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 :: Kurzbericht aus Bludenz ::
27-02-2005 03:39
AutorIn : antifaschist
Kurzbericht über die Antifa Demo in Bludenz
- Buss aus Winti abgefangen
- Einreisesperre für Bussinsassen wegen
1 Helm und mehreren Peffersprays
- Demo ca. 1000 TeilnehmerInnen
- Vorwiegend Jugendliche aus Voralberg
- Breite Demo mit einigen Militanten.
- Demo war friedlich da keine Nazis angriffen.
- ca. 100 Nazis wurden von Bullen Eingekesselt
oder vertrieben.
- Keine Konfrontationen mit der Polizei
- Polizei war sehr deeskalativ, keine schwere Repression, ausser Grenzkontrollen.
- Mittelmässige stimmung an der Demo
- gute wirkung auf bevolkerung. viele spontananschlüsse von jugendlichen.

Nazis wir kriegen euch- die Bullen werden euch nicht immer Beschützen oder präventiv schauen das ihr nicht auf die Fresse bekommt.

Heraus zum Antifa-Spaziergang, 12.03.2005, 20.30Uhr, Heiliggeist-Kirche Bern!
 :: 5 Inhaltliche Ergänzungen : > Ergänze diesen Artikel
27.02.2005 13:12  
wurden alle wintis nicht reingelassen? oder nur diejenigen, welche was dabei hatten? konnte schlussendlich doch eingereist wrden? welche grenzbullen machten probleme? schweizer oder österreicher?

ansonsten könnte mensch sich ja mal überlegen, diese grenzstelle zu besuchen..(...)


AutorIn: furz
27.02.2005 15:36  
indymedia ist doch selber längst naziplattform - regt euch doch ncht über eure brüder auf.


  von jugendkaempft.com
27.02.2005 16:03  
Gestern versammelten sich 800 AntifaschistInnen in Bludenz um für ein nazifreies Vorarlberg zu demonstrieren. Eine erste Einschätzung der Sozialistischen Jugend Vorarlberg:


- Trotz der schwierigen Bedingungen im Vorfeld gelang es bis in die Stunden vor dem Demobeginn eine Mobilisierungsdynamik zu erreichen, die schlussendlich den Erfolg der Demonstration sicherte. Allein in der letzten Woche verteilen AktivistInnen der Sozialistischen Jugend und Antifakomitees nochmals 8.000 Flugblätter im ganzen Land, Mainstreammedien (APA, Radio V, FM4, Antenne V, Printmedien,...) konnten sich dieser Dynamik nicht entziehen und berichteten im Vorfeld von der Demonstration.
- Die Mehrheit der DemonstrantInnen (mindestens ¾) waren VoralbergerInnen. Die sichere Unterstützung von GenossInnen aus Wien, Linz, Innsbruck, Graz und aus der Schweiz waren für die AktivistInnen der Mobilisierung, aber auch für DemoteilnehmerInnen ein wichtiger Faktor, der Sicherheit bot und von vorneherein einen gewissen Erfolg der Demonstration sicherte.
- Die Aktualität des Themas, das gute Auftreten der Demonstration wurde auch dadurch sichtbar, dass sich in Bludenz viele PassantInnen spontan der Demonstration anschlossen. Die Demo verlor nicht an Kraft, sondern wurde in jeder Strasse durch die sie zog stärker.
- Die Kriminalisierung der Demonstration durch das Russ-Medienimperium („Linke Chaoten gegen rechte Rabauken“) wurde durch die Unterstützung der Voralberger SPÖ im Vorfeld schwieriger gemacht. Auch im Nachhinein bleibt für die konservativen Meinungsmacher wenig Platz den Antifaschismus zu kriminalisieren und klein zu reden. Die Demonstration sprach für sich, und strafte so tendenziöse konservative Meinungsmacher Lügen. Die NEUE schreibt heute etwa: „Minderjährigen (sic!) bespuckten teilweise die Sicherheitskräfte.“ Journalismus am Höhepunkt!
- Die Nazipropaganda im Vorfeld („Wir reißen euch die Ärsche auf“, „1000 von uns werden kommen“,...) bewahrheitet sich nicht. Heute befetzen sich die Nazis in ihren internen Foren und schieben sich gegenseitig die Schuld an ihrer Niederlage zu. Die Nazi-Kader, die im Vorfeld große Reden schwangen stehen nun im Kreuzfeuer der Kritik ihrer Jünglinge. Das eingangs erwähnte Zitat stammt aus einem Naziforum. Diese Demonstration ist damit ein klarer Sieg der AntifaschistInnen.
- Das Verhalten der Polizei war korrekt. Sie kesselte die Nazis und nahm dutzende von ihnen in Haft. Sie legte kein provozierendes Verhalten gegen die linken DemonstrantInnen an den Tag.
- Die massenhafte Demonstration, mit OrdernerInnen, Seitentransparenten etc. hätte es auch ohne das Eingreifen der Polizei gegen die Nazis erlaubt die Demonstration durchzuführen. Die Nazis hätten es mit dieser Demo nicht aufnehmen können. Zwei individuelle Naziprovokateure, die es bis zur Demo schafften, wurden schmerzhaft in die Flucht geschlagen. No Pictures for redwatch, dafür Hiebe für Nazi-Terroristen!
- Einheit in der Vielfalt. Unterschiedliche linke politische Zugänge arbeiten auf der Demonstration und im Vorfeld zusammen. Dies nicht nur in Vorarlberg, sondern über die Grenzen hinweg. Dieses Antifanetzwerk im Bodenseeraum muss weiter verdichtet und stärker geknüpft werden. Voraussetzung dafür ist Kritikfähigkeit im Vorfeld und Einheit in der Aktion. Auf dieser Grundlage können wir dem Faschismus weiter gemeinsam entgegentreten.
- Diese Demo war keine Endveranstaltung sondern ein Auftakt. Den Schwung der Demonstration muss genützt werden um linke Strukturen zu stärken und den Antifaschismus zu konkretisieren (am Arbeitsplatz, an der Schule).
- Diese Demonstration wäre ohne die Methoden, Ideen und Aktivität der GenossInnen und SymathisantInnen der Sozialistischen Jugend (insbesonders der Funke-Strömung der SJ) nicht in dieser überzeugenden Form möglich gewesen. Wir von der Sozialistischen Jugend laden alle AktivistInnen und DemonstrantInnen ein sich uns anzuschließen. Eine starke Linke in Vorarlberg braucht eine starke SJV.

27.2.2005


AutorIn: nein | Web:: http://www.jugendkaempft.com
  vielen dank an alle die angereist sind!
27.02.2005 17:00  
vielen, dank an alle die da waren (schade dass nicht alle reingekommen sind) ...

wir sehen uns in bern!

ein wort noch zum sj bericht: bis auf den letzten absatz eigentlich ein recht netter bericht! Die Sj kanns halt scheinbar doch nicht lassen sich selbst als das beste überhaupt anzusehen ... naja, parteikacke halt


AutorIn: a antifa
  Wenn
27.02.2005 19:40  
die Gruppierung wichtiger wird als die Sache...


AutorIn: ...
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