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 :: Provokation (anti wef demo basel) ::
 Themen | WEF 26-01-2006 17:51
AutorIn : demonstrantIn
Durch Staat und Medien werden die GlobalisierungskritikerInnen provoziert, damit es an der Demononstration vom kommenden Samstag in Basel zu Ausschreitungen kommt...
Basler STAATsanwaltschaft:
Gut eine Woche vor der anti WEF Demo in Basel, verschickte die Staatsanwaltschaft Basel Bussen in der Höhe von 1100 Franken an die Personen, welche vor einem Jahr an der anti WEF Demo verhaftet wurden. Ebenfalls gab die Polizei bekannt, auch in diesem Jahr vor der Demo scharfe Personenkontrollen durchzuführen. Trotz Bewilligung! Es ist anzunehmen, dass Polizeigrenadiere während der Demonstration Spalier stehen werden oder sich in unmittelbarer Nähe des Umzugs präsentieren. Dass alles hat bloss einen Zweck. Provokation, schüren von Hass und fördern der Aggressionen seitens der Demonstranten. Den beim Entstehen von Sachschäden oder bei einer allfälligen Strassenschlacht mit der Polizei, wird es viel leichter, unsere Inhalte zu verheimlichen, uns zu kriminalisieren und zu entpolitisieren. Doch lasst euch nicht provozieren!!

Medien:
Durch unsere friedlichen Proteste im letzten Jahr in Bern, an den vier "Dance Out WEF" und dem diesjährigen anti WEF Protesttag, haben wir den Medien keine Angriffsfläche gegeben um uns zu entpolitisieren. So kam es zu Titeln wie: "...bunt aber unspektakulär…" und es war die Rede vom "...ende der Globalisierungskritiker...". Ebenfalls wurde behauptet: "...nur Wenige schlossen sich den Protesten an...". Das ist aber nicht wahr. Am 21 Januar waren 2000 - 3000 Personen auf den Strassen um ihrer Wut über das WEF kund zu tun. Die Tanzparty in Luzern (RTS) war laut Medien 400 Mann/Frau stark. Dabei ist wohl jeder/m TeilnehmerIn klar, dass es sich um mindestens 800 Personen handelte. Unsere Bewegung ist nicht am Ende, sondern im Umbau. Und mit einer friedlichen Demo am Samstag in Basel, können wir die Weichen für eine Demozukunft zu unseren Gunsten stellen.

Militanz:
Klar sollte bei Protesten gegen solche Treffs wie das WEF, oder auch WTO, NATO ... die Militanz ihren Platz haben. Aber nicht aus einer (bewilligten) Demonstration heraus, sondern durch direkte Aktionen und spontanen Demos. Es gibt noch viele Bankmauern, die noch viel zu grau sind... ;-)

Demo:
Also gehen wir am Samstag alle gemeinsam laut und friedlich (damit unsere Inhalte nicht tot geschwiegen werden können) auf die Strasse. Kämpfen wir solidarisch Hand in Hand (sicherlich NICHT für den Kommunismus) aber ganz bestimmt gegen den Kapitalismus; gegen ein Leben, dass von der Wirtschaft gelenkt wird; gegen skrupellose Ausbeutung und die unlogische Tatsache, dass einige Wenige über die Masse entscheiden.

Das WEF ist überall - unser Widerstand auch! Destroy the WEF

28. Januar 2006
13.30 Uhr
Barfüsslerplatz Basel

Kommt zahlreich!
 :: 2 Inhaltliche Ergänzungen : > Ergänze diesen Artikel (.onion )
  peace = inhalt, militanz = farbige mauern?!?
26.01.2006 20:28  
Den Alibisatz zur Militanz hättest du besser weggelassen. Militanz sieht man nicht an den Farbspuren an Mauern oder Steinen auf der Strasse, dies ist nur der Ausdruck eines Inhalts. Der Inhalt ist Militant, es geht um eine Bruchposition zu Staat und Kapitall.

Wo du den Erfolg des Berner Aktionstages siehst weiss ich wirklich nicht. Es kann nicht wirklich ein Erfolg sein wenn die Bullenchefin es angenehm findet (Bundartikel), die Grünen und die SP dabei sind, die die Politik gegen die wir auf die Strasse gehen mittragen.

Inhalte lassen sich am besten über Aktionen vermitteln, sei dies nun ein Besetzung, Mauerverschönerung, Flugis verteilen oder mit Tafeln rumstehen und spazieren.

Militanz wird durch den Inhalt ausgedrückt, Aktion vermittelt den Inhalt (sollte wenigstens).


AutorIn: bankmauernverschönerer
  Militanz, Bündnisse...
26.01.2006 21:16  
Wenn in der Schweiz die wilden Jahre von Scherbendemos und sonstigen direkten Aktionen noch nicht vorbei sind, geb ich euch einen Tip mit auf den Weg.

In Deutschland haben wir vor ca. 10 Jahren genauso wie ihr jetzt bei der WEF-Kampagne 06 gedacht. Wir müssen uns öffnen und vom Image des vermummten schwarzen Blockes wegkommen. Das haben wir alles geschafft! Doch der Preis dafür ist, dass autonome Politik kaum noch wahrnehmbar und erst recht nicht mehr durchsetzbar ist. Irgendwann haben wir uns damit abgefunden, dass wir mal eine Bündnisdemo ohne Vermummung machen. Dann wurden es immer mehr. Zwischenzeitlich hat der Bullenapperat auch aufgerüstet und jetzt wird jede Demo in Deutschland von unzähligen Kameras und martialischem Bullenspalier begleitet. In einigen Bundesländern wie Bayern gibt es mittlerweile sogar ein Verbot für Seitentransparente...

Also liebe schweizer Genossinnen, wenn ihr mal auf Bürgerliche zugeht ist das ok, aber passt auf, dass das nicht zur Routine wird. Hoffentlich seid ihr entschlossen genug euren Stil weiterzugehen!

Wir sehen uns 2007 beim G8-Gipfel an der Ostsee!


AutorIn: Autonomer aus Deutschland
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