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 :: Verantwortung tragen: WEF absagen! ::
 Themen | WEF | Anti-Kapitalismus/Globalisierung 03-01-2005 13:58
AutorIn : DADAvos : http://www.dadavos.tk.
Mafalda (Schon Am 15. Januar findet in Khur eine bewilligte, friedliche Demo statt. Hier folgt der Aufruf, Flyer und Plakat etc.
Aufruf
Aufruf
Flyer
Flyer
Plakat
Plakat
Mafalda (Schon
Mafalda (Schon "absagen", nicht "absägen":-) )
Verantwortung tragen:
WEF absagen!
Aufruf zur Demonstration gegen die Jahrestagung des World Economic Forum
Samstag, 15. Januar 2005, 14.00 Uhr, Bahnhof Chur
Kreative, laute, regionale, breite, familienfreundliche Demonstration für eine zukunftsorientierte Welt
Menschen fragen sich, was das soll, jedes Jahr Lärm durch Helikopter, Marschbefehle in den Briefkästen, Polizei und Militär auf den Strassen. Dieser Ausnahmezustand ist inszeniert, mit einer verhältnislosen Mobilmachung bewaffneter Truppen wird die Zufahrt und der Luftraum rund um Davos abgeriegelt.
Ausländer, die genügend geografische Kenntnisse besitzen um die Schweiz auf dem Globus zu finden, merken schnell, dass dieses Land ein ideales Versteck ist. Die Berge und Täler bilden eine natürliche Festung. Neutral sei die Schweiz auch, ein Staat, frei wie kein Anderer. So frei, dass eine private Veranstaltung durch ein massloses Polizei- und Militärdispositiv geschützt wird, welches freie Steuerzahlende berappen dürfen. Auf neutraler Basis werden auch aktiv Kriegsführende Imperialisten eingeladen, welche sich über die Wirtschaft und Politik unterhalten, über Menschen-rechtsverstösse und Ausbeutung der Arbeitskräfte. In Davos sind ende Januar auch Vertreter von Grosskonzernen anwesend, darunter der Coca-Cola-Konzern, dem vorgeworfen wird, in Kolumbien Gewerkschafter ermordet zu haben. Oder die grossen Sportartikelhersteller, welche immer noch nicht gegen Kinderarbeit und Hungerlöhne vorgegangen sind. Im Sinne einer Wirtschaft, die durch nichts gebremst werden dürfe, werden Entscheidungen getroffen, welche soziale Interessen nicht berücksichtigen. Viele Menschen sind sich nicht vollumfänglich Bewusst, was dort geschieht. Wer versucht, es sich vorzustellen oder zu erahnen wird nicht nur durch die verschlossenen Türen daran gehindert. Der Wunsch nach Mitsprache, Kritik oder gar Teilnahme wird auch staatlich unterbunden.
Tatenlos herumzusitzen und das ganze Getümmel im Fernseher mitzuverfolgen, ist sicherlich die bequemste und einfachste Form, sich fürs WEF zu interessieren. Aus den Medien hört man mehrheitlich schlechtes über die Demonstranten und gutes über Wirtschaftsbosse. Selbstzensur und WEF-Abhängigkeit einzelner Medien formen das Bild so, das dieses mehr Polizeiwerbung als freiem, unabhängigem Journalismus entspricht.
All dies ist für Kritikerinnen und Kritiker einer imperialistischen Globalisierung kein un-überwindbares Hindernis. In einem demokratischen Staat tragen alle eine gewisse Verantwortung. Wie diese wahrgenommen wird, ist im Rahmen der Verfassung allen selbst überlassen. Akzeptanz ist Mangelware und gerne wird jeglicher Widerstand von der Staatsgewalt unterdrückt. Doch Gummischrott, Wasser-werfer und Knüppel sind Machtwerkzeuge, die keinen bleibenden Eindruck hinter-lassen und erst recht nicht dazu taugen, den Lauf der Dinge aufzuhalten.
Die Gewalt und Zerstörung an WEF-Demonstrationen ist nicht annähernd so verabscheuenswürdig wie Missbrauch von Staatsgewalt. Und dass diese Missbräuche auch in der Schweiz vorkommen, zeigt unter anderem der Landquarter Kessel.
Gegen eine kriminalisierung des globalisierungs-kritischen Widerstandes und gegen das World Economic Forum werden sich auch dieses Jahr Personen erheben. Deren Interesse ist es, die Solidarität gegenüber den direkten und indirekten Opfern eines solchen Treffens kund zu tun.
Denn wir wollen MIT ihnen leben,
nicht VON ihnen!


Für relevante Infos über/von DADAvos bitte eMailen oder unsere Internetseite besuchen. Der Aufruf, das Plakat und der Flyer ist von DADAvos, sämltliche Kommentare oder weiteren Artikel bzw. deren Komentare sind es nicht! DADAvos verwendet Indymedia nicht als Diskusionsplattform.
 :: 7 Inhaltliche Ergänzungen : > Ergänze diesen Artikel
  grins
03.01.2005 14:43  
hahaha... eine demo gegen "globalisierung" und "neoliberalismus" mit unterstützung der SP!!! dass ich nicht lache...
macht ihr dann dort gemeinsam werbung für schengen und überlegt euch ein paar vorschläge in sachen sozialabbau, die ihr dem wef zukommen lassen könnt?


AutorIn: irgendwer
03.01.2005 15:20  
trotzdem gehen. wird nen block geben.


  PLAKIS
03.01.2005 16:34  
kann mensch irgendwo plakis bestellen. vielleicht einfach nur mit frankierten rückantwortcouverts, damit ihr nicht unnötige kosten habt.


AutorIn: äffli
  SP
03.01.2005 16:37  
habe nur darauf gewartet, bis die ersten kommentare kommen. wenn es ein grund ist nicht an die demo zu gehen, weil die sp und ihre jünglinge an der organisation beteiligt sind, würde von ziemlicher Kurzsichtigkeit zeugen!

RECLAIM THE STREET!


AutorIn: egal
  Konstruktiver Respekt
03.01.2005 20:32  
Ich bin grundsätzlich einverstanden bzw. sehe ich es als den bestmöglichen Weg an, Widerstand über 'ideologische Grenzen' und 'politische Methoden' hinweg zu organisieren und zu unterstützen, also auf die eigene Weise daran teilzunehmen.

Aber ich werde platzen, wenn

- die parlamentarische Fraktion sich in irgendeiner Form von Mitdemonstrierenden distanzieren wird

- an der anschliessenden Party oder während der Demonstration politische Werbung für eine Partei betrieben werden sollte


Ich will weder das WEF, noch die SP (die durch den Widerstand so oder so einen Legitimationsschub erfahren wird).
Basisdemokratie und Selbstbestimmung für alle.


AutorIn: Parteien abschaffen
  http://at.indymedia.org/newswire/display/4902
04.01.2005 03:38  


04.01.2005 12:10  
für die globalisierung - gegen die bergbauern!


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