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 :: Inhaltlicher Bericht zur Deom in ZH vom 21.1.07 ::
25-01-2007 13:43
AutorIn : copypaste : http://
Hier folgt ein inhaltlicher Bericht zum Anti-WEF-Spaziergang vom 21. 1. 07 in Zürich. Kopiert von www.aufbau.org:

Die Besammlung fand auf dem Lindenhof, der alten Stadtfestung von Zürich statt. Nicht Zufällig, denn von da aus wurde die Stadt im Mittelalter gegen die Angriffe von Feinden verteidigt. Ein Standort, der sehr wohl einige Symbolik enthält: der politische, revolutionäre Widerstand, welcher sich ohne staatliche Erlaubnis die Strasse nimmt, um verschiedenste Inhalte der grundsätzlichen Kapitalismuskritik zu äussern, muss sich diese seit längerem gegen verschärfte staatliche Repression erkämpfen.

Wir zeichnen die inhaltlichen Etappen kurz auf. Leider stehen uns nicht alle gehaltenen Reden zur Verfügung. Sobald uns diese erreichen, werden wir sie in den Bericht integrieren.

1. Halt Gemüsebrücke:

Hier sind gerade vier verschiedene VertreterInnen von Staat und Kapital angesiedelt. Eine Hydra mit diversen Köpfen sollte denn auch auf diese VertreterInnen von Finanzkapital (CS Bank), nationales Kapital (Müller-Möhl Holding), von Politik (Rathaus) und der Repression (Kapo-Posten) aufmerksam machen. Diverse Reden wurden gehalten, während die Hydra, gefüllt mit farbigem Feuerwerk abgebrannt wurde.

Eine der Reden:
„Ein Kopf der kapitalistischen Hydra steht für das nationale Kapital, die sogenannten kleinen und mittleren Unternehmen.
Die Beteiligung Holding Müller-Möhl Gruppe, mit der Vorzeige-Unternehmerin Caroline Müller-Möhl an der Spitze ist eine typische Vertreterin dieses nationalen Kapitals. Beteiligung an was? An der bekannt.berüchtigten Handelsfirma Diethelm, Keller, Siber und Hegner, an Ascom (noch 5%) und an der Plus Orthopedics um die wichtigsten zu nennen. Überall im kapitalistischen Netzwerk stossen wir auf die MM Gruppe.
Eine prägnante Rolle in der CH-Bourgeoisie nimmt die millionenschwere Caroline Müller-Möhl ein. Als eine der erfolgreichsten Unternehmerinnen der Schweiz - O-Ton Presse - wurde sie letztes Jahr am Swiss Economic Forum, der kleinen Schwester des WEF, mit einem Award beglückt. Die rührige Dame sitzt in verschiedenen Verwaltungsräten, so bei Nestlé und Kühne. Als liberale Unternehmerin, wie sie sich sieht - „am meisten hasse ich Gewalt und eine reaktionäre Gesinnung“ -, engagiert sie sich auch gesellschaftlich in der Stiftung Zürcher-Zoo und des Pestalozzianums.
Der Kapitalismus ist eine Produktionsweise, die erstmals ziemlich abstrakt und anonym wahrgenommen wird. Um diese Hürde zu überspringen, das System praktisch angreifbar zu machen, müssen die einzelnen handelnden Figuren entlarvt werden.
Den Kapitalismus zerschlagen!
Klassensolidarität aufbauen!
Weg mit dem WEF!“

Stichworte aus der Rede zum Rathaus:
Vor wenigen Wochen standen Tausende von Staatsangestellten vor dem Rathaus. Sie forderten bessere Arbeitsbedingungen. Es ist ja klar. Bei den Angestellten spart der Staat, nicht so bei der Repression. Für die Verteidigung des Kapitals, z.B. des Wefs machen sie ohne grosses Lamento die Millionen locker und in diesen Momenten zeigt sich allen ganz deutlich: Der Staat dient dem Kapital.

Und zur CS:
ein Fünftel des Weltvermögens liegt in den Züricher Banken, das sind hauptsächlich die UBS und die CS. Die CS hat sagenhafte 6 Milliarden Gewinn geschrieben, eine Zahl, die sich normale Menschen gar nicht vorstellen können. Das ist die Klassengesellschaft, die einen werden ausgebeutet, die anderen profitieren

2. Halt am Zwingliplatz:

Dem Wohnort von Paul E. Otth. Am gleichen Ort fand letztes Jahr eine militante Aktion gegen seine Wohnadresse statt, da er Verwaltungsrat und Unternehmensberater der Ascom ist. „ ... Ascom war 2001 strategischer Partner des WEF und ist Dauergast. Die am WEF diskutierten Strategien werden dann von Managern wie Otth in die Praxis umgesetzt.
Otth ist weder der schlimmste von allen und schon gar nicht der einzige. Die Logik, die hinter all seinen Anstellungen und Handlungen ist, ist dies des Kapitals: Profit und damit Ausbeutung und Untersdrückung. Dieser Logik, sei es nun Ascom, Siemens oder ein anderer Konzern, ist das WEF voll und ganz verpflichtet. ....Das Kapital ist angreifbar! Für eine revolutionäre Perspektive!“ heisst es u.a. in der damaligen Aktionserklärung.
Während der Rede wurde ein riesieges Graffitti gegen das WEF an die Hausmauer angebracht.

3. Halt Obergericht:

In einer Rede wurde an diesem symbolischen Ort der Repression an die politischen Gefangenen Marco Camenisch und Erdogan E. erinnert und ihre gemeinsame Hungerstreikerklärung verlesen:

Drinnen mit drinnen, drinnen mit draussen, sozialrevolutionäre Solidarität auch im Kampf gegen das WEF in Davos, dem NATO- Gipfel in München und dem G8 in Heiligendamm!
Freiheit und Bleiberecht für Erdogan, Freiheit und Asyl für alle Verfolgten! Freiheit für alle!
Seite an Seite mit Erdogan, Seite an Seite mit allen die drinnen und draussen kämpfen, und etwas damit anfangen können, nehme ich zum Anfang des WEF 07 und gegen das WEF und alle Bonzentreffen überhaupt, am 24/1/07 bis zum 13/2/07 den Hungerstreik wieder auf, und zwar als solidarische, revolutionäre und internationalistische Initiative, im Kampf für eine neue Welt ohne Kriege und Zerstörungen, ohne Herrschaft und Knäste, ohne Unterdrückung, ohne Elend und ohne Ausbeutung weder des Menschen noch der Erde!
Solidarität mit Gülcan Görüoölu, Behiç Asci, und Sevgi Saymaz im türkischen Staat und Iñaki de Juana in spanischen Staat, sie sind am Äussersten in unserem gemeinsamen internationalen Kampf, drinnen mit drinnen, drinnen mit draussen, gegen Kontrolle, Knast, Folter, Isolation und Terror der mörderischen Repression, die ein Ausdruck des globalen imperialistischen Krieges ist!
Für diese neue notwendige Welt, für die Freiheit, für echte und schöne Leben in Einklang mit Mutter Erde,BONZEN TREFFEN ANSTATT BONZENTREFFEN!

Marco Camenisch, Knast Regensdorf, 16 Januar 2007
Erdogan E., Knast von Frauenfeld

Die DemoteilnehmerInnen begrüssten die kollektive Teilnahme der beiden am Kampf gegen das WEF mit lautstarken Parolen. Auch das Obergericht wurde mit sehr vielen Parolen verziert.

4. Halt Hirschenplatz:

In einer längeren Rede wurde die verschärfte Politik gegen AusländerInnen und MigrantInnen im Zusammenhang mit der Logik von Staat und Kapital, welches am WEF zu finden ist, an den Pranger gestellt.

Inhalt einer weiteren Rede war Indien, ein prominenter Gast beim WEF. Hier wurde das verteilte Flugblatt verlesen:
 http://www.aufbau.org/index.php?option=com_content&task=view&id=68&Itemid=2

Parolen:

Selbstverständlich wurden an der kämpferischen und aktiven Demo viele Parolen gerufen:

Aufruhr, Widerstand, es gibt kein ruhiges Hinterland
Hoch die internationale Solidarität
à ceux qui veulent dominer le monde le monde reponds: résitance
Bullen, Bonzen, Banken, alle müsse wanken
Hinter Krieg und Krise steht das Kapital, bekämpfen wir es hier und international
Wir sind nicht alle, es fehlen die Gefangenen
Freiheit für alle politischen Gefangenen
Marco libero, Freiheit für Erdogan
Für die Bonzen steht ihr da, Marionetten ha-ha-ha
Friede den Hütten, Krieg den Palästen, Feuer und Flamme allen Knästen
W E F Mördertreff!

Aktionen:

In der Nacht vom 21./22. Januar 07 fanden Aktionen gegen die KPMG, gegen Ernst & Young und Aktionen statt. Eine Nacht später wurde die türkische Airline angegriffen. Die Erklärungen findet ihr unter diesem Link:
 http://www.aufbau.org/index.php?option=com_content&task=view&id=67&Itemid=69
 :: 1 Inhaltliche Ergänzung : > Ergänze diesen Artikel (.onion )
  folgende Parole...
25.01.2007 14:26  
....wurde auch gerufen:

Amore anarquía Subito

nur so zur Vollständigkeit....


AutorIn: Parole
 :: Nicht inhaltliche Ergänzungen :
  1. li. li — a
  2. ? — amore
  3. @Amore — Parolen
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