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 :: Communiqué zum Demosamstag 19.01.08 in Bern ::
 Themen | Repression/Knast | WEF 19-01-2008 22:13
AutorIn : Buendnis für globalen Widerstand
Über 1000 Menschen versuchten ruhig in der Bundeshauptstadt gegen das World Economic Forum in Davos zu demonstrieren.
Das grösste Polizeiaufgebot, welches die Stadt Bern seit Jahren gesehen hat, schaffte es nicht, die sich ruhig verhaltenden Menschen aus der Stadt zu vertreiben oder eine Kundgebung zu verhindern. Die KundgebungsteilnehmerInnen stimmten immer wieder Antistaatsgewalt-Sprechchöre an. Damit wurde eindrücklich bewiesen, dass weder die Stadtpolizei noch Police Bern in der Lage sind uns zum Schweigen zu bringen.

Weit mehr als 100 Verhaftete wurden zum Teil seit dem Morgen um 11.00 Uhr im Waisenhaus und in der Laubeggstr. 6, (Visanagebäude) festgehalten. Bernmobil war so freundlich ihre Linienbusse für die Gefangenentransporte zur Verfügung zu stellen. Ein für Bern einmaliges Vorgehen.

So wurde Giovanni „Fashion“ Schumacher während einer Medienkonferenz auf dem Waisenhausplatz kurz vor 15.00 Uhr verhaftet. Christof N. von unserer Pressegruppe wurde vor der Kundgebung verhaftet.
Das Bündnis für Globalen Widerstand fordert die Polizei und Stadtbehörden auf alle politischen Gefangenen sofort freizulassen.

Von den ruhigen Menschen gingen keine Aggressionen aus. Fünfmal gelang es 200 bis über 1000 Menschen sich zu einem Demonstrationszug zu formieren, der jeweils mehrere Hundert Meter weit kam, bevor sie von der Polizei gestoppt werden konnten.

Es gab den ganzen Tag keine erwähnenswerten Sachbeschädigungen (ausser von Seiten der Polizei) und es wurden keine unbeteiligten Menschen durch KundgebungsteilnehmerInnen gefährdet. Dies nur dank dem disziplinierten und zurückhaltenden Verhalten der DemonstrantInnen. Die Polizei legte mehrmals mehrere Tram- und Buslinien lahm.

Wir konnten wegen dem martialischen Polizeiaufgebot unsere Inhalte zum World Economic Forum leider nicht äussern. Die Meinungsäusserungsfreiheit war heute in der Haupstadt dieses Staates, welcher sich demokratisch nennt, zu keinem Zeitpunkt möglich.

Die Haltung des Berner Gemeinderates, der Medien und dadurch auch der, der verblendeten Menschen in der Schweiz wurde durch den 10vor10 Beitrag am Mittwochabend entscheidend sehr negativ Beeinflusst. Zu keinem Zeitpunkt hat das Bündnis für Globalen Widerstand zu Gewalt aufgerufen. Giovanni „Fashion“ Schumacher hat klar und deutlich erklärt, das nächste Woche, also ab Montag 21.01.2008 Militante Aktionen in der ganzen Schweiz stattfinden werden.
Wie alle heute in Bern Anwesenden Menschen bezeugen können, kam es zu keinem Zeitpunkt zu überraschenden Aktionen oder Ausschreitungen von Seiten der KundgebungsteilnehmerInnen, die Aktionen der Staatsgewalt ausgenommen.

UBS MILLIARDEN IM SAND,
WEF MILLIARDEN IM SCHNEE,
DIE ZUKUNFT IN UNSERE HAND!

BÜNDNIS FÜR GLOBALEN WIDERSTAND
 :: 3 Inhaltliche Ergänzungen : > Ergänze diesen Artikel (.onion )
  .
19.01.2008 22:32  
Für die Möglichkeiten, die wir hatten, sicher ein gelungener Tag.

Habe gerade vernommen, dass auch irgendwo in der Schosshalde zahlreiche Menschen von der Polizei festgehalten wurden. Die meisten davon unbeteiligte PasantInnen, die zur falschen Zeit (ca. 17.00Uhr) am Waisenhausplatz waren...

Schade, dass viele von uns, die SCB-Fans prinzipiell mal "Nazis" nennen. Natürlich hat es unter denen viele Rechte. Habe aber ein paar getroffen, die sich mit der Demo solidarisieren wollten und dann mit "Nazis raus"-Rufen vertrieben wurden.


AutorIn: stadtberner
  Haftstrasse in der Zivilschutzanlage Laubeggstrasse 6
19.01.2008 23:58  
Ich wurde um ca. 15:30 zusammen mit 40 weiteren PassantInnen auf dem Waisenhausplatz verhaftet, im Kasernenhof festgehalten und später mit einem Bernmobilbus in die Zivilschutzanlage an der Laubeggstrasse 6 transportiert. Die Verhaftungen wurden völlig willkürlich vorgenommen. Einige PassantInnen waren ziemlich erschrocken, dass einem so was beim shoppen passieren kann. Es war offensichtlich, dass die Bullen ein paar Leute zum "üben" brauchten - und dass sie ein paar Verhaftungen vorweisen mussten. Falls die Bullen ihre Abläufe zu optimieren gedenken, hier noch ein kleiner Hinweis: Es ist höchst fahrlässig, 40 Menschen in einer Zivilschutzanlage einzuknasten, ohne ihr Gepäck zu kontrollieren. Es gibt Leute, die mit Pfeffersprays herumlaufen. Gegen 20:00 wurden die letzten "Demonstranten" (der 40 vom Waisenhausplatz) freigelassen, nachdem ihre Personalien aufgenommen wurden. Bemerkenswert ist, dass uns niemand darauf hingewiesen hat, dass wir an einer "illegalen" Demonstration teilnehmen würden.


AutorIn: festgenommener
  @festgenommener
20.01.2008 13:55  
Bitte auch diesen Vorfall Amnesty International Schweiz melden. Danke.


AutorIn: AI
 :: Nicht inhaltliche Ergänzungen :
  1. Widerstand tut not! — anti-wäfler
  2. Hausnummer Laubeggstrasse — Besserwisser
  3. hey mr. niveau — zivilischutzanlage an der laubeggstrasse
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