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 :: Wer, wie, wef? in Zürich ::
 Themen | WEF 06-01-2005 18:53
AutorIn : Kasama
Veranstaltungen gegen das WEF in Zürich
Di 11. Januar ‘05
Nur für FrauenLesben
19.00h Essen 20.00h
Wer, wie, wef?
Infoveranstaltung: Mobilisierung gegen das WEF Diskussion: Wie soll unsere Beteiligung aussehen? FrauenLesbenKasama, Militärstr. 87a, 8004 Zürich

So 16. Januar ‘05
17.45h Dem WEF im Alltag trotzen
Podiumsdiskussion zu WEF, Umstrukturierung und Prekarisierung
Eine öffentliche Radiodebatte
von WOZ und Radio LoRa im Infoladen Kasama Militärstr. 87a, 8004 Zürich
und live auf LoRa 97.5 MHz

Fr 21. Januar ‘05
20h Info-Vollversammlung
Aktuelles und letzter Stand zur Mobilisierung Infoladen Kasama, Militärstr. 87a, 8004 Zürich
 :: 5 Inhaltliche Ergänzungen : > Ergänze diesen Artikel
06.01.2005 19:47  
was?? nur für frauen?? finde es ja gut, wenn sich frauen zusammenschliessen, um für ihre rechte zu kämpfen usw... aber passt meiner meinung nach nicht zum WEF, da sollten sich alle zusammenschliessen, egal welcher herkunft, alter, religion und auch geschlecht!!!


  Ach so,..
06.01.2005 19:55  
"Es ist nicht mehr viel Zeit, die Vorschläge der DKG breit, an vielen öffentlichen Veranstaltungen zu diskutieren..."

diskutiert würde zb. das Demoschutzkonzept dann am gescheitestenan der info-VV einen Anbend vor der Demonstration, nach den Infos,...., hm, Das wird mir ja einen Demokonsens geben....

... das meint ihr voll ernst. Da hab ich ja im Kino mehr Möglichkeiten den Handlungsablauf mitzugestalten.

Das wars denn wohl.


AutorIn: Burn muss bernen
  Gemeinsam geht alles:
06.01.2005 20:05  
Aus einem Aufruf auf Gipfelsolinetz (erscheint nicht mehr auf indymedia.ch)

(...) Nein zur Apartheidmauer in Palästina.
Für die Selbstbestimmung aller Menschen weltweit.

WIDERSTAND MUSS INTERNATIONAL SEIN. KOMMT AUCH AUS DEUTSCHLAND UND ANDEREN LÄNDERN ZAHLREICH NACH BERN! ALLEINE ERREICHEN WIR NICHTS, GEMEINSAM SIND WIR STARK!

ALLEINE ERREICHEN WIR NICHTS, wirklich nicht, das sieht mensch!


  Das sind die herte Züripönks,...
06.01.2005 21:12  
Das hätten "wir" sein können, dagegen habt "ihr" gearbeitet und jetzt? :





Der globalisierte Protest erreicht Zürich

Gewalttätige Krawalle von Gegnern des Davoser Forums

Felber Th.

Nachdem ein Extrazug mit Gegnern des Davoser Forums am späteren Samstagabend aus Landquart in Zürich angekommen war, kam es zu Konfrontationen mit der Polizei, die sich zu mehrstündigen gewalttätigen Ausschreitungen entwickelten. Die Vermummten zündeten dabei mehrere Personenwagen an, errichteten Barrikaden, schlugen Schaufenster ein und griffen Polizeibeamte an.

tom. Ein uniformierter WK-Soldat auf Urlaub ist am Samstag beim Zürcher Hauptbahnhof überfallen und zu Boden gedrückt worden. Einige Vermummte stahlen ihm das Sturmgewehr und die Taschenmunition. Diesen Vorfall erzählt der Einsatzleiter der Kantonspolizei Zürich, Hansjakob Baumann, um die besondere Gewaltbereitschaft der Aktivisten zu illustrieren, welche die Zürcher Innenstadt am Samstagabend zu einem Schlachtfeld gemacht hat. Laut seinen Angaben wurde der Extrazug aus Landquart mit den Weltwirtschaftsforums-Gegnern nach Wollishofen - und nicht zum Beispiel nach Altstetten - geführt, weil die Polizei dachte, viele Aktivisten würden nach der Ankunft direkt in die Rote Fabrik abwandern. «Dann wäre das Problem gelöst gewesen», sagt er. Doch es kam anders.

Demonstrationszug zum Bürkliplatz

Zunächst zogen etwa 400 Weltwirtschaftsforums-Gegner - ein grosser Teil vermummt - von rhythmischem Trommeln begleitet in einem unbewilligten Demonstrationszug vom Bahnhof Wollishofen via Mythenquai und General-Guisan-Quai zum Bürkliplatz. Auch eine Flagge der alten Sowjetunion wurde dabei geschwungen. Bereits zu diesem Zeitpunkt wurden Fassaden besprayt, zum Teil in französischer Sprache. Wegen der multilingualen Zusammensetzung wurden Anweisungen der Organisatoren über Megaphon auf Deutsch, Französisch und Italienisch durchgegeben. Beim Bürkliplatz und an der unteren Bahnhofstrasse begannen einige damit, gezielt bei den Alleebäumen Pflastersteine auszugraben.

Bei der Stadthausanlage kam es dann zu einer ersten Konfrontation mit der Polizei, welche die Aktivisten nicht durch die Bahnhofstrasse ziehen lassen wollte. Etwa 30 bis 40 Beamte standen den Demonstrierenden gegenüber, als es zu ersten Steinwürfen und Gummischrotsalven kam. Die Aktivisten demolierten in der Folge Schaufenster und einen Personenwagen. Fassaden wurden mit Farbe verschmiert. Nach den ersten Scharmützeln verzogen sich die Demonstrierenden über die Quaibrücke, formierten sich beim Bellevue erneut und machten sich via Niederdorf zum Hauptbahnhof auf. Gegen 18 Uhr 30 kam es bei der Mühlegasse zu einem weiteren Zusammenstoss, nachdem vermummte Krawallmacher den dortigen McDonald's angegriffen hatten.

Zur Verstärkung der Einsatzkräfte in Zürich wurden laufend Polizeibeamte mit Helikoptern aus dem Kanton Graubünden eingeflogen, zum Teil kamen sie auch mit Autos. Ein am Flughafen eingesetztes Detachement der Stadtpolizei Winterthur wurde ebenfalls nach Zürich abgezogen.

Steinhagel am Hauptbahnhof

Im Raum des Hauptbahnhofs vereinigte sich der Zug der Krawallmacher mit jenen Leuten, die in Cars und in anderen Zügen von Landquart zurück nach Zürich gefahren waren. Die Masse, in der auffallend häufig Französisch, Italienisch, Spanisch oder Hochdeutsch zu hören war, bestand nun aus gegen 800 bis 1000 Aktivisten. Bei der Tramhaltestelle Bahnhofquai kam es zu mehreren Wasserwerfer-Einsätzen. Vermummte hatten in Rage begonnen, die ganze Front von Glasfenstern bei der Tramhaltestelle zu zertrümmern. Besonders aggressiv ging es dann gegen 19 Uhr auf der Nordseite des Hauptbahnhofs zu und her. Minutenlang wurden die sich dort verschanzenden Polizeibeamten und der auf dem nördlichsten Perron stehende Zug mit einem Hagel von Schottersteinen eingedeckt. Und minutenlang schoss die Polizei mit Reizgas und Gummischrot zurück.

Fast der ganze Hauptbahnhof wurde in der Folge in einen Reizgasnebel eingehüllt, so dass Hunderte unbescholtene Zugpassagiere in Mitleidenschaft gezogen wurden. Dies veranlasste viele Unbeteiligte, sich mit den Demonstranten zu solidarisieren und im Chor Parolen gegen die Polizei zu schreien, die auf dem von zersplitterten Schottersteinen übersäten Bahnhofboden zwischen demolierten Streifenwagen stand. Der Bahnhof wurde in der Folge abgeriegelt. Das Betreten war nur noch an wenigen bewachten Eingängen möglich.

Brennende Autos in der Limmatstrasse

Das Geschehen verlagerte sich danach an die Limmatstrasse und ans Sihlquai, wo in der Umgebung des Museums für Gestaltung Barrikaden errichtet, Container angezündet und beim Restaurant Walhalla sämtliche Planzentöpfe zertrümmert wurden. Die Aggression entlud sich schliesslich noch weit gravierender, indem Autos aufs Dach geworfen und mindestens vier Personenwagen der Marken BMW und Mercedes in Brand gesetzt wurden. An mehreren Stellen brannten auch Container. Die Krawallmacher liessen die zum Löschen der brennenden Autos angerückten Feuerwehrleute zunächst nicht zu den Brandobjekten vor. Nachdem die Aktivisten in der Limmatstrasse etwa eine Stunde lang - zum Teil untermalt von Musik aus einem Lautsprecher-Lastwagen - ein Happening gefeiert hatten und über Megaphon verkündet worden war: «Wir haben einen Sieg errungen!», rückte die Stadtpolizei kontinuierlich bis zum Limmatplatz vor.

Die Kornhausbrücke musste geräumt werden, weil Demonstranten Gegenstände von der Brücke geworfen hatten. Auch an der Migrol-Tankstelle am Sihlquai liessen die Krawallmacher ihre Wut aus. Nicht unerwartet wurde dann gegen 20 Uhr 35 die geschlossene Filiale des McDonald's an der Langstrasse in einem Anfall von blinder Zerstörungswut von ein paar wenigen Vermummten zertrümmert, so dass praktisch keine Scheibe heil blieb.

Verhaftungsaktion an der Seestrasse

Durch die Reihen der Aktivisten verbreitete sich dann die Aufforderung, sich in der Roten Fabrik an einer Party wieder zu treffen. In kleineren und grösseren Gruppen machten sich die Weltwirtschaftsforums-Gegner Richtung Kreis 2 auf. Die Stadtpolizei, welche dies beobachtet hatte, stoppte nach 21 Uhr auf der Seestrasse im Kreis 2, bei der Tramhaltestelle Museum Rietberg, ein Tram der Linie 2, das voll mit Vermummten war. Das Tram wurde von einem Grossaufgebot der Polizei umstellt. Etwa 20 Polizeiautos befanden sich am Ort. Zwei Wasserwerfer sicherten das Geschehen. Die Aktivisten schlugen zu Beginn mehrere Scheiben des Trams ein und versprayten die Wagen. Diese wurden von der Polizei geräumt und die Aktivisten von den übrigen Trampassagieren getrennt und festgenommen. Unbeteiligte waren während längerer Zeit blockiert.


  @ direkt über mir
07.01.2005 10:54  
*kopfschüttel* dümmer geht's nicht mehr.


AutorIn: ich
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