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 :: Naziaufmarsch in Sempach 2008 ::
 Themen | Antifaschismus 07-07-2008 18:19
AutorIn : Autonomes Medienkollektiv Freiburg
Nie wieder Sempach!  Am 28. Juni 2008 marschierten 241 Nazis durch Sempach. Sie beteiligten sich an dem vom Kanton Luzern organisierten Umzug zum Winkelriedstein. Via Presse wurde öffentlich eine offizielle Tolerierung ausgesprochen. Diese Einladung nahmen die Nazis gerne an und verkündeten, auch 2009 wiederkommen zu wollen.

Winkelried und Sempach | Sempach und Rütli | Rütli und Gewalt | Gewalt und Sempach | Sempach und Nazis | Ergænzungen

Nie wieder Sempach!
Nie wieder Sempach!
(Ab hier sind alle Bilder anklickbar!)

      Winkelried und Sempach

Am 20. Januar 2008 wurden anlässlich der Proteste gegen das WEF in der Schweiz auf der Website «winkelried.info» Portrait- und Gruppenfotos von vermeintlichen linken DemonstrantInnen in Bern veröffentlicht. Dieser Angriff auf linke Strukturen ist ungewöhnlich für schweizer Verhältnisse und sehr bedenklich. Er stellt einen ersten Schritt hin zu einer organisierten Anti-Antifa dar, wie ihn beispielsweise die «Skinheads Sächsische Schweiz» in die Praxis umsetzten. Diese Entwicklung darf nicht unbeantwortet bleiben: Gegen Nazis ist jedes Mittel legitim!

In der Eigendarstellung ist die Website «winkelried.info» ein „klar rechter politischer Blog“ aus „Panama City, Rep. of Panama“. Tatsächlich handelt sich um ein schweizer Hetzportal „designed by Richard Fluehmann“, dem in Zug arbeitenden Parteipräsident der «Konservativen Schweizer Demokraten» (KSD). Fluehmann wurde erst von der „SVP Zug wegen ungebührlichen Verhaltens“ ausgeschlossen und dann bei den «Schweizer Demokraten» (SD) rausgeworfen, nachdem er mehrere SDler beleidigte. Die SD fällt immer wieder durch die Zusammenarbeit mit organisierten Nazis auf. Im August 2007 deckte die «Antifa Bern» beispielsweise auf, dass der SD-Nationalratskandidat Roland Wagner ein Schiesstraining für deutsche Neonazis organisierte.



Nicht ohne Grund wurde das nationalistische Portal «winkelried.info» nach Arnold von Winkelried benannt. Diese mystische Figur soll der Legende nach bei der Schlacht von Sempach am 9. Juli 1386 ein Bündel Lanzen der habsburgischen Ritter gepackt und sich selbst aufgespiesst haben, um „der Freiheit eine Gasse“ zu öffnen. Böse Zungen behaupten allerdings, Winkelrieds letzte Worte seien gewesen: „Welche Sau hat mich gestossen?“ Die Schlacht stellt den Höhepunkt des Konfliktes der Alten Eidgenossenschaft mit dem Haus Habsburg dar. Im Anschluss wurden bis 1460 die habsburgischen Ländereien links des Rheins annektiert, bevor durch die Burgunderkriege das schweizer Söldnertum berüchtigt wurde.

Noch mehr als die Schlacht von Sempach dient der Rütlischwur der Schweiz zur Legitimation von Staat und Nation. Auf der Rütliwiese soll am 1. August 1291 das „ewige Bündnis“ der drei Urkantone Uri, Schwyz und Unterwalden gegen die Habsburger geschlossen worden sein. Zudem fand hier am 25. Juli 1940 der Rütlirapport durch General Henri Guisan statt, bei dem alle ranghören Offiziere antreten mussten. Nach der Besetzung Frankreichs am 22. Juni 1940 war die Schweiz durch die Achsenmächte komplett eingeschlossen und eine Besetzung der Alpenrepublik wurde befürchtet. Während Guisan später zum nationalistischen Gegenpol des „defätistischen“ Pilet-Golaz stilisiert wurde, können heutzutage zumindest einige Eidgenossen über die schweizer Honoratioren auch lachen.



Auch in der neuesten Geschichte bieten Winkelried und Sempach rassistische und nationalistische Bezüge. Auf dem Schlachtfeld von Sempach bezeichnete Nationalrat James Schwarzenbach 1970 seine „Überfremdungsinitiative“ – eine der Schwarzenbach-Initiativen – als „Winkelriedstat“. Wäre die Initiative angenommen worden, dann wäre die absolute Zahl der ImmigrantInnen begrenzt worden und etwa 300.000 Menschen hätten aus der Schweiz ausgewiesen werden müssen.

In Sempach gibt als alljährlich an einem Samstag um den Jahrestag der Schlacht von Sempach einen Folklore-Umzug zum Winkelriedstein. Neben Rittern, Schützen, Burgfräuleins und Pfaffen nehmen auch Studentenverbindungen an dem Umzug teil. Die anachronistischen Saufverbände werden in der Schweiz kaum kritisiert, dabei stellen diese rechten Seilschaften den Nährboden für extrem nationalistische, asozial elitäre und widerlich sexistische „Führungskräfte“ der Wirtschaft dar.



Seit einigen Jahren beteiligen sich auch organisierte Neonazis an der Prozession. Ihr Block wird organisiert von der «Partei National Orientierter Schweizer» (PNOS) und der «Helvetische Jugend» (HJ). Seitdem das Rütli aufgrund polizeilicher Repression für die Nazis immmer weiter an Attraktivität verliert, beteiligen sich von Jahr zur Jahr mehr Nazis am Umzug in Sempach: Kamen 2007 noch etwa 160, marschierten 2008 bereits 241 Nazis.

Dieses Jahr begrüsste der Kanton Luzern als Organisator im Vorfeld die Nazis: „Alle, die sich an die Regeln halten, sind in Sempach willkommen.“ Die Nazis hätten sich laut des Sempacher Stadtpräsidenten Andreas Frank „stets ordentlich benommen“ und man könne ja „nicht eine öffentliche Feier veranstalten und dann gewisse Leute ausschliessen“. Eine Kranzniederlegung der PNOS würde toleriert, sofern dies nach der offiziellen Feier stattfände.

      Sempach und Rütli

„Heil dir Helvetia“ singen – die Sempacher Schlachtfeier als Rütli-Ersatz

Communiqué der Antifa Bern vom 24.06.2008

In der rechtsextremen Szene mobilisiert die «Partei National Orientierter Schweizer» (PNOS) seit einigen Wochen zur Teilnahme an der Schlachtfeier bei Sempach. Dieser Anlass avancierte in den letzten Jahren immer mehr zum Neonazitreffpunkt. Die Rechtsextremen haben damit eine Alternative zum Rütli gefunden, wie sie selber in einschlägigen Internetforen bestätigen. Ein Aufruf der PNOS zur Sempacherfeier vom letzten Jahr endete mit folgenden Worten: „Wenn sie uns eben nicht mehr aufs Rütli lassen, dann gehen wir eben sonst wo hin.“



Letztes Jahr waren es rund 160 Szene-Leute, die dem Ruf der rechtsextremen Organisationen – u.a. «Helvetische Jugend», «Hammerskins» und PNOS – folgten. Sie marschierten am Umzug mit und nahmen an den Feierlichkeiten teil. Im Anschluss an die offiziellen Reden sammelten sich die Rechtsextremen beim Winkelried-Gedenkstein, sangen die alte Nationalhymne „Heil dir Helvetia“ ab und legten dort mit viel Pathos einen Kranz nieder. Das Zitat auf dessen Kranzschleife endete mit dem Begriff „Harus“: Ein Gruss, den bereits die Fröntler der Zwischenkriegszeit pflegten. Durch die Zeremonie dieses exklusiven Teils der Schlachtfeier führten unter anderem die lokal verankerte Gruppierung «Morgenstern» und die PNOS. Damit waren die Neonazis nicht nur TeilnehmerInnen des Anlasses, sondern prägten die Veranstaltung auch nach ihrem Gusto mit.



Dass Rechtsextreme der Schlachtfeier mit ihrer Präsenz und ihrem Ritual eine eigene Note verpassen, stört die OrganisatorInnen und LokalpolitikerInnen laut eigenen Angaben allerdings nicht. Anton Schwingruber (Regierungsrat LU) meinte letztes Jahr gegenüber «Tele Tell»: „Solange sie sich anständig und ruhig verhalten habe ich nichts dagegen. Wir haben eine Versammlungsfreiheit. Es darf sich jeder hier präsentieren, und ich habe jetzt gar nicht den Eindruck, dass sie gestört haben.“ Als ob die Frage der Duldung einer politischen Selbstinszenierung von Neonazis allein von Aspekte des Anstandes und der Ruhe abhängen würden.



Diese TeilnehmerInnen der Schlachtfeier bei Sempach sind Mitglieder rechtsextremer Organisationen. Sie vertreten ein Weltbild, das Menschen aufgrund ihrer Hautfarbe, ihres sexuellen Orientierung oder ihrer politischen Einstellung auf brutale Weise diskriminiert. Ein Weltbild, das an nationalsozialistische und faschistische Wertvorstellungen anknüpft, das die Macht des Stärkeren und die Ungleichheit der Menschen postuliert. Mit dem Aufmarsch in Sempach werden diese Wertvorstellungen zum Ausdruck gebracht und legitimiert. Es ist eine Manifestation dieser Politik und dient zur Stärkung des Gemeinschaftsgefühls der rechtsextremen Bewegung.

Ob Rütli oder Sempach – keine Plattform für Neonazis!

Antifa Bern

      Rütli und Gewalt

Schweizer Nazis versuchen seit vielen Jahren den bürgerlichen Festakt auf der Rütliwiese am schweizer Nationalfeiertag für sich zu vereinnahmen. Am 1. August 2007 verhinderte die Polizei, dass die angereisten Nazis auch nur in die Nähe der Wiese gelangen konnten. Die Nazis waren wegen der massenhaften Wegweisungen düpiert und sannen auf Rache. Noch am gleichen Tag wurde die Rütlifeier mit einem zeitgezündeten Sprengsatz angegriffen, bei dem jedoch niemand zu Schaden kam.

Anfang September 2007 gab es Anschläge auf Briefkästen von PolitikerInnen, die an der Organisation der Rütli-Feier involviert waren. Nächtens wurden kleinere Sprengsätze deponiert, die ebenfalls zeitgesteuert gezündet wurden. Während der „Bericht innere Sicherheit der Schweiz 2007“ des «Bundesamtes für Polizei» (EJPD) die Taten Nazis zuschreibt, widerspricht die Boulevardzeitung «Blick» diesen Vermutungen und verweist wie die Umsonstzeitung «20 Minuten» auf die Festnahme eines Tatverdächtigen am 29. Januar 2008.



Im Anschluss an den verhinderten Naziaufmarsch wurde am 4. August 2007 ein Brandbombenanschlag auf das «Antifa Festival» in der mit 1.500 Menschen gefüllten «Grossen Halle» der «Reitschule» verübt. Auch hier kam niemand zu Schaden, was jedoch lediglich dem Zufall zuzuschreiben ist: Der Rucksack mit Benzinflaschen und Zeitzünder wurde kurz vor der Deflagration entdeckt. Gerade noch rechtzeitig konnte der Rucksack vor die Halle gebracht werden, wo die Brandbombe zündete.

Die PNOS verkündete nach dem Brandbombenanschlag auf das «Antifa Festival», dass „die Antifa mit dem Prinzip ‚Auge um Auge, Zahn um Zahn‘ Bekanntschaft“ gemacht habe. Doch die antifaschistische Bewegung lässt sich nicht unterkriegen: Vom 1. bis 3. August 2008 findet das «3. Antifa Festival» in der «Reithalle Bern» statt. Rock out fascism!



Allgemein hat die Anzahl rassistischer Vorfälle in der Schweiz 2007 nach Angaben der «Stiftung gegen Rassismus und Antisemitismus» im Vergleich zum Vorjahr um 30 Prozent zugenommen. Solch abstrakten Fakten werden durchaus in der schweizer Presse erwähnt und auch der Zusammenhang zur rassistischen SVP-Politik aufgezeigt.

Auch das EJPD stellt für 2007 eine Zunahme des gewalttätigen Faschismus in der Schweiz fest: „Für das Berichtsjahr ist festzustellen, dass Rechtsextreme gegenüber den Sicherheitskräften aggressiver auftraten. Um die verstärkte Prävention der Sicherheitsbehörden zu umgehen, organisierten sie ihre Aktivitäten häufiger konspirativ. Ein Teil der Szene betrieb Politik, während der Rest innerhalb der Szene vermehrt gewalttätig auftrat. Die bei Gewalttätigkeiten eingesetzten Waffen besitzen in der Szene einen hohen Symbolwert. Zielpersonen der Gewalt sind neben Ausländern insbesondere Personen aus dem linksextremen Milieu, mit dem die Rechtsextremen in offener Konfrontation stehen.“

      Gewalt und Sempach

„Friedliche“ Neonazis? Nachdenken über Sempach 2008

Communiqué der Antifa Bern vom 03.07.2008

Am 28. Juni 2008 marschierten an einer Schlachtgedenkfeier gut 200 Neonazis gemeinsam mit der Lokalbevölkerung und regionaler Politprominenz durch die Gassen des kleinen Innerschweizer Städtchens Sempach (LU). Unter den Neonazis waren etliche bekannte Gesichter: Exponentinnen und Exponenten von Gruppierungen wie „Blood & Honour», PNOS, «Hammerskins», «Nationale Offensive», «Kameradschaft Innerschweiz», «Helvetische Jugend».



Aufmarschiert war derjenige Personenkreis, der ganz klar dem rechtsextremen und neonazistischen Lager zugeordnet werden kann. Personen, die sich offen zum Nationalsozialismus bekennen, die an internationale Neonazitreffen reisen und die teilweise bereits wegen rassistisch motivierten Gewalttaten oder Delikten gegen die Antirassismus-Strafnorm belangt worden sind.



Deshalb könnte es erstaunen, dass die Polizei nur Gutes über diese „Festbesucher“ zu berichten wusste. So wurde von der Polizei wohlwollend festgehalten, dass die Rechtsextremen keine Fahnen der PNOS mitgeführt hätten, sondern nur Kantonsfahnen trugen (Meldung «Associated Press», 28. Juni 2008). Dabei fehlt es den Ordnungshütern offensichtlich an Kenntnissen über die rassistische und neonazistischer Symbolik. Etliche NS-Symbole wie etwa SS-Totenköpfe, Odal-Runen, Sig-Runen (der SS), Wolfsangel und „Adolf Hitler“- bzw „Heil Hitler“-Sprüche (codiert als 88) prangten auf T-Shirts, Gürtelschnallen und Baseball-Caps.



Einige der Rechtsextremen waren auch gleich mit ihrem Gruppennamen angeschrieben: Deutlich identifizierbar sind «Furor Helvetica», «Kameradschaft Innerschweiz», «Blood & Honour», «Nationale Offensive» und natürlich auch PNOS. Spätestens beim Spruch „Friedrich Leibacher Nationalheld / Warum hast du nicht in Bern gewohnt?“ sollte dem Letzten aufgefallen sein, dass diese Leute kein demokratisches Gesellschaftsverständnis vertreten. Gemeinsam mit Neonazis zu marschieren, die SS-Totenköpfe an ihren Gürtelschnallen und „Heil Hitler“ auf dem Baseball-Cap tragen, ist angesichts der NS-Gräueltaten ein Hohn.



Trotzdem scheinen sich Organisatoren, Polizei und Medienschaffende im Nachfeld des Anlasses darin einig zu sein, dass die Ereignisse in Sempach weder der Kritik noch der minimalen Selbstreflexion bedürften. Der Grund: Der Anlass verlief „friedlich“. Solcher „Friede“ lässt erschaudern. Er ist Ausdruck von Feigheit oder schweigender Zustimmung und entspricht dem Gegenteil einer humanistischen und couragierten Zivilgesellschaft. Wer sich von Rechtsextremen nicht grundsätzlich gestört fühlt, wer sich von ihnen nicht distanzieren will, der stimmt ihnen zu.



Dass eine solche Abgrenzung gerade denjenigen schwerfällt, die längst vergangene Schlachtsiege feiern und Sagengestalten huldigen, kann nicht gross erstaunen. Winkelried ist eine Erfindung von Chronisten des Spätmittelalters. Dieser historischen Erkenntnis zum Trotz bedient man sich gerade in heutiger Zeit wieder solcher Mythen. Bürgerlich-Konservative, Liberale und Rechtsextreme – Schulter an Schulter. Sei es zur Fütterung der Tourismusindustrie oder zur Nährung von nationalistischen Dogmen.

Antifa Bern

      Sempach und Nazis

Die PNOS beklagte sich nach dem diesjährigen Aufmarsch in Sempach: „‚Die umfangreiche Medienberichterstattung über Sempach schreckte etliche PNOS-Anhänger davon ab, an der Schlachtfeier teilzunehmen.‘ Die Leute hätten Angst, auf Fotos erkannt und anschliessend vom Arbeitgeber oder antifaschistischen Gruppen denunziert zu werden.“ Wir tun unser Bestes:



































































































































































Weitere Berichte Autonomer Medienkollektive:
Résistance sans frontières !

      Ergænzungen

 :: 102 Inhaltliche Ergänzungen : > Ergänze diesen Artikel (.onion )
  Friedliche» Neonazis?
07.07.2008 20:31  
PM: «Friedliche» Neonazis? Nachdenken über Sempach 2008

 https://ch.indymedia.org/de/2008/07/61227.shtml


AutorIn: verlinkerin
  Nummer 88
08.07.2008 07:16  
Bei der Nummer 88 handelt es sich eindeutig um Mariette Paschoud... Bekannte Holocaustleugnerin.

Kein Fussbreit den Faschisten!


AutorIn: ist Mariette Paschoud!
  NR 77 Mario Friso
08.07.2008 17:01  
Nr. 77 ist Mario Friso
Mediensprecher der Pnos


AutorIn: Nr. 77 Mario Friso
  wo?
08.07.2008 17:40  
"Die PNOS verkündete nach dem Brandbombenanschlag auf das «Antifa Festival», dass „die Antifa mit dem Prinzip ‚Auge um Auge, Zahn um Zahn‘ Bekanntschaft“ gemacht habe."

Wo denn? Hab ich nichts dazu gefunden...


AutorIn: nugnug
  Nr2 ist Alex Rohrbach von Nazi-Band Indiziert
08.07.2008 18:06  
Nr2 ist Alexander Rohrbach von Nazi-Band Indiziert


AutorIn: Nr2 ist Alex Rohrbach von Nazi-Band Indiziert
  3 Benjamin Lingg
08.07.2008 18:11  
Spielt bei der Naziband "Indiziert"


AutorIn: Nr 3 Benjamin Lingg
  Nr 238 Dominic Lüthard
08.07.2008 18:26  
Nr 238 Dominic Lüthard
Indiziert und PNOS


AutorIn: Nr 238 Dominic Lüthard genannt Gigu,äh Gixu
  Nr 187 Cédric Rohrbach
08.07.2008 18:41  
Indiziert


AutorIn: Nr 187 Cédric Rohrbach
  nr. 117
08.07.2008 18:52  
117 ist martin schnurrenberger, gegenwärtig vorsitzender der pnos küssnacht.
siehe auch hxxp://kuessnacht.pnos.ch/?lang=37&seite=vorstand.php


AutorIn: x
  Studentenverbindungen
08.07.2008 18:58  
Ich habe den Bericht sehr interessiert gelesen. Danke für eure Arbeit!
Doch mit dem Abschnitt über Studentenverbindungen habe ich einige Mühe. Auch den Link dazu habe ich gelesen.
Ich selber war schon an einigen Antifa Demos, wie auch gegen G8 und WEF. Und gleichzeitig bin ich Mitglied einer Studentenverbindung. Wir sind eine "farbentragende" Verbindung. Mitmachen können bei uns alle die diese Studienrichtung gewählt haben. Der Frauenanteil ist bei über 50% und die MitgliederInnen kommen aus allen Sprachregionen, wie auch aus anderen Ländern. Es besteht kein Zwang zum Alkohol trinken usw.
An unseren Anlässen wird häufig "thäterlät" Dabei werden spontan Alltags- und Unterrichtsthemen parodiert. Auch schon wurde es politisch... Am meisten Lacher gab es immer, wenn über den Ex-Bundesrat Blocher hergezogen wurde.
Ja viele von uns haben jetzt Kaderstellen inne oder haben einen eigenen Betrieb. Für mich steht die Mitarbeiterin und der Mitarbeiter im Zentrum. Denn ohne sie müsste ich den Betrieb schliessen! Fortschrittliche Arbeitsbedingungen sind für mich ein absolutes Muss!

Ich war am diesjährigen Sempacher mit dabei. Zusammen mit ehemaligen und auch noch aktiven StudentInnen. Wieso das? Die Teilnahme am Sempacher ist schon seit Jahrzehnten Tradition bei unserer Verbindung. Also schon viele Jahre bevor die Nazis kamen. Ob diese Tradition sinnvoll ist, ist ein anderes Thema... Mir ging es darum, dass wir uns nicht von den Neonazis verstecken. Denn es ist nicht "ihr" Anlass, sie missbrauchen ihn nur.

Mir hat es während dem ganzen Anlass unter den Fingern gejuckt... Am liebsten hätte ich den Neonazis eine reingehauen!


AutorIn: ehemaliger Student
  nr.152
08.07.2008 19:05  
nr.152:
christoph schuler
56 34 merenschwand (AG)


AutorIn: a.f.
  Antifa heißt Angriff
08.07.2008 22:27  
Da wir bereits Anfragen nach mehr Fotos bekommen haben, nochmal der Hinweis von oben: Alle Fotos (auch die Portraits) sind anklickbar! Die Fotos wurden zur späteren Verlinkung zuerst unter diesen Artikel gepostet:  http://ch.indymedia.org/de/2008/07/61234.shtml

Hier die gewünschte Quellenangabe zum PNOS-Zitat:
Irrungen und Wirrungen (13.08.2007)
 http://xxx.pnos.ch/?seite=meldungen_detail.php&sprache=37&meldungid=453
(Das xxx muss durch www ersetzt werden. Bitte setzt keine direkten Links zu Naziseiten, da diese ansonsten Anhaltspunkte über Anzahl und IP-Adressen der von linken Seiten kommenden BesucherInnen erhalten)

An die ach so harmlosen Korporierten: Durch euer Mitmarschieren in Sempach werden "echte" Faschistinnen und Faschisten nicht nur toleriert, sondern gesellschaftlich integriert und damit akzeptiert. Ich halte eure geballte Faust in der Tasche eh für eine Lüge in selbige. Das Lebensbundprinzip (also eine institutionalisierte Seilschaft) gilt in jeder Studentenverbindung. Und eine der Frauen in Verbindungsuniform in Sempach meinte, dass ihre Verbindung (der Drogistinnen) selbstverständlich auch Saufrituale hätte. Man könnte meinen, Heine hätte in "Die Schweiz. Ein Sommermärchen" über die Korporierten in Sempach geschrieben:

Der Himmel erhalte dich, wackres Volk,
Er segne deine Saaten,
Bewahre dich vor Krieg und Ruhm,
Vor Helden und Heldentaten.

Er schenke deinen Söhnen stets
Ein sehr gelindes Examen,
Und deine Töchter bringe er hübsch
Unter die Haube - Amen!


AutorIn: Nix Avantgardist: solidarischer Antifaschist!
  the wanna-be-empire strikes back
09.07.2008 01:00  
die PNOS hat übrigens mit einer Gegenpublikation geantwortet..niedlich.

Wobei, irgendwie sollte man sich wohl schon ein wenig Gedanken über die Aktion machen wenn man deshalb sogar von Nazis als Nazis diffamiert wird. Irgendwie grotesk..^^


AutorIn: hihi
  Nr 29
09.07.2008 07:38  
Flavia Plozza aus Dottikon.


AutorIn: Daniel
  Ich sehe keine Nummern bei den Fotos
09.07.2008 10:08  
Hallo zusammen

Leider kann ich keine Nummern bei den Fotos erkennen, wenn ich auf der HP schaue. Ich könnte Euch nähmlich auch noch den einen oder anderen Namen geben, da ich ein paar Personen erkennt habe, die hier noch nicht gelistet sind.


AutorIn: Neutraler
  NR. 84
09.07.2008 11:12  
Nr. 84

Wies Andreas, Magden


AutorIn: yxckyYXC | Web:: SDFKW
  *huch*
09.07.2008 11:27  
ich weiss nicht was erschreckender ist, die 200 geschichtsverwirrten ( was zum kuckuck hat die schlacht von sempach mit whitepowerideologien gemein? da haben sich nur ein paar verarmte bergbauern ihres zehnten entledigt, eine sozialrevolution par excellence, nix mit "ausländer raus") oder die stasimethoden welche ,wenn vom staat angewendet, in denselben kreisen als skandal betitelt werden....
wenn ich an die fotos auf der svp homepage und auf anderen rechten plattformen denke passts, mit gleichen waffen zurückgeben sozusagen, dennoch beschleicht mich ein ungutes gefühl wenn ich das hier sehe...
nichtsdestotrotz gute arbeit wenn ich dran denke was für diskussionen dieser artikel losgetreten hat:
 http://www.blick.ch/news/schweiz/zentralschweiz/sempach-nazis-am-internet-pranger-95104

mfg




AutorIn: dorfalkoholiker "löli" winkelried
  Nr. 210
09.07.2008 11:46  
Nr. 210 hat sich bereits mehrere male als Antifaschist ausgegeben, wurde auch schon auf Demos gesichtet.


AutorIn: AAA
  Nr. 148
09.07.2008 14:20  
Nr. 148 ist Roland Scheuber aus Ennetmoos.


AutorIn: Nr. 148
  20min berichtet auch
09.07.2008 14:50  


AutorIn: zeitungsleser
  20 min....
09.07.2008 15:36  
... hat das konzept von indymedia nicht verstanden. sonst würden sie nicht schreiben, die aktivisten von indymedia haben veröffentlicht....


AutorIn: pingeli
  Neue Luzerner Zeitung
09.07.2008 15:38  


AutorIn: zeitungsleser
  Berner Einheitsbrei
09.07.2008 15:44  


AutorIn: zeitungsleser
  Nr. 148 arbeitet beim
09.07.2008 16:18  
Kanton Nidwalden zu 80%

Roland Scheuber
Adresse: Kreuzstrasse 2, 6371 Stans
Telefon: 041 618 40 01
Telefax: 041 618 40 87
E-Mail:  roland.scheuber@nw.ch
Homepage:  http://www.landwirtschaft.nw.ch


AutorIn: jog
  Basler Zeitung
09.07.2008 16:44  


AutorIn: zeitungsleser
  Agenturmeldung
09.07.2008 16:45  
Titel: Bilder von Rechtsextremen im Internet veröffentlicht Laut Datenschützer kein rechtliches Problem

Text: Bern (sda) Die Linksaktivisten von «Indymedia» haben rund 250 Besucher der Sempacher Schlachtfeier im Internet abgebildet. Weil der Anlass auf öffentlichem Grund stattgefunden hat, ist dies laut Datenschützer rechtlich kein Problem.

Seit einigen Tagen prangt auf der Website von «Indymedia» ein heikles Fotoalbum: Wie der «Blick» am Mittwoch berichtete, sind 241 Besucher der Sempacher Schlachtfeier von Anfang Juli mit Porträt- und Gruppenfotos abgebildet. Laut «Indymedia» sollen sie alle zur rechtsextremen Szene gehören.

Die Fotos sind nicht verändert worden, die Personen also gut zu erkennen. Die Benutzer der Website ergänzen die Galerie nun allmählich mit Namen, Funktionen und Wohnadressen.

Die Partei national orientierter Schweizer (PNOS), die zur Teilnahme an der Schlachtfeier aufgerufen hatte, reagierte umgehend mit einer Gegenaktion und veröffentlichte auf ihrer Internetsite zwei «Denunzianten». Diese seien an der Feier mit dem Fotoapparat unterwegs gewesen. Von der PNOS war am Mittwoch niemand erreichbar.

«Feier auf öffentlichem Grund»

Für Daniel Menna, Sprecher des eidgenössischen Datenschutzbeauftragten, sind solche Aktionen zwar heikel, aber kein rechtliches Problem. Es habe zwar jeder Mensch das Recht am eigenen Bild. «Bei Anlässen oder Kundgebungen auf öffentlichem Grund muss man aber immer damit rechnen, fotografiert oder namentlich genannt zu werden.»

Wer sich an der Publikation störe, könne auf zivilrechtlichem Weg die Entfernung des Bildes veranlassen. Das Gericht müsste dann entscheiden, ob an der abgebildeten Person ein öffentliches Interesse bestehe oder nicht.

Heikel findet Menna den Rechtsextremen-Pranger aber, weil sich politische Einstellungen ändern könne. «Viele dieser Leute sind in zehn Jahren vielleicht anderer Meinung.» Die Bilder des Aufmarschs seien dann aber immer noch im Internet zu finden.


AutorIn: SDA-Leser
  Bieler Tagblatt
09.07.2008 17:20  


AutorIn: zeitungsleser
  Nr. 92
09.07.2008 19:37  
Die nummer 92 ist Tarita Schär aus Zäziwil


AutorIn: hm
  Tagesanzeiger
09.07.2008 19:53  


AutorIn: zeitungsleser
  041 Roland Renggli
09.07.2008 20:14  
041 - Roland Renggli

Stv. Vorsitzender PNOS-Ortsgruppe Küssnacht am Rigi



AutorIn: Küssnacht | Web:: hXXX://kuessnacht.pnos.ch/?lang=37&seite=vorstand.php
  Schweiz Aktuell
09.07.2008 20:51  


AutorIn: Fernsehschauer
  Simon Steimen
09.07.2008 22:52  
194 = Simon Steimen (LU)
ehem. Mitglied Wilisauer Widerstand


AutorIn: 194
  tages-anzeiger
10.07.2008 00:00  
Mittwoch, 09. Juli 2008, 20:20 – SDA/Schweiz
Heikles Fotoalbum mit Rechtsextremen im Internet
Die Linksaktivisten von "Indymedia" haben rund 250 Besucher der Sempacher Schlachtfeier im Internet abgebildet. Weil der Anlass auf öffentlichem Grund stattgefunden hat, ist dies laut Datenschützer rechtlich kein Problem.

Laut "Indymedia" sollen alle porträtierten Besucher der Sempacher Schlachtfeier zur rechtsextremen Szene gehören.

Die Fotos sind nicht verändert worden, die Personen also gut zu erkennen. Die Benutzer der Website ergänzen die Galerie nun allmählich mit Namen, Funktionen und Wohnadressen.

Die Partei national orientierter Schweizer (PNOS), die zur Teilnahme an der Schlachtfeier aufgerufen hatte, reagierte umgehend mit einer Gegenaktion und veröffentlichte auf ihrer Internetsite zwei "Denunzianten". Diese seien an der Feier mit dem Fotoapparat unterwegs gewesen. Von der PNOS war niemand erreichbar.
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Für Daniel Menna, Sprecher des eidgenössischen Datenschutzbeauftragten, sind solche Aktionen zwar heikel, aber kein rechtliches Problem. Es habe zwar jeder Mensch das Recht am eigenen Bild. "Bei Anlässen oder Kundgebungen auf öffentlichem Grund muss man aber immer damit rechnen, fotografiert oder namentlich genannt zu werden."

Wer sich an der Publikation störe, könne auf zivilrechtlichem Weg die Entfernung des Bildes veranlassen. Das Gericht müsste dann entscheiden, ob an der abgebildeten Person ein öffentliches Interesse bestehe oder nicht.

Heikel findet Menna den Rechtsextremen-Pranger aber, weil sich politische Einstellungen ändern könne. "Viele dieser Leute sind in zehn Jahren vielleicht anderer Meinung." Die Bilder des Aufmarschs seien dann aber immer noch im Internet zu finden.


AutorIn: danke euch!
  Nr. 189, 208, 214
10.07.2008 03:22  
189 - Marc Weiersmüller, Unterentfelden
208 - Simon Steudler, Unterentfelden, AG417614
214 - Wahrscheinlich.. Markus Steudler, Suhr, AG430414

alle B&H


AutorIn: tragbarer Musikscheibenspieler
  Nr. 57
10.07.2008 08:27  
Renate Holdener, Schwyz


AutorIn: Reisender
  Blick zum Zweiten
10.07.2008 11:37  


AutorIn: Keine Blick-Leserin
  Nr. 11, Nr. 181
10.07.2008 11:51  
nr. 11: pascal lüthard, ex-stützpunktleiter der berner sektion der pnos und bruder von dominic lüthard
nr. 181: adrian segessenmann, shs, freie kräfte burgdorf


AutorIn: Fredi
  Ergänzungen
10.07.2008 12:07  
23: Huber Bruno, Besenbüren ?
28: Fricker Patrick, Dottikon
84: Wyss Andreas, Dottikon
181: Segessenmann Adrian, Kirchberg
208: Steudler Markus, Suhr
214: Steudler Simon, Unterentfelden


AutorIn: Harus..:-)
  Ergänzungen
10.07.2008 12:08  
151: Villiger Daniel, Sins


AutorIn: Harus...:-)
  Naja
10.07.2008 14:11  
Autonome Antifa Freiburg im Blick: «Das ist Quatsch! Wir haben einen hohen Qualitätsstandard. Solche Fehler würden uns nur unglaubwürdig machen.»

Die welsche Gratiszeitung Le Matin bleu in ihrer heutigen Ausgabe:

Le site Indymedia traque les néonazis, mais ne vérifie rien: une Vaudoise trinque!
DÉRAPAGE. «On va tous vous chopper!» La menace émane du site d’extrême gau­che Indymedia. Sous une ga­lerie de 241 sympathisants du parti nationaliste suisse (PNOS) aperçus le mois der­nier à Sempach, le site d’info des autonomes livre les noms et adresses des visages con­nus. Comme l’événement a eu lieu sur la voie publique, la démarche est jugée parfaite­ment licite par le préposé à la protection des données, à Berne, qui reconnaît tout juste son caractère «délicat». Légal peut-être, mais en­core faut-il ne pas se tromper de personne! En croyant pu­blier, sous sa photo, les coor­données de Mariette Pa­schoud, une prof vaudoise condamnée pour négation­nisme dans les années 1980, les autonomes viennent en effet de livrer en pâture celles de son homonyme, une mé­nagère de La Conversion! Comble de l’ironie, cette sou­riante quinquagénaire dé­teste la politique: «La der­nière fois où je me suis inté­ressée à un débat, c’était au sujet des ceintures de sécu­rité! » Depuis 6 ans, elle accumule ce genre de mésaventures: «Un jour, une équipe de télé est venue depuis l’étranger pour me parler. Quand je leur ai expliqué que je n’avais rien à leur dire, ils se sont fâchés. J’ai aussi eu droit à des factu­res d’avocats et des lettres en tout genre. Cette fois, c’est la goutte qui fait déborder le vase.» Elle n’est pas la seule à avoir subi les foudres des «antifa»: «Une autre dame de la région avait, elle aussi, le même nom. Elle a déménagé et depuis c’est moi qui trin­que. Parfois, je regrette d’avoir gardé mon nom de jeune fille.» Face à l’attaque d’Indyme­dia, le PNOS a répliqué hier en publiant les photos de deux «dénonciateurs» sur son site. – RAPHAËL POMEY

Entweder recherchiert Le Matin bleu oder die Antifa nicht seriös...


AutorIn: Le Matin bleu
  NR.: 235
10.07.2008 14:43  
Gex-Collet Silvan
Jesuitenweg
3902 Glis


AutorIn: ANTIFASCHIST
  Le matin bleu sagt,
10.07.2008 14:49  
dass es sich bei Nr. 88 um Mariette Paschoud handelt, aber eine Adresse einer Namenvetterin angegeben wurde. Diese welsche Gratiszeitung ist, wie die meisten anderen Medien nicht fähig zwischen den AutorInnen, Indymediakollektiv und KommentarenschreiberInnen zu differenzieren.

Die Mariette Paschoud aus La Conversion bezeichnet sich als unpolitisch. Es ist aber nicht die erste Verwechslung, sie hatte schon ausländische Fernsehteams bei sich und hat einige Briefe von Anwälten erhalten, die eigentlich an die Holocaustleugnerin sollten. Sie kenne eine Frau in ihrer Region, die das selbe Problem habe.

Vielleicht sollte man die Adresse löschen.


AutorIn: sj ewsadöo q
  Who is who?
10.07.2008 18:23  
Interessant wäre, die Faschos wiederzuerkennen, die am Überfall auf die Jusos in Glarus im Juni 2007 beteiligt waren:

 http://www.juso.ch/glarus/fotos/volksgarten/rechtsextreme.htm
 http://ch.indymedia.org/demix/2007/06/50567.shtml
 http://www.20min.ch/news/stgallen/story/29412047


AutorIn: antifa
  NO 171
10.07.2008 18:24  
Steve Cao

Courtetelle ( JU )


AutorIn: No Pasaran
  102 + 103
10.07.2008 19:28  
102: Gisler Tobias, Studenbergli 5b, 6469 Haldi, 079 585 45 04,  tobias.gisler@hotmail.com (Kameradschaft Uri)

103: Müller Nicole, Erstfeld (Freundin von Tobias)


AutorIn: muss ausgefüllt werden
  Adrian Segesenmann
10.07.2008 20:07  
Foto Nr. 181. Handy : 0787377674


AutorIn: egal
  ergenzung
10.07.2008 22:25  
nr.229 Nico grüeninger
wonhaft in wolfhausen zh
akif dei der NSS


AutorIn: loke
  Nr.25
11.07.2008 00:52  
Nr.25
Gitz Raffael
Termen (Wallis)


AutorIn: R.A.S.H
  Adrian Segessenmann
11.07.2008 10:13  
Ergänzung:
Bild 181 Handynr 0787377674


AutorIn: egal
  in netlog findet man immer wieder interessante profile
11.07.2008 15:56  


AutorIn: der der das gepostet hat
  Nr. 038 Gerber Florian
11.07.2008 18:17  
Nr. 038
Gerber Florian
9508 Kalthäusern


AutorIn: Nr. 038 Gerber Florian
  32, 48, 168
11.07.2008 18:28  
Nr. 32: Josef Inderbitzin, wohnhaft im Bahnhof Immensee, Artherstrasse 125

Nr. 48: Kevin Gisler, Küssnacht am Rigi

Nr. 163: Daniel Herger, Honegg 3, Küssnacht am Rigi. Ex-Jung-SVP, jetzt PNOS


AutorIn: Kein ruhiges Hinterland!
  Stefan Betschart
11.07.2008 18:31  
Nummer 4: Stefan Betschart, Stützli 4, 6036 Muotathal SZ.
Akkord-Eisenleger, nebenbei Security


AutorIn: wir kriegen euch alle
  youths . ch
11.07.2008 18:36  
Auf youths hat sich die westaargauer (kiddie) faschoszene eingenistet...

 http://pics.youths.ch/?site=album/foto/show&id=556752

der in der mitte ist glaube ich
Bruno Rodriguez Nunes
Aarauerstrasse 21
5018 Erlinsbach

der im links einbisschen im Hintergrund ist wohl der:
 http://www.youths.ch/?s=flirtbase/home&id=83301

und der rechts folglich der:
 http://www.youths.ch/?s=flirtbase/home&id=132833


AutorIn: Internet-junky
  30, 34, 118, 126, 136, 138
11.07.2008 18:43  
30, 34, 118, 126, 136, 138:
Kommen alle aus dem Raum Küssnacht am Rigi.


AutorIn: ...
  Daniel Herger
11.07.2008 18:48  
Daniel Herger ist Nr. 163, nicht Nr. 168


AutorIn: !
  130 - Vera Schelbert
11.07.2008 22:59  
Bild Nummer 130:

Vera Schelbert aus Brunnen SZ
Arbeitgeber: S.U.S. Finanz AG, Baarerstr. 78, Zug
Geburtsdatum: 9. Semptember 1983

Vera Schelbert gehört zu den "Skinheads Urschweiz", deren Mitglieder sich aus der Region um Küssnacht am Rigi, Muotathal, Brunnen rekrutieren. Es gibt wohl personelle Überschneidungen mit der PNOS Küssnacht.


AutorIn: Antifa heisst Angriff
  nr 151 - angriff auf asylheim
12.07.2008 11:45  
nr 151 - villiger daniel aus sins AG - wurde bei einem brandanschlaug aufs asylheim sins als mittäter verdächtigt.. so nebenbei


AutorIn: a.f.
  174
12.07.2008 17:41  
Nummer 174

Mario, nussbaumer ,
vorderdorfstrasse 2,
6314, unterägeri,
41795202767


Ist schon diverse Male wegen seiner enormen Aggresivität aufgefallen. War auch schon deswegen im Knast und bei der kleinsten Gewalttätigkeit geht er wieder in den Bau. Ist leicht zu provozieren.
Beim überfall mit Maskierten Neonazis in einer Disco in Schwyz war er nicht nur beteiligt, es war scheinbar auch seine Idee. Es gab da mehrere Schwerverletzte.


AutorIn: ts
  34 Hediger, 48 Gisler
12.07.2008 18:06  
Nummer 34 heisst mit Nachnamen Hediger und wohnt in Küssnacht am Rigi.

Nummer 48 Kevin Gisler macht bei Leupimoto, Luzernerstr. 38, Meggen LU eine Ausbildung zum Töfflimechaniker.


AutorIn: Nachtrag Küssnacht a. R.
  Nummer 003 - Oliver Kobel
13.07.2008 09:27  
es handelt sich bei Nr.3 nicht um Benjamin Lingg,
sondern um Oliver Kobel, Nationale Offensive (gehört auch zum engsten Indiziert-Umfeld)


AutorIn: korrektur
  129
13.07.2008 21:06  
Gab auf Tele Tell ein interviev als es um die vielen Frauen unter den Rechsextremen ging (ca. 2005) sie sagte sie sei nicht mehr aktiv dabei aber immer noch am rechten Rand. War damals anfang 20, leider anonym.


AutorIn: Tele Tell guckerin
  125 fabian benz
14.07.2008 17:31  
nr.125 fabian benz aus marbach (SG) und macht eine lehre zum automonteur bei der firma kurt köppel ag in marbach!!!


AutorIn: thomas bucher
  Wer findet die beiden Zivibullen?
14.07.2008 18:02  
Die Polizei stellte sich während des Umzugs in den Hintergrund: «Zwei Zivilpolizisten mischten sich unter die Leute, dazu kamen zwei uniformierte Ordnungshüter.»

 http://www.20min.ch/tools/suchen/story/29659207


AutorIn: mort aux vaches
  Nr.77
15.07.2008 23:59  
Bei der Nummer 77 handelt es sich um
Mario Friso
079 267 49 48

Pressesprecher der PNOS


AutorIn: Mario Friso Nr.77
  Nr 89
17.07.2008 16:38  
Nr. 89 ist Jordi de Kroon, er arbeitet bei der Firma Metraux. Gemäss Metraux, wurden Masnahmen gegen ihn eingeleitet und man führte einige Gespräche mit ihm. Metraux distannziert sich von der Pnos!! Hoffe dass andere Arbeitgeber das auch offiziell tun!


AutorIn: Timmy
  Nr 81 Jonathan Leiggener
17.07.2008 16:41  
Nr. 81 ist Jonathan Leiggener, aus dem Wallis.

Berichtigung: Nicht 117 ist Martin Schnurrenberger sondern 118...


AutorIn: Timmy
  this is only the beginning
17.07.2008 17:59  
Nummer 077
Mario Friso
Obere Bahnhofstrasse 22C
3700 Spiez
033-6501283

Friso arbeitet als Koch im Ryfflihof (COOP)
Aarbergergasse 53
3011 Bern
Tel.: 031-3297111
 http://standorte.coop.ch/standorte/showCityDetailPage.do?salesType=Coop&sapSalesPlaceNumber=2192&language=de
GeschäftsführerIn: Christine Hofstetter

Friso hat sich - wie auch Lexu alias Alex Rohrbach alias Indiziert-Gitarrist alias Nummer 002 - schon öfter als unfreiwillige Quelle fundierter Informationen erwiesen. Die Verknüpfung der Naziband Indiziert zur PNOS ist im Allgemeinen sehr interessant. So wurde der Indiziert-Sänger alias Gixu alias Dominic Lüthard alias Nummer 238 im PNOS-Vorstandsprotokoll vom 29.08.2007 mit der "Organisation eines Parteitages." beauftragt. Fünf Tage zuvor wurde der PNOS-Mailverkehr veröffentlicht, da ist die Partei mal lieber auf sichere Briefpost umgestiegen. Und hat beschlossen: "An alle Mitglieder wird ein Brief als Warnung/Entschuldigung versendet". Denn: Sicher ist sicher! Und: Die Partei hat immer Recht!


AutorIn: Befreundeter Nachrichtendienst
  nr 117
17.07.2008 19:44  
ein alter bekannter..

unter adnerem mitglied bei den triaden--


AutorIn: antifabacke
  noch 2 spackos mehr
18.07.2008 10:02  
der links heisst nico der andere marcel
beide aus zürich

unten nochn paar namen von netlog
auseinandergeschriebene wörter brauchn n'unterstrich


AutorIn: der der das gepostet hat zum zweiten
  Marco Strache aus GR
18.07.2008 21:10  
Hab hier noch ein paar Angaben zu Marco Strache. Hierbei handelt es sich um einen ehemaliges Pnos-Mitglied, welches der WOZ sagte, es sei nun nicht mehr in der Partei. Strache war mit unter einer der Hauptakteure, welche die SVP Oberengadin (Blochertreue SVP) ins Leben gerufen hat.

Hier noch seine Adressdaten

Vietta Chasauns 4, 7505 Celerina/Schlarigna/GR

Handy: 079 344 14 88



AutorIn: Timmy
  Fehlt das nicht etwas?
20.07.2008 09:40  
Welche Foto soll denn den Mario Strache zeigen?


AutorIn: Neugierige
  Der EDÖB nörgelt rum
24.07.2008 00:53  


AutorIn: admin.ch
  @ admin.ch
24.07.2008 22:22  
Wow es tut mir schon fast leid das ich den offiziellen Behörden recht geben muss,aber das was hier läuft errinnert sehr an zeiten in denen man leute wegen ihrer politischen meinung angeprangert,verfolgt,gefoltert und ermordet hat.aber es wird nicht lange gehen bis hier wieder geheult wird weil jemand fotos von "linken" veröffentlicht hat und was für ein skandal und bedrohung das ist.wundert euch einfach nicht wenn die "rechten" sich für diese fotogallerie bei euch bedanken.aber das würde euch nur passen.dann könntet ihr euch wiedermal als die opfer darstellen und wieder ne demo organisieren gegen die "rechte" gewalt.das ihr aber kein % besser seit und genau so wenig vor gewalt zurück schreckt merkt ihr nicht oder ihr seit zu feige um es euch selber einzugestehen.



AutorIn: Pagan
  @Casablancas
25.07.2008 00:11  
ZITAT:

Genial
09.07.2008 16:07
Vom Äusseren her, dürften alle hier 100% Nazis sein.
AutorIn: Casablancas


darf man fragen wie man einen "Nazi" an seinem äusseren erkennt?das wer das gleiche wie man sagt: Juden erkennt man ihrer Nase,Linke an ihrer Frisur,Hip-Hopper an ihren Kleidern etc..so etwas nennt man Diskriminierung,Vorurteile oder wie die Linken sagen: Rassismus!!!


AutorIn: Pagan
  Nr. 65
30.07.2008 11:14  
Mattmann Manuela, Rombach/AG


AutorIn: HArus...;-)
  this is not the end
31.07.2008 11:58  
Linke mobben Rechtsextreme

Von Jan Fischer

Erst stellten sie ihre Bilder ins Netz, nun informieren sie ihre Chefs.

Mehrere Schweizer Arbeitgeber erhielten dieser Tage brisante E-Mails: «Wir möchten Sie in Kenntnis setzen, dass Ihr Angestellter (Name) ein aktiver Neofaschist ist.» Nach Angaben zum politischen Umfeld des Mitarbeiters endet das Mail mit Grüssen der Autonomen Antifa Freiburg.

Die linksextreme Gruppe aus Süddeutschland veröffentlichte im Internet schon Fotos von 241 Rechtsextremen (im BLICK).

Bekanntestes Opfer des jüngsten Polit-Mobbings: Mario Friso, Sprecher der rechtsextremen Partei National Orientierter Schweizer (Pnos). Die Aktivisten schrieben seinen Arbeitgeber Coop an.

Doch dort reagiert man zurückhaltend: «Solange politische Aktivitäten eines Mitarbeiters das Arbeitsverhältnis mit Coop nicht tangieren und negativ beeinträchtigen, sind diese seine Privatsache und gehen uns nichts an», sagt Sprecher Nicolas Schmied. Es sei Sache der Behörden, politische Organisationen, die sich gesetzeswidrig verhalten, zu sanktionieren.

Gepetzt hat die Antifa auch beim Amt für Landwirtschaft Nidwalden: «Ihr Mitarbeiter (Name) ist ein aktiver Neofaschist. Er beteiligte sich am Naziaufmarsch in Sempach.» Den Fotobeweis hängten die Aktivisten an.

Amtsleiter Josef Muri erfuhr schon kurz zuvor von den politischen Umtrieben seines Angestellten. «Wir waren sehr betroffen. Extremisten haben bei uns keinen Platz.» Er habe den 26-Jährigen sofort zitiert. «Der Mitarbeiter distanziert sich von diesem Milieu. Er sei nur per Zufall in Sempach mitmarschiert.» Muri verwarnte ihn dennoch «schriftlich und mündlich».

Wie viele Rechte hat sie schon bei ihren Chefs angeschwärzt? Die Autonome Antifa: «Das ist gängige Praxis bei uns.» Skrupel haben die Polit-Petzer nicht. Im Gegenteil: «Wir wollen den Nazis das Leben zur Hölle machen. Und gegen den Nationalsozialismus ist jedes Mittel recht.»

Im Fall von Mario Friso ist das allerdings nicht die einzige Motivation der Linken. Friso sei früher ein organisierter Antifaschist gewesen, so einer der Autonomen zu BLICK. «Und wir mögen keine Verräter!»


AutorIn: Blick vom 31.07.2008
  Nr. 158
03.08.2008 22:57  
Nr. 158 ist Christoph Imhof, 6414 Oberarth, gehört zur PNOS Sektion Küssnacht


AutorIn: Detektiv
  korrektur nr 84
04.08.2008 12:44  
richtiger name: andreas wyss



AutorIn: nr 84
  to be continued
04.08.2008 15:07  
Editorial

Die Neonazis – und wir

Von Marc Walder, Chefredaktor

Nicht Neonazis störten dieses Jahr den 1. August auf dem Rütli. Ein Wolkenbruch war es, der für den Abbruch der nationalen Feier sorgte.

Doch der erste Eindruck trügt: Die Szene der Rechtskonservativen, Rechtsradikalen, Rechtsextremen, Neonazis brütet weiter ihr braunes Gedankengut aus. Mitten in der Schweiz. Und keiner schaut hin.

SonntagsBlick-Recherchen zeigen Erschreckendes: In Sempach LU formierten sich kürzlich rund 250 Rechtsradikale zum Gedenkmarsch.

Gefährlicher brauner Sumpf? Oder bemitleidenswerte Wirrköpfe?

Lesen wir, was das Bundesamt für Polizei uns mitzuteilen hat: «Die Teilnehmerzahl an solchen Veranstaltungen weist tatsächlich steigende Tendenz auf.» Weiter heisst es im Schreiben an SonntagsBlick: «Rechtsextreme treten heute selbstbewusster auf (namentlich in Gruppen), sie scheuen die Öffentlichkeit weniger als früher und versuchen sich teilweise in der Parteipolitik zu etablieren.»

Das braune Pack ist also auf dem Vormarsch. Es scheint sogar salonfähig zu werden.

Hinschauen, wegschauen, Schulterzucken: Schärfere Reaktionen auf den Zug der Ewiggestrigen von Sempach – auch von staatlicher Seite – sind nicht bekannt geworden.

Vielleicht hilft den Duldern und Verharmlosern ein Text aus Martin Cüppers’ Buch «Wegbereiter der Shoah» besser zu verstehen, worum es geht.

Es ist ein Augenzeugenbericht über die Erschiessung von Juden durch einen SS-Mann mit Namen Knäbel: «Das kleine Kind der Juden, das Knäbel zuerst an der Hand führte und zuletzt auf dem Arm trug, musste bei der Ermordung seiner Eltern zusehen. Hierauf fing es zu schreien an. Daraufhin nahm es Knäbel wieder auf den Arm, beruhigte es durch Streicheln und durch Worte. Als das Kind ruhig war, hat er es durch Genickschuss getötet. Im Augenblick der Schussabgabe trug er es auf dem Arm.»

Das ist es, wofür Neonazis marschieren.


**************************************************


Der Staatsschutz schaut weg:

Von Benno Kälin

Rechtsradikale verherrlichen den Attentäter, der 2001 in Zug ein Blutbad anrichtete. Und niemand schreitet ein.

Die Aufnahme stammt vom 28. Juni, geschossen wurde sie in Sempach: Etwa 250 Rechtsradikale marschierten am Schlachtgedenktag ungestört durch das Luzerner Städtchen. Mitten im braunen Haufen: ein 20- bis 25-jähriger Jüngling mit schwarzem T-Shirt. Die Aufschrift: «Friedrich Leibacher, Nationalheld. Warum hast du nicht in Bern gewohnt?» Eine makabre Anspielung, die ausdrückt, dass Leibacher lieber im Bundeshaus hätte töten sollen.

Zur Erinnerung: Am 27. September 2001 erschiesst der Querulant Friedrich Leibacher im Zuger Regierungsgebäude elf Kantons- und drei Regierungsräte, 18 weitere Personen werden zum Teil schwer verletzt. Einer von ihnen ist Hanspeter Uster (50), damals Regierungspräsident von Zug. Beim Attentat erlitt er einen Lungendurchschuss. Uster über den Vorfall in Sempach zu SonntagsBlick: «Das ist jenseits von Gut und Böse.» Schockiert zeigt sich auch Jürg Frischknecht (61), Experte für politischen Extremismus: «Es ist bemerkenswert, dass dieser Mann inmitten der PNOS marschieren kann, und keiner stört sich daran.» Die Partei National Orientierter Schweizer hat wiederholt an Wahlen teilgenommen. 2004 erlangte sie einen Sitz im Stadtrat von Langenthal BE.

Der Jüngling mit dem Leibacher-T-Shirt ist dem Dienst für Analyse und Prävention (DAP) sehr wohl aufgefallen, wie Sprecherin Danièle Bersier gegenüber SonntagsBlick bestätigt. Trotzdem kontrollierten die Staatsschützer den Mann nicht. Bersier: «Obwohl moralisch verwerflich, ist beim geschilderten Sachverhalt a priori keine strafbare Handlung erkennbar, insbesondere nicht bezüglich des Antirassismus-Artikels.» Mit der gleichen Begründung schaute auch die Kantonspolizei Luzern weg.

Warum die beiden Behörden nicht einmal seine Personalien aufnahmen, dafür haben sie hingegen keine Erklärung. Der Aargauer Heinz Kaiser (59), ein langjähriger Aktivist gegen die rechtsextreme Szene, hat kein Verständnis: «Dieser Mann ist eine tickende Zeitbombe. Unverständlich, dass DAP und Polizei nicht wissen wollen, wer er ist.» Kritisch ist auch Hanspeter Uster: «Wie würde der DAP wohl reagiert haben, wenn der Mann ein T-Shirt von Marco Camenisch mit dem gleichen Text getragen hätte? Hätte er dann auch weggeschaut?»

Als Berner Fans 2004 beim Eishockeymatch EVZ – SCB ein Plakat mit den Worten «Danke Leibacher» entrollten, handelte der private Sicherheitsdienst des EV Zug rasch. Keine 30 Sekunden später war das Banner verschwunden; der fragliche Fan entschul­digte sich. Vom Neonazi mit dem Leibacher-T-Shirt ist das eher nicht zu erwarten. Auf seiner Baseballmütze prangt die Zahl 18: ein rechtsradikaler Code für «Adolf Hitler».

Quelle: SonntagsBlick vom 03.08.2008
 http://www.blick.ch/news/schweiz/neonazis-feiern-leibacher-97022


AutorIn: don't hate the media, become the media
  Blick-Artikel 1/4 und 2/4 fürs Archiv
16.08.2008 13:15  
Sempach-Nazis am Internet-Pranger

Von Karin Baltisberger und Jan Fischer

Enttarnt: Im Web wurden 241 Bilder von Neonazis veröffentlicht. Die Fotos entstanden an der Sempacher Schlachtfeier.

Nummer 22 hat einen kahl ­rasierten Schädel und trägt eine schwarze Sonnenbrille. Auf der Mütze der Nummer 209 steckt ein Button mit der Aufschrift «88», dem Rechtsextremencode für «Heil Hitler». Auf der Internetplattform «Indymedia» prangen sie: 241 Neo-nazis – einzeln fotografiert, ohne Namen, dafür mit einer Nummer versehen.

Ihre Gesichter sind gut zu erkennen und leicht zu identifizieren. Diese Männer und Frauen sollen Rechtsextreme sein und an der Sempacher Schlachtfeier vor einer Woche teilgenommen haben. Schreibt das «Autonome Medienkollektiv» aus dem deutschen Freiburg. «Die Pnos beklagte sich nach dem diesjährigen Aufmarsch in Sempach: Die umfangreiche Medienberichterstattung über Sempach hätte etliche Pnos-Anhänger davon abgeschreckt, an der Schlachtfeier teilzunehmen», heisst es im Forum. Die Leute hätten Angst gehabt, auf Fotos erkannt und anschliessend vom Arbeitgeber oder antifaschis-tischen Gruppen denunziert zu werden.

Dafür sorgen die Autonomen gleich selber: «Wir kriegen euch alle!», heisst es auf ihrer Homepage. Tatsächlich melden sich Internet-Nutzer und versehen die Fotos mit Namen. «Bei Nummer 88 handelt es sich um X., eine bekannte Holocaust-Leugnerin.»

An der Gedenkfeier Ende Juni marschierten über 200 Rechtsextreme auf. Zur Teilnahme aufgerufen hatte die Partei National Orientierter Schweizer (Pnos).

Seit 2003 kommen jedes Jahr mehr Neonazis an die Feier. Im Internet wird stets zu Massenaufmärschen aufgerufen. Noch unklar ist, ob die Neonazis die Feier als Ersatz oder Zusatz zur Rütli-Bundesfeier am 1. August sehen, an der sie unerwünscht sind. Auch die Polizei muss jedes Jahr mit einem Aufgebot bereitstehen. Dieses Mal duldete man die Neonazis, weil sie sich ruhig verhielten und keine Nazi-Fahnen mitführten.

Auch die Enttarner der Rechtsextremen lässt die Polizei vorläufig in Ruhe. Bis jetzt sind keine Strafanzeigen gegen sie eingegangen.

Dafür hat die Pnos reagiert. Sie veröffentlichte nun ihrerseits zwei Fotos im Internet. Darauf zu sehen: Die beiden «Denunzianten» und «deutschen Antifa-Aktivisten», die ihre Kameraden in Sempach unterwandert und abgelichtet haben. Behauptet die Partei zumindest.

Quelle: Blick vom Mittwoch, 09.07.2008
 http://www.blick.ch/news/schweiz/zentralschweiz/sempach-nazis-am-internet-pranger-95104

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Rechte Rache: Fotografen ins Netz gestellt

Von Jan Fischer

Sie haben 241 Neonazis fotografiert und ins Internet gestellt. BLICK fand einen der beiden deutschen Antifaschisten.Es ist eine ebenso massive wie umstrittene Aktion gegen die Schweizer Neonazi-Szene: 241 Rechtsextremisten wurden bei einem Marsch in Sempach LU abgelichtet und im Internet mit grossen Bildern an den Pranger gestellt (im BLICK).

Wie sich nun herausstellt, wurden die braunen Kameraden schlicht übertölpelt. Von ihrem politischen Erzfeind: Linksextremen. BLICK hat einen der Aktivisten gefunden. Er gehört zur «Autonomen Antifa» im deutschen Freiburg, will aber anonym bleiben.

«Wir haben uns in Sempach als Journalisten ausgegeben», erzählt er. Die beiden Deutschen gaben an, wohlwollend zu berichten. Und erschleichen sich so das Vertrauen der Neonazis. «Wir konnten die ganze Zeit auf und ab laufen und fotografieren.» Teils winken die Neonazis sogar freudig in die Kamera.

Doch mittlerweile stehen die «Polit-Paparazzi» selbst am Pranger. Und müssen Rachekommandos fürchten. Denn die rechtsextreme Partei National Orientierter Schweizer (Pnos) veröffentlichte prompt Fotos von ihnen im Internet.

«Wir wussten, dass wir gegenfotografiert worden sind, und waren uns des Risikos bewusst», sagt der Freiburger. «Aber das war uns die Sache wert.»

Denn die Aktion hat einen ernsten Hintergrund: Letzten Sommer gab es einen Anschlag auf das «Antifa Festival» in Bern. Nur weil der Sprengsatz in der Halle entdeckt wurde, gab es keine Verletzten. Die Gefährlichkeit der Neonazis werde in der Schweiz unterschätzt, sagt der deutsche Antifaschist. «Dagegen haben wir ein Zeichen setzen wollen.»

Vorwürfen, es seien auf den Fotos auch Unbeteiligte zu sehen, widerspricht er. «Das ist Quatsch! Wir haben einen hohen Qualitätsstandard. Solche Fehler würden uns nur unglaubwürdig machen.»

So war dies nicht die erste Aktion dieser Grössenordnung der Autonomen Antifa: «In Frankfurt haben wir mal 632 Neonazis ge­outet. Da war nicht ein Fehler dabei.» Dennoch ist die Gruppe mit ihrer Aktion in Sempach besonders zufrieden: «Schauen Sie sich die Fotos an. Wir werden immer besser!»

Schweizer Datenschützer betonen, dass die Publikation der Fotos rechtlich kein Problem sei. Die Aktion sei dennoch heikel: Politische Einstellungen der Fotografierten könnten sich ändern. Die Bilder sind dann aber immer noch im Internet.

Quelle: Blick vom Donnerstag, 10.07.2008
 http://www.blick.ch/news/schweiz/zentralschweiz/rechte-rache-fotografen-ins-netz-gestellt-95216


AutorIn: Der Vollständigkeit halber
  Rechtsradikalen-Mitläufer wird verwarnt
21.08.2008 13:58  
Rechtsradikalen-Mitläufer wird verwarnt

Ein Mitarbeiter des Amtes für Landwirtschaft nahm an einem Umzug von Rechtsextremen teil. Der Amtsleiter zeigt sich betroffen und verwarnt den 26-Jährigen.

Mehr als 200 Rechtsextreme hatten an der Schlachtfeier in Sempach Ende Juni teilgenommen. Was sie nicht wussten: Eine linksautonome Gruppierung war mit Kameras unterwegs, schoss Bilder von den einzelnen Teilnehmern und stellte 241 Porträtbilder von mutmasslichen Rechtsextremen nummeriert ins Internet. Dies mit der Absicht, die Teilnehmer des Umzugs öffentlich anzuprangern. Wie in einer Art Gästebuch können Besucher der Webseite die Namen der Rechtsextremen eintragen, wenn sie jemanden erkennen.

Nur «Zufall und Naivität»
Auf einem der Porträtbilder ist auch A. A. (Name der Redaktion bekannt) zu sehen, der seit eineinhalb Jahren beim Nidwaldner Amt für Landwirtschaft als landwirtschaftlicher Berater arbeitet. Amtsleiter Josef Muri war «natürlich sehr betroffen», als er von all dem erfahren hat.

Auf dieser Webseite steht explizit, dass die betroffene Person beim Nidwaldner Landwirtschaftsamt arbeitet – und das ist alles andere als gute Werbung für den Kanton Nidwalden. Man habe daraufhin umgehend reagiert, so Muri. «Wir haben intensive Gespräche mit unserem Mitarbeiter geführt. Dieser habe dabei versichert, dass er eher aus «Zufall und Naivität» in den Aufmarsch der Rechtsextremen in Sempach geraten sei. Solange nicht das Gegenteil bewiesen sei, gelte die Unschuldsvermutung, so Josef Muri.

Kündigung in Erwägung ziehen
Der 26-jährige Mitarbeiter ist laut Muri trotzdem mündlich und schriftlich verwarnt worden. «Er streitet seine politisch rechts stehende Gesinnung nicht ab. Ich kann und will ihm nicht vorschreiben, was er zu denken hat. Die politische Gesinnung hat nichts zu tun mit der Anstellung.» Falls sich ein solcher Vorfall wiederhole, müsse man eine Kündigung in Erwägung ziehen. Muri glaube aber nicht, dass es so weit komme.

Adrian Venetz

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Stellungnahme

Mitarbeiter sieht sich als Opfer

Der betroffene Mitarbeiter hat sich im Gespräch mit unserer Zeitung sowie in einer schriftlichen Stellungnahme an den Kanton zu den Vorfällen geäussert.

«Haltlose Diffamierung»
Er habe in Sempach etwas getan, was sich «im Nachhinein als grosse Dummheit herausstellte». Zu diesem Zeitpunkt habe er «nicht gedacht, dass etwas Schlimmes daran sein könnte». Er werde zu Unrecht als Neonazi bezeichnet. Und weiter: «Diese Beschuldigung weise ich als haltlose Diffamierung klar zurück. Ich bin weder ein Neonazi noch ein Rechtsextremer und identifiziere mich auch nicht mit solchem Gedankengut.» Er sei sich bewusst, dass «eine Arbeit für den Staat mit einer ‹staatsfeindlichen Betätigung›» nicht vereinbar wäre. Zudem beteuert der Mitarbeiter, nur in der Auns (Aktion für eine unabhängige und neutrale Schweiz) und sonst in keiner politischen Partei tätig zu sein.

Er sei nicht Täter, sondern Opfer: «Opfer einer Diffamierungskampagne, welche von Leuten betrieben wird, die sich als die Hüter von Recht und Moral aufspielen, selber aber ein höchst fragwürdiges Gedankengut vertreten.» Er bedauere die «Spekulationen» und werde dafür sorgen, «dass so was nicht mehr vorkommt».

ve

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Nidwaldner Zeitung.

Quelle:  http://www.zisch.ch/navigation/top_main_nav/nachrichten/zentralschweiz/nidwalden/detail.htm?client_request_className=NewsItem&client_request_contentOID=289089


AutorIn: Nazis sind keine Opfer sondern Täter
  nr. 104
27.08.2008 13:33  
Gisler Daniel
Bristenstrasse 9
6460 Altdorf
 daniel-848@hotmail.com
079 433 54 85
KFZ: UR 22227
 http://de.netlog.com/mixer_848



AutorIn: outer
  Nr 61
24.09.2008 22:33  
 geumpi@hotmail.com seine MSN addy


AutorIn: irgendwer
  Nummer 189
25.09.2008 03:42  
Wurde von der Rundschau am 24. September als Bassist der Band "Amok" aus Zetzwil AG geoutet:

 http://www.sf.tv/sf1/rundschau/index.php?docid=20080924


AutorIn: Es geht immer weiter...
  Damit die Rundschau nicht wieder...
25.09.2008 03:47  
...so ein kleines Portrait ohne Quellenangabe klauen muss.


AutorIn: Nachtreter
  Hetze am Sonntag
30.09.2008 13:18  
Rückkehr der Gesinnungsschnüffelei

Wer politisch oder moralisch als extrem taxiert wird, verliert seine Stelle

von Michael Lütscher

«Die Suche nach einer neuen Stelle wird sehr schwierig.» Tonlos sagt Arnulf Möller diesen Satz. Die faltenlose Haut lässt den Mann jugendlich aussehen. Dabei ist er 55. Eben hat der Psychiater zum dritten Mal in sechs Jahren eine Stelle verloren, wegen angeblicher Verfehlungen ausserhalb seines Berufs. Man hat ihn der Pädophilie verdächtigt und des Rechtsextremismus bezichtigt.

Ein Journalist der «NZZ am Sonntag» hatte vorletzte Woche herausgefunden, dass sich Möller im ostdeutschen Halle in der rechtsextremen Nationaldemokratischen Partei Deutschlands (NPD) engagiert hatte und nach einer Intervention des Staatsschutzes 2005 seine Stelle als Oberarzt an der dortigen Psychiatrischen Universitätsklinik aufgeben musste. Als die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich (SVA), wo Möller als Leiter des Regionalen Ärztlichen Dienstes der IV arbeitete, davon erfuhr und dazu vom früheren Verfahren wegen sexueller Handlungen mit Kindern, drängte sie ihn zur Kündigung. Er liess sich per sofort freistellen.

Nüchtern betrachtet, hat Möller in einer Partei politisiert, die legal ist und in diversen Parlamenten im Osten Deutschlands sitzt. Das Verfahren wegen pädosexueller Taten, derentwegen er 2002 seine damalige Stelle an der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich verlor, wurde 2003 eingestellt; das Bezirksgericht Zürich sprach ihm für den entstandenen Schaden 356 000 Franken zu.

Der Fall Möller ist exemplarisch dafür, wo die Toleranzgrenzen der Gesellschaft liegen, in der Toleranz und Transparenz zu den höchsten Werten zählen.

Der Vorwurf der Pädophilie gilt als so schwerwiegend, dass er zuweilen ohne juristisches Urteil öffentlich gemacht wird, wie das Beispiel des ehemaligen Solothurner Untersuchungsrichters Markus Henzi zeigt. Wer rechtsextrem denkt, darf nicht mal in einem Backoffice arbeiten. Ende letzten Jahres wurde ein junger Mann laut eigener Darstellung an seinem ersten Arbeitstag in der Revisionsabteilung der SBB vor die Wahl gestellt, selbst zu kündigen oder entlassen zu werden. Grund: sein früheres Engagement bei der rechtsextremen, aber legalen Partei national orientierter Schweizer (Pnos). Ein anderer Pnos-Aktivist, der als Informatiker im Aargauer Strassenverkehrsamt arbeitete, wurde 2006 wegen seiner Parteimitgliedschaft entlassen.

Die Gruppe Autonome Antifa Freiburg fotografierte im Sommer bei der Schlachtfeier von Sempach 241 Personen, von denen sie annahm, es handle sich um Rechtsextremisten, und stellte die Porträts ins Internet. Einige der vermuteten Faschisten schwärzten die Antifaschisten beim Arbeitgeber an. Ein Angestellter des Kantons Nidwalden wurde darauf verwarnt.

Im Kalten Krieg gabs nur die Hatz auf Linke

Diese Fälle erinnern an die Gesinnungsschnüffelei während des Kalten Krieges - mit umgekehrten Vorzeichen. Damals waren ausschliesslich Linke betroffen; in den Sechziger- und Siebzigerjahren wurden unzählige Männer und Frauen aus politischen Gründen insbesondere als Lehrer abgelehnt oder entlassen. Die Daten stammten von der Polizei oder von Privaten wie dem Subversivenjäger und späteren FDP-Nationalrat Ernst Cincera.

«Es handelt sich heute um einen gänzlich anderen Zeitgeist als in den Siebzigerjahren», sagt der Zürcher Soziologieprofessor Kurt Imhof. Die damalige Hatz sei von der Angst der bürgerlichen Antikommunisten geprägt gewesen, dass die Linken in den Institutionen aufsteigen und den Staat schwächen würden. «Die Rechtsextremisten gelten dagegen als moralisch inkorrekt.» Imhof: «Wir haben das Gefühl, die Gesellschaft zu ändern, wenn wir das moralisch defizitäre Personal austauschen und die Verhältnisse belassen. Diese moralischen Feldzüge sind das Produkt politisch unreifer Empörungsdebatten, durch die eine antietatistische Liberalisierung der Ökonomie durch eine antiliberale Moralisierung der Kultur kompensiert wird.»

Wie die 68er erklärt hatten, ist das Private politisch geworden. Nicht zuletzt zeigte sich dies im Fall des Armeechefs Roland Nef. Andererseits wird die Arbeitsmoral tolerant beurteilt. Raymond Cron durfte Direktor des Bundesamtes für Zivilluftfahrt bleiben, obwohl er 2007 wegen Urkundenfälschung und Veruntreuung am früheren Arbeitsort zu einer bedingten Strafe verurteilt wurde. Ernst Dieter Berninghaus wurde 2008 Mitglied der Migros-Konzernleitung, obwohl er zwei Jahre zuvor in Köln wegen «schwerer Untreue» bei seinem früheren Arbeitgeber zwei Jahre Gefängnis bedingt erhalten hatte.

Eine kleine Umfrage der SonntagsZeitung bei grossen Unternehmen und Verwaltungen der Schweiz hat ergeben, dass die Arbeitgeber Stellenbewerbern gegenüber recht vertrauensvoll sind; Strafregisterauszüge verlangen nur die Banken sowie die Polizeikorps. Auch geben die meisten der kontaktierten Personalstellen an, dass die politische Meinung Privatsache sei. Nirgends hiess es, man würde keinen Rechtsextremisten einstellen.

Das bedeutet nicht, dass solche angestellt würden. Ein Unternehmen könne jederzeit einen Mitarbeiter entlassen, sagt Thomas Geiser, Professor für Privat- und Handelsrecht an der Universität St. Gallen. Die politische Betätigung aber sei ein Verfassungsrecht, eine Entlassung aus politischen Gründen darum missbräuchlich. Der Entlassene habe eine Entschädigung von bis zu sechs Monatslöhnen zugut.

Tatsächlich musste der Kanton Aargau dem geschassten Pnos-Informatiker nach einem Vergleich 10 000 Franken zahlen. Die SBB verweigern typischerweise eine Stellungnahme zum Fall des Pnos-Revisors, mit Hinweis auf dessen Persönlichkeitsrechte.

Die Sozialversicherungsanstalt Zürich veröffentlichte letzten Sonntag ein langes Communiqué, in dem der Abgang von Arnulf Möller bestätigt wurde. In dem Text wurde aber weder die NPD-Mitgliedschaft noch die Pädo-Anzeige erwähnt. Es gebe «keine Hinweise, dass sich die persönliche Biografie des Arztes auf die Qualität seiner medizinischen Stellungnahmen ausgewirkt» habe, steht da. Heuchlerisch wird erklärt, dass man trotzdem eine sofortige Überprüfung von Möllers Arbeit angeordnet habe.

Beste Zeugnisse nützen nichts, wenn man in Möllers Situation steckt. In der «NZZ am Sonntag» wurde anonym ein Mitglied der Fachkommission zur Überprüfung von gefährlichen Straftätern zitiert, zu der Möller einst gehörte. Der Anonymus äusserte sich nur lobend über dessen Arbeit als Gerichtspsychiater. Dann folgte die Bemerkung, in Möllers Gutachten seien die «Pädosexuellen besser weggekommen».

Der widerlegte Vorwurf haftet an Möller wie ein Urteil

Möller verwahrt sich dagegen und sagt, das Kommissionsmitglied hätte ja Einwände vorbringen können, bevor es das Gutachten unterschrieben habe. Was ihm wenig nützt. Das Pädo-Verfahren, das auf einen Rosenkrieg zurückgeht, ist seit fünf Jahren eingestellt. Aber der Halbsatz impliziert: Möller ist doch ein Pädo. Gesagt ist gesagt.

Er wird die Vergangenheit nicht mehr los. Vorwurf bleibt Urteil.

Im Wissen darum hat Möller damals, 2002, eingewilligt, seine Arbeit als Gutachter und Arzt aufzugeben. Darum auch hat er die NPD verschwiegen, als er sich 2006 um die Stelle bei der SVA bewarb. Was sein Recht war. Im Gespräch vorletzte Woche bestätigte ihm der SVA-Direktor: Hätte er Möllers Vorgeschichte gekannt, er hätte ihn nicht angestellt. Die SVA sei eine Institution, die in der Öffentlichkeit stehe. Und die will nicht als Arbeitgeberin eines Rechtsextremen Schlagzeilen machen.

Letzte Woche erhielt Möller Post von einer Institution, bei der er im August eine Bewerbung eingereicht hatte; zwischen den Zeilen forderte man ihn auf, seine Kandidatur zurückzuziehen.

«Sich zurückzuziehen und zu schweigen, das wäre wie das Eingeständnis einer Schuld», sagt Arnulf Möller am Ende eines langen Gesprächs.

Publiziert am 27.09.2008


AutorIn: Arnulf, heul doch!
  Martin Schnurrenberger
29.11.2008 14:46  
Nr. 117
Martin Schnurrenberger
Badhügel 6
6405 Immensee

Tel. 041 850 64 58

Vorsitzender der PNOS-Ortsgruppe Küssnacht am Rigi


AutorIn: fortsetzung folgt
  nr.008,009
11.12.2008 09:02  
009 Michael Vonäsch, Vorstand PNOS Sektion Willisau
008 Severin Vonäsch, Bruder von Michael


AutorIn: anonymous
  Nr. 40
11.01.2009 19:22  
dabei handelt es sich um
Matthias Sigg
Bühlmatt 6
6277 Kleinwangen
079 609 36 62


AutorIn: Yo-Yo
  Überblick in Der Rechte Rand
23.01.2009 15:52  
Der Wind weht von Walhalla

Von Nicola Pantera

Die „Partei National Orientierter Schweizer“ (PNOS) ist die wichtigste Nazipartei in der Deutschschweiz. Sie bestand im August 2007 nach Analyse der durch Antifas gehackten PNOS-Mails lediglich aus einem Dutzend aktiver Personen, die Mitgliederzahl betrug etwa 250 Personen. Im Kampf um die Parlamente ist die PNOS relativ erfolglos – anders als bei ihrem Bemühen subkulturelle Nazis zu organisieren.

Nach außen gibt sich die am 10. September 2000 gegründete und hauptsächlich im ländlichen Raum aktive PNOS bieder und seriös, doch der Schein trügt. Das Vorstrafenregister der PNOS-Kader spricht eine deutliche Sprache. Der Chef der Willisauer Sektion, Michael Vonäsch, wurde 2006 vom Amtsstatthalteramt Willisau zu sechs Wochen Gefängnis auf Bewährung verurteilt, da er als Teil einer faschistischen Schlägertruppe im Mai 2004 mit Krawallen eine Demonstration gegen Rassismus verhindert hatte.

Auch die wenigen kommunalen Abgeordneten der PNOS sind einschlägig vorbestraft. In Langenthal BE wurde am 24.10.2004 der wegen Landfriedensbruch verurteilte Tobias Hirschi für die PNOS in den Stadtrat gewählt. Sein Nachfolger, Timotheus Winzenried, konnte den Sitz bei der Kommunalwahl am 26.10.2008 verteidigen. Dominic Bannholzer wurde am 24.04.2005 in den Gemeinderat von Günsberg SO gewählt. Bannholzer wurde wie praktisch die gesamte PNOS-Führungsriege wegen des an das 25-Punkte-Programm der NSDAP angelehnte 20-Punkte-Programm der PNOS vom Bezirksamt Aarau 2007 wie bereits 2005 wegen Rassendiskriminierung verurteilt.
Der Kampf um die Straße

Die PNOS war an den wichtigsten Naziaufmärschen in der Deutschschweiz der letzten Zeit beteiligt. Am 13. Oktober 2007 kamen 100 Nazis zu dem von der PNOS und „Blood & Honour“ organisierten Naziaufmarsch in Appenzell AI. Am 1. Mai 2008 marschierten dann bereits 150 Nazis unter den Fahnen der PNOS durch die Straßen von Fribourg FR. An dem von der PNOS organisierten Naziblock bei der Schlachtenfeier von Sempach LU am 28. Juni beteiligten sich 241 Nazis. Ihre Portraitfotos wurden anschließend auf Indymedia veröffentlicht und erzeugten ein großes Medienecho. Am 3. August versammelten sich anlässlich des schweizer Nationalfeiertags auf dem Rütli UR über 300 Nazis unter der Regie der PNOS.

Ein Jahr nachdem der kürzlich geschasste Ex-SVP-Bundesrat Samuel Schmid bei der Rütli-Feier von der PNOS öffentlichkeitswirksam ausgepfiffen wurde, gab die Nazipartei am 1. August 2006 die Gründung einer Sektion Berner Oberland bekannt. Ihr erster Vorsitzender wurde Mario Friso aus Spiez, der auch unter dem kollektiven Pseudonym „Renato Bachmann“ als Pressesprecher der Nazipartei auftritt.

Mario Friso kann bei der Organisation von Demonstration auf eine langjährige Erfahrung zurückblicken. Im Jahr 2000 war er an der Organisation einer antifaschistischen Demonstration in Bern beteiligt. Kurz darauf hinterließ er „Der Wind weht von Walhalla“ an der Wand des Autonomen Jugendzentrums „Subito“ in Bern. Im April 2001 verübten Nazis einen Brandanschlag auf das AJZ, was die Stadt als Vorwand zur Schließung des „Subito“ nutzte.
Kontakte nach Deutschland

Im September 2006 veröffentlichen Antifas die privaten Mails von Mario Friso und von der mittlerweile abgeschalteten Naziseite „bundoberland.info“, für die Friso verantwortlich war. Der „Bund Oberland“ trat neben der Internetpräsenz mit Versandhandel auch durch faschistische Flugblätter und einer schweizer Variante der „Schulhof-CD“ in die Öffentlichkeit. Durch den Hack wurden Frisos Kontakte zur Nazirockszene, insbesondere zu den „Hammerskins“ und „Blood and Honour“, aber auch zu deutschen Kameradschaftsaktivisten wie dem Thüringer Thomas Gerlach öffentlich.

Auch zu den in der NPD organisierten „Autonomen Nationalisten“ am Bodensee hat der um Querfrontpolitik bemühte Friso enge Kontakte: Im Impressum der Naziseite „Freier Beobachter Bodensee“ war Mario Friso als ViSdP aufgeführt. Mittlerweile betreibt Friso unter dem Namen „Nationaler Beobachter Berner Oberland“ eine Webseite, die jedoch weniger als Vernetzungsforum denn als Propagandaplattform dient. Mit rassistischen Texten zur Miss Schweiz-Wahl und zum SP-Nationalrat Ricardo Lumengo erreichte Friso 2008 eine schweizweite Öffentlichkeit.

Seit 2008 ist Mario Friso an einer Livebesetzung der 1989 in Schleswig Holstein gegründeten Naziband „Kraftschlag“ beteiligt, zu der auch die Gebrüder Rohrbach der schweizer Naziband „Indiziert“ aus Burgdorf BE gehören. „Indiziert“ trat am 2. August zusammen mit der Naziband „Amok“ des 21jährigen Sängers Kevin Gutmann aus Hombrechtikon ZH, des 27jährigen Bassisten Marc Weiersmüller aus Zetzwil AG, des 25jährigen Schlagzeugers Nathanael Fischer aus Wolfhausen ZH und des 23jährigen Gitarristen Thomas Mächler aus Siebnen SZ auf einem Konzert in Bern-Bümpliz auf — zeitgleich zum Antifa Festival in der „Reitschule“, Berns Autonomen Zentrum. Ein Jahr zuvor verübten Nazis einen Brandbombenanschlag auf das Antifa Festival bei dem es nur durch Glück keine Toten gab. Die PNOS schrieb anschließend, dass die „Antifa mit dem Prinzip ‚Auge um Auge, Zahn um Zahn‘ Bekanntschaft“ gemacht habe.

Sein Geld verdient Mario Friso als Koch im Berner Ryfflihof der zweitgrößten schweizer Einzelhandelskette COOP. Und als Luftwaffenoffizier in der Luftwaffenübermittlungseinheit „LW UEM KP 55“. Sowohl die schweizer Armee als auch COOP ignorierten Frisos Naziaktivitäten: „Solange politische Aktivitäten eines Mitarbeiters das Arbeitsverhältnis mit COOP nicht tangieren und negativ beeinträchtigen, sind diese seine Privatsache und gehen uns nichts an“.

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Der Artikel erschien in Der Rechte Rand, Nummer 116, Januar/Februar 2009. Weitere Artikel desselben Autors erschienen unter dem Titel „Deutsch-französische Kameradschaft“ in Der Rechte Rand, Nummer 109, November/Dezember 2007 und am 30.03.2005 unter dem Titel „Breites Bündnis gegen Neonazizentrum“ in der Tageszeitung junge Welt. Nicola Pantera ist erreichbar unter nicola at riseup dot net, OpenPGP-Fingerprint: 12EA 9E4E 0F1C B9A7 4150 4FA2 D018 5607 3947 A412

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Quelle mit Fotos:  http://www.autonome-antifa.org/spip.php?page=antifa&id_article=125&design=2


AutorIn: Nicola
  sf.tv: Prozess wegen Nazikonzert in Brig-Glis (VS) 2005
23.01.2009 16:01  


AutorIn: Antinationaler Beobachter
  Fast vergessen
23.01.2009 16:06  
Bei dem Angeklagten Organisator des Blood&Honour-Konzerts in Glis handelt es sich um Nr. 235. Weiter oben wurde der selbstverliebte Silvan bereits erwähnt:

Gex-Collet Silvan
Jesuitenweg
3902 Glis



AutorIn: Wir kriegen euch alle
  46
02.02.2009 15:06  
Nr. 46 kommt ebenfalls aus Nidwalden. Ist jedoch eine erbärmliche Ratte
Vielleicht sieht man sich ja wieder am 19. februar


AutorIn: der asi und sein dunkler freund
  nr. 129
10.02.2009 23:24  
wens mir recht ist:
karin odermatt
von sattel oder rothenthurm sz


AutorIn: -
  nr. 129
11.02.2009 20:24  
korektur:

nr. 129 --> karin odermatt aus goldau sz


AutorIn: -
  Nr. 98
08.03.2009 22:59  
Joel Schär aus Zäziwil


AutorIn: Res
  Ein Jahr später...
25.06.2009 12:04  
Schlachtfeier von Sempach

Bremst der Internet-Pranger die Neonazis aus?

von Adrian Müller

Seit drei Jahren marschieren Rechtsextreme immer zahlreicher an der Schlachtfeier von Sempach LU auf. Nicht eine Juso-Gegendemo, sondern öffentliche Denunzierung verhindert dieses Jahr wohl einen Rekord-Aufmarsch der braunen Schar.

Seit der ersten Kundgebung von Rechtsextremen an der Schlachtfeier in Sempach 2006 mit 55 Teilnehmern ist die Anzahl der Anhänger aus dem Dunstkreis der Pnos stets angewachsen (2007: 160 Teilnehmer; 2008: 250). Hat der rechte Aufmarsch nun seinen Plafond erreicht? Einige Anhaltspunkte sprechen dafür: Etliche Rechtsextreme fürchten sich offenbar davor, dass Bilder des Umzugs wiederum im Internet landen und sie öffentlich als Neonazis denunziert werden. Die Angst ist begründet: 2008 veröffentlichten linksextreme Gruppen wie die Antifa Bern 241 Bilder von mutmasslichen Rechtsextremen auf Indymedia. «Einige Personen haben durch die Publikation der Bilder Probleme bekommen. Sie wurden etwa vom Arbeitgeber erkannt und ins Büro zitiert», erklärt Pnos-Sprecher Martin Martig gegenüber 20 Minuten Online. Beobachter der rechten Szene gehen ebenfalls davon aus, dass der Internet-Pranger den Aufmarsch der Glatzen bremst.

Die Antifa-Fotografen werden am kommenden Samstag nicht alleine sein: Auch die Kantonspolizei Luzern ist mit Videokameras vor Ort. «Zur Beweissicherung», wie es heisst. Etliche Pnos-Mitläufer dürften also zu Hause bleiben. Aber längst nicht alle: «Die, die kommen, stehen auch zu ihrer Gesinnung», sagt Martig.

Pnos will nicht verhandeln

Im Gegensatz zu den vergangenen Jahren formiert sich heuer auch von politischer Seite her Widerstand gegen den Grossaufmarsch der Glatzen: Die Jungsozialisten protestieren an einer Platzkundgebung auf dem Schulhausplatz gegen Rechtsextremismus. «Mit der Demo konnten wir Druck auf die Behörden ausüben», freut sich David Roth von der Juso Luzern. Die Luzerner Kantonsregierung versuche mit informellen «Geheimgesprächen» die Pnos davon abzubringen, einen Kranz direkt nach der offiziellen Kundgebung am Denkmal niederzulegen. Pnos-Sprecher Martin Martig dementiert einen entsprechenden Bericht des «SonntagsBlick»: «Wir haben keine Verhandlungen geführt und werden uns nicht davon abbringen lassen, einen Kranz niederzulegen.» Martig rechnet mit etwa 200 bis 300 Kundgebungsteilnehmern, in etwa gleich viel wie letztes Jahr.

Bleibt der schwarze Block daheim?

Die Marschroute des Schlachtfeier-Umzugs führt direkt neben der Juso-Platzkundgebung vorbei. Die beiden Demo-Gruppen werden sich von Angesicht zu Angesicht begegnen. «Wir werden drei Reden halten und uns nicht auf Provokationen einlassen», sagt Juso-Präsident Roth, der etwa 120 Teilnehmer an der Gegendemo erwartet. Nach Gesprächen mit Personen aus dem Umfeld der linksautonomen Szene sei er überdies zuversichtlich, dass der «schwarze Blocks» nicht anreisen werde. Für den Infochef der Luzerner Kantonsregierung ist die Sache immer noch verworren: «Es ist schwierig einzuschätzen, wie die zwei Parteien miteinander klarkommen werden», sagt Urs Hangartner.

«Friedrich Laibacher, Nationalheld»

Bis anhin hat auch die Pnos nie für grössere Zwischenfälle gesorgt. Vom Rütli hat man sie vertrieben, doch an der Gedenkfeier zur Schlacht von Sempach marschierten die Rechtsextremen in den letzten Jahren immer zahlreicher auf. 2008 nahmen über 250 Neonazis aus dem Umfeld der «Helvetischen Jugend», der «Hammerskins» und der Partei National Orientierer Schweiz (Pnos) am Winkelried-Denkmal an einer Demonstration teil. Ein Rechtsextremer trug gar ein T-Shirt mit der Aufschrift: «Friedrich Laibacher, Nationalheld – Warum hast du nicht in Bern gewohnt?» und zeigte damit Sympathien für den Amokläufer von Zug. Die Luzerner Kantonsregierung tolerierte den jedes Jahr anwachsenden braunen Aufmarsch stillschweigend.

Quelle:  http://www.20min.ch/news/luzern/story/Bremst-der-Internet-Pranger-die-Neonazis-aus--23698835
Akt. 25.06.09; 10:04 Pub. 25.06.09; 09:39


AutorIn: antifa is watching
  nr 92
26.07.2009 19:12  
nummer 92 talita schär aus zäziwil.
Arbeitslos und schwanger von einem Oi skin


AutorIn: nr 92
  nr 138
28.01.2010 20:21  
Peter Schnurrenberger, Bruder von Martin Schnurrenberger (118).


AutorIn: che_marx
  Nr 185
04.05.2010 19:07  
Randi Renggli, Frau von Roland Renggli (Nr. 41).


AutorIn: Trauschauwem
  N.42 Monja Gmür
22.06.2010 14:09  
Nr.42

Monja Gmür
Bünzerstrasse 1
5626 Hermetschwil-Staff/AG

056 631 62 54

25 Juni 1988

 moni_boni@msn.com


AutorIn: N.42 Monja Gmür
 :: Nicht inhaltliche Ergänzungen :
  1. antifa xD — lol
  2. @antifa xD — strassenrand?
  3. WOW! — Antifaschistische Offensive
  4. @ T. — Nie wieder Faschismus
  5. danke — super
  6. das beruhigende... — Alerta
  7. na toll — Anti-Stasi
  8. DER TEUFEL BEKOMMT GESICHTER — 08/15-Normalbürger
  9. jetzt haben die nazis endlich gesichter — beat
  10. NIE WIEDER — piet
  11. Bubis — Bernie
  12. Ihr seid so primitiv — xy
  13. Primitiv — Achmed
  14. Saubere Arbeit — dachs
  15. ... — Joe
  16. Genial — Casablancas
  17. gratulation! — thanks
  18. Engstirnig? — "hopphopp"
  19. Denuziant — Fred
  20. Cool — BAG - Bieler Armee Fraktion
  21. Sempach — Fritz
  22. es lebe das überwachungsvolk! — jmd, der wahrsch. jetzt vollgemotzt wird...
  23. Genau: Überwachungspolitik — T. Sigrist
  24. WTF — Roger Häcki
  25. Nr. 216 und 218 — Fuck the Hinterlader's
  26. Nr 181 — 3063
  27. Mutig — Rüri
  28. Was soll das? — Egalit
  29. Mir ist die Lust am hiesigen Antifaschismus vergangen — ich wandere aus
  30. Die Antifaschos mit den Faschos alleinlassen — rechte gegen postlinke - wen interessierts?
  31. @ich wandere aus — crophead
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