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 :: Wut im Bauch ::
 Themen | Repression/Knast 27-01-2008 20:50
AutorIn : Gerhard Ingold
Religion ist Repression gegen das Private. Sie verstaatlicht das Private und privatisiert das Staatliche. Das heisst: Während Armut von der Religion wie von den Staaten verhindert werden müsste, weil die ein Religions- wie Staatsauftrag wäre, ist die Sexualität eine Privatsache.
Gerhard Ingold
Eystr. 46
3422 Kirchberg
079 225 18 93
 gerhard.ingold@bluewin.ch

Münsingen, 21. Januar 2008

Wut im Bauch
Jedes 2000sende Kind kommt mit nicht eindeutigen Geschlechtsmerkmalen zur Welt. Aus der griechischen Mythologie ist uns die eher seltene Zwittrigkeit bekannt. Davon ist die medizinische Bezeichnung Hermaphroditismus abgeleitet. Bei den Hermaphroditen sind beide Geschlechtsmerkmale, die Vagina und der Penis, eindeutig ausgebildet. Heute noch werden Kinder vor dem zweiten Lebensjahr operiert. Das kann für die betroffenen Menschen lebenslängliche Folgen haben. Besonders dann, wenn sie sich im falschen Körper fühlen.
Nun gibt es eine seelische Zwittrigkeit. Damit ist das gleichgeschlechtliche Empfinden gemeint. Diese ist für die Augen von Drittpersonen nicht erkennbar. Ohne medizinische Kenntnisse zu haben, schrieb der Apostel Paulus: „Mann und Mann haben zusammen Schande getrieben. Ebenso Frauen“ (Römer 1,27). Diese Laster würden diese tun, weil sie die Wahrheit Gottes nicht erkennen wollten.
Man kann jedem Menschen irrende Gedanken zugestehen. Irren ist menschlich. Auch Paulus war nur ein Mensch. Doch die christliche Religion hat alle Worte von irrenden Menschen zum absoluten Maßstab aller Dinge gemacht. In diesem Wahn, in menschlichen Worten die absolute und reine Wahrheit zu haben, hat man Menschen zutiefst verletzt. Vom Wahrheitswahn getrieben, gehen Fromme so weit, dass sie Behinderungen oder Andersartigkeiten als Strafe Gottes hinstellen. Und dies obschon die Bibel lehrt, Kinder sollen nicht für Fehler ihrer Vorfahren bestraft werden.
Was Mann und Mann oder Frau und Frau im Bett machen, gehen die Staaten und die Religionen nichts an. Das ist Privatsache. Der Hungertod aber ist nicht Privatsache. Mit der Menschenrechtskonvention sind alle unterzeichnenden Staaten eine Verpflichtung eingegangen. „Das Recht auf Leben wird gesetzliche geschützt“, heißt es dort in Artikel 2. Für die christliche Religion ist das Recht auf Leben noch zwingender. Jesus fordert alle Glaubenden auf, ihren Besitz zu teilen. Damit ist das Recht auf Leben ein Staats- und Religionsauftrag. Stattessen haben die Religionen und die Staaten sich ins Private eingemischt und das Private verstaatlicht und andererseits die Armut privatisiert. Das ist Schuld aller Religionen und Staaten.
Warum, verdammt noch mal, lassen es die Machtträger der Religionen gedankenlos zu, dass Menschen verhungern? Warum stellen sie das Eigentumsrecht oder vielmehr die Maßlosigkeit über das Recht auf Leben? Und wieso, verdammt noch mal, machen sie sich zum Richter über die Lust? Der Papst in seiner Boshaftigkeit liegt mit allen diebischen und mörderischen Maßlosen im Bett und hurt mit ihnen herum. Doch dieser Nichtsnutz verbietet schwachen und von ihm abhängigen Menschen die Pille. Die religiösen Machtträger sollen endlich aufhören, die Menschen zu verarschen. Und sie sollen aufhören, schön zu reden, was nicht schön ist. Vielleicht macht dann Religion wieder Sinn, wenn die religiösen Machtträger anfangen, mit dem Glauben das Gehirn ein, statt abzuschalten.
 gerhard.ingold@bluewin.ch
Wut im Bauch
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  Mein Blog
27.01.2008 21:08  


AutorIn: linkerin
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