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An diesem 1. Mai waren wir 300 an der revolutionären Demonstration in Lausanne, bei der wir unseren Widerstand gegen Kapitalismus und Staat laut und stark zum Ausdruck brachten.
Wir haben an den Tod der Streikenden von Chicago erinnert, die 1886 von der Polizei getötet wurden. Und, noch allgemeiner, an all die Opfer, die der Kapitalismus jeden Tag produziert. Wir vergessen nicht, dass die Regierungen wechseln und sich gleichen, aber die Polizei bleibt. Sei es in einer Scheindemokratie oder in einer Diktatur, der bewaffnete Arm des Kapitals ist immer der gleiche. Es gibt bereits zu viele Tote, gegenüber der Polizei gibt es nichts als Wut!
Sie, da oben, tragen zu unserem Gelingen bei, indem sie das Elend säen; ihr erklärt den Leuten unten den Krieg! Ihr öffnet uns das Herz der Unentschlossenen. Wir lassen die Saat einer neuen Hoffnung aufkeimen, wir kultivieren den Hass auf das System und die Liebe zu unseren Mitmenschen. Die Repression kann uns nur verlangsamen, aber wir nähern uns unweigerlich einem neuen Revolutionszyklus. Wir sind wie Unkraut: Ihr könnt einen Revolutionär töten, aber niemals die Revolution.
Wir wissen, wo sich die wahren Zerstörer befinden. Zerstörer von Leben, Träumen und Hoffnungen. Ihr seid nicht legitimiert, denn ihr seid von weniger als der Hälfte der Bevölkerung gewählt, die ihr durch die Propaganda sprachlos gemacht habt. Wir sind nicht bereit zum Dialog, unsere Gewalt will nichts als euer Verschwinden. Ihr könnt unsere Gewalt als Unhöflichkeit der Jugend abtun, das wird in dieser Sache nichts ändern.
Action Autonome
2. Mai 2008
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