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Statue weg gewiesen Heute zwischen 10.00 Uhr und 12.00 Uhr wurden mehrere Statuen in Luzern, darunter jene im Vögeligärtli und vor dem Stadttheater verhüllt – und somit für das Publikum unzugänglich gemacht. Mitglieder des Bündnisses „Luzern Für Alle“ machten mit dieser Aktion die Bevölkerung auf das laufende Referendum gegen den Wegweisungsartikel aufmerksam.
Symbolische Aktion „Was das Stadbild von Luzern ausmacht, sind nicht nur die Sehenswürdigkeiten, es sind vor allem auch die Menschen, die hier leben“, argumentiert Adrian Muheim (Bündnis Luzern Für Alle). „So wie niemand das Recht hat, die Sehenswürdigkeiten aus der Stadt zu verbannen, so darf sich auch niemand anmassen, Menschen aus der Stadt zu vertreiben“. Denn die Bevölkerung setze sich nun mal aus unterschiedlichsten Leuten zusammen, die sich niemals alle am selben stören würden, begründet Muheim die symbolische Aktion weiter.
Kontakt zur Bevölkerung und zu TouristInnen Während des Vormittags kamen viele interessante Diskussionen zu Stande. Als zum Beipiel auf dem Männliturm der Museggmauer ein Transparent aufgehängt wurde, erkundigten sich interessierte Reisende, was dies zu bedeuten habe. Nach kurzer Erklärung verstanden sie die Aussage „Dieses Männli hängt seit dem 14. Jahrhundert hier herum. Demnächst wird es weggewiesen“. „Es zeigte sich, dass sie sich als BesucherInnen von Luzern keine klinisch reine Stadt wünschen, sondern ein Ort, an dem auch Menschlichkeit und Solidarität mit den unteren Gesellschaftsschichten Platz finden“, so Muheim.
Weiter Aktionen in Planung In den kommenden Wochen wird das Bündnis „Luzern Für Alle – Wegweisung ist Willkür!“ weitere Aktionen durchführen, bei welchen jeweils ein anderer Aspekt von Wegweisungen thematisiert werden soll. Gleichzeitig läuft die Unterschriftensammlung für das Referendum weiter.
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hier der link:
und der artikel dazu der NLZ:
so macht man Wahlkampft!
NEIN ZUR VIDEOÜBERACHUNG AM 1.JUNI IN LUZERN!