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Mit der Auflösung der Kita wären mittelfristig auch der Kindergarten Aarhof und die Matte-Schule bedroht! Doch wer weiss, vielleicht wird hinter verschlossenen Türen auch schon damit gerechnet.
Falsch gerechnet wird in der Stadtregierung allemal: Auf Tele-Bärn bezog Stadtpräsident Alexander Tschäppät Stellung zur geplanten Schliessung mit dem Hinweis, dass nur zwei Kinder aus dem Quartier die Kita besuchten. Nein, lieber Herr Stadtpräsident, zwei Drittel (!) der 50 betreuten Kinder bewohnen Altenberg/Matte/untere Altstadt.
Als direkter Nachbar freue ich mich immer wieder am lebendigen Haus. Und wenn ich daneben die luxussanierte Felsenburg in ihrer manifesten Leblosigkeit betrachte, weiss ich, was sich bei der geplanten Umnutzung verändern wird. Doch es hat sich Widerstand formiert. Innerhalb von nur 10 Tagen haben über 4000 Menschen eine Petition zur Kita-Erhaltung unterzeichnet ( http://www.kita-altenberg-bleibt.ch).
Das macht Mut und man kann nur hoffen, dass die Stadtregierung im Wahljahr ihren Entscheid revidiert und nochmals umfassender rechnet – nicht nur in Zahlen, sondern unter Einbezug des Potenzials zur Erhaltung der Lebendigkeit.
Leserbrief von Dieter Fahrer, Bern im Bund vom 10.05.08, |
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