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 :: Zwei Anschläge heute Nacht in Innerschweiz ::
04-09-2007 14:42
AutorIn : kritisch : http://
Innert kürzester Zeit sind heute Nacht zwei Anschläge in der Innerschweiz verübt worden. In beiden Fällen wurde ein Briefkasten gesprengt - Teile davon flogen bis zu 8 Meter weit. Der erste um vier Uhr Morgens beim Nationalrat Engelberger (NW) und der zweite um fünf Uhr beim Urner Regierungsrat Dittli. Beide Politiker waren massegblich an der Ausrichtung der Feierlichkeiten zum 1. August auf dem Rütli beteiligt.

Die bürgerliche Presse schliesst zwar einen Zusammenhang mit dem Anschlag vom 1. August nicht aus und vermutet nun auch rechtsextreme Komponenten hinter der sämtlichen Taten, jedoch wird der Anschlag auf das Antifa Festival vom 4. August totgeschwiegen. Obwohl dies der Folgenreichste Anschlag gewesen wäre, wenn nicht rechtzeitig der Rucksack gefunden worden wäre.
mehr Infos dazu:
 http://www.antifafestival.ch/allerlei/medien.html
 http://de.indymedia.org/2007/08/190967.shtml

Dabei besteht eine offensichtliche Analogie bei allen Taten. Auch dieses Mal wurde der Pressemitteilung (AP) zu Folge eine Zeitschaltuhr verwendet um den Sprengsatz zu zünden, wie dies auch beim Anschlag in der Reitschule (Antifa Fesival) und 1. August (Rütli) der Fall war.

Wie die OrganistorInnen des Antifa Festival schon festgestellt haben: "Gibt es in der Schweiz (offenbar) militante Nazistrukturen, die über die erforderlichen Fähigkeiten und die notwendige Logistik zur Durchführung von Anschlägen dieser Qualität verfügen. Ereignisse wie diese zeigen in aller Deutlichkeit auf, wozu FaschistInnen heute wieder bereit sind."

Gesammtgesellschaftlich gesehen passt der Zeitpunkt aufkommender rechtsextremer Gewalt bestens. Rassismus und Fremdenhass gehören mittlerweile zum alltäglichen politischen Repertoir. Die SVP (Schweizer Volks Partei  http://www.svp.ch/) brilliert mit einer offenen rassistischen Wahlkampagne, die seinesgleichen in der bürgerlichen Politik keinen Vergleich findet.

Die TäterInnen sehen sich offenbar als verlängerten Arm des Volkeswillen und schrecken so in ihrem Glauben an das rechtens seins ihrer braunen Gedanken und Taten vor nichts mehr zurück.

Die Gefahr welche von einer solchen Entwicklung ausgeht muss unbedingt erkannt werden und EinhaLt geboten werden.


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weitere Infos
 http://ch.indymedia.org/de/2007/09/52187.shtml

Dies von 20min.ch
Zweiter Sprengstoff-Anschlag in der Innerschweiz
Um vier Uhr knallte es bei Nationalrat Engelberger (NW), um fünf Uhr beim Urner Regierungsrat Dittli. Beiden Politikern, die massgeblich mit der Rütli-Feier zu tun hatten, wurden die Briefkästen in die Luft gejagt. Stecken Rechtsextreme hinter der Tat? Noch fehlt jede Spur.

Ungefähr um vier Uhr hörte eine Nachbarin von Nationalrat Edi Engelberger in Stans einen sehr lauten Knall, wie die Kantonspolizei Nidwalden mitteilte. Die Polizei stellte fest, dass im Brieffach des Briefkastens von Engelberger ein pyrotechnischer Gegenstand mittels Zeitschaltuhr gezündet wurde.

Eine Stunde später gab es im Briefkasten vor dem Wohnhaus der Urner Sicherheitsdirektors Josef Dittli eine Explosion. Teile des Briefkastens flogen bis zu acht Meter weit auf die Strasse. Die Polizei sicherte unmittelbar nach der Tat die Spuren.

Zusammenhang mit Detonation auf dem Rütli?

Ob die Anschläge in Zusammenhang mit der Detonation vom 1. August 2007 auf dem Rütli stehen, ist zurzeit nicht bekannt. Die Urner Polizei wollte eine Verbindung zu rechtsextremen Kreisen weder dementieren noch bestätigen. Auch die Nidwaldner Polizei kann dazu keine Angaben machen.

Laut Herbert Planzer, stellvertretender Leiter der Kommandodienste der Urner Polizei, haben die Behörden keine Kenntnisse von Drohungen gegen Dittli. Auch Bekennerschreiben oder- anrufe sind nicht eingegangen.

Gegenüber dem Regionaljournal Zentralschweiz von Radio DRS sagte Planzer, solche Briefkastenexplosionen seien gefährlich, aber nicht tödlich. Wäre jemand neben dem Briefkasten gestanden, hätte er Brandwunden oder einen Gehörschaden erleiden können.

Beide in Rütlifeier

Beide betroffenen Politiker sind in die Bundesfeier auf dem Rütli involviert und gehören der FDP an. Als Vorsteher der Sicherheitsdirektion war Dittli am 1. August 2007 für die Sicherheit der Rütli-Bundesfeier verantwortlich. Engelberger ist Mitglied der Rütlikommission der Schweizerischen Gemeinnützigen Gesellschaft (SGG), die die Rütlifeier organisiert.

Nach der Bundesfeier war am 1. August ein in der Wiese vergrabener Sprengkörper explodiert. Nach diesem Anschlag sprach Regierungsrat Josef Dittli von einem bösartigen, mutwilligen Akt. Hinter der Tat stecke kriminelle Energie. Offenbar hätten die Täter die Feier stören wollen.

Allgemein vermutete man hinter dem Anschlag rechtsextreme Kreise. Seitens der Organisatoren der Feier hatte man sich bemüht, einen Aufmarsch der Rechtsextremen zu verhindern. Mit Erfolg: Nur wenigen von ihnen gelang es, aufs Rütli zu kommen.

Urner Regierung bestützt

Der Urner Regierungsrat zeigte sich am Dienstag in einer ersten Stellungnahme bestürzt von dem Anschlag in Attinghausen. Er verurteilt die Tat aufs Schärfste und will, dass sie lückenlos aufgeklärt wird. Dittli hatte die Exekutive an Morgen an der ordentlichen Regierungsratssitzung über den Fall orientiert.

Für die Ermittlungen in Stans und Attinghausen wurde der Wissenschaftliche Dienst der Stadtpolizei Zürich beigezogen. Weil Sprengstoffdelikte der Bundesgerichtsbarkeit unterstehen, wurden Bundeskriminalpolizei und Bundesanwaltschaft orientiert. Ermittelt wird an beiden Orten gegen Unbekannt wegen Sachbeschädigung und Widerhandlung gegen das Sprengstoffgesetz.

Die Bundesanwaltschaft (BA) ermittelt bereits im Zusammenhang mit dem Anschlag vom 1. August auf dem Rütli. Zum Stand oder zu den Ergebnissen des Verfahrens konnte BA-Sprecherin Jeanette Balmer am Dienstag keine Angaben machen. Auch zum Anschlag auf das Haus des Urner Sicherheitsdirektors wollte sie sich nicht äussern.


Quelle: AP
 :: 7 Inhaltliche Ergänzungen : > Ergänze diesen Artikel (.onion )
  Medienmitteilung des Antifa Festivals
04.09.2007 15:14  
Sehr geehrte Medienschaffende

Mit Betroffenheit haben wir die Nachricht von den Anschlägen auf die beiden Politiker Nationalrat Engelberger (NW) und den Urner Regierungsrat Dittli aufgenommen.

Erschreckend finden wir aber, dass in diesem Zusammenhang der Anschlag vom 4. August auf das Antifa Festival in Bern totgeschwiegen wird. Aus unserer Sicht haben sämtlich Anschläge einen Zusammenhang. Sie haben ganz klar das Ziel politische GegnerInnen von rechtsextremen Kreisen einzuschüchtern, oder wie beim Antifa Festival gar zu töten.

Der Press zu entnehmen war, dass auch diese Sprengsätze wieder mit einem Zündmechanismus gezündet worden waren. Dies war auch bei jenem auf dem Rütli am 1. August und bei jenem am Antifa Festival am 4. August der Fall.

Wie wir schon bei unserer ersten Pressemitteilung am 5. August gesagt haben, gibt es in der Schweiz offenbar rechtsextreme Strukturen die vor nichts zurückschrecken. Dies ist eine äusserst erschreckende Entwicklung und muss unbedingt Einhalt geboten werden. In diesem Zusammenhang fordern wir ein weiteres mal in aller Deutlichkeit, dass solche Vorfälle nicht verharmlost werden!

Leider muss aber festgehalten werden, dass diese Entwicklung nicht losgelöst von dem allgemeinen rechten Trend in der Gesellschaft gesehen werden kann. Dieser Trend wird massgeblich von Parteien wie der SVP, SD und PNOS getragen und gepusht. Gestärkt vom allgemeinen Fremdenhass, Nationalismus und Rassismus welcher zur Zeit in breiten Kreisen der Gesellschaft wieder salonfähig wird, fühlen sich die TäterInnen in ihren braunen Gedanken bestärkt und zur Tat motiviert.

Nie wieder Faschismus
Das Festivalteam

Unsere bisherigen Medienmitteilungen
5. August  http://www.antifafestival.ch/allerlei/anschlag.html
6. August  http://www.antifafestival.ch/allerlei/anschlag2.html


AutorIn: antifafestival
  Dritter Anschlag
04.09.2007 20:30  
Auch auf die Hütte der Rütlikommissionspräsidentin Judith Stamm wurde ein Anschlag verübt.


AutorIn: Bombe rein, Alltag raus!
  bitte text genau lesen, bevor mund aufreisen
05.09.2007 10:14  
scheint leider nicht deine stärke zu sein:

1. solidarisiert sich das festivalteam nirgends mit irgendwelchen nationalräten, sondern drückt seine betroffenheit aus.

2. wie bereits unter 1. nachzulesen, hat dieser text weder _die_ antifa (vermutlich die super-mega-giga-zentrale), noch eine "antifa (bern)" unterschrieben.

mehr bildung für luz!


AutorIn: differenzierer
  erschreckend...
05.09.2007 12:41  
...ist nicht, dass faschos irgendwelche möchtegern sprengsätze in irgendwelche briefkästen legen, sondern dass sie sich im bombenbasteln üben!! Man bedenke dass sie so neue erfahrungen einholen und diese früher oder später auch gefährlich werden können!

gemeinsam gegen nazis!


AutorIn: antifant
  Was tun wir, wenn die Nazis mit dem Töten beginnen?
05.09.2007 21:28  
Was das eigentliche Ziel der Nazi-Militanz ist, darüber müssen wir wohl mit niemandem streiten. Während Linksradikale es auf das Eigentum und auf Sicherheit und Wohlbefinden von Mächtigen und Privilegierten abgesehen haben, trachten die Nazis ausschliesslich nach Menschenleben. Es liegt in der Logik ihrer Gesinnung, dass sie früher oder später zu morden anfangen.

Die Frage ist also, ob wir es dem Staat zutrauen, dass er die bevorstehenden Morde der Neonazis angemessen sühnen wird. Zweifel daran sind in ganz Europa angebracht. Wenn aber der Staat nicht genügend eingreift, wer wird es an seiner Stelle tun? Denn eine berechtigte Besorgnis bestünde dann über die "masslose Vergeltung". Wieviele Nazis sollen wir töten, um einen Mord zu rächen? Wollen wir überhaupt Rache, oder wollen wir nicht eher, dass die Neonazis mit dem Töten aufhören?

Ein Bisschen Moraltheorie zum Thema Recht und Strafe

 http://rwiweb.uzh.ch/schwarzenegger/unterlagen/unterlagen/at2/AllgTeil2WS0304-1.pdf

Bisher erinnern ihre Anschläge mit Ausnahme desjenigen von Bern an Lausbubenstreiche. Aber es werden nicht die letzten sein.

Die "Auge um Auge"- Bestrafung scheint für die Neonazis die wirkungsvollste Lösung zu sein. Friedliche Trauerversammlungen und Stossgebete werden sie nicht umstimmen. AntifaschistInnen aller Gruppierungen seien ermahnt, nicht mehr Faschisten zu töten, als diese selbst an BewohnerInnen der Schweiz töten werden. Denn wir wollen ja die Nazis nicht reproduzieren, sondern ideell und nur wo nötig physisch zurückdrängen.

Falscher Pazifismus wird nur die Angst vor den Faschisten verbreiten. Es wird jene Mutigen brauchen, die besonnen und massvoll zugreifen.


AutorIn: solid networker
  Hat sich jemand schon mal gefragt...
06.09.2007 16:20  
1. Warum hat man den Rucksack mit der Bombe entdeckt? (Es liegen X Rucksäcke und Jacken an solchen Anlässen in den Ecken)

2. Sind diese Politiker nicht Angehörige der FDP? (also keine Grünen ect.)


AutorIn: Frage
  @ Hat sich jemand schon mal gefragt...
06.09.2007 16:52  
1. Weil der Rucksack nach Petroll roch.

2. Ja die Politiker sind angehörige der FDP.. Und waren mitverantwortlich für die diesjährige Rütlifeier welche die Nazis ausschloss.

Wird übrigens alles in den Artikeln erklärt...


AutorIn: antwort | Web:: http://faubern.immerda.ch
 :: Nicht inhaltliche Ergänzung :
  1. solidarität — luz
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