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 :: Luzern: Die Kultur steht auf der Strasse! ::
 Themen | Wohnungsnot/Squat 30-11-2007 17:36
AutorIn : Aktion Freiraum : http://
RAUS AUF DIE STRASSE ZUR RTS!!!!!!!!!!!! Medienmitteilung:

Die Kultur steht auf der Strasse

Der Kulturkompromiss ist tot: Die Alternativkultur hat aufgrund einer verfehlten Stadtplanung keinen Platz mehr in Luzern. Wir wollen diesen zurück.
RAUS AUF DIE STRASSE ZUR RTS!!!!!!!!!!!!
RAUS AUF DIE STRASSE ZUR RTS!!!!!!!!!!!!
Boa geschlossen
Die Schliessung der Boa nach 19 Jahren bedeutet nicht nur ein Verlust für die Alternativkultur, sondern auch ein Ende des Kulturkompromisses. Die Millionen, welche jährlich in die etablierte Kultur investiert werden, bleiben bestehen. Die 200'000 Franken, welche für die Boa aufgewendet wurden, sind ersatzlos gestrichen.
Das „Nachfolgeprojekt Südpol“ ausserhalb der Stadtgrenze von Luzern ist kein Ersatz. Dies belegt ein Auszug aus der kulturpolitischen Standortbestimmung der Stadt Luzern:
„Eine Kulturstadt braucht breite und lebendige Kulturszenen, die widerspenstig, unreglementiert, kritisch, aufmüpfig und anarchisch sind. Diese Szenen machen den Nährboden des kulturellen Lebens aus.“
Die Stadtentwicklungsmodelle weisen jedoch in eine komplett andere Richtung. Die Alternativkultur geht darin völlig unter.

Freiräume zerstört
Gleichzeitig wurden die beiden besetzten Häuser geräumt. Die dort selbst erschaffenen Freiräume damit zerstört. Die Fluhmattstrasse 63 und 65 musste der „Stadtaufwertung“ weichen, währenddessen die Hofstrasse 3 weiterhin als Spekulationsobjekt missbraucht wird. Auch die Gibraltarstrasse musste neuen überteuerten Wohnungen weichen.
Überhaupt fällt auf dass im Rahmen dieser Stadtentwicklung neue Wohnungen fast nur im mittleren und oberen Preissegment entstehen.

Wir sind noch hier
Der Alternativkultur wurden die Räumlichkeiten genommen, die Forderungen jedoch bleiben bestehen. Die „Aktion Freiraum“ ruft deshalb zu einem friedlichen Strassenfest für kulturelle Freiräume am 1.Dezember 2007 mit Start um 20h im Vögeligärtli auf.

Die alternative Kultur wurde auf die Strasse gestellt und diesen Ort nutzen wir jetzt!


„Aktion Freiraum“
 aktionfreiraum@gmx.net


 :: 4 Inhaltliche Ergänzungen : > Ergänze diesen Artikel (.onion )
  Meldung der Stadtverwaltung Luzern
01.12.2007 00:28  


AutorIn: ?
  Richtigstellung zur Medienmitteilung der Stadt Luzern
01.12.2007 00:43  
Richtigstellung der Medienmitteilung der Stadt Luzern zur „unbewilligten Demonstration vom 1.Dezember“

- „Eine Kulturstadt braucht breite und lebendige Kulturszenen, die widerspenstig, unreglementiert, kritisch, aufmüpfig und anarchisch sind. Diese Szenen machen den Nährboden des kulturellen Lebens aus.“
(Zitat aus „Kultur-Standort Luzern“, Grundlagenbericht zu einer kulturpolitischen Standortbestimmung der Stadt Luzern, 2001, S.35.)
Demzufolge agieren wir nach dem Kulturleitbild der Stadt Luzern. Wenn die Stadt Luzern nun verlangt, dass wir unseren kulturellen Anlass reglementieren sollen, dann sollte die Stadt ihr Kulturleitbild nochmals durchsehen und gegebenenfalls gar überarbeiten.

- Wir haben die Stadt mehrmals darauf hingewiesen, dass dies ein kultureller Anlass in Form eines FRIEDLICHEN Strassenfestes für mehr Freiräume und KEINE Demonstration ist.

- Eine Verschiebung in den Januar oder Februar kommt einer Hinhaltetaktik gleich, die wir nicht bereits sind einzugehen. Nicht wir haben die besetzten Häuser Mitte November geräumt und dichtgemacht. Nicht wir haben die Boa Anfangs November geschlossen. Unsere Kultur wurde auf die Strasse gestellt und somit haben auch nicht wir direkt dieses Datum ausgewählt! Wenn die Stadt uns auf die Strasse stellt, dann muss sie auch damit rechnen, dass wir diese nutzen!

- So weit wir informiert sind, gab es seit einigen Jahren keine Ausschreitungen mehr an bewilligten wie auch an unbewilligten Demonstrationen und Strassenfesten in Luzern. Der Stadt Luzern sollte bewusst sein, dass man stets vernünftig und friedlich agiert hat.

- Dass die Sicherheitsgewährleistung für den Final Draw der UEFA höchste Priorität hat, ist verständlich. Jedoch hat dies nichts mit unserem Anlass zu tun und wir werden auch nicht in dessen Nähe kommen! Deshalb verzichten wir bei unsere Route auch auf die Brennpunkte Seebrücke, Bahnhof und Europaplatz.

- Die UNIA war nie Teil der Gruppe „Aktion Freiraum“ und ebenso kein UNIA-Mitglied.

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auszüge aus der richtigstellung
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DESHALB ERST RECHT: RAUS ZUR RTS MORGEN SAMSTAG, 20UHR VÖGELIGÄRTLI (PARK NEBEN BAHNHOF)!!!!!!!!!!!!!!!!!!! PÜNKTKLICH!!!!!!!!!!!!!!



AutorIn: aktion freiraum
  artikel von zisch.ch; unia distanziert sich
01.12.2007 16:17  
Luzern duldet keine unbewilligte Demo

Eine auf den heutigen Samstagabend angekündigte Kundgebung in Luzern hat die Stadtbehörden auf den Plan gerufen. Sie dulde keine unbewilligte Demo, warnt die Sicherheitsdirektion. Die «Aktion Freiraum» spricht von einem friedlichen Strassenfest.
Laut Medienmitteilung der Sicherheitsdirektion ruft eine «Aktion Freiraum» im Internet zu einer unbewilligten Demonstration am Samstagabend auf. Themen seien unter anderem die Boa-Schliessung, die Einführung des Wegweisungsartikels und die Häuserbesetzung an der Hofstrasse.
Die Kundgebung soll um 20 Uhr im Vögeligärtli starten. Danach planen die Veranstalter laut Sicherheitsdirektion ein «Strassenfest durch die Stadt Luzern».
Ausschreitungen befürchtet
Der Anlass wäre bewilligungspflichtig. Ein Bewilligungsgesuch ist jedoch bis jetzt nicht eingereicht worden. «Die Erfahrungen aus der Vergangenheit und aktuelle Beispiele zeigen, dass solche Demonstrationen von Trittbrettfahrern öfters missbraucht werden und die Situation eskalieren kann», heisst es im Communiqué der Stadt.
Am Wochenende finden in Luzern mehrere grössere Anlässe statt, insbesondere die Veranstaltungen zur Gruppenauslosung der Fussball-Europameisterschaft. Weil in erster Linie die Sicherheit für die EM-Anlässe gewährleistet werden müsse, sei die Durchführung der angekündigten Demonstration nicht möglich. Die Stadt bleibe weiterhin gesprächsbereit, schreibt die Sicherheitsdirektion, «eine unbewilligte Demonstration wird am kommenden Wochenende jedoch nicht geduldet».
Stadt will Demo verschieben
Laut Sicherheitsdirektion ist den Veranstaltern mehrmals eine Demo-Bewilligung für einen anderen Zeitpunkt angeboten worden. Die Veranstalter seien auf dieses Angebot aber nicht eingetreten.
Die Stadt hat auch die Gewerkschaft Unia aufgefordert, den Anlass nicht zu unterstützen. Die Unia Jugend hatte auf ihrer Webseite koopera.ch das Plakat des Demo-Aufrufs abgebildet. Dieser Hinweis wurde inzwischen entfernt, und die Unia distanziert sich vom Aufruf der «Aktion Freiraum».
«Friedliches Strassenfest»
Wie es in einer Medienmitteilung der «Aktion Freiraum» vom Samstagmittag heisst, bedauert sie es dass die Stadt nicht bereits ist mit ihnen zu kommunizieren und eine Lösung zu finden.
«Wir bedauern, dass sich die Sicherheitsdirektion bis jetzt nicht gemeldet hat, und auch zum gegebenen Zeitpunkt nicht erschienen ist.» Die «Aktion Freiraum» teilt weiter mit, dass es nicht möglich ist den Anlass zu verschieben, da die Mobilisierung für das Strassenfest bereits weit fortgeschritten sei.
Dieser Anlas sei als «friedliches Strassenfest und nicht als Demonstration» zu verstehen. Es sei «verständlich», dass die Sicherheitsgewährleistung «höchste Priorität» habe, heisst es weiter. Man habe nicht vor, in die Nähe der Seebrücke, des Bahnhofs und des Europaplatzes zu kommen.


AutorIn: zisch.ch
  Kesseln muss es!
02.12.2007 00:57  
Die RTS wurde mit einem enormen Polizeiaufgebot (scheinbar war die gesamte Zentralschweiz vertreten - ich habe von Schätzungen von 300 Robocops gehört, dazu Wasserwerfer, Gitterwagen und anderes unschönes) gekesselt und versucht zu verhindern. Zahlreiche Festnahmen, trotzdem ein kleiner Demozug durch die Altstadt und Verkehrsblockaden am Bahnhof sind so das, was ich mitbekommen habe.

Kulturstadt Luzern - zum Kotzen, echt...


AutorIn: zlak
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