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 :: 1. Mai 2008: Aufruf zur Demonstration ::
 Themen | Anti-Kapitalismus/Globalisierung | Migration/Antira/NoBorder 26-03-2008 00:28
AutorIn : Coordination pour un 1er mai révolutionnaire  |  übersetzt von : Koordination für einen revolutionären 1. Mai : http://www.autonome.ch
Affiche 1 - Volxküche ab 12:30 Uhr im Parc de Milan, Lausanne
- Demonstration ab 15 Uhr ab Parc de Milan, Lausanne
Affiche 1
Affiche 1
Affiche 2
Affiche 2
Das was wir heutzutage unbeholfen "Tag der Arbeit" nennen, hat eine epochemachende Geschichte. All diese Feierlichkeiten rund um die Welt am 1. Mai finden zur Erinnerung an die Toten des Arbeiterstreiks in Chicago von 1886 statt. Seitdem wurde der Tag derjenige der Arbeiter, der Prekären und der Unterdrückten im Kampf gegen den Kapitalismus.

Der Kapitalismus strebt die schnellstmögliche Maximierung des Profits an, indem er von den sozialen Ungleichheiten profitiert. Er ist vollständig zur Bereicherung einer priviligierten Klasse verkommen. Der Kapitalismus besitzt keine Ethik. Er konnte sich nur durch die systematische Plünderung der natürlichen Ressourcen der Länder des Südens entwickeln. Der "Kapitalismus mit menschlichem Antlitz" ist eine Betrügerei, die uns die Reformisten seit mehr als einem Jahrhundert versprechen. Die Sozialdemokratie hat nichts ausser einem bewölkten Horizont zu bieten, während uns die soziale und ökologische Not immer mehr zu einer radikalen Evolution drängt. Die Arbeiterinnen und Arbeiter sind die einzigen Produzenten des Reichtums. Die Arbeitgeber geniessen ihn ohne zu arbeiten. Sie sind die Ausbeuter unserer Arbeit, sie sind Diebe. Es liegt an uns, unser Leben selbst in die Hand zu nehmen.

Mehr als 20.000 Jugendliche stehen jedes Jahr ohne die Möglichkeit einer Ausbildung da und werden durch ihren Schulabschluss zu einem prekären Leben gezwungen. Vielen bleibt nichts als ihre Würde, die grosse Tugend der Armen und Bescheidenen. Sogar das wollen sie uns nehmen, indem sie die Flexibilisierung der Arbeitsbedingungen und Nachtarbeit fordern oder uns Zeitarbeit aufzwingen. Sie stossen uns ins Elend.

Trotz der Rekordgewinne der letzten Jahre verlangen die rechten Parteien noch immer, dass wir den Gürtel enger schnallen. Vom Sozialabbau bis zu besagter Rücknahme unserer Errungenschaften versucht die Arbeitgeberschaft nichts anderes als den Arbeitsfrieden zu brechen! Alle Mittel sind recht, um uns zu teilen. Verschiedene Sprachen, Hautfarben oder Religionen, sie versuchen nichts als Spannungen zwischen den Arbeitern zu schüren. Die Frauen sind noch immer Opfer der unfassbaren Strafe eines verminderten Lohnes und der Unterdrückung durch das Patriarchat.

Warum all das? Wann wird das aufhören? Ist es utopisch die Dampfwalze des Kapitalismus zerstören zu wollen? Die Träumer sind viel eher diejenigen, die glauben, dass das noch lange dauern kann. Wir haben unsere Illusionen verloren.
Der Staat ist nicht das Werkzeug der Vermittlung zwischen den Klassen, sondern ein Werkzeug der sozialen Kontrolle der Bourgeoisie. Die menschliche Solidarität drängt uns zur Revolte, wir müssen raus auf die Straße, uns vereinen, uns organisieren. Es gibt schon genug Elend, Armut und Ausschluss. Es ist möglich die Welt zu verändern, aber niemand ausser uns wird es tun!

Koordination für einen revolutionären 1. Mai
 :: 2 Inhaltliche Ergänzungen : > Ergänze diesen Artikel (.onion )
  Plakat in Deutsch
26.03.2008 00:50  
Plakat in Deutsch


AutorIn: Koordination für einen revolutionären 1. Mai
  14 Uhr Tehaterplatz in Luzern
26.03.2008 10:34  

Ich geh am ersten Mai nach Luzern demonstrieren.
14.Uhr, Theaterplatz.


AutorIn: Lausanner/in 1.Mai Koordinator/in
 :: Nicht inhaltliche Ergänzung :
  1. zh — riot
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