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Kurzerhand wurde das WEF von Davos nach Liestal verleget. Während die Global Players auf einem Monopolybrett (in Fachkreisen auch Monowefly genannt) die Welt unter sich aufteilten, wurden sie von einem "massiven" (aufgrund von Geldmangel konnte der Staat nur 4 Polizisten aufbieten), agressiven Polizeiaufgebot bewacht. Aufgrund des Winterschlussverkaufes wurden alle Posten wie z.B. Stahlwerke in China, die Pipeline von Iraq nach Liestal oder das biliebte Wasserwekr von Nestlé in Afrika im nu verkauft. Das Geschäft lief! Ausser Liebe, Freiheit oder Menschenrechte wollten keine Käufer finden (nichtmal beim Halbpreisangebot). Erfreulich war zu sehen, dass auch einheimische Liestaler Kinder sich für Textilfirmen in Südchina erwerben liessen. Manche Rotzgoffen waren im Liestaler Stedtli eifach unverschämt zu teuer. Der Markt muss ausgeblutet werden!
Die Polizei konnte sich ausnahmsweise als nutzlich erweisen und verteilte Flyer an die verduzten Liestaler Samstag Konsumeten.
Flyer zur Aktion:
Nationaler Aktionstag gegen das WEF 21. Januar 2006
Besitzen Sie 30'000 $ oder machen Sie mehr als eine Milliarde Umsatz pro Jahr???
Dann: Auf und Davos!!!
Vom 25. bis 29. Januar findet in Davos das World Economic Forum (WEF) unter dem Motto „the creative imperative“ (der kreative Befehl) statt. Hier treffen sich jedes Jahr die Reichsten und Mächtigsten aus Wirtschaft und Politik, um mit „kreativen Befehlen“ die globale Entwicklung der nächsten Jahre zu bestimmen. Es entsteht dabei der Eindruck, sie seien die Einzigen die über unsere zukünftige Weltentwicklung bestimmen dürfen.
Um eine gerechte Verteilung der vorhandenen Ressourcen zu erhalten ist es jedoch notwendig, auch die ärmeren und scheinbar einflusslosen Menschen anzuhören und auf ihre Bedürfnisse einzugehen. Da diese aber nicht nach ihrer Meinung gefragt werden, braucht es die Eigeninitiative eines Jeden. Ohne die Frage wie, und ob man etwas verändern könnte ist dies nicht möglich. Denn Veränderung und Einsicht braucht es, um in der heutigen, konsumorientierten Welt als Individuum nicht unterzugehen.
Jeder Mensch sollte für sich bestimmen, ob er Veränderungen in seinem täglichen Konsumverhalten vornehmen will, und falls ja, in welcher Form. Denn nicht jeder Bewohner unserer Erde hat die Möglichkeit auf ein derart vielfältiges und überhäuftes Konsumangebot von profitorientierten Grosskonzernen wie die Käufer der westlichen Welt. Produkte aus fairem Handel oder nachhaltiger Rohstoffnutzung könnten dazu ein Anfang sein. Wir finden es wichtig, im täglichen Leben nicht nur an das eigene Wohlergehen, sondern auch an andere Menschen zu denken.
PROFIT IST NICHT ALLES!!!
Komentare und Kritik an: monowefli@freesurf.ch
Eure MonoWEFler
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