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 :: Thuner Regierung verhamlost, Presse durchzogen ::
11-07-2005 10:18
AutorIn : gegen nazis
Thuner Polzeivorsteher verharmlost, Medien teilweise aktzektabel, grossenteils schlecht.
ein blick über die presse ist ausser der berner medien ist eher ernüchternd. die scheinen nicht geschnallt zu haben, was passiert ist.
das liegt wohl einerseits daran, dass der thuner polizeivorsteher leuenberger es tatsächlich geschafft hat, den vorfall vom wochenende derart zu verharmlosen, dass er ihn als gewalt zwischen rechts und links betitelt hat. nach wie vor: rechte gewalt wird verschwiegen oder verharmlost.
gegenüber dem opfer ist das reiner hohn.

ich habe jedoch auch kein communiqué von nach der demo gefunden, was vielleicht auch gut gewesen wäre.

in gewissen zeitungen wird sogar geschrieben, dass die hintergründe der tat unklar seien. (so in der neuen luzerner zeitung.) da kann den thuner behörden nur noch gratuliert werden.

dies erfordert eine umso grössere solidarität! am 14. alle nach thun! zeigen wir politikern, bullen, medien und auch den nazis, dass wir viele sind!

Kein Fussbreit dem Faschismus!
Geben wir den Nazis die Strasse zurück - Stein für Stein!
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  zeitungsberichte
11.07.2005 10:54  
Der Bund:

G-8-Kritiker angeschossen

Das globalisierungskritische «Basislager» in Thun wurde von einem bewaffneten Angriff überschattet
stefan von below

Der Vorfall ereignete sich kurz nach Mitternacht in der Nacht auf Samstag: Als eine Gruppe von Besuchern des globalisierungskritischen «Basislagers» in Thun per Zug den Heimweg antreten wollte, wurde einer von ihnen, ein 17-jähriger Mann, von einem anderen Mann angeschossen. Gemäss einem Communiqué der Kantonspolizei begab sich das Opfer erst am Samstag gegen Abend in Spitalpflege: Er habe die Verletzung am Bein «erst später festgestellt». Laut der Polizei erlitt das Opfer einen Oberschenkeldurchschuss. Nach einer ambulanten Behandlung wurde der Mann wieder aus dem Spital entlassen.

Am Sonntag nahm die Kantonspolizei drei Tatverdächtige fest. Gestern Abend gestand schliesslich einer der Inhaftierten, «aus einer Faustfeuerwaffe mehrere ungezielte Schüsse» in Richtung einer Personengruppe abgegeben zu haben. Beim Täter handelt es sich um einen 26-jährigen Schweizer. Er habe sich «verfolgt und bedroht gefühlt», begründete er seine Tat. Weitere Angaben zum Täter und zum Hintergrund machte die Polizei nicht. Gemäss der von Linken und Autonomen betriebenen Internet-Nachrichtenplattform Indymedia war die Gruppe linker Aktivisten «von mehreren Neonazis verbal und tätlich angegriffen» worden. Einer der Neonazis sei «ausgerastet» und habe auf die Gruppe geschossen. Beim Schützen handle es sich vermutlich um einen bekannten Rechtsextremen aus Thun, der schon mehrmals im Gefängnis gesessen habe.

Demonstration am Sonntag

«Der Gemeinderat verurteilt jede Form von Gewalt aufs Schärfste - ob von rechts oder von links», sagte der Thuner Polizeivorsteher Heinz Leuenberger (sp) gestern dem «Bund». Man werde das Möglichste tun, um solche Vorfälle in Zukunft zu verhindern.

Abgesehen vom Vorfall in der Nacht auf Samstag sei das ganze «Basislager» friedlich verlaufen, sagte Leuenberger, auch die Spontandemonstration gestern Nachmittag durch die Thuner Innenstadt. Damit habe man gegen den Angriff protestieren und auf die Gewaltproblematik aufmerksam machen wollen, die oft totgeschwiegen werde, sagte einer der Teilnehmer. Er schätzte die Teilnehmerzahl auf 150 bis 200 Personen, während sie von der Stadt auf 120 Personen beziffert wurde. Der Gemeinderat habe die Demonstration «nicht bewilligt, aber toleriert», sagte Leuenberger - «sonst wäre es in Gewalt ausgeartet».

Ursprünglich hätte das «Basislager» im Schadaupark stattfinden sollen. Das tolerierte der Gemeinderat jedoch nicht: Durch ein grösseres Polizeiaufgebot liess er am Freitagabend verhindern, dass die rund 50 Aktivisten im Park ihre Zelte aufschlagen konnten («Bund» vom Samstag). Daraufhin wichen diese in eine alte, abbruchreife Fabrikhalle im Selveareal aus. Diesen Standort hatte der Gemeinderat zwar ebenfalls nicht explizit bewilligt, aber auf Zusehen hin toleriert.

Gedacht war das «Basislager» laut den Organisatoren als «politische und kulturelle Veranstaltung», bei der nebst der Globalisierung auch lokale Themen wie der Mangel an autonomen Freiräumen sowie die Drogen- und Wegweisungspolitik der Stadt Thun zur Sprache kommen sollten. Auf dem Programm standen ein Konzert am Freitag- und eine Filmvorführung am Samstagabend, wobei je rund 100 Personen teilnahmen. Mit einer satirischen Aktion in der Thuner Innenstadt nahm eine Gruppe von Teilnehmern am Samstagnachmittag die angebliche Konsumwut aufs Korn.

Schlauchbootfahrt verschoben

Als Abschluss des «Basislagers» hätte gestern Nachmittag unter dem Motto «G-8 abschiffen» eine von der Anti-WTO-Koordination organisierte Schlauchbootfahrt auf der Aare von Thun nach Bern stattfinden sollen. Diese wurde jedoch wegen der ungünstigen Witterung auf den kommenden Samstag, 16. Juli, verschoben.


Berner Zeitung:

Verletzter nach einer Schiesserei

Ein Teilnehmer des «Anti-G8-Basiscamps» wurde am Freitag beim Bahnhof Thun angeschossen. Drei Männer sind in Haft. Als Reaktion auf die Schiesserei gab es am Sonntag eine unbewilligte, aber friedliche Demo.

Ganz ohne Zwischenfälle im Umfeld des «Anti-G-8-Camps» in Thun ist das Wochenende doch nicht vorbeigegangen: In der Nacht von Freitag auf Samstag ist beim Bahnhof ein Teilnehmer angeschossen worden. Der 17-Jährige wurde erst am Samstagabend ins Spital gebracht, wie die Polizei gestern in einer Pressemitteilung schrieb.

Drei Männer in Haft

Zeugen sprechen davon, dass der Jugendliche unter Schock gestanden sei und das Spital aus diesem Grund nicht früher aufgesucht habe. Der von den Demonstranten eingesetzte Vermittler, der anonym bleiben wollte, erklärte: «Das Opfer befindet sich bereits wieder zu Hause.» Über die Art der Verletzung konnte er allerdings keine Angaben machen. Jürg Mosimann von der Pressestelle der Kantonspolizei ergänzte auf Anfrage: «Weshalb es zu dieser Schiesserei kam, ist derzeit Gegenstand der Abklärungen. Die Ermittlungen dauern noch weiter an.» Drei Männer befinden sich in Polizeihaft und werden verhört.

Demo als Reaktion

Als Reaktion auf den Vorfall organisierte das «Basiscamp» für Sonntagnachmittag eine spontane Demonstration: Rund 120 meist schwarz Gekleidete marschierten vom Bahnhofplatz aus unter den aufmerksamen Augen der Polizei der Aare entlang in Richtung Rex-Kreisel und über den Rathausplatz zurück zum Bahnhof. Auf einem Transparent verurteilen sie die Gewalt «von rechts». Wie die Stadt gestern per Communiqué mitteilte, war der Demozug nicht bewilligt, wurde aber toleriert.

Die Demonstration verlief wie die restlichen Aktivitäten im Umfeld des dreitägigen «Camps» friedlich (vgl. auch die Ausgabe vom Samstag). Dies nicht zuletzt dank der einvernehmlichen Zusammenarbeit zwischen den linken G-8-Aktivisten und den Stadtbehörden unter der Leitung von Gemeinderat Heinz Leuenberger: «Der von den Demonstranten gestellte Vermittler verpflichtete sich, dass die Aktion friedlich ablaufen muss. Wir sind froh, dass sich die Beteiligten daran gehalten haben,» erklärte er nach der Demo.

Gleichzeitig verurteilt der Polizeivorsteher den Vorfall von Freitagnacht: «Die Polizei wird weiterhin vehement gegen linke und rechte Gewalt einschreiten.»

Die Polizei sucht Zeugen

Die Kantonspolizei in Thun ersucht Zeugen oder Personen, die zur Schiesserei von der Nacht von Freitag auf Samstag sachdienliche Angaben machen können, sich mit ihr in Verbindung zu setzen. Silvan Gertsch

Zeugen melden sich bei der Kantonspolizei (Telefon 033 227 61 11).


AutorIn: xx
  stein für stein?
11.07.2005 10:58  
...und schon wieder ist ein riesenbullenaufgebot gerechtfertigt, mit 3 kleinen worten... zeichen setzten, steine vergraben !
mfg


  sie schnallens doch...
11.07.2005 15:36  
Montag, 11. Juli 2005

11:51 -- Newsticker Schweiz
Thun: Schweizer aus rechtsextremer Szene schiesst auf 17-Jährigen

THUN - Ein 26-jährige Schweizer, der einen 17-Jährigen in der Nacht auf Samstag in Thun durch einen Schuss ins Bein verletzt hat, stammt aus der rechtsextremen Szene. Er ist den Thuner Behörden seit Jahren einschlägig bekannt.

"Der Thuner Gemeinderat verurteilt die Tat aufs Schärfste", sagte Heinz Leuenberger, Vorsteher der Direktion Sicherheit der Stadt Thun, auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda.

Der geständige Schütze sei der Thuner Polizei seit Jahren als Mitglied rechtsextremer Gruppierungen bekannt. Er sei auch schon verschiedentlich mit den Behörden in Konflikt geraten.

In unmittelbarer Nähe des Basis-Camps der G8-Gegner sei es vorgängig zu keinen Zusammenstössen von Globalisierungsgegnern und Rechtsextremen gekommen, so Leuenberger. Erst als verschiedene Camp-Teilnehmer den letzten Zug in Thun erreichten wollten, kam es zur folgenschweren Auseinandersetzung zwischen linken und rechten Aktivisten.

Der aus der Region Thun stammende Täter gab zu, mehrere unkontrollierte Schüsse in eine Personengruppe abgegeben zu haben. Er habe sich bedroht und verfolgt gefühlt, sagte er gemäss Polizei. Laut Jürg Mosimann, Sprecher der Kantonspolizei Bern, befindet sich der Mann weiterhin in Untersuchungshaft.

Der 17-Jährige wurde durch einen Schuss am Oberschenkel verletzt. Er konnte in der Zwischenzeit das Spital wieder verlassen.


AutorIn: bl
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