| :: Communiqué: Blick-Fake für Streik :: |
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11-02-2006 21:55 |
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AutorIn : eingegangen
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Wir haben am Freitag 10. 02. 2006 morgens die Schlagzeilen-Aushänge der auflagenstärksten Boulevard-Tageszeitung der Schweiz, der BLICK, in Zürich und Basel gefälscht. Diese hingen mindestens bis Mittag und erreichten somit viele PendlerInnen.
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Die gefälschte Schlagzeile beinhaltete den Text: ---- Heute: Klassenkampf statt Lotto 125 Tage Streik bei Gate Gourmet Bundesrat boykottiert Swiss BR: "Solidarität mit dem Streik in Düsseldorf!" ----
Damit wollen wir auf den mutigen Streik der ArbeiterInnen bei Gate Gourmet Düsseldorf aufmerksam machen und unsere tiefe Solidarität ausdrücken.
Den massiven Angriffen auf die Arbeitsbedingungen bei Gate Gourmet trotzen die 80 ArbeiterInnen nun schon seit über 120 Tagen. Das ist einer der längsten Streiks in Deutschland. Nicht zu vergessen sind die 50 ArbeiterInnen, welche immer noch in London-Heathrow im wilden Streik stehen.
Natürlich denken wir nicht im geringsten, dass der Bundesrat Position für diesen Streik einnimmt. Vielmehr braucht es die Solidarität der ArbeiterInnenklasse in diesem Klassenkampf.
Der weltweite Catering-Konzern Gate Gourmet mit Europazentrale in Zürich wurde beim Swissair-Grounding ausgelagert und an die "private-equity"-Finanzinvestoren der Texas Pacific Group verkauft.
Von der massiven Ausbeutung der ArbeiterInnen bei Gate Gourmet profitieren sie alle: Die Airlines (Swiss, LTU, BA...), das Gate Gourmet-Management und die Privat-Investoren der Texas Pacific Group.
Solidarität mit dem Streik bei Gate Gourmet ! Solidarität auch mit den AEG'lerInnen in Nürnberg ! Und erst recht Solidarität mit den entlassenen Streikenden bei Swissmetal !
Klassenkämpfe international verbinden! Kapitalismus zerschlagen!
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Inhaltliche Ergänzungen
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Nicht inhaltliche Ergänzung
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im swiss-metal-streik z.b. schickt bi-ar deiss den streikenden gerade solidar-rolf (integer, fingerspitzengefühl, diplomatische gewandtheit, zweifelhafte vergangenheit) auf die pelle, staunt selbst:
"In den verhärteten Fronten setzten die Streikenden und Unia auf Bundesrat Joseph Deiss. Die Gewerkschaft rief ihn dazu auf, sich in die Verhandlungen einzuschalten. Das tat Deiss dann auch.
Nach getrennten Gesprächen mit beiden Seiten ernannte der Volkswirtschaftsminister Rolf Bloch zum Mediator. Der Bernjurassier und Ehrenpräsident der Chocolats Camille Bloch soll zwischen den Streikenden und der Swissmetal-Führung vermitteln.
Rolf Bloch sei eine integre Persönlichkeit, begründete Deiss laut einer Medienmitteilung seine Wahl. Bloch habe die Fähigkeit, das Vertrauen zwischen den Konfliktparteien wieder herzustellen. Seine diplomatische Gewandtheit und sein Fingerspitzengefühl habe er bei den namenlosen Vermögen unter Beweis gestellt."