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 :: Kapo Bern rechtfertigt sich für Festnahmen von Journalisten ::
 Themen | Pressearchiv 21-01-2008 17:41
AutorIn : bgfz
Hintergrund: Zivibullen (u.a. Trolliet) warteten am Samstag Nachmittag vor dem WoZ-Büro an der Neuengasse und nahmen gezielt drei dort rauskommende Personen fest, von denen einer - der Woz-Journalist - auf der (wohl sehr langen) "schwarzen Liste" der Politpolizei war. Als dieser den Cops seinen Medienschaffenden-Ausweis und später den Arbeitsauftrag der WoZ zeigte, fanden diese, mit letzterem könne er sich den Arsch abwischen.
SDA 21.1.08

Polizei bedauert "irrtümliche" Festnahme eines Journalisten in Bern

Die Kantonspolizei Bern hat bestätigt, dass sie an der Anti-WEF-Demonstration zwei Journalisten verhaftete. Eine Verhaftung sei irrtümlicherweise erfolgt. Der andere Journalist hingegen habe keinen gültigen Presseausweis gehabt.

Der Mitarbeiter der "Wochenzeitung" sei vorübergehend festgenommen worden, weil er enge Kontakte zu den Organisatoren der Demonstration von letztem Samstag gehabt habe, schreibt die Kantonspolizei in einer Mitteilung weiter. Auch sei er eine der Führungspersonen der unbewilligten Kundgebung vom 6. Oktober in Bern gewesen.

Beim irrtümlicherweise angehaltenen Journalisten handelt es sich um einen Mitarbeiter der Genfer Zeitung "Le Courrier". Die Festnahme sei aus der Situation heraus zu verstehen. Die Polizei bedaure dies. Sie achte die Medienfreiheit und wolle Journalisten nicht an ihrer Arbeit hindern.

Im Zusammenhang mit den Protesten vom Samstag gegen das Weltwirtschaftsforum hatte die Kantonspolizei 242 Personen vorübergehend festgenommen. Wie viele Personen angezeigt würden, könne erst in ein paar Tagen gesagt werden, erklärte ein Polizeisprecher am Montag auf Anfrage.

Die Polizei nimmt derzeit auch noch keine Stellung zu den Vorwürfen, welche die Menschenrechtsgruppe "aufenauf" Bern gemacht hatte. Sie erklärte am Sonntag in einer Mitteilung, Verhaftete hätten ohne Angabe eines Grundes stundenlang in der Kälte warten müssen. Einige seien von der Polizei mit Wasser begossen worden.

Die Polizei werde nach internen Abklärungen möglichst noch in dieser Woche Stellung nehmen, sagte der Polizeisprecher weiter.


---
Kapo Bern Medienmitteilung vom 21. Januar 2008

Anhaltung von Journalisten anlässlich unbewilligter Anti-WEF-Demonstration vom 19. Januar 2008 in Bern

Die Kantonspolizei Bern achtet die Medienfreiheit

Die bisherigen Abklärungen des Polizeikommandos haben ergeben, dass unter den vorübergehend festgenommenen Personen zwei Journalisten gewesen sind. Die Ausgangslage für die beiden Festnahmen ist unterschiedlich.

Ein Mitarbeiter - offenbar der Genfer Zeitung "Le Courrier" - der sich in Begleitung des nachstehend genannten WOZ-Mitarbeiters befand, ist irrtümlich angehalten worden. Als sich auf der Polizeiwache herausgestellt hat, dass es sich effektiv um einen Journalisten handelt, ist er umgehend wieder frei gelassen worden.

Ein Mitarbeiter der "WOZ", der am Samstagabend selber über seine Anhaltung informiert hat, ist vorübergehend festgenommen worden. Seine engen Kontakte zu den Organisatoren der Demo vom Samstag und seine Rolle als eine der Führungspersonen anlässlich der Demonstration vom 6. Oktober 2007 haben die Polizei vor Ort zur Festnahme bewogen; umso mehr, als sein vorgezeigtes Papier nicht als gültiger Presseausweis anerkannt werden konnte.

Die Kantonspolizei bedauert die Anhaltung eines Journalisten; sie ist nur aus der Situation heraus zu verstehen. Sie wehrt sich jedoch gegen den Vorwurf, kritische Journalisten an ihrer Arbeit zu hindern. Die Kantonspolizei Bern achtet das Grundrecht der Medienfreiheit uneingeschränkt; das hat der Kommandant auch in seiner Absicht für den Einsatz vom Samstag klar kundgetan.
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  dass ich nicht lache..
21.01.2008 18:03  
führungspersonen? rädelsführer? ahahhahahah keine ahnung von sozialen bewegungen..


AutorIn: führungsperson
  ha,ha
21.01.2008 20:02  
"achtet die pressefreiheit (...)"
ja, klar! versucht doch mal nen bullen aus einem halben meter entfernung zu fotografieren...
wäre meine kamera nicht son altes stahlteil, wäre sie schon beim ersten versuch sie mir wegzunehmen kaputtgegangen.
(hat dann aber auch noch ein schönes foto von einem cop auf dem weisenhausplatz gegeben, der mir seine gummispritze 10cm vor die fresse gehalten hat)


AutorIn: Journi
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