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 :: Up against the wall motherfuckers! We’ve come for what’s our ::
 Themen | Anti-Kapitalismus/Globalisierung | Pressearchiv | Repression/Knast 18-12-2008 12:32
AutorIn : -.-
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14/12/2008 Initiative der besetzten "School of Economics and Business" in Athen

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In diesen Tagen der Wut ist das Spektakel als ein Machtverhältnis, als ein Verhältnis, das Erinnerung Objekten und Körpern aufdrückt konfrontiert mit einer diffusen Gegenmacht, die Impressionen von der Tyrannei der Bilder löst und sie in den Bereich der Sinne, der Gefühle bringt. Gefühle werden immer anatgonistisch gefühlt (die sind immer gegen etwas gerichtet) - aber unter den aktuellen Umständen werden sie in Richtung einer absolut akuten und radikalen Polarisation verlagert.

Gegen die angeblich friedvollen Karikaturen der bourgeoisen Medien (”Gewalt ist immer inakzeptabel, überall”), können wir nur sagen: ihre Regeln, ihre Regeln von Harmonie, Konsens und Dialog sind nichts als eine gut kalkulierte Fassade in Boshaftigkeit: ein versprochenes Blutbad. Das demokratische Regime tötet nicht jeden Tag einen Alex, aber es tötet täglich tausende Ahemds, Fatimas, JorJes, Jin Taos und Benajirs: weil es systhematisch tötet, strukturell und ohne Reue, besonders in der sogenannten 3. Welt, welche das globale Proletsriat darstellt. Und durch eben dieses tägliche, ruhige Gemetzel entsteht die Idee der Freiheit: Freiheit ist nicht wie ein gesamtmenschliches Gut, oder wie ein natürliches Recht für alle, aber sie ist wie der Kriegsschrei der Verdammten, die Prämisse des zivilen, sozialen Krieges.

Die Geschichte der bürgerlich-gesetzlichen Ordnung und die Bourgeois verpasst uns eine Gehirnwäsche mit einem Bild
eines schrittweisen, stabilen Prozesses, in dem Gewalt als eine leidvolle Ausnahme, die von den ökonomisch, emotional und kulturell Unterentwickelten stammt. Alle von uns, die hinter Schultische, in Büros oder in Fabriken gezwängt wurden, wissen das die Geschichte nichts ist als eine Abfolge von bestialischen Taten eines morbiden Systems von Regeln. Die Kardinäle der Normalität rufen nach dem Gesetz, das von der Kugel des Killerpigs Korkoneas (Aelxis Mörder) durchgesetzt wurde. Aber wer weiß nicht das die Kraft des Gesetzes die Kraft der Mächtigen ist? Das es das Gesetz selbst ist, das die Gewalt produziert? Das Gesetz ist ungültig von seinem Ende bis zu seinem bitteren Ende; es hat keine Bedeutung, kein Ziel ausser die codierte Macht der Auferlegung.

Zur gleichen Zeit versucht die Dialektik der Linken den Konflikt, Schlacht und Krieg mit der Logik der Synthese von Gegenteilen zu codieren. Auf diese Weise kontruiert sie eine Ordnung, eine befriedete Ordnung in der alles seinen kleinen, festen Platz hat. Momentan ist die Bestimmung des Konfliktes nicht die Synthese - und die Bestimmung des Krieges nicht der Frieden. Soziale Insurrektion fasst die Kondensation und Explosion von tausenden Negationen zusammen, und sie enthält in keinem Teil ihr Ende.
This always comes heavy and gloomy like a certainty from the institutions of mediation and normalisation, from the left promising voting rights at 16, disarmament but preservation of the pigs, a welfare state, etc. (A.d.Ü:Bitte um Übersetzung!)
In anderen Worten: die, die sich wünschen politische Kräfte gegen die Wunden anderer zu nutzen. Die Süße ihrer Kompromisse ist blutgetränkt.

Soziale Anti-Gewalt kann nicht für das geschätzt werden, das sie voraussetzt: Sie ist durch und durch destruktiv. Wenn die Kämpfe der Moderne uns irgendwas beibringen können, ist es nicht ihre Anhänglichkeit dem Subjekt(Klasse, Partei, Gruppe) sondern ihr systematischer anti-dialektischer Prozess: Der Akt der Destruktion muss keine Kreation beinhalten. In anderen Worten, die Destruktion der bestehenden und die Konstruktion einer neuen Welt braucht einen kontinuierlichen Prozess. Dann gilt: Die Methoden der Destruktion des Bestehenden können an vielen Punkten und Momenten der Insurrektion weiterentwickelt werden.
Methoden müssen her, die nicht nur das Level der Insurrektion oder ausdehnen, sondern auch ihre Qualität erhöhen. Die Angriffe auf Polizeistationen, die Straßenblockade, die Barrikaden und die Riots gleichen mittlerweile einem täglichen und sozialisierten Phänomen der Metropolen und darüber hinaus. Und sie haben zu einer teilweisen Deregulierung des Porduktions-Konsums-Kreislaufes beigetragen. Und trotzdem >compromise< sie in einem partiellen Angriff des Feindes; direkt und offensichtlich für alle, eingeschlossen in die einzig wahre Dimension des Angriffs auf dominante soziale Strukturen. Dennoch wird die Warenzirkulation, das Kapitalistische Verhältniss nur indirekt getroffen. Ein Geist zieht über die brennende Stadt: Der unbefristete, wilde Generalstreik.

Die globale Krise des Kapitalismus hat den Bossen die dynamischste, wirksamste Antwort auf den Aufstand, die Insurrektion genommen: “Wir geben euch alles, für immer, während alles, was wir euch geben können eine unsichere Gegenwart ist.”
Mit einem Firmenkollaps nach dem anderen sind der Kapitalismus und sein Staat nicht länger in der Lage etwas anderes zu bieten als schlechte Zeiten, schlechte finanzielle Verhältnisse, Säcke, Aufhebung der Alterspension, Abstricke an der Wohlfahrt und Krisen der Bildung. In nur sieben Tagen haben die Aufständischen gezeigt was sie können: die Stadt in ein Schlachtfeld verwandeln, Enklaven der Kommunen in der urbanen Fabrik errichten, Individualität und ihre pathetische Sicherheit abschaffen, auf der Suche nach der Verkollektvierung von Kraft und der totalen Dekonstruktion dieses mörderischen Systems.

In dieser historischen Konjunktur der Krisen, der Wut und der Unfähigkeit der Institutionen, an der wir gerade sind ist das einzige, das die systematische Deregulierung in eine soziale Revolution wandeln kann, die totale verweigerung von Arbeit. Wenn sie Kämpfe auf dunklen Straßen stattfinden, weil die Elektriker_innen streiken; wenn die Kämpfe inmitten von nicht-abgeholtem Müll stattfinden, wenn Straßenbahnen die Straßen blockieren, wenn die streikende Lehrerin ihren Schülern die Mollies anzündet, dann sind wir an dem Punkt zu sagen: “Grobiane, die Stunden eurer Gesellschaft sind gezählt; wir haben ihre Gerechtigkeit und ihre Wonnen gegeneinander aufgewogen, und beides war zu wenig”. Dies ist heute nicht mehr bloß eine Fantasie, sondern eine konkrete Fähigkeit in jedermenschs Hand:
Die Fähigkeit, konkret gegen das Konkrete zu handeln. Die Fähigkeit die Himmel anzugreifen.

Wenn all dies, also die Expansion des Konfliktes in die Sphäre der Produktionszirkulation, mit Sabotage und wilden Streiks, zu frühzeitig klingt, liegt dies vielleicht daran, dass wir noch nicht ganz begirffen haben, wie schnell Macht zerfällt, wie schnell konfrontative Praxis und Gegenmacht sozial verbreitet sind:
Von High-School-Schüler_Innen, die Polizeistationen mit Steinen angreifen zu “normalen” Arbeiter_innen und Anwohner_innen, die Rathäuser besetzen.
Die Revolution findet nicht durch Gebete und Frömmigkeit gegenüber historischen Umständen statt.
Sie geschieht durch das Ergreifen der Chance auf Aufstand, Insurrektion, wo sie sich bietet, in jedem Aspekt des Sozialen; durch das Transformieren jeder Nachlässigkeit der Cops zu einem definitiven Schlag gegen die Fundamente dieses Systems.

Off the pigs!
 :: 2 Inhaltliche Ergänzungen : > Ergänze diesen Artikel (.onion )
  Erneut 16-Jähriger angeschossen!
18.12.2008 13:14  


AutorIn: gestern
  geht da wieder mächtig ab...
18.12.2008 16:37  


AutorIn: solidarity
 :: Nicht inhaltliche Ergänzungen :
  1. @gestern — Nicht jeder mit Waffe ist ein Polizist
  2. opfer? täter? — mafalda
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