|
Wie das Foto bestätigt, war unsere Stimmung am 3. September gut, obwohl es vor Beginn der Demonstration einen heftigen Streit mit den "Ordnungshütern" gab. Die Versammlungsbehörde hatte sowohl den Demoort vor dem Eingang zur Gesundheitssenatorin als auch den gegenüber auf dem Gehweg der Jannowitzbrücke schriftlich bestätigt, trotzdem wurde uns von den anwesenden Polizisten verboten, dort zu demonstrieren, sondern nur ein Ort ca. 40 m weiter zugewiesen! Diese böswillige Einschränkung des grundgesetzlich garantierten Demonstrationsrechts (hatte die Gesundheitssenatorin interveniert?) wurde von uns heftig kritisiert.
Offensichtlich haben unsere Argumente dann doch noch zu einem Umdenken bei den "Ordnungshütern" geführt, denn gestern am 4.9. wurden die Verbote ohne jede weitere Diskussion zurückgenommen und wir können ab jetzt so demonstrieren, wie wir es vor hatte.
Die Aufmerksamkeit ist auch sehr gut - vor allem ist das Kalkül aufgegangen, die vorbeifahrenden Autofahrer zu informieren: regelmäßig ist im Feierabendverkehr dort ein Nadelöhr mit Stau, so dass die Autoinsassen Muße haben, das Transparent zu lesen :-)
Am 3.9. Tag hat auch die Gesundheitssenatorin unsere Demo wahrnehmen müssen, als sie zum Rauchen vor die Tür ging - vorsichtshalber hat sie dazu aber die Hintertür benutzt :-)
Wer also irgendwie Zeit hat, sollte doch vorbeikommen und zumindest ein Weilchen mit demonstrieren - wir haben auch immer eine Tasse Kaffee bereit. Wer Medienkontakte haben sollte, bitte diese nutzen und auf die Demo hinweisen.
Das Flugblatt ist sowohl auf der Homepage des Werner-Fuss-Zentrums: www.zwangspsychiatrie.de als auch der Bundesarbeitsgemeinschaft Psychiatrie-Erfahrener: www.die-bpe.de veröffentlicht.
Dies ist ein Hinweis des Werner-Fuß-Zentrum im Haus der Demokratie und Menschenrechte Greifswalder Str. 4 10405 Berlin
|
|