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Ascom war 2001 strategischer Partner des WEF und ist nun wieder Gast, bis sie wieder an der Reihe sind in dieser Institution des internationalen Kapitals. Die am WEF diskutierten Strategien werden von Managern wie Paul E. Otth umgesetzt. Seine Laufbahn liest sich wie eine Aufzählung restrukturierter Konzerne. Das Streben nach immer noch mehr Profit steht zwischen den Zeilen geschrieben. Entlassungen, Lohndrückerei, Outsourcing und Arbeitshetze gehören zu seinem Tagesgeschäft, also die gleichen, die am WEF diskutiert und verfeinert werden. Diese Art der Mehrwertsteigerung lässt sich in Technologiekonzernen, in denen sich Paul E. Otth anscheinend wohl fühlt, sehr gut umsetzen. Möglichst billige Arbeitskräfte für qualifizierte Arbeit, ansonsten wird entlassen oder der Sektor wird in ein Billiglohnland ausgelagert. Wie die Auswirkungen Paul E. Otth´s Unternehmensberatungstätigkeit aussieht, ist nicht schwer zu erahnen, sieht man sich die Politik der Konzerne, in denen er in einer führenden Position war, an. Weder ist Otth der schlimmste von allen und schon gar nicht der einzige. Die Logik, die hinter all seinen Anstellungen und Handlungen ist, ist die des Kapitals: Profit und damit Ausbeutung und Unterdrückung. Dieser Logik, sei es nun Ascom, Siemens oder ein anderer Konzern, ist das WEF voll und ganz verpflichtet. Unsere Aktionen beziehen sich ausnahmslios auf Exponenten und Handlanger der herrschenden Klasse, die sich am WEF dem "kreativen Imperativ" unterstellen, dem Zwang, schöpferisch zu sein, um uns weiterhin möglichst intensiv und langfristig ausbeuten zu können. Wir alle erleben diese "schöpferische Zerstörung" in Form der Angriffe auf unsere Errungenschaften am Arbeitsplatz. Sie durchdringen unser aller Leben und manifestieren sich besonders gewalttätig in der Repression und der Kriegführung. Wir antworten mit unserer Art von Kreativität, um aufzuzeigen: Das Kapital ist angreifbar! Für eine revolutionäre Perspektive! |
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