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 :: Österreich: Razzias & Verhaftungen von Tierrechtler_innen ::
 Themen | Anti-Kapitalismus/Globalisierung | Pressearchiv | Repression/Knast 26-05-2008 15:03
AutorIn : vegana
Am Mittwoch, den 21. Mai haben in Österreich Hausdurchsuchungen und Verhaftungen von Tierrechtsaktivist_innen stattgefunden. Der unverhältnismässige polizeiliche Einsatz bedient sich eines Konstrukts der „Bildung einer kriminellen Organisation“, um ohne vorliegendes Beweismaterial die Tierrechtsbewegung in Österreich lahmzulegen. Diese willkürliche Vorgehensweise staatlicher Gewalt und die damit verbundene massive Repression politischen Widerstands verlangt nach Solidarität über die Tierrechtsszene hinaus! Wir können nicht tolerieren, dass politisch unpopuläre Haltungen kriminalisiert und verunmöglicht werden!
In der UN-Charta wird das Prinzip der Unschuldsvermutung festgehalten (Art. 11.1):
„Jeder Mensch, der einer strafbaren Handlung beschuldigt wird, ist so lange als unschuldig anzusehen, bis seine Schuld in einem öffentlichen Verfahren, in dem alle für seine Verteidigung nötigen Voraussetzungen gewährleistet waren, gemäss dem Gesetz nachgewiesen ist.“

In vielen modernen Staaten geniessen Menschen, die eines Strafvergehens angeschuldigt werden, dieses Recht. Auch in Österreich – so hätte mensch zumindest gedacht. Nun zeigt das Schicksal einiger Tierrechtsaktivist_innen mit aller Deutlichkeit, dass die österreichische Polizei nicht davon zurückschreckt, sich über Menschenrechte hinwegzusetzen, wenn es um das Zerschlagen politisch unpopulärer Organisationen oder Gruppen geht.

Am frühen Morgen des 21. Mai brachen vermummte Polizist_innen Türen von Tierrechts- und Tierschutzaktivist_innen ein, stürmten insgesamt 24 Wohnungen, Häuser und Büros und hielten den verschlafenen und verwirrten Betroffenen Pistolen ins Gesicht. Nachdem die verschreckten Menschen in Handschellen gelegt wurden, folgten stundenlange Hausdurchsuchungen, deren Folge Dreck und Chaos war.

Bei den Razzias wurde sämtliches Kampagnen-Material verschiedener Tierrechts- und Tierschutzorganisationen beschlagnahmt. Das ganze elektronische Equipment (Computer, Handys, Kameras, Speicherkarten &c), sämtliches Adressmaterial und praktisch jedes Werkzeug für die Kampagnenführung wurde mitgenommen. Da die für die Prüfung zuständige Einheit zur Zeit überlastet ist, könne das Material voraussichtlich erst im nächsten Jahr untersucht werden, heisst es von zuständiger Stelle. Die Organisationen wurden damit praktisch ihrer ganzen Handlungsfähigkeit beraubt.

Insgesamt wurden 14 Personen verhaftet. Es bestehen soweit keine konkreten Anschuldigungen gegen die eingesperrten Aktivist_innen. Sie wissen nicht, wofür sie persönlich angeklagt werden, da nur Vorwürfe gegen die Tierrechtsbewegung allgemein vorliegen. Die Verhafteten werden gemäss Art. 278a angeschuldet, eine „kriminelle Organisation“ zu bilden. Sie werden festgehalten, weil Verdunkelungsgefahr bestehe und es möglich sei, dass die Betroffenen Verbrechen begehen. Diese „Gründe“ stehen in krassem Gegensatz zum Prinzip der Unschuldsvermutung. Der Rückgriff auf eine „kriminelle Organisation“ ist ein willkürliches Konstrukt, um die Gefangenen für sämtliche ungelösten Fälle gegen Tierausbeutungsunternehmen verantwortlich zu machen. Die Anschuldigungen basieren auf keinen Beweisen – im Gegenteil: die Polizei erhofft sich offenbar, mittels der Durchsuchungen zu dem erhofften Beweismaterial zu kommen.

Die Taten der Autoritäten waren jenseits aller Verhältnismässigkeit. Es ist zu vermuten, dass diese krasse polizeiliche Intervention politisch motiviert war: Unpopuläre politische Aktionen werden kriminalisiert und verunmöglicht. Diese Repression soll klarstellen, dass sich Widerstand nicht lohnt und es ist davon auszugehen, dass in Zukunft auch andere Formen des Widerstandes und des Aktivismus von solchen unverhältnismässigen und massiven Aktionen betroffen werden.

Nun gilt es, Zusammenhalt und Solidarität über die Tierrechtsszene hinaus zu demonstrieren: Egal ob du vegan, antifaschistisch, antisexistisch, gegen Überwachung, Atomenergie oder Polizeigewalt bist: Nur einige sind betroffen, gemeint sind wir alle! Beteiligt euch am internationalen Soli-Tag für die gefangenen Tierrechtler_innen in Österreich und zeigt, dass Solidarität keine Grenzen kennt! Animal Liberation! Human Liberation!
 :: 4 Inhaltliche Ergänzungen : > Ergänze diesen Artikel (.onion )
  mäh
26.05.2008 16:08  
Nicht dass das Ganze nicht zweifelhaft wäre, aber die juristische Argumentation hinkt doch etwas gar. Gemäss dieser Logik müsste ein mutmasslicher Täter ja zuerst rechtskräftig verurteilt werden, bevor man überhaupt Rechtsmittel wie eben eine Durchsuchung, Untersuchungshaftung, Befragungen, etc. anwenden dürfte - was natürlich absurd wäre.

Die Unschuldsvermutung bezieht sich also auf die juristische wie öffentliche Verurteilung eines mutmasslichen Täters, aber nicht auf die Eröffnung eines Verfahrens und entsprechende Untersuchungsmethoden. Welche halt ein Untersuchungsrichter bei begründeten Verdachtsmomenten anordnen bzw. zulassen kann. Ein Verfahren bedeutet aber noch keine Verurteilung und damit auch keine Verletzung der Unschuldsvermutung.

Ob und wenn ja was für Verdachtsmomente und allfällige Belege dafür vorhanden waren, die zu der Aktion geführt haben, lässt sich aus der Distanz kaum beurteilen. Dass diese hinreichend waren ist aber wohl fraglich, ebenso dürften die Methoden angesichts der angeblichen "Kriminellen" reichlich übertrieben sein. Ändert aber trotzdem nichts daran, dass die Argumentation des Vorwurfs hier in sich so nicht korrekt ist..;)


AutorIn: muh
  soli foto vom tierrechtsfestival in bremgarten
26.05.2008 19:21  
globale linke solidarität!


AutorIn: vegan
  Begründung...
28.05.2008 13:27  
Gegen zwölf Personen, bei denen Hausdurchsuchungen stattgefunden haben, liegen Haftbefehle vor. Begründet werden diese mit Verdunkelungsgefahr, da die Betroffenen zb mit verschlüsselten Mails kommuniziert haben sowie Tatbegehungsgefahr, weil die Betroffene teilweise seit langem in der Tierrechtsszene aktiv sind.

 http://annalist.noblogs.org/post/2008/05/27/verschl-sseln-doch-kriminell


AutorIn: Luchadora
  globaler soli aktionstag 4. juni
29.05.2008 22:23  
4th of june: Global solidarity action day!

The wave of repression which took place last week in Austria was a shock
for everybody. Anger, fear and consternation is what most of us might
feel.
The arbitrary behaviour of the austrian police, the criminalization of
people dedicated to animal liberation and the imprisonment of them screams
out for
action! We must show the responsible people and those connected with them
our solidary resistance. What happened in Austria is not only a problem of
austrian people and also not only of animal liberation activists! It is an
alarming strike against inconvenient opponents, which last week affected
austrian animal rights activists and could affect any left person in any
country soon!

Our response has to be a global solidarity throughout the left! That is
why we call out for a global day of action on june 4th, dedicated to the
austrian
prisoners. Do anything to show your support and solidarity. Send e-mails
to austrian embassies, phone the embassies and tell them how you feel
about the
repression wave in austria, do demos in front of the embassies, organize
events to collect money for the legal support of the activists... support
the anti
fur campaign against "Kleider Bauer", which seems to be the main reason
for the disproportional state repression and which must carry on!

Please use your energy and creativity on the 4th of june to show your
solidarity with the austrian animal liberation prisoners!

We can give you the following information:

- a sample letter which you can e-mail (in german and english)
- a homepage of austrian embassies and consulats
- a list of e-mail addresses
- a list of phone and fax numbers


Sample letter in german and english:

Sehr geehrte Herr/Frau xy,

am 21.05.2008 wurden in Österreich zahlreiche Hausdurchsuchungen bei
Tierschutz- und Tierrechtsaktivist_innen durchgeführt sowie
Räumlichkeiten von Tierschutzorganisationen durchsucht. Des Weiteren
wurden 10 Aktivist_innen verhaftet und befinden sich nun auf Grund des
Vorwurfs der Bildung einer kriminellen Vereinigung in Untersuchungshaft.
Es ist meiner Meinung nach an Absurdität kaum zu überbieten, dass
bewaffnete Spezialeinheiten der österreichischen Polizei einen
derartigen Rundumschlag gegen eine soziale Bewegung durchführen. Dieser
Willkürakt ist demokratiepolitisch gesehen ein Armutszeugnis.

Ich schreibe Ihnen, um meine entschiedene Ablehnung gegenüber den gegen
Tierrechtler_innen ausgeführten Hausdurchsuchungen und Inhaftierungen
zum Ausdruck zu bringen! Ich fordere Sie, stellvertretend für die
Regierung Österreichs, auf, die betroffenen Aktivist_innen unverzüglich
frei zu lassen. Ich verstehe die Durchsuchungs- und Verhaftungswelle als
Versuch, legitimen Protest zu illegalisieren und spreche mich vehement
gegen diese Repression aus!

Die Konstruktion des §287a über die mutmaßliche Bildung einer
kriminellen Vereinigung lehne ich ab und verurteile die Versuche, die
österreichische Tierrechtsbewegung durch derartige Gewaltaktionen zu
schwächen, entschieden. Die Befreiung der Tiere aus ihrem Zustand
gesellschaftlich vermittelter Ausbeutung und Unterdrückung ist weder
„kriminell“ noch in irgendeiner anderen Form abzulehnen, sondern
notwendige Bedingung einer freien Gesellschaft. Der Kampf unserer
Genoss_innen ist ein Kampf, der die tierlichen Opfer vor weiterer Gewalt
und Ausbeutung bewahren soll. Es ist mir unverständlich, warum der
österreichische Staat diese Menschen bekämpft, anstatt mit daran zu
arbeiten, die Ausbeutung der Tiere zu beenden!

Aus diesem Grund fordere ich:

Sofortige Freilassung der Betroffenen österreichischen Tierrechtler_innen!
Sofortige Einstellung aller eventueller Verfahren!




Dear Mr./Mrs. Xy

On the 21st of May there have been a lot of raids against animal rights
and animal welfare activists and groups. Furthermore, 10 activists have
been arrested and are now blamed to be part of a criminal organization.
In my opinion, it is more than absurd, that armed special forces of the
Austrian police carried our such a big strike against a social movement.
This act of arbitrariness
is an evidence of incapacity for a democratic society.

I`m writing you to express that i´m totally opposed to the raids and
arrests of the animal rights activists. I demand of you - in place of
the Austrian government – to release the animal rights activists
immediately. I understand this amount of raids and arrests as an attempt
to criminalize legitimate protest and I condemn this repression in every
way.

I reject the construct of §287a concerning the suspected formation of a
criminal organisation and condemn the attempt to weaken the Austrian
animal rights movement with such acts of violence. The liberation of
animals from their state of socially institutionalized exploitation and
oppression is neither „criminal“ nor to reject in any other way but a
necessary condition for a free society. The fight of our comrades is a
fight to safe the animal victims from further violence and oppression. I
don`t understand why the Austrian state fights against those human
beings instead of working for the abolition of animal exploitation .

Therefore I demand:

Immediate release of the Austrain animal rights activists!
Immediate dismissal of all prosecutions!





Find austrian embassies / consulats here:

www.bmeia.gv.at/en/foreign-ministry/service/austrian-representations-in-german.html




E-Mail addresses:

 post@bmi.gv.at,  berlin-ob@bmeia.gv.at,  Oesterr.konsulat@thb-bremen.de,
 oesterreich@konsulat-dresden.de,  hamburg-gk@bmeia.gv.at,  konsulat@vhv.de,
 austriahoko-kiel@t-online.de,  muenchen-gk@bmeia.gv.at,
 info@oesterr-honorarkonsulat-nuernberg.com,
 oesterreich@konsulat-rostock.de,  konsulat@raethiery.de,
 info@oesterreichisches-konsulat.de,  dominique.kraft@helvetia.ch,
 bern-ob@bmeia.gv.at,  wunderlich_law@bluewin.ch,  genf-ov@bmeia.gv.at,
 austria@generalkonsulat-genf.org,  oe.konsulat.vd@bluewin.ch,
 n.lucchini@fiduciarialucchini.com,  Konsulat-at@bluewin.ch,
 info@oe-konsulat-sg.ch,  zuerich-gk@bmeia.gv.at

 bordeaux@borie-manoux.fr,  consulat-autriche-lille@bvp.fr,
 consulat.a.lyon@wanadoo.fr,  consulatautriche@renardassocies.com,
 consulat.autriche@wanadoo.fr,  paris-ob@bmeia.gv.at,  paris-kf@bmeia.gv.at,
 dl.austria@unesco.org,  strassburg-gk@bmeia.gv.at,
 strassburg-ov@bmeia.gv.at,  toulouse-hk@wanadoo.fr,
 helsinki-ob@bmeia.gv.at,  roger.talermo@amersports.com,  toimisto@raiha.fi,
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 stockholm@austria.info,  moskau@austria.info,  info@austria.info,
 moskau@austria.info,  travel@austria.info,  tokyo@austria.info,
 info@antosyd.org.au




Phone numbers of some embassies / consulats in some countries:


Belgium:

Antwerpen: phone (+32/3) 201 70 60 fax (+32/3) 212 41 00
Bruxelles: phone (+32/2) 2890-700 fax (+32/2) 513 66 41
phone (+32/2) 2345-370 fax (+32/2) 2356-370
phone (+32/2) 2345-351 fax (+32/2) 2356-351
phone (+32/2) 2345-363 fax (+32/2) 2356-363
phone (+32/2) 2345-380 fax (+32/2) 2345-308
Eupen: phone (+32/87) 55 71 81 fax (+32/87) 55 71 04
Gent: phone (+32/52) 26 19 14 fax (+32/52) 22 00 64
Lüttich: phone (+32/4) 239 67 50 fax (+32/4) 239 67 51
Namur: phone (+32/81) 24 88 09 fax (+32/81) 23 16 00
Ostende: phone (+32/59) 80 70 60 fax (+32/59) 80 90 60



Denmark:

Aarhus: phone (+45) 72 25 80 00 fax (+45) 72 25 80 01
Apenrade: phone (+45) 74 62 74 29 fax (+45) 74 62 74 20
Kopenhagen: phone (+45) 39 29 41 41 fax (+45) 39 29 20 86
Odense: phone (+45) 66 19 00 66 fax (+45) 66 19 01 71



Estland:

Tallinn: phone (+372) 627 87 40 fax (+372) 631 43 65



Finland:

Helsinki: phone (+358/9) 68 18 60-0 fax (+358/9) 66 50 84
Kajaani: phone (+358/8) 625 945 fax (+358/8) 629 975
Mikkeli: phone (+358/15) 66 14 86 fax (+358/15) 66 14 86
Oulu: phone (+358/8) 55 53 419 fax (+358/8) 55 53 450
Tampere: phone (+358) 207 710 211 fax (+358) 207 710 314
Turku: phone (+358/2) 232 39 48 fax (+358/2) 275 14 14
Vaasa: phone (+358/6) 3121 551 fax (+358/6) 3121 551



France:

Bordeaux: phone (+33/5) 556 00 00 70 fax (+33/5) 557 87 60 30
Lille: phone (+33) 320 22 75 00 fax (+33) 320 93 16 70
Lyon: phone (+33) 630 93 92 74 fax (+33) 630 93 92 74
Marseille: phone (+33) 491 53 02 08 fax (+33) 491 53 71 51
Nice: phone (+33) 493 87 01 31 fax (+33) 493 87 59 92
Paris: phone (+33/1) 40 63 30 63 fax (+33/1) 45 55 63 65
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Strasbourg: phone (+33) 388 35 13 94
Toulouse: phone (+33/5) 61 20 82 50 fax (+33/5) 61 16 13 62



Germany:

Berlin: phone (+49/30) 202 87-0 fax (+49/30) 229 05 69
Bremen: phone (+49/421) 536 86 79 fax (+49/421) 536 86 78
Dresden: phone (+49/351) 481 704 0 fax (+49/351) 481 704 1
Hamburg: phone (+49/40) 41 32 95-0 fax (+49/40) 45 29 07
Hannover: phone (+49/511) 90 74 870 fax (+49/511) 90 74 812
Kiel: phone (+49/431) 55 25 05 fax (+49/431) 519 27 36
Lübeck: phone (+49/451) 31 00 150 fax (+49/451) 31 00 142
München: phone (+49/89) 99 815-0 fax (+49/89) 98 10 225
Nürnberg: phone (+49/911) 9747-333 fax (+49/911) 9747-365
Rostock: phone (+49/381) 64 91 22 fax (+49/381) 64 91 49
Saarbrücken: phone (+49/681) 9 58 15-0 fax (+49/681) 9 58 15-19
Stuttgart: phone (+49/711) 62 62 60 fax (+49/711) 62 82 64



Ireland:

Dublin: phone (+353/1) 269 45 77 fax (+353/1) 283 08 60



Italy:

Bari: phone (+39) 080 562 61 11 fax (+39) 080 562 66 00
Bologna: phone (+39) 051 26 87 11 fax (+39) 051 26 87 11
Florence: phone (+39) 055 26 54 222 fax (+39) 055 29 54 57
Genova: phone (+39) 010 83 93 983 fax (+39) 010 83 93 983
Milano: phone (+39) 02 78 37 43 fax (+39) 02 78 36 25
Napoli: phone (+39) 081 28 77 24 fax (+39) 081 28 77 24
Palermo: phone (+39) 091 68 25 696 fax (+39) 091 68 23 956
Rom: phone (+39) 06 844 014-1 fax (+39) 06 854 32 86
Triest: phone (+39) 040 63 37 12 fax (+39) 040 63 37 12
Torino: phone (+39) 011 440 78 20 fax (+39) 011 563 41 94
Venice: phone (+39) 041 52 40 556 fax (+39) 041 52 42 151
Verona: phone (+39) 045 80 10 292 fax (+39) 045 59 67 29



Netherlands:

Amsterdam: phone (+31/20) 471 24 38 fax (+31/20) 471 24 39
Den Haag: phone (+31/70) 324 54 70 fax (+31/70) 328 20 66
Rotterdam: phone (+31/10) 404 21 11 fax (+31/10) 404 24 85



Norway:

Bergen: phone (+47) 55 33 61 41 fax (+47) 55 32 66 39
Kristiansand: phone (+47) 38 00 05 55 fax (+47) 38 00 05 51
Oslo: phone (+47) 22 54 02-00 fax (+47) 22 55 43 61
Stavanger: phone (+47) 51 58 52 08
Tromsö: phone (+47) 77 68 26 63 fax (+47) 77 63 41 50
Trondheim: phone (+47) 73 98 01 00



Poland:

Wroclaw: phone (+48/71) 361 75 60 fax (+48/71) 361 75 60
Gdynia: phone (+48/58) 620 19 93 fax (+48/58) 661 19 12
Krakau: phone (+48/12) 424 99 30 fax (+48/12) 421 67 37
Lodz: phone (+48/42) 652 72 12 fax (+48/42) 652 72 12
Warsaw: phone (+48/22) 841 00 81 fax (+48/22) 841 00 85



Russia:

Moskau: phone (+7/495) 502 95 12 fax (+7/495) 413398
St. Petersburg: phone (+7/812) 275 05 02 fax (+7/812) 275 11 70



Spain:

Barcelona: phone (+34) 93 368 60 03 fax (+34) 93 415 16 25
Bilbao: phone (+34) 94-46 40 763 fax (+34) 94-46 37 432
Madrid: phone (+34) 91 55 65 315 fax (+34) 91 59 73 579
phone (+34) 91 55 65 403
Malaga: phone (+34) 95 26 00 267 fax (+34) 95 22 29 089
Mallorca: phone (+34) 971 72 80 99 fax (+34) 971 72 84 27
Sevilla: phone (+34) 954 98 74 76 fax (+34) 954 98 74 76
Valencia: phone (+34) 96 35 22 212 fax (+34) 96 35 11 220



Sweden:

Göteborg: phone (+46/31) 16 10 78 fax (+46/31) 104 505 001
Lulea: phone (+46/920) 22 51 91
Malmö: phone (+46/40) 79 945 fax (+46/40) 44 72 79
Stockholm: phone (+46/8) 665 17 70 fax (+46/8) 662 69 28
phone (+46/8) 29 09 70



Switzerland:

Basel: phone (+41/61) 271 35 35 fax (+41/61) 280 29 10
Bern: phone (+41/31) 3565 252 fax (+41/31) 3515 664
phone (+41/31) 3565 251
Chur: phone (+41/81) 25 70 195 fax (+41/81) 25 70 191
Geneve: phone (+41/22) 748 20-48 fax (+41/22) 748 20-40
Lausanne: phone (+41/21) 617 28 94 fax (+41/21) 613 10 05
Lugano: phone (+41/91) 913 40 07 fax (+41/91) 913 40 09
Luzern: phone (+41/41) 210 41 82 fax (+41/41) 210 62 26
St. Gallen: phone (+41/71) 230 19 70 fax (+41/71) 230 19 71
Zürich: phone (+41/44) 283 27 00 fax (+41/44) 280 37 65



United Kingdom:

Birmingham: phone (+44/121) 45 41 197 fax (+44/121) 45 41 197
Edinburgh: phone (+44/131) 5581955 fax (+44/131) 5581802
Grand Cayman: phone (+1345) 949 9333 fax (+1345) 949 0635
London: phone (+44/20) 7344 3250 fax (+44/20) 7344 0292



USA:

Anchorage: phone (+1/907) 276 6000-2215 fax (+1/907) 343 2211
Atlanta: phone (+1/404) 264 98 58 fax (+1/404) 266 38 64
Boston: phone (+1/617) 227 31 31 fax (+1/617) 227 84 20
Charlotte: phone (+1/704) 827 72 46 fax (+1/704) 827 72 48
Chicago: phone (+1/312) 22 21 515 fax (+1/312) 22 24 113
Columbus: phone (+1/614) 224 54 64 fax (+1/614) 224 66 03
Denver: phone (+1/303) 292 90 00 fax (+1/303) 292 54 45
Detroit: phone (+1/248) 645 14 44 fax (+1/248) 645 14 82
Honolulu: phone (+1/808) 923 85 85 fax (+1/808) 597 12 33
Houston: phone (+1/713) 723 99 79 fax (+1/713) 728 18 96
Kansas city: phone (+1/816) 474 30 00 fax (+1/816) 474 55 33
Las Vegas: phone (+1/702) 314 9615 fax (+1/702) 258 1527
Los Angeles: phone (+1/310) 44 49 310 fax (+1/310) 47 79 897
Miami: phone (+1/305) 325 15 61 fax (+1/305) 325 15 63
New Orleans: phone (+1/504) 58 15 141 fax (+1/504) 56 61 201
New York: phone (+1/212) 737 6400 fax (+1/212) 772 8926
Orlando: phone (+1/407) 924 38 77 fax (+1/407) 540 96 46
Pittsburgh: phone (+1/724) 745 75 99 fax (+1/724) 745 95 70
Portland: phone (+1/503) 552-9733 fax (+1/503) 220-2480
Richmond: phone (+1/804) 364 86 14 fax (+1/804) 364 86 15
San Francisco: phone (+1/415) 765 95 76 fax (+1/415) 727 50 00
San Juan: phone (+1/787) 767 13 81 fax (+1/787) 767 21 63
Scottsdale: phone (+1/480) 502 85 10 fax (+1/480) 502 24 97
Seattle: phone (+1/360) 466 02 52 fax (+1/360) 466 11 01
St. Louis: phone (+1/636) 688 20 00 fax (+1/636) 688 32 67
Washington DC: phone (+1/202) 895 67 00 fax (+1/202) 895 67 50
phone (+1/202) 895 67 20 fax (+1/202) 895 67 73
phone (+1/202) 895 67 75


AutorIn: freiheit
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  2. geh veg — Fritzl
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  4. bla bla — @miau
  5. @bla bla — miau
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