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1.) 10'000 Teilnehmer bei der SVP-Kundgebung: Die Medien übernahmen blind diese Zahl von der Pressemitteilung der SVP. Diese musste ja diese Zahl angeben, da sie diese Anzahl bereits im Vorfeld erwähnte. Aber vor Ort konnte man feststellen, dass es vielleicht 5'000, vielleicht auch etwas mehr oder eher weniger waren. Aber garantiert nicht 10'000 Leute! Es war also ein grosser Flop innerhalb der SVP! Warum übernimmt die Presse einfach diese Zahl der SVP? Bei linken Demos halbieren sie normalerweise die Zahl der Demoveranstalter. So auch auf dem Münsterplatz: Das schwarze Schaf sprach von 5'000 Teilnehmenden, die Medien verschwiegen das Fest gänzlich oder erwähnten max. 3'000 Leute...
2.) Angriffe mit Säure gegen Polizei Verschiedene Medien übernahmen die Meldung, dass die Polizei mit einer unbekannten, eventuell gefährlichen und säurehaltigen Flüssigkeit angegriffen worden sei. Erst zwei Tage später wurde die korrigierte Meldung veröffentlicht: "Die Flüssigkeit, welche Randalierer am Samstag gegen Polizisten einsetzen, ist zwar noch nicht identifiziert. Sie führe aber zu keinen Verätzungen. «Es ist weniger dramatisch als angenommen», sagte Franz Märki." (8.10.07). Warum fallen die Medien einmal mehr auf solche bewusst manipulierte Meldungen rein? Das gleiche Spiel lief ja bereits in Rostock, als von Säureangriffen die Rede war (Schlagzeile sogar im "20minuten") - und anschliessend wurde bekannt, dass die "Clown Army" mit Seifenwasser aus Spritzpistolen die Polizei verulkte. Die Polizei hatte die Meldungen bewusst dramatisiert und damit Stimmung gegen die Demos geschürt. Es ist aber unverständlich, warum sich die Medien einmal mehr dazu einspannen liessen, solche bewusste Falschmeldungen zu verbreiten...
3.) Zerstörungen und Sachschaden Die Medien zeichnen das Bild, in Bern sei viel Sachschaden entstanden. Tatsache ist, dass in der Altstadt verhältnismässig wenig Schaden entstand. Dazu gehört ein mobiles WC, ein paar Stühle und Sonnenschirme von Gartenbeizen, sowie ein paar Abfallkübel usw. Verglichen mit vergangenen Demos war es ein erstaunlich kleiner Sachschaden - vermutlich nicht viel mehr, als in jedem Wochendende der Fall ist. Der Bundesplatz hingegen wurde schon erheblich mehr in Mitleidenschaft gezogen. Doch das meiste Material dort wurde von der SVP gemietet - das heisst die Partei muss auch für den Sachschaden aufkommen (da nicht versichert). Die paar Franken wird aber Blocher ohne mit der Wimper zu zucken bezahlen können... Für die Öffentlichkeit bleibt der Schaden insgesamt sehr tief und steht in keinem Verhältnis zur riesigen Medienaufmerksamkeit.
4.) Verletzte Polizisten Es war die Rede von 10-20 verletzten Polizisten. Einmal wurde ein Schnitt einer kaputten Flasche erwähnt. Ansonsten wurde konkret nur von Atemreizungen aufgrund des Tränengases gesprochen. Aufruf an die Polizei: Legt doch öffentlich, welche Verletzungen es sind! Denn die meisten Leute stellen sich unter Verletzungen sehr dramatische Szenen vor. Und nicht nur ein paar Tränen, welche sie mit dem Tränengas selber verursacht haben.
5.) Demo allgemein Nirgends war in den Medien die Rede von den mehreren Tausend Demonstranten, welche sich auf dem Münsterplatz, in der Kramgasse und in der sonstigen Altstadt von Bern dem SVP-Aufmarsch entgegenstellten. Wir waren mehr als die SVP!! Die Medien vermittelt den Eindruck, als wären es lediglich ein paar Dutzend Hitzköpfe gewesen, welche den SVP-Auftritt verhinderten. Es war aber in Wirklichkeit eine grosse bunte Masse von Jung und Alt, von Familien und politischen Aktivisten. Aber diese Leute hatten ein tolles Erfolgserlebnis und werden sich durch das Totschweigen in den Medien nicht unterkriegen lassen!
6.) Gewalt bei den Blockaden Die Blockaden in der Hauptgasse blieben friedlich, bis die Polizei mit dem Einsatz von Gummigeschossen und Tränengass begann. Und auch danach wurde lediglich Material für die Blockaden errichtet und an einem Ort entzündet (dieses Feuerchen machte entsprechend in allen Medien die Runde...). Es flogen mit wenigen Ausnahmen keine Steine und Flaschen (mit einigen gehässigen Gegenreaktionen muss aufgrund des massiven Polizeieinsatzes gerechnet werden. Auch wenn man dieses ablehnt, war es nicht stärker als bei anderen bisherigen Demos). Grundsätzlich blieben die Blockaden friedlich, was auch die meisten Bilder dazu bestätigen (häufig sogar ohne vermummte schwarzgekleidete Leute, sondern ein bunt gemischtes Publikum!).
7.) Stimmung in der Innenstadt Nachdem der SVP-Aufmarsch abgeblasen wurde, gab es in der Stadt ein grosses buntes Fest. Diverse spontane Konzerte und kreaktive witzige Aktionen verwandelten die Berner Innenstadt zu einer riesigen Party. Selten habe ich einen solch schönen Nachmittag/Abend mit begeisterteten und erfreuten Leuten erlebt. Davon war wirklich nirgends die Rede. Es zeigte sich, dass nicht einzelne vermummte Leute den SVP-Aufmarsch verhinderten, sondern eine breite Berner Bevölkerung wollte diesen Auftritt von Rechts und Rechtextremen nicht hinnehmen und freuten sich an diesem riesigen Erfolg. Das Wunder von Bern war perfekt!!
8.) Neonazis Dass Dutzende von Neonazis in den Reihen der SVP mitmarschierten, schien den Medien keine Zeile wert. Obwohl dies eigentlich sehr dramatisch ist: Die "grösste" (oder einfach reichste??) Partei der Schweiz kooperiert also mit Faschos. So werden sie also selber als Nazis und Rassisten entlarvt. Und dass diese Partei gleichzeitig in der Regierung vertreten ist, bleibt im Ausland unverständlich. Das wäre wie wenn LePen in Frankreich Präsident würde. Eigentlich müsste dies ein Aufschrei in den Medien verursachen. Doch warum kuschen diese? Haben sie Angst vor einem Inseateboykott einer millionenschweren Partei?
Es gäbe noch viele weitere Punkte. Vielleicht mag hier sonst jemand noch diese Liste ergänzen.
Klar bleibt: Wir werden diese Partei nie durch diese Stadt ziehen lassen! Da können die Medien noch so einseitig Prügel austeilen - unser Gewissen ist stärker. Wir lassen uns im Gegensatz zu diesen einfältigen Medien nicht verbiegen. Der 6. Oktober war abgesehen von den Medienreaktionen ein grossartiger Erfolg, den wir uns nicht vermiesen lassen! |
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