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 :: 17.6.: Grossdemo wir sind die schweiz. ::
 Themen | Migration/Antira/NoBorder 31-05-2006 10:49
AutorIn : nichtschweizerin : http://www.ohneuns.ch
Alle nach Bern zur gesamtschweizerischen Grossdemo!
Schluss mit Fremdenfeindlichkeit
2xNEIN zu Asyl- und Ausländergesetz
Plakat deustch
Plakat deustch
wir haben die nase voll.

Die BrandstifterInnen konnten jahrelang ungestraft eine Hetzkampagne nach der
anderen gegen MigrantInnen, sozial Schwache und Andersdenkende entfachen, unterstützt
von zu vielen Biedermännern und -frauen.
Sozialer Abbau und neoliberaler Umbau werden nur umsetzbar, wenn wir uns gegeneinander
aufhetzen lassen: SchweizerInnen gegen AusländerInnen, Männer gegen Frauen, Niedergelassene
gegen Sans-papiers, Junge gegen Alte, ArbeiterInnen gegen Arbeitslose, Gesunde
gegen Invalide…


wir gewöhnen uns nicht an die populistische stimmungsmache.

Ein Apartheidsfreund als Migrationsminister, ein Justizminister, der Gerichte und Verfassung
verhöhnt, ein Polizeiminister, der gegen Flüchtlinge und sozial Schwache hetzt, ParlamentarierInnen,
die sich mit unmenschlichen Vorschlägen zum Asyl- und Ausländergesetz gegenseitig
überbieten und Kantone, die wetteifern, wer am brutalsten Flüchtlinge und Sans-papiers
abschreckt: Daran wollen wir uns nicht gewöhnen.


schluss mit der fremdenfeindlichkeit.

Was haben MigrantInnen, Flüchtlinge und ihre FreundInnen bis anhin schon an
Demütigungen durchstehen müssen. Die einschlägigen Kampagnen, Abstimmungen und
Gesetzesverschärfungen, die wir seit Jahrzehnten ertragen müssen, sind ein Skandal.


2 x nein zu asyl- und ausländergesetz.

Auch die härtesten Asyl- und Ausländergesetze werden die Migration nicht
verhindern, wohl aber zu mehr Leid, Rechtlosigkeit, Menschenhandel
und moderner Sklaverei führen.


wir sind die schweiz.

Wir alle, die in die Schweiz leben, sind die Schweiz, unabhängig von unserer
Herkunft, unserem Pass und unserem Aufenthaltsstatus. Wir stellen uns
den BrandstifterInnen in den Weg, und kämpfen weiterhin für die
Grundrechte aller. Zusammen gestalten wir diese Gesellschaft.

kein mensch ist illegal

unterzeichnende:

ACOR SOS Racisme, AGORA, Alternative Kanton Zug, Anti-WTO_Koordination, Arti-Fri-Ciel, Association Solidaire du Monde, Asylforum Schaffhausen, Attac Schweiz, Augenauf Zürich, CaBi Antirassismus-Treff, C.E.D.R.I, Centre de Contact Suisse – Immigrés Genève, cfd Christlicher Friedensdienst, Collectif de soutien aux Sans-papiers, Collectif des travailleur/euses sans statut légal de Genève CTSSL, Collectif pour une Alliance Socialiste (CAS) , Collectif Sans-Papiers La Côte, Genève, Comedia - Die Mediengewerkschaft, Communauté de St'Egidio - Lausanne, Coordination asile.ge, Coordination Asile Vaud, Demokratische JuristInnen Schweiz (DJS),Denk:mal, DIDF (Föderation der Demokratischen ArbeiterInnen Vereine),EN QUATRE ANS ON PREND RACINES, Europäisches BürgerInnenforum (EBF), FEMAES, Flüchtlingsgruppe Dreifaltigkeit Bern, Freie Arbeiter/innen Union Schweiz FAUCH, Freiplatzaktion Zürich, Forum des étrangères et étrangers de Lausanne - FEEL, Fédération Libertaire des Montagnes FLM, Frauen für den Frieden Schweiz, Freundeskreis Cornelius Koch, Föderation irakischer Flüchtlinge, Gassenküche der SIKB, Gauche en Mouvement, Gewerkschaftsbund Baselland, Groupe des traivailleur/euses migrantes - Unia Genève, Gruppe Schweiz ohne Armee (GSoA), Grünes Bündnis Bern, Grüne Partei der Schweiz, Humanistische Partei Zürich, IGA - Interprofessionelle Gewerkschaft der ArbeiterInnen Basel, Infoladen in der Reitschule, Integrationsnetz Zug, Interessengemeinschaft Binational Zürich, Junge Alternative JA!, Junge Grüne Schweiz, Juso Schweiz, Kurdischer-Türkischer-Schweizerischer Kulturverein (KUTÜSCH) Bern, l'autre syndicat, Lassalle-Haus Bad Schönbrunn, Ligue Suisse des Droits de l'Homme, Marche mondiale des femmes, MERS, Migrationskommission SEV, Mouvement pour la Coopération Internationale MCI, Movimento dei Senza Voce, Organisation Socialiste Libertaire OSL/BE, Partei der Arbeit Schweiz, Parti ouvrier populaire neuchâtelois (POP), Plate-forme pour les Sans-Papiers, Religiös-Sozialistische Vereinigung der Deutschschweiz, Rote Falken, SANKOVA, Sans Papiers Kollektiv BE, Schweizerischer Friedensrat, Schweizerischer Gewerkschaftsbund SGB, Schweizerisches Arbeiterhilfswerk SAH, Sindacato Indipendente degli Studenti e Apprendisti (SISA), Socialist Party of Iran, Solidarité avec les femmes sans statut légal, Solidaritätsnetz für Menschen ohne geregelten Aufenthalt Region Bern, Solidaritätsnetz Ostschweiz, Solidaritätsnetz Region Basel, Solidarité sans frontières, Solifonds Zürich, Unia, Sozialistisch-Grüne Alternative Zug, SP Schweiz, Terre des femmes, terre des hommes schweiz, Toleranz95 Chur, UNIA, UPA (Université Populaire Albanaise), Verein Radio RaBe, Verband des Personals öffentlicher Dienste VPOD, Zanco, théâtre itinérant




infos und den aufruf in weiteren sprachen auf www.ohneuns.ch
 :: 6 Inhaltliche Ergänzungen : > Ergänze diesen Artikel (.onion )
  wir sind nicht die schweiz
31.05.2006 13:36  
Wir, das heisst ganz viele von uns, sind nicht die schweiz und wollen dies auch nicht sein. Wir lehnen die schweiz, dh. die nationalstaatlich organisierte Verwaltung der Gesellschaft im betreffenden Teritorium, vollständig ab. Die schweiz ist etwas, das wir bekämpfen. Wenn der selbe Aufruf "wir sind die schweiz" bereits zum zweitenmal benutzt wird, um für einen Viehtrieb in der Bundeshauptstadt zu mobilisieren, wurde diese Parole aller Kritik zum trotz, alle Missverständnisse ausschliessend gewählt.

Dann seid die Schweiz, wenn ihr das wollt!


AutorIn: antinational
  ob du willst oder nicht
31.05.2006 14:40  
du prägst die gesellschaft, in der du lebst. die schweiz ist eine reale konstruktion. ich würde ebenfalls rein theoretisch jede form von nationalismus ablehen, ok soweit. nationalstaaten, wie sie heute existieren sind in ihrem grundsatz ausschliessend und diskriminierend.
ABER, sie existieren. (ähm, du bist nicht per zufall jemensch, der ab und zu auch mal "freiheit für kurdistan" schreit?)
zu sagen "wir sind die schweiz." das heisst, alle leute, die in diesem gebiet leben, ob legal illegal, freiwillig oder gezwungenermassen gehören dazu, ist eine feststellung. Eine, über die ein bisschen nachzudenken vielen Schreibtisch-und sonstigen Rassisten und Füdlibürgern ziemlich guttun würde. Es ist ein provokativer titel, wieso auch nicht? schade nur, wenn anstatt differenzierter kritik nichits anderes als die immer gleichen, wiederholten abwehrreflexe angebracht werden. erstaunlicherweise lese ich diese kritiken vor allem von menschen mit schweizer pass, menschen ohne finden ihn eher ziemlich gut. hm, vielleicht sollte mensch in hiesigen linken zusammenhängen auch mal über den einen oder anderen ethnozentrismus nachdenken...



AutorIn: egal
  anreise
31.05.2006 16:19  
aus vielen städten werden kollektivanreisen mit bussen oder dem zug organisiert! mitgliedern von unia oder comedia werden die reisekosten bezahlt! alle infos auf www.ohneuns.ch !


AutorIn: bla
  Ihr wollt die Schweiz sein!
31.05.2006 18:51  
Die Schweiz sagt, meint auch Schweiz!
Ihr macht Politik und wollt etwas darstellen, vertreten. Eure Politik ist institutionel, jede bewilligte Demonstration reproduziert dabei den Nationalstaat, sein Rechtsverständnis, seine Symbolik und Rituale und euch als aktive Bürger. Ihr Legitimiert damit das politische System. Ihr seid ebenso die Schweiz wie Blocher.
WIR sind nicht die Schweiz. keineswegs! IHR seid bereits die Schweiz.


AutorIn: antinational
  weiter gehts im hamsterrad
01.06.2006 14:03  
deine politik, stellt die nix dar, will die nichts vertreten? du politisierst ganz für dich allein und ohne weiteren anspruch, macht nichts, vielleicht ganz angenehm. da kannste sicher auch ganz schöne, ausdrucksstarke unbewilligte demos machen.
widerstand muss auf allen ebenen und vielfältig passieren. eine vision einer welt ohne grenzen und staaten haben sicher viele von uns, der kampf dafür ist wichtig und sollte immer das ziel sein. ein weit entferntes allerdings. ich finde, die aktuelle verbesserung der lage der von den rassistischen und menschenverachtenden gesetzen betroffenen menschen ist auch wichtig. genau jetzt, heute. auch wenn die forderungen vielleicht reformen sind, würde ich sie unterstützen, da auch eine kleine verbesserung immerhin das leben erleichtert. es ist von der sichtweise einer person, die nicht um ihre existenz fürchten muss (wie die meisten von uns, die sich in sehr revolutionären kollektivs die münder wundreden) ziemlich arrogant zu sagen "diese politik ist zu angepasst, unterstützen wir nicht, wir wollen die richtige revolte!" wir können das super verlangen, haben ja keine wirklich wichtigen probleme, und können auch bis zum tod auf die revolution warten...


AutorIn: egal
  wer ist existentiell bedroht?
02.06.2006 17:44  
von den vielen politisch Aktiven der unterzeichnenden Vereinigungen sind die wenigsten von Repression wirklich bedroht, sondern sie existieren nur, wenn sie Überzeugend vermitteln können, dass sie die Ärmsten der Armen vertreten und deren Interessen kennen. Ebenso müssen sie überzeugen Darstellen, dass die Politik, die sie betreiben die Lage ihres Verwaltungsobjektes zum Bessern verändert.
Auch sind die Veranstalterinnen nicht in der Lage die Papierlose u.ä. an der Demonstration vor Zugriffen der Polizei (Verhaftungen)zu schützen und die Möglichkeit zu demonstrieren gibt es in diesem Rahmen für die Objekte der humanitären Zuwendung auf alle Fälle nicht.

Ihr seid bereits die Schweiz!


AutorIn: blabla
 :: Nicht inhaltliche Ergänzung :
  1. schöne diskussion — noch wer
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