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 :: Schiesstraining für deutsche Neonazis ::
 Themen | Antifaschismus 15-08-2007 09:38
AutorIn : Antifa Bern : http://antifa.ch
Nationalratskandidat der Schweizer Demokraten organisiert Schiesstraining für deutsche Neonazis

Am Freitag, 10. August 2007, um 18.30 Uhr fahren Timo Völkel und Daniela Übelacker, zwei führende deutsche Neonazis aus dem Rhein-Main-Gebiet, mit dem Nationalratskandidaten der Schweizer Demokraten (SD), Roland Wagner, gemeinsam zum Schützenhaus Weidli bei Oberhof. Die Teilnahme am Schiesstraining des Schützenvereins Wölflinswil bildet den Abschluss und wohl auch die Krönung ihrer Ferienwoche als Gäste Wagners in der Schweiz. Mit von der Partie ist auch Wernanda Schmidt aus Biel. Bereits am Samstag, 4. August, fielen Bürgerinnen und Bürger im Fricktal deutsche Neonazis auf, die offenkundig an einem deutsch-schweizerischen Neonazitreffen teilnahmen. Sie wurden in den folgenden Tagen von AntifaschistInnen beobachtet.
Pressemitteilung der Antifa Bern vom 15.08.2007

Nationalratskandidat der Schweizer Demokraten organisiert Schiesstraining für deutsche Neonazis

Am Freitag, 10. August 2007, um 18.30 Uhr fahren Timo Völkel und Daniela Übelacker, zwei führende deutsche Neonazis aus dem Rhein-Main-Gebiet, mit dem Nationalratskandidaten der Schweizer Demokraten (SD), Roland Wagner, gemeinsam zum Schützenhaus Weidli bei Oberhof. Die Teilnahme am Schiesstraining des Schützenvereins Wölflinswil bildet den Abschluss und wohl auch die Krönung ihrer Ferienwoche als Gäste Wagners in der Schweiz. Mit von der Partie ist auch Wernanda Schmidt aus Biel. Bereits am Samstag, 4. August, fielen Bürgerinnen und Bürger im Fricktal deutsche Neonazis auf, die offenkundig an einem deutsch-schweizerischen Neonazitreffen teilnahmen. Sie wurden in den folgenden Tagen von AntifaschistInnen beobachtet.

Auf heimlich angefertigten Videoaufnahmen und Fotos ist deutlich zu sehen, wie der Neonazi Timo Völkel aus Bad Soden (bei Frankfurt am Main/DE) von Roland Wagner bei der Benutzung eines Schweizer Sturmgewehres angeleitet wird.

Der frisch gewählte zweite Vizepräsident der SD-Schweiz, Roland Wagner, wohnhaft in Wölflinswil, ist nicht nur mit deutschen Neonazis gut befreundet, auch in der Schweiz hegt er keine Berührungsängste mit dem rechtsextremen Milieu. Am 1. Mai 2007 spannte er vergnüglich mit der Partei Orientierter Schweizer PNOS zusammen: gemeinsam mischten sie sich unter der Flagge «Nationale Kräfte Aargau» - einem Aktionsbündnis bestehend aus Exponenten der PNOS, der Schweizer Demokraten und freien Nationalen Aktivisten - unter die offizielle 1.-Mai-Kundgebung der Gewerkschaften in Aarau.

Auch Wagners Freundeskreis präsentiert sich dementsprechend: Der Mitorganisator der Ferienwoche, Markus Güntert, wurde im März 2007 wegen Rassendiskriminierung verurteilt. Sein Vergehen: grobe Verharmlosung des Holocausts. Güntert trifft sich gelegentlich mit dem Negationisten Bernhard Schaub, was bestimmt nicht nur an der geografischen Nähe liegt (beide wohnhaft in Dornach). Weiter war er einer der Teilnehmer des von Bernhard Schaub organisierten Seminars, über welches in der Rundschau vom 25.07.2007 berichtet worden ist.

Diese Verknüpfungen mit der rechtsextremen Szene hielten den heute 22-jährigen kaufmännischen Angestellten Roland Wagner nicht davon ab, im September 2006 als Ersatzrichter am Bezirksgericht Laufenburg zu kandidieren. Timo Völkel aus Bad Soden (Taunus/De), 25 Jahre alt, ist seit vielen Jahren ein führender Vertreter der ?Freien Nationalisten Rhein-Main? (FNRM), eine militante neonazistische Kameradschaftsstruktur aus dem Rhein-Main-Gebiet mit engen personellen Verflechtungen zur NPD und zur Heimattreuen Deutschen Jugend (HDJ). Völkel fiel in Zusammenhang mit etlichen Aufmärschen auf, an denen er u.a. Ordnerdienste übernahm. Der Anführer der FNRM, der hessische NPD-Landesvorsitzende Marcel Wöll, wurde erst am 7. August 2007 wegen der Leugnung des Holocaust zu einer viermonatigen Haftstrafe verurteilt.

Vor Ort ist auch die 18-Jährige Wernanda Schmidt. Die Bielerin war bis vor kurzem in der Pfadfinderabteilung Orion aktiv. Zudem ist sie Mitglied der Jugendmannschaft des Kanuclubs Biel Magglingen (KCBM). Auch tritt sie in der für die Gewinnung von Sponsorengeldern gedachten Broschüre des Vereins auf.

Daniela Übelacker aus Eppstein (Taunus), 22 Jahre alt, ist die Lebensgefährtin von Timo Völkel und eine Aktivistin des ?Nationalen Frauenkreises? (NFK) aus dem Kreis der Rhein-Main-NPD und der FNRM. Aktivisten der FNRM und der hessischen NPD nahmen in der jüngeren Vergangenheit auch an Treffen der Heimattreuen Deutschen Jugend (HDJ) teil, gegen die gerade ein Verbot vorbereitet wird.

Dies zeigt wieder mal, wie eng Exponenten der Schweizer Demokraten mit der Neonazi-Szene verbandelt sind - das sind mehr als blosse Sympathien. Dass die Kontakte auch über die Grenze reichen, manifestiert die nun Publik gemachte Verstrickung.

Vom Schiesstraining liegen der Antifa Bern und dem apabiz Video- und Fotodokumente vor, die wir Ihnen auf Anfrage und nach Absprache zur Verfügung stellen.

Mit freundlichen Grüssen

Antifa Bern / apabiz Berlin

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:

Antifa Bern,  info@antifa.ch
apabiz, 030-6116249,  mail@apabiz.de
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  Presseinformation vom apabiz
15.08.2007 12:42  
Presseinformation
Berlin, 14. August 2007

Nationalratskandidat der Schweizer Demokraten (SD) leitet Schießtraining
mit Neonazis aus dem Rhein-Main-Gebiet

Am Freitag, dem 10. August 2007 nutzten zwei exponierte Neonazis aus dem
Rhein-Main-Gebiet den Trainingstag der Schützen-Gemeinschaft Wölflinswil
(Kanton Aargau) zu einem Schießtraining. Sie wurden hierbei angeleitet
vom zweiten Schweizer SD-Vizepräsidenten und Nationalratskandidaten
Roland Wagner.

Bereits am Samstag, dem 4. August, fielen Bürgern im Schweizer Fricktal
deutsche Neonazis auf, die offenkundig an einem deutsch-schweizerischen
Neonazitreffen teilnahmen. Sie wurden in den folgenden Tagen von
Antifaschisten beobachtet, wobei vier bekannte Neonazis aus dem Taunus
und aus Mainz sowie weitere Neonazis aus verschiedenen Orten der Schweiz
identifiziert werden konnten.

Einer der „Höhepunkte“ ihres bis 11. August dauernden
Schweiz-Aufenthaltes war das Schießtraining der SG Wölflinswil im
Schützenhaus Weidli in Oberhof (Kanton Aargau) am Abend des 10. August.
Auf heimlich angefertigten Videoaufnahmen und Fotos ist deutlich zu
sehen, wie der Neonazi Timo Völkel aus Bad Soden (bei Frankfurt am Main)
von Roland Wagner bei der Benutzung eines militärischen Sturmgewehres
angeleitet wird. Auch Daniela Übelacker aus Eppstein ist zugegen.
Weitere Teilnehmer kamen aus der Schweizer Neonaziszene.

Zu den Personen und Organisationen:

- Timo Völkel aus Bad Soden (Taunus), 25 Jahre alt, zählt seit vielen
Jahren zum harten Kern der „Freien Nationalisten Rhein-Main“ (FNRM). Er
fiel in Zusammenhang mit etlichen Aufmärschen auf, an denen er u.a. in
der Uniformierung der FNRM und als Fahnenträger auftrat und auch
Ordnerdienste übernahm.

- Daniela Übelacker aus Eppstein (Taunus), 22 Jahre alt, ist die
Lebensgefährtin von Timo Völkel und eine Aktivistin des „Nationalen
Frauenkreises“ (NFK) aus dem Kreis der Rhein-Main-NPD und der FNRM. Sie
leitete erst am 14. Juli 2007 einen Informationsstand des NFK in Gießen,
der wegen antifaschistischer Proteste abgebrochen werden musste.

Völkels und Übelackers Aktivitäten sind u.a. wie folgt dokumentiert:
- Jena, 14. August 2006, Ersatzveranstaltung für den verbotenen
„Rudolf-Hess-Marsch“
- Kundgebung der NPD in Frankfurt am 31.Dezember 2006
- Kundgebung der NPD am 19. Mai in Wiesbaden, bei der ein Antifaschist
von einem Neonazi attackiert und erheblich verletzt wurde
- Aufmarsch am 1. Mai 2007 in Raunheim/Rüsselsheim,
- Timo Völkel nahm auch am Aufmarsch in Frankfurt am 7. Juli 2007 teil

- Die Freien Nationalisten Rhein-Main sind eine militante neonazistische
Kameradschaftsstruktur im Rhein-Main, die enge Verbindungen aufweist zur
hessischen NPD und zur Heimattreuen Deutschen Jugend (HDJ), gegen die
zur Zeit ein Verbot vorbereitet wird. Der Anführer der FNRM ist der
hessischer NPD-Landesvorsitzende Marcel Wöll, ein wegen Gewalttaten
mehrfach vorbestrafter Neonazi, der erst am 7. August 2007 wegen der
Leugnung des Holocaust zu einer viermonatigen Haftstrafe ohne Bewährung
verurteilt wurde.

- Roland Wagner, 23 Jahre alt, ist seit Mai 2007 zweiter Vizepräsident
der SD und Präsident der SD im Fricktal. Diesen Herbst soll er für den
Nationalrat kandidieren. Die Schweizer Demokraten sind eine
Rechtsaußen-Partei, die im Nationalrat sowie in verschiedenen Kantons-,
Stadt- und Gemeindeparlamenten vertreten ist.

Für weitere Informationen zu den SD und zu Roland Wagner verweisen wir
Sie auf eine Pressemeldung der Antifa Bern vom heutigen Tag unter:
 http://www.antifa.ch/comm/comm070815.shtml

Sowohl vom Schießtraining als auch von erwähnten anderen Aktivitäten der
deutschen Neonazis liegen apabiz und Antifa Bern Video- und
Fotodokumente vor, die wir Ihnen auf Anfrage und nach Absprache zur
Verfügung stellen.

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:
apabiz, 030-6116249,  mail@apabiz.de
oder
Antifa Bern,  info@antifa.ch

Mit freundlichen Grüßen


AutorIn: PM
  nicht wirklich neu
15.08.2007 13:19  
"Dies zeigt wieder mal, wie eng Exponenten der Schweizer Demokraten mit der Neonazi-Szene verbandelt sind - das sind mehr als blosse Sympathien."

was ihr alles merkt... ansonsten tuts auch ein blick ins parteiprogramm oder auf wikipedia:
1961 wurden die heutigen Schweizer Demokraten als Nationale Aktion gegen die Überfremdung von Volk und Heimat (kurz NA) in Winterthur gegründet. ja da sind bereits seit einem halben jahrhundert nazis als partei organisiert.

 http://de.wikipedia.org/wiki/Schweizer_Demokraten

Gemäss dem heute (bis 2007) aktuellen Parteiprogramm von 2002[1] fordern die Schweizer Demokraten unter anderem:

den "zielbewussten Abbau der ausländischen Wohnbevölkerung" durch verschiedene, gegen in der Schweiz wohnhafte Ausländer gerichtete Massnahmen und eine massive Verschärfung des Asylrechts
die Verhinderung von "Ausverkauf der Heimat", "kapitalmässiger Überfremdung" und "Verlust der eigenen Kultur" durch Massnahmen gegen die Teilnahme von Ausländern am öffentlichen Leben der Schweiz
eine interventionistische, dem Gemeinwohl verpflichtete Sozial-, Wirtschafts- und Umweltschutzpolitik, die grösstenteils den sozialen und wirtschaftlichen Umwälzungen der Nachkriegsjahrzehnte entgegenwirken soll
eine korporatistische, auf volle Autarkie ausgerichtete Wirtschaftspolitik gegen die Globalisierung und gegen die angebliche Wachstums- und Wirtschaftsgläubigkeit der Schweiz
in der Sicherheits- und Aussenpolitik die bewaffnete Neutralität, eine Miliz-Verteidigungsarmee und den "Aufbau eines Europas der Vaterländer nur für Europäer"
die "Bekämpfung des Eindringens staats- und armeefeindlicher Personen in unsere öffentlichen Institutionen"
die Aufhebung des Anti-Rassismusgesetzes
wirksame Massnahmen zum Schutze der Natur (Wasser, Luft und Boden) und zur Pflege der Landschaft


AutorIn: zeitungsleser
  Bild
15.08.2007 13:39  
Timo Völkel (liegend) wird von Roland Wagner (stehend) instruiert.


AutorIn: Antifa Bern
  Zufall?
15.08.2007 17:57  
Seit dem 04. August sind die Deutschen Faschos also beim SD'ler im Urlaub und trainieren zu militanten Zwecken. Zufall dass am 04.August versucht wurde AntifaschistInnen in der Reithalle zu töten?

Naja, vielleicht bin ich ja ein Spekulant...


AutorIn: Spekulant
  scheissnazipartei
15.08.2007 19:10  
in Zürich hetzten die SD'ler mit Zeitungsinseraten gegen den "grossen Kanton im Norden" und die Flut der Deutschen die in die Scheiz kommen. dabei arbeiten sie mit den allerschlimmsten Deutschen zusammen.


AutorIn: sd sind nazis!
  auf de.indymedia.org
16.08.2007 01:30  


AutorIn: verlinker
  Frankfurter Rundschau
16.08.2007 12:22  

zurück
Aktuell



Neonazis üben in der Schweiz
Bad Sodener mit Sturmgewehr beobachtet

Eine Schießübung von Neonazis aus dem Rhein-Main-Gebiet bei einem Schützenverein im Schweizer Kanton Aargau hat bei Antifaschisten Empörung ausgelöst. Ein Politiker der rechtsextremen Schweizer Demokraten soll das Training geleitet haben.

Ein 25 Jahre alter Mann aus Bad Soden, der dem harten Kern der Freien Nationalisten Rhein-Main zugerechnet wird, war nach Auskunft der Antifa in Bern und des Antifaschistischen Pressearchivs (Berlin) am Wochenende mit seiner Lebensgefährtin aus Eppstein nach Fricktal gereist. Die 22-Jährige gehört nach Erkenntnissen der Antifa dem Nationalen Frauenkreis der NPD an und hat mit ihrem Lebensgefährten an Neonazi-Aufmärschen teilgenommen.



Mitglieder antifaschistischer Vereinigungen sahen, wie der Bad Sodener auf dem Areal eines Schützenvereins mit einem Sturmgewehr feuerte. Dessen Benutzung sei Zivilisten in Deutschland verboten, sagte Michael Weiß vom Antifaschistischen Pressearchiv - in der Schweiz allerdings nicht. geo



AutorIn: http://www.fr-online.de/frankfurt_und_hessen/ | Web:: http://www.fr-online.de/frankfurt_und_hessen/lokalnachrichten/aktuell/?em_cnt=1192298
  Hintergründe des Nazianschlags in Bern
16.08.2007 19:17  


AutorIn: verlinker
  Verfahren gegen SD-Vizepräsidenten
22.08.2007 16:50  
Schweiz

22. August 2007, 11:16

Verfahren gegen SD-Vizepräsidenten

Roland Wagner hatte ohne Bewilligung zwei deutsche Neonazis mit Armeewaffen schiessen lassen. Nun hat die Armee gegen ihn eine Disziplinaruntersuchung eingeleitet.



Die zwei deutschen Neonazis hatten am 10. August im Schützenstand der Fricktaler Schützengesellschaft Wölflinswil mit Armeewaffen ein Training absolviert. Dazu eingeladen hatte sie Roland Wagner. Gegen den Aargauer Nationalratskandidaten und Vizepräsidenten der Schweizer Demokraten hat das Aargauer Kreiskommando nun ein Disziplinarverfahren eröffnet. Laut Rolf Stäuble, Kreiskommandant Aargau, wird der Sachverhalt genau abgeklärt. Es würden Einvernahmen gemacht.

Busse oder scharfer Arrest droht

Gemäss der Bundesverordnung über das Schiesswesen ausser Dienst braucht ein Ausländer ohne Niederlassungsbewilligung für die Teilnahme an einer Bundesübung eine Bewilligung des Kreiskommandos. Eine Disziplinarmassnahme bei einem Verstoss reicht gemäss Stäuble von einem Verweis über 1000 Franken Busse bis zu 10 Tagen scharfen Arrest.


Das Schiesstraining im Fricktal hatte der Berliner Verein Antifaschistisches Pressearchiv und Bildungszentrum (apabiz) in der vergangenen Woche auf seiner Website bekannt gemacht. Der Verein hatte vom Training Foto- und Videoaufnahmen gemacht. Gestern hat der «Tages-Anzeiger» über die Schiessübung berichtet.

Bei den zwei Deutschen handelt es sich gemäss apabiz um ein Mitglied der militanten Neonazi-Vereinigung «Freie Nationalisten Rhein-Main» und seine Lebensgefährtin.

(mow/sda)


AutorIn: tagi
  weg
28.08.2007 10:43  
© Berner Rundschau / MLZ; 25.08.2007; Seite 1

.Mittelland BE

Nach Kontakten zu Neonazis zurückgetreten

Aarau Vizepräsident der Schweizer Demokraten nimmt seinen Hut

Die Schweizer Demokraten (SD) müssen nach nur drei Monaten einen neuen Vizepräsidenten suchen. Der 22-jährige Roland Wagner aus dem Kanton Aargau trat von seinem Posten zurück. Er hatte Kontakte zu Rechtsextremen aus Deutschland.

Wagner sei nach einem Gespräch freiwillig zurückgetreten, bestätigte SD-Präsident Bernhard Hess am Freitag auf Anfrage einen Bericht des «Tages-Anzeigers». Die SD stehe zu «hundert Prozent zum System der schweizerischen Demokratie» und fühle sich dem Rechtsstaat verpflichtet. Für Hess fand mit dem Rücktritt des Vizepräsidenten die «ganze Angelegenheit ein relativ glimpfliches Ende». Wagner könne seine Nationalratskandidatur auf der Wahlliste der Aargauer SD nicht mehr zurückziehen, sagte er. Die Frist sei abgelaufen.

Schiesstraining und Rütlifeier

Wagner hatte zwei deutschen Neonazis im Schützenstand von Oberhof im Fricktal am 10. August ein Schiesstraining erteilt. Weil für die Übung mit einer Armeewaffe eine Bewilligung notwendig gewesen wäre, leitete das Kreiskommando Aargau am vergangenen Mittwoch eine Disziplinaruntersuchung ein (wir berichteten).

Zudem hatte Wagner zwei deutsche Rechtsextreme am 5. August zu einer Feier auf dem Rütli der rechtsradikalen Partei National Orientierter Schweizer (Pnos) geführt. Sie wurden gemäss «Tages- Anzeiger» auf einem Pressebild erkannt. Die zwei sollen einer Organisation angehören, die vom deutschen Verfassungsschutz als rechtsextrem eingestuft wird. (sda)


AutorIn: weg
 :: Nicht inhaltliche Ergänzungen :
  1. Datenschutz? — 1984
  2. Geile Aktion! — Tag X
  3. ... — @Tag X
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