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Es wurde mit etwa 50 Personen mit Musik und mehreren Transparenten nahe der Innenstadt gestartet, Parolen wie "Kein Gott, kein Staat, kein Mietvertrag" gerufen und schnell Richtung Innenstadt bewegt. Es gab einige vorbereitete Flugblätter, deren Wortlaut unten eingefügt ist. Mehrere Strassenzüge lang waren keine Cops zu sehen, dann versuchten sie uns mehrmals den Weg abzuschneiden. Dies wurde durch Haken-schlagen und mehreren Wendungen unterbunden, die "Reclaim the city" wurde unter lächelnden Passant_innen schnell fortgeführt. Nach einiger Zeit gelang es den Cops dann, einen Grossteil der Menschen festzusetzen. Zur Zeit sind zwei bis drei Personen noch nicht zurück, aber die Festgesetzten wurden nach einer kurzen Ansprache, "dass wir ja nun unseren Spass gehabt hätten" Richtung zurück gehen gelassen. Die Stimmung war gut und die Gruppe bewegte sich gemeinsam zurück.
Hier der Wortlaut der Flugblätter:
"reclaim the city
Privateigentum ist definiert durch Gewalt und somit ein Konstrukt. Wir meinen, die Stadt gehört uns allen!
Wir sind hier, weil wir die Beschlagnahmung dieser Stadt durch konsumfreudige Leute mit viel Kohle nicht hinnehmen werden. Wir akzeptieren nicht, dass Raum durch die monopolisierte Gewalt des Staates vordefiniert wird. Statt uns zu Hause zu verkriechen oder dem Konkurrenzkampf um Verwertbarkeit hinterherzulaufen, wollen wir uns nicht vorschreiben lassen, wo wir uns wie unter welchen Umständen zu bewegen haben und wo wir dann Geld investieren sollten um als Gäste akzeptiert zu werden. Eingeschränkte Innenstädte, die gesellschaftliche Konflikte versuchen auszusperren, werden so nicht ewig Bestand haben. Wir haben uns entschieden, diese Verhältnisse nicht zu akzeptieren und nehmen uns daher unkontrolliert was uns, wie allen anderen, zusteht.
Für mehr unkontrollierbare Bewegung überall, (auch in der Provinz !)
Für die Anarchie" |
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