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 :: 26.1.2006 Schwarzer Block in St.Gallen ::
 Themen | WEF 24-01-2006 17:55
AutorIn : sanggaller : http://www.aktiv-unzufrieden.ch
Am Donnerstag geht der Schwarze Block an die HSG in St.Gallen! Es wird qualmen und brennen! Die Verschiebung auf diese Woche ändert nichts an dem Inhalt der Aktion, ein Zeichen gegen Repression zu setzen, und gegen die Medien, welche die Gewalt immer am falschen Ort suchen, denn die wahren Gewaltäter sind am WEF!
(offizielle) Medienmitteilung von aktiv unzufrieden

Betreff: Aktion mit dem Schwarzen Block


Seit nunmehr 2 Jahren protestiert aktiv unzufrieden friedlich und kreativ gegen Ausbeutung und Unterdrückung auf der Welt. Unsere Aktionen waren nicht immer bewilligt, doch kam nie jemand zu Schaden, weder an Menschen noch an Sachen wurde jemals Gewalt verübt. Dennoch hat die Repression gegen uns dauernd zugenommen. Die Demobewilligung für den kommenden Samstag ist jüngster Ausdruck dafür (während dem Umzug dürfe nicht einmal ein Megaphon eingesetzt werden!)
UNS REICHT’S! Weil friedliches Verhalten mit Bussen und Repression bestraft wird, haben wir beschlossen, mit dem schwarzen Block eine Aktion an der HSG durchzuführen.

Wieso an der HSG?
Die Universität St. Gallen HSG ist direkt verantwortlich dafür, dass das WEF in Davos überhaupt noch stattfindet. In einer Studie berechnete ein HSG-Professor, dass die Millionenausgaben für Sicherheit kleiner seien, als die Einnahmen, welche durch das WEF entstehen. Was nicht bedacht wurde: Die Einnahmen machen private Hotelbesitzer und Tourismusanbieter (und bezahlen natürlich nur einen Bruchteil davon an den Staat über die Steuern), die Kosten hingegen trägt der Bund alleine, und somit der normale Arbeiter. Es ist schon grotesk, dass der kleine Arbeiter noch bezahlen soll, damit seine Unterdrücker geschützt werden!

Dieses Jahr wird aktiv unzufrieden mit dem Schwarzen Block ein dramatisches Zeichen setzen an der HSG. Ein Zeichen, dass Unterdrückung nicht mehr hingenommen wird, dass die Weltelite nicht erwünscht ist, und dass die Herren Professoren den Widerstand endlich ernst nehmen sollen. Wir sind die „Voice of the people“ welche das WEF bisher nicht beachtet.

Wir bitten Sie, diese Ankündigung zusammen mit der Begründung für die Aktion zu erwähnen. Zu oft werden die Gründe für den Widerstand verschwiegen.


Das WEF ist ein Elitetreffen mit dem Ziel sämtliche Bereiche des Lebens der Profitlogik zu unterwerfen. Dies ist zutiefst unmenschlich, denn Liebe, Zuneigung, und das grundlegende Überleben sind Notwendigkeiten die nicht ausgenützt werden dürfen. Sonst wird jegliches Vertrauen in das Gute im Menschen zerstört. Hinter jedem Freundschaftsdienst wird man fragen müssen: „was will der andere wirklich?“ Bei jeder Tat muss man fürchten, ausgenutzt zu werden. Dies ist nicht die Welt, in der wir leben wollen.
 :: 5 Inhaltliche Ergänzungen : > Ergänze diesen Artikel (.onion )
  konstruktiver vorschlag
24.01.2006 18:35  
nicht schlecht eure idee,muss schon sagen!
aber wenn ihr wirklich was machen wollt an der hsg, dann wäre doch die verhinderung des isc symposiums die beste idee

hier der link: http://www.stgallen-symposium.org/stgallen-symposium/

dort mischen alle unsere freunde vom wef mit und versuchen die morgige elite für ihre unternehmen zu begeistern und natürlich fehlen ihre neoliberralen ideen nicht;aber hey,wir wollen doch nur die welt verbessern...!

da wär ich ganz sicher mit dabei


AutorIn: sympathisant | Web:: http://www.stgallen-symposium.org/stgallen-symposium/
  radio top flop
24.01.2006 18:58  
hehe... diis radio top übernimmt frisch-fröhlich...

"Das Weltwirtschaftsforum WEF in Davos wirft wie jedes Jahr seine Schatten voraus. 2006 wird es auch in der Stadt St.Gallen Krawalle geben. Als Opfer des dramatischen Zeichens, das man setzen will, steht die HSG im Mittelpunkt.

Das kündigt die linksautonome Gruppierung «aktiv unzufrieden» (AU) an. Man habe beschlossen, mit dem schwarzen Block gemeinsame Sache zu machen. Die Protestaktion soll am Donnerstag, 26. Januar stattfinden. Nähere Details werden aus einleuchtenden Gründen nicht bekannt gegeben.

Seit zwei Jahren protestiere «aktiv unzufrieden» friedlich und kreativ gegen die Ausbeutung und Unterdrückung auf der Welt, schreibt die Gruppierung in ihrer Mitteilung. Nie sei jemand zu Schaden gekommen, weder an Menschen noch an Sachen sei jemals Gewalt verübt worden. Dennoch habe die Repression zugenommen. Die Bewilligung für eine Demonstration gegen das WEF am kommenden Samstag sei jüngster Ausdruck dafür, während des Umzugs dürfe nicht einmal ein Megaphon eingesetzt werden. «Uns reicht's!», deshalb die Parole der aktiv Unzufriedenen.

Bleibt die Frage, weshalb die HSG das Ziel der Angreifer ist. Die Universität St.Gallen ist gemäss AU direkt verantwortlich dafür, dass das WEF in Davos überhaupt noch stattfindet. Ein HSG-Professor habe berechnet, dass die Millionenausgaben für Sicherheit kleiner seien als die Einnahmen, welche durch das WEF entstehen. Was dabei nicht bedacht worden sei: Die Einnahmen würden an private Hotelbesitzer und Tourismusanbieter gehen, die Kosten hingegen trage der Bund alleine – und somit der normale Arbeiter. Diese Situation sei grotesk.


quelle:


 http://www.top-online.ch/area-1.rub-37.tce


AutorIn: c&p
  Erstes Zwischenfazit
27.01.2006 16:48  
Gefunden auf www.aktiv-unzufrieden.ch

Glaubten denn gewisse Journalisten allen Ernstes, wir täten mit Namen und Adresse einen Grosskrawall ankündigen, damit die Polizei sicher auch bereit steht? Dass solche Journalisten sich verarscht vorkommen ist eigentlich ein kleines Wunder, denn eigentlich sollten sie nicht unbedingt Journalisten sein. (Entschuldigung aber dieser Seitenhieb gegen den grenzenlosen Boulevard-Journalismus war einfach nötig.) Hart auch, dass manche diese Gerüchte ernster nehmen als unser ausdrücklicher Gewaltverzicht, der seit bald 2 Jahren öffentlich ist.

Doch auch einige HSG-Studenten kommen gar nicht gut weg: Er fände es gut, „dass Neger in Thailand“ seine Klamotten nähe, schreibt einer, „HAHAHA DU IDIOT! SCHON GEHöRT!“, ein anderer. Bei einigen ist die Authentizität des HSG-Studenten eindeutig, wie z.B. jenen, die eine veraltete Adresse von mir posten, (welche nur über das Universitätsnetzwerk abrufbar ist, welches nur für HSGler zugänglich ist), mit der Aufforderung Farbbeutel zu schmeissen. Ja, einer will mich sogar bei lebendigem Leibe auffressen, wenn er mich an der Uni sieht. Andere drohen uns mit der basler Hooligan-Szene. Hinzu kommt, dass wir dumm, unqualifiziert und vieles mehr seien.
Der Fairness halber sei gesagt, dass nicht alle so primitiv daherkommen. Zwischendurch entstehen sogar Versuche ernsthafter Diskussionen, auf dem Internetforum von aktiv unzufrieden, doch die Mehrheit scheint eher an Beschimpfungen interessiert zu sein.

Doch auch sehr Positives ist zu vermerken: Einige seriöse Medien (z.B. Tagblatt, Regionaljournal) vermuten von Anfang an eine Falle hinter der Ankündigung. Ein Journalist prophezeit sogar insgeheim sehr genau was passieren wird. Und ganz wichtig: Auch die Polizei sieht die Sache ganz locker. „Man habe etwas in dem Ausmass erwartet“, sagte mir ein Beamter vor Ort. Schön, dass es noch vernünftige Menschen gibt.

Das WEF geht weiter, unser Kampf auch.


AutorIn: surfer
  Medienmitteilung von aktiv unzufrieden vom 26.1.2006
27.01.2006 16:48  
Es qualmte wunderschön: Ein Block aus Bambusrohren in Abfallsäcke verpackt. ca. 15 (!) Journalisten beobachteten das Schauspiel und v.a. die Boulevardjournis ärgerten sich köstlich über die Wahrheit, welche sie anders versprochen hatten...
Danke an alle, die im Forum mitgemacht haben, ihr habt alle zum gelungenen Gesamtkunstwerk beigetragen!
Bilder folgen!

Hier eine erste Mitteilung:

Medienmitteilung von aktiv unzufrieden, 26.1.2006

Der Schwarze Block,


Allein die Ankündigung „der Schwarze Block kommt“, kombiniert mit der Sensationsgeilheit gewisser Medien, hat eine regelrechte Hysterie ausgelöst. Innerhalb 24 Stunden erhielten wir auf unser Internetseite über 300 Einträge, von Vorwürfen bis Besänftigungen, massiven Drohungen bis rechtsextremen Rassismussprüchen. Ein Disziplinarverfahren, ein Sprechverbot auf einem Radiosender und, und.
Es ist traurige Realität: Gewalt erregt aufsehen, selbst wenn nicht einmal Gewalt ausgeübt wird. Selbst wenn nicht einmal Gewalt angekündigt wird. Es reicht wenn ein Gerücht sich hochspielt. Eindrücklich erleben wir die Macht des Gerüchts.
Die Auswertung der unzähligen Rückmeldungen wird Tage dauern. Sie sind es, welche diese Aktion zu einem Gesamtkunstwerk machen wird. Paranoia, Hysterie, Medienhetze und „Blutgeilheit“, alles kulminiert in einem Block aus Plastik und Bambusrohren.
Die Relativität von Realität erscheint in diesem Werk in einem neuen Licht. Es ist schwierig die Macht der Medien so fulminant darzustellen. 4 harmlose Aktivisten versetzen eine halbe Stadt in Angst und Schrecken. Gleichzeitig wird eine globale Schreckensherrschaft mit einem Schulterzucken hingenommen, denn die Opfer sind ja nicht wir. Die Medien haben kein Anknüpfungspunkt um Panik zu verbreiten. Dies soll aber keine Anti-Medien-Kampagne sein, sondern vielmehr ein schiefer Spiegel, der die Realität verdeutlicht.
Wir hoffen, und sind überzeugt, dass diese Aktion für lange Zeit für Gesprächsstoff sorgen wird. Noch nie war der Anti-WEF-Protest derart direkt präsent an der wichtigen Wirtschaftsuni HSG. Noch nie hatten Studenten und Dozenten so viel Grund, sich mit dem Protest auseinanderzusetzen. Ausserdem hoffen wir, dass auch die Uni-Leitung im Nachhinein die Aktion als das Versteht, was sie ist: Ein gigantisches, riskantes aber gelungenes Spiel mit dem Feuer der Gerüchte, welches, wie die meisten Gerüchte am Schluss in „Schall und Rauch“ aufgeht.
Unterstützt wurden wir u.a. von dem Künstlerpaar Mathieu&Molicnik sowie dem st.galler Künstler Roman Signer. Dies ist eine grosse Ehre für uns und wir machten dafür herzlich danken.


AutorIn: surfer
  dr. klaus w. wellershoff, chef-ökonome der ubs.com
10.02.2006 17:52  
würde mich freuen, vom "schwarzen block" einen kommentar zu diesem video-interview zu bekommen. (logo: VOR der kamera)

 http://intervention.ch/rebell.tv/704.wmv

bitte kontaktiere:  sms@rebell.tv

einladung:
175 jahre erste liberale verfassung der schweiz - welches sind die heute notwendigen sozialen erfindungen. mit blogKonf. free wLan access für blogger. party mit dj aus wien:  http://intervention.ch/175


AutorIn: /sms ;-) | Web:: http://rebell.tv
 :: Nicht inhaltliche Ergänzungen :
  1. Kurze Stellungsnahme eines HSG Studenten — Stephan
  2. Hirnlose Idioten... — Zürcher und HSG'ler
  3. Pupertät???? — Unglaublich
  4. Ineffektivität des Schwarzen Blocks — Steffen Brütishaller
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