu maximieren, verstaatlichen jetzt ohne mit der Wimper zu zucken ihre Verluste.
Als zweites bewährtes Rezept gegen die Krise werden Massenentlassungen angekündigt, um sich profitabel zu sparen.
Gleichzeitig diskutiert die UBS als strategischer Partner ende Januar am WEF in Davos über den Lauf der Welt nach der Krise. Es scheint als sei für die Kapitalisten die Krise schon vorbei, während sie bei uns erst richtig anrollt.

Gegen all das und für den gemeinsamen Kampf für eine befreite Gesellschaft in der uns die Produktion gehört, steht die Farbe an der UBS Fassade.

Unser Widerstand hat viele Formen! Auf nach Genf für ein e kämpferische Demo!
Smash WEF!
Der Kapitalismus hat keinen Fehler, er ist der Fehler!
Erkämpfen wir uns eine eigene Perspektive!
 :: 4 Inhaltliche Ergänzungen : > Ergänze diesen Artikel (.onion )
  und auf nach Solothurn
18.01.2009 16:02  
Am WEF in Davos treffen sich die grössten Unternehmen mit RegierungsvertreterInnen aus der ganzen Welt um Beziehungen zu knüpfen, vor laufender Kamera gute Miene zum bösen Spiel zu machen, Geschäfte abzuschliessen und die Welt unter sich aufzuteilen.

Alljährlich finden Ende Januar das WEF und die Solothurner Filmtage statt. Diese locken während einer Woche mit einem abwechslungsreichen und teilweise auch kritischen Filmprogramm zehntausende von BesucherInnen in die Stadt an der Aare. Wir wollen mit unserer Aktion diese Veranstaltung nicht stören. Vielmehr wollen wir versuchen den Filmbegeisterten zu zeigen, dass Widerstand gegen den zerstörerischen Kapitalismus an jedem Ort möglich und nötig ist. Wir rufen euch dazu auf, gemeinsam ein kraftvolles und kreatives Zeichen gegen die kapitalistische Horrorshow und ihre Gala in den Bündner Bergen zu setzen!

nächsten Samstag, 24. 1. um 19 Uhr, Klosterplatz Solothurn


AutorIn: fuck the wef
  Wie intelligent ist dieser Kommunismus?
19.01.2009 07:15  
Auf sf.tv hat dieser Farbanschlag fast nur positive Reaktionen bewirkt. Frau/Herr Normal@ scheint langsam aber sicher Sympathien für die Revolution zu bekommen. Nur, welche Revolution das gäbe, wenn in einem seit jeher bevorzugten Land der nationale Sozialismus ausbricht, das möchte ich nicht in der Praxis erfahren müssen. Ob die FDP oder die SP dem Faschismus näher ist, darüber bin ich mir noch nie ganz klar geworden.(Von der CVP schon gar nicht zu reden.)

Andererseits müssen wir uns schon fragen, wieviel wir mit solchen Aktionen zur realen Gleichheit der Leute beitragen. Und dort sieht es schlecht aus. Warum ist z.B. der Islam für das Kapital eine Goldgrube? Warum ist es profitabel, wenn die Leute wie in Palästina schon mit 5 Jahren Steine werfen und mit 18 im Kampf sterben? Inwiefern profitiert gerade Saudi-Arabien von der Hamas? Warum gelingt es den globalisierten US-Ölfirmen (die ja jetzt Sitz in der Schweiz nehmen) seit Jahrzehnten, Öl aus Saudiarabien billig an der dortigen Bevölkerung vorbei abzusaugen? (Ist zwar sehr zähflüssig, das saudische). Ab wann wird "Widerstandskultur" (z.B. gegen das angebliche Finanzjudentum oder gegen Israel) zur Verblödungskultur? Warum können KlassenkämpferInnen nicht lernen, wie eine Bank funktioniert, damit sie in der Realwirtschaft nicht ewig aussen vor bleiben müssen?


AutorIn: eine antimacht
  Friede den Hütten, Krieg den Palästen!
19.01.2009 15:13  
Erstaunlich lange hat es gedauert, bis sich jemand die UBS-Fassade als Zielscheibe genommen hat. Auch wenn die Aktion leider nichts an den Machtverhältnissen zu ändern vermag, so hat sie doch etwas Befreiendes, angesichts der lähmenden Ohnmacht, die uns alle befallen hat. Wer sich über die „sinnlose Sachbeschädigung“ der Jugendlichen empört, der werfe den ersten Stein. Am besten gleich in die Richtung derselben UBS-Fassade oder noch besser – wie vor vielen Jahren Migrosgründer Duttweiler - ins Bundeshaus, wo der ganze UBS-Kuhhandel abgesegnet worden ist. 68 Mia für die UBS, während überall im Land Arbeitslosigkeit und Armut um sich greift. „Friede den Hütten, Krieg den Palästen!“, schrieb einst Georg Büchner. Recht hatte er!


AutorIn: Rainer
  Zeitung
19.01.2009 16:21  
Bericht aus der "News"


AutorIn: News
 :: Nicht inhaltliche Ergänzungen :
  1. Freude... — feuer und flamme
  2. Antworten auf deine Fragen — Proll
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