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 :: Bern: Folter-Elektroschockwaffe "Taser" für Polizei ::
 Themen | Repression/Knast 14-04-2005 10:00
AutorIn : Phaser gegen Taser : http://www.antirep.ch
Taser: Foltern mit 50'000 Volt Die Folter-Elektroschockwaffe "Taser" auf dem Weg zum Normalzustand - Immer mehr Polizeicorps rüsten sich mit Folter-Elektroschockwaffen aus.
Erste Taser-Opfer werden wohl "renitente Mitmenschen" wie Flüchtlinge (Zwangsausschaffungen), Gefangene (zur "Beruhigung"), "Schwerstkriminelle" und vielleicht bald mal auch DemonstrantInnen (ebenfalls zur "Beruhigung") sein.

Hintergrund-Infos zu Taser + Co.:
 http://www.antirep.ch (=> Elektroschockwaffen)
Taser: Foltern mit 50'000 Volt
Taser: Foltern mit 50'000 Volt
Bund 14.4.2005

Strom-Pistolen für «Enzian»

Kantonspolizei - Die Elektroschock-Waffe Taser, die den Getroffenen 50 000 Volt starke Stromschläge versetzt, kann künftig auch im Kanton Bern eingesetzt werden. Nach eingehender Prüfung hat die Kantonspolizei den Taser für die Sondereinheit «Enzian» freigegeben. Ein Stück wurde bereits beschafft, zwei weitere sind bestellt. Vorerst sollen die Elektroschock-Pistolen einzig von «Enzian»-Polizisten zur Bekämpfung der Schwerstkriminalität eingesetzt werden. Polizeidirektorin Dora Andres schliesst allerdings die spätere Abgabe an weitere Korpsangehörige nicht aus. (bwb)


«Enzian»-Polizisten erhalten Elektro-Pistolen

Die Eliteeinheit der Kantonspolizei darf künftig die umstrittene Elektroschock-Waffe Taser einsetzen, die den Opfern Stromschläge von 50 000 Volt versetzt
Nach eingehender Prüfung hat die Kantonspolizei beschlossen, die Elektroschock-Waffe Taser für die Sondereinheit «Enzian» freizugeben. Die von Amnesty International angeprangerten Todesfälle in den USA und Kanada seien mit älteren Geräten passiert.

Stefan von Below

Das Ding sieht aus wie ein Spielzeug, doch seine Wirkung ist real: Wer einen Schuss aus der Elektroschock-Pistole Taser abkriegt, sackt von einem 50 000 Volt starken Stromstoss getroffen zu Boden und bleibt ein paar Sekunden lang gelähmt liegen. Sieben Meter beträgt die Reichweite der Waffe – so lang sind die Drähte, die sie durch die Kleider hindurch in den Körper des Opfers schiesst. Auf Empfehlung der Schweizerischen Polizeitechnischen Kommission haben in den letzten Jahren etliche Schweizer Polizeikorps das aus den USA stammende Gerät als Alternative zur Schusswaffe angeschafft. Seit Anfang Jahr verfügt auch die Sondereinheit «Enzian» der Berner Kantonspolizei über einen Taser. Zwei weitere seien bestellt, hält der stellvertretende Kripochef Thomas Sollberger in einer schriftlichen Stellungnahme zu Handen des «Bund» fest.

Nur bei «Schwerstkriminalität»

Der Freigabe sei eine «sorgfältige und eingehende Prüfung» vorausgegangen, schreibt Sollberger. «Es wurden diverse Gutachten von in- und ausländischen Rechtsmedizinern und Spezialisten aus dem Bereich Physik und Elektrotechnik eingeholt.» Der Taser werde nur von «Enzian»-Polizisten und nur zur Bekämpfung der «Schwerstkriminalität» eingesetzt – was bis anhin noch nie vorgekommen sei. Eine Abgabe an andere Einsatzkräfte sei zurzeit kein Thema. Das könnte sich allerdings in Zukunft ändern, wie Polizeidirektorin Dora Andres (fdp) auf Anfrage sagt. Man wolle erst ein bis zwei Jahre lang Erfahrungen sammeln. Danach aber sei es denkbar, dass der Taser in die Polizistenausbildung aufgenommen und auch an weitere Korpsangehörige abgegeben werde.

Andres hält die Neuanschaffung nicht für problematisch – im Gegenteil: «Der Taser hilft, Leben zu retten» – sofern damit ein Schusswaffeneinsatz verhindert werden könne. In der Öffentlichkeit herrsche eine «Überangst» in Bezug auf die Elektroschock-Waffe, sagt die Polizeidirektorin. «Wir haben aber alles sehr gut abgeklärt.»

Die Berner Anwältin Bettina Steinlin kann dem Taser weniger abgewinnen. Gemeinsam mit ein paar Bekannten hat sie beim Kanton eine Petition eingereicht, die Anfang nächster Woche vom Grossen Rat behandelt wird. Ihre Forderung: Der Kanton solle sich auf Bundesebene gegen die geplante Bewilligung des Taser-Gebrauchs bei Ausschaffungen stark machen. Elektroschock-Waffen dürften weder im Kanton Bern noch in der übrigen Schweiz zum Einsatz gelangen – ihr Gebrauch gegenüber renitenten Asylsuchenden sei unverhältnismässig und verstosse gegen die Menschenwürde. Mit ihrer Handlichkeit und der Möglichkeit, per Knopfdruck äusserst starke Schmerzen zu verursachen, seien Elektroschock-Waffen «geradezu für den Missbrauch prädestiniert».

Laut Amnesty 74 Tote seit 2001

Steinlin verweist auf Berichte der Menschenrechtsorganisation Amnesty International, wonach in den USA und in Kanada seit 2001 insgesamt 74 Personen nach Taser-Einsätzen gestorben seien – die meisten davon unbewaffnete Männer. Laut Expertenberichten kann ein Stromschlag besonders für Leute mit Herz-Kreislauf-Problemen, für schwangere Frauen und für Personen in grosser Aufregung lebensgefährlich sein. Drogen- und Medikamentenkonsum können das Risiko erhöhen. Die Schweizerische Polizeitechnische Kommission hat zudem auf die Gefahr von Augen- und Sturzverletzungen hingewiesen.

Bei den Todesfällen im Ausland seien jeweils Taser älterer Generation zum Einsatz gekommen, hält Thomas Sollberger dagegen fest. Bei den modernen Geräten der Kantonspolizei jedoch «sind keine Fälle bekannt, bei welchen nachteilige Beeinträchtigungen, geschweige denn Todesfälle, registriert werden mussten». Im Übrigen, so Andres, «kann bei jedem Instrument etwas passieren».

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  Hemmschwelle
14.04.2005 10:56  
Das grösste Problem mit solchen Waffen ist doch, dass sie die Hemmschwelle heruntersetzen. Würden sie wirklich nur verwendet statt einer Schussabgabe, könnte es theoretisch wohl Todesfälle vermeiden.
Aber schon die Idee, bei Ausschaffungen die Taser zu gebrauchen, zeigt, dass es wohl eher um die Beschaffung eines Foltergeräts geht. Oder wie häufig wird bei Ausschaffungen von der Schusswaffe gebrauch gemacht?


  en francais svp merci
14.04.2005 12:57  


  legitim verletzen
14.04.2005 15:33  
wenn mensch von so einer waffe getroffen wird, kann das zum tod führen...das wasser in menschs körper wird entzogen und man vertrocknet, wenn kein arzt inner 30 min. zur stelle ist!!!



AutorIn: geschockter
  ja genau
15.04.2005 01:35  
ihr habt ja alle so recht... das sind reine sadisten-folterwerkzeuge, die ganze städte ausradieren können... und soo total gefährlich... tausende von todesopfern und verkrüppelten weltweit... träumt weiter


AutorIn: robocop
  @Robocop
15.04.2005 08:28  
Im eigentlichen nicht als folterwerkzeug gedacht, kann aber nur zu gut däfür eingesetzt werden


AutorIn: Sideshow_Ape
  Kann tödlich wirken
15.04.2005 20:29  
Ich habe gelesen, dass Leute nach der Schussabgabe aus dem Teaser schon gestorben sind. Nicht unmittelbar, aber als Spätfolgen durch innere Verletzungen. So etwas gehört vernichtet und abgeschafft - jedenfalls gehört so ein Instrument nicht in die Hände eines experimentierfreudigen Polizisten. Der Ausdruck "Folterwerkzeug" passt exakt! Der Hersteller prahlt sogar mit schockierenden Videos, wo sie auf ahnungslose Kühe schiessen und man sieht richtig die Freude und den Sadismus in den Gesichtern der Tester. Und die armen Tiere leiden einfach und, ach so traurig!

Nach den ersten Todesfällen sollte dann für jeden getöteten Zivilisten 2 Bullen dranglauben müssen - so ginge die Rechnung auf. Über Gerechtigkeit/Verhältnismässigkeit brauchen wir ja nicht zu diskutieren..

Gewalt erzeugt Gewalt - Gibt es vielleicht auch eine andere Lösung?


AutorIn: 50'000 Volt
  ... ahnungslose Kühe ...
16.04.2005 02:08  
Aber doch nicht ahnungslose Demonstrierende, sweetheart!
Wenn du dich anlässlich einer nächsten Demo nicht wie eine dumme und höchstwahrscheinlich vermummte und Sachen beschädigende ‘Kuh’ aufführst, hast du beileibe keinen Taser-Angriff zu befürchten! Capito?


AutorIn: beob
  @der über mir
16.04.2005 03:49  
Ich spreche von Kühen (Tiere), die herhalten müssen, damit der Teaser getestet werden kann! Und das ist eine traurige Tatsache, wie das Tierversuche eben sind. Wenn jetzt auch noch Waffen an Tieren ausprobiert werden, na dann gute Nacht!

Ich denke, Du hast von dem ganzen überhaupt nichts verstanden. Teaser sollen nicht gegen Demonstranten eingesetzt werden.

Naja, sehen wir einfach mal, wies kommt - eben die ersten Todesfälle von Menschen. Heikle Sache, das ganze!


AutorIn: 50000 Volt
  Taser bald auch in Deutschland
16.04.2005 10:31  
Auch die bayerische Polizei soll bald mit Tasern ausgerüstet werden, Bayern wäre demnach das erste Bundesland in Deutschland das Taser einführt.

Schöne neue Welt.


AutorIn: ----------------------------------
16.04.2005 17:35  

**************************kopie**************************** ja genau 15.04.2005 01:35

ihr habt ja alle so recht... das sind reine sadisten-folterwerkzeuge, die ganze städte ausradieren können... und soo total gefährlich... tausende von todesopfern und verkrüppelten weltweit... träumt weiter
robocop

*********************************************************** bisch en vol idiot
du hesch genau kei anig was en tesar usrichte cha

hesch du eigentlich en elektro schlag scho e mol übercho????????
Kuhzeune ist schwachstromm, nur zur immformation

und jeder der ein schaches herzhat kann sofort sterben(herzinfackt mit 18???????? JA)
daduch kennten auch lehmungen auftrehten,
grund???? der ganze körper lauft mit stromm schlägen(impulsen ) gar noch zu beachten was es bei verschraubungen passieren könten.

so anderseits hab schon was neues gehen diese waffe *lach*


AutorIn: meto
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