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"Spitzentreffen der Amerikanischen": Mar del Plata, nicht so fern dem Irak
text von: http://www.prensadefrente.org/anticumbre/index.php?blog=11treffen
Das Spitzentreffen der Amerikanischen Staaten findet in Mar del Plata statt, vom 4. bis 5. November, einberufen unter der Parole "schaffen von Arbeitsplätzen um der Armut einhalt zu gebieten und die demokratische Regierungsfähigkeit der zu stärken". Aber es ist klar, nichts davon wird man erreichen wenn dieses Treffen an der imperialistischen Politik der Vereinigten Staaten orientiert ist, und durch die Anwesenheit von Staatsoberhäuptern, welche fast alle ein demütiger Ausdruck dieser Politik in ihren Ländern sind. Ausserdem, duch die Anwesenheit von Bush, wird diese Stadt eingenommen von 10.000 Sicherheitskräften und kontrolliert von Erde, Himmel und Meer.
Im Lexikon der amerikanischen Regierung, praktisch „Alleinunterhalter“ dieses Spitzentreffens, haben die Worte „Demokratie“ und „Ausrottung der Armut“ eine ganz spezielle Bedeutung. Man hat errechnet, dass die Kosten des Irakkrieges bis heute schon so hoch sind, dass mann mit diesem Geld das Studium aller Jugendlichen, welche keine Schule besuchen können, bezahlen könnte. Und das sind global etwa 115 millionen Jugendliche. Allein der Preis einer einzigen Rakete ist so hoch, dass man damit etwa 100 Schulen in irgendeinem Land in Afrika, Asien oder Lateinamerka bauen könnte.
Bush nennt Demokratie den Völkermord seines letzten militärischen Abenteuers: fast 30.000 Tote in einer Invasion, gerechtfertigt durch eine Lüge vom Vorhandensein von massiven Vernichtungswaffen. Es ist auch Demokratie, wenn die nordamerikanischen Streitkräfte in den Gefängnissen von Abu Ghraib ihre Autoritat, kapuzierten Gefangenen mit elektrischen Kabeln an deren Fingern, aufzwingt.
Das gleiche geschieht auch mit der Arbeit und der Armut. Nach der Invasion im Irak, Halliburten - die Firma des nordamerikanischen Vicepräsidenten Dick Cheney – schliesst im Irak Verträge ab in Höhe von 10,7 billionen Dollar, welche sich aber, gemäss verschiedener Quellen, bis auf 18 billionen Dollar erhöhen können. Nichts desto trotz, im überfallenen Land multiplzieren sich die Wohnprobleme: heute fehlen etwa 2,5 millionen Wohnungen.
Lateinamerka ist damit nicht fern vom Irak.Unser Kontinent hat mehr als 530 millionen Einwohner, davon 35% unterhalb der „Armutslinie“, mit einer städtischen Arbeitslosigkeit von im Durchschnitt über 14,1%. In diesen Ländern wurden die Raketen durch nicht minder tötliche Wirtschaftspläne ersetzt, um die Reichtümer auszuschöpfen und die Miserie zu erhöhen. Begleited von den ständigen Erpressungen der internationalen Kreditgesellschaften.
Eines der Projekte für welches diese Spitzentreffen ins Leben gerufen wurden war es der ALCA (Vereinbarung des freien Handels in den amerikanischen Staaten) einen Aufschwung zu geben. Diese sucht den gemeinsamen Markt von Alaska bis Feuerland, um den Kontinent in eine enorme Quelle für billige Handarbeit und einen abhängigen Markt umzugestalten, und wo die „Multinationalen Gesellschaften“ ihre Produktion absetzen können.
Ausserdem, um unsere Länder in eine enorme Reserve mit natürlichen Reichtümern zu verwandeln, verfügbar den Interessen des grossen Landes im Norden. Das Inkraftsetzen der ALCA würde ein Vertiefung der Wirtschaftspläne und -politiken bedeuten, welche wir schon seit den letzten Dekaden erdulden.
Es wäre nicht das erste Mal, dass im Namen der „Internationalen Kooperation“ und des „Kampfes gegen den Drogenhandel und Terrorismus“, die Regierung der Vereinigten Staaten versucht die natürlichen Reichtümer einer Region zu kontrollieren. Wenn in Afganistan und im Irak das Objektiv das Öl ist, ist der Schatz im Süden Südamerikas Acuifero Guarani, die grösste Süsswasserreserve der Welt.
Unter Ausserachtlassung, dass die militärische Präsenz, inmitten eines Kontinentes wo der populäre Ausdruck von Antiimperialismus die Estrategen des Pentagons beunruhigt. Vor einigen Wochen verkündete man in Paraguay die Ankunft von 400 „Marines“ mit diplomatischer Inmunität, einquatiert in dem kleinen Grenzort Estigarribia, wo man eine internationale Landepiste baute.
Das alltägliche Leben in unseren lateinamerikanischen Ländern ist ein echtes Muster der Konsequenzen der Beherrschung des Nordens über den Süden, und die Unterordnung dieser Politik fast aller lateinamerikanisher Regierungen.
Nur der Widerstand der Bevölkerung bremst diese Pläne: die Rebellionen der letzten Jahre in Bolivien, Argentinien, Equador und Mexico, der offene Prozess des Wechsels in Venezuela, sind einige der Beispiele die beweisen wie die populären Bewegungungen der ‚Gefrässigkeit’ des Imperiums die Stirn bieten.
Das Spitzentreffen der Amerkanischen Staaten in Mar del Plata wird eine weitere Episode sein im ‚globalen Krieg’ der amerikanischen Regierung gegen unsere Völker. Ausser der beleidigenden Anwesenheit von Bush, weitere -zig Regierungsoberhäupter werden ihre Unterwürfigkeit den zerstörenden Anweisungen beweisen. Vielleicht Präsident Kirchner wird in seiner Rede unabhänigkeit demonstrieren, aber in der Tat und zu seiner Zeit ist er sehr behutsam das Wohlwollen und die Interessen der amerikanischen Regierung zu gewinnen. Nur Chavez, wie schon immer, könnte der logischen Unterwerfung ausscheren und Erwartungen wecken in denen welche ehrenvollerweise irgendeine Geste der Menschenwürdigkeit im Spitzentreffen erwarten.
Die site hat sich vorgenommen eine einfache aber notwendige Rolle zu spielen: Jegliche Information in Bezug auf das Spitzentreffen der Amerikanischen Staaten und der Resistenz welche die Völker entgegensetzen, planmässig zu ordnen und zu verbreiten. Wir werden alles verbreiten was sich in den vorausgehenden Wochen tut, und Minute für Minute sobald die Konferenz beginnt: Mit Korrespondenten in der Konferenz der Präsidente, wie auch in der Konferenz der Völker, und speziell in den Bewegungungen und Aktionen der Ablehnung.
Das ist ein kleiner Beitrag derjeniger welche die Prensa de Frente Frontpresse bilden, zusammen mit unabhängigen Journalisten und grafischen Berichterstattern, wollen wir es vom Bereich der Kommunikation her versuchen.
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