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 :: 22.01.05: Bern, Grossdemo gegen das WEF ::
 Themen | WEF | Anti-Kapitalismus/Globalisierung 30-12-2004 18:04
AutorIn : Bündnis gegen das WEF : http://www.antiwef05.ch
. Wehren wir uns gegen die Angriffe des Kapitals auf unsere Lebens- und Arbeitsbedingungen, gegen Lohn- und Sozialabbau, Ausgrenzung und imperialistische Kriege.
Aufruf - türkisch
Aufruf - türkisch
apello - italiano
apello - italiano
appel - français
appel - français
Aufruf - deutsch
Aufruf - deutsch
.
.
Samstag 22. Januar 2005, 13.30 Uhr
Waisenhausplatz, Bern

samedi, le 22 janvier 2005, 13.30 Uhr
Waisenhausplatz, Berne

sabato 22 gennaio 2005, 13.30 Uhr
Waisenhausplatz, Berna


Warum wir Widerstand gegen das WEF leisten

Wir wehren uns gegen die zunehmende Verschlechterung unserer Lebensverhältnisse, gegen Lohn- und Sozialabbau, Ausgrenzung und imperialistische Kriege „Taking Responsibility for Tough Choices“. Die Verantwortung für harte Entscheidungen übernehmen. Unter diesem Motto versammeln sich Ende Januar WirtschafsführerInnen und PolitikerInnnen zum nächsten WEFJahrestreffen in Davos. Sie wollen weitere harte Entscheide gegen die Interessen der Mehrheit der Menschen durchsetzen. Dabei treiben sie die Umverteilung von unten nach oben voran und verschärfen die Unterdrückung und Ausbeutung.

Sei es im Büro, Spital oder in der Fabrik: mit der ständigen Intensivierung und Flexibilisierung der Arbeit führen sie mehr Arbeit für weniger Lohn ein.

Unter dem Vorwand der leeren Kassen spart eine grosse Koalition der Bürgerlichen und der Regierungslinken im Sozial- Gesundheits- und Bildungswesen. Andererseits verbessern sie das Angebot für zahlungskräftige Eliten.

Während die Regierenden und Herrschenden den Druck auf Erwerbslose, Bedürftige, SozialhilfeempfängerInnen und Asyl Suchende permanent verschärfen, setzen sie Steuererleichterungen für die Reichen und die Erhöhung von indirekten Steuern durch.

Die tiefgreifende Auswirkung dieser Politik zeigt sich in der zunehmenden Prekarisierung unserer Lebensverhältnisse, wo alle Bereiche abgebaut werden, die existentielle Sicherheit gewähren: Gesundheit, Ausbildung, Lohn, garantierte Arbeitsverhältnisse und Sozialversicherungen. Der entstehenden Verunsicherung wird mit einer Politik der Angst und der Schaffung von Feindbildern – „Muslime“, „Drögeler“, „afrikanische Dealer“, „jugoslawische Raser“, „linsextreme Chaoten“, etc - und der Aufrüstung des Polizeiapparates begegnet.

Unter dem Vorwand des Standortwettbewerbs werden die Lohnabhängigen und Arbeitsuchenden unterschiedlicher Länder und Regionen gegeneinander ausgespielt. Die Unternehmer drohen, Produktionsbereiche dorthin zu verlagern, wo die Lohnabhängigen noch weniger Rechte haben. Mit der EUErweiterung und mit den bilateralen Verträgen zwischen der Schweiz und der EU wird uns der freie Personenverkehr versprochen. Tatsächlich wird die Personenfreizügigkeit jedoch als Hebel für Lohn- und Sozialdumping benutzt. Die bewusst betriebene Spaltung in SchweizerInnen und AusländerInnen ohne Rechte hilft, diese Politik durchzusetzen.

Die KonzernführerInnen verfolgen diese Politik im Bunde mit den Regierungen in der Schweiz, in ganz Europa, in den USA und auf globaler Ebene. Bürgerlich- konservative sowie sozialdemokratisch- grüne Regierungen setzen dabei überall dasselbe unsoziale Programm durch mit denselben gesellschaftlichen Konsequenzen. Diese Abbaupolitik fällt wesentlich zu Lasten der Frauen aus, auf die der Druck erhöht wird, unbezahlte soziale Auffangnetze zu erstellen.

Die USA und ihre Verbündeten übersäen mit neokolonialen und imperialistischen Raubzugskriegen Millionen von Menschen mit Gewalt und zusätzlichem Elend. Die Besetzung des Irak ist nur ein brutales Beispiel. Die europäischen Mächte wollen dabei nicht hinten anstehen. Im Wettstreit und in Absprache mit den USA buhlen sie um Einfluss- und Ausbeutungszonen; Frankreich beispielsweise in Afrika oder Deutschland in Osteuropa. Das WEF stellt sich explizit hinter diese imperialistische Herrschaftspolitik und unterstützt die Drohungen gegen die Bevölkerungen in den sogenannten „gescheiterten Staaten“.

Die Wut auf Kündigungen, Sparlügen, Angstpolitik und Kriegsbrutalität wächst auch in der Schweiz. Deshalb droht der in Davos gern gesehene Postchef Ulrich Gygi den GewerkschafterInnen mit der Polizei, wenn sie sich für ihre Arbeitsplätze und den Service public wehren. Deshalb wurden im Januar 04 über 1000 Personen in Landquart stundenlang von der Polizei eingekesselt, angegriffen und gedemütigt. Deshalb wird während der WEF-Jahrestagung halb Graubünden von Hunderten Polizisten aus der Schweiz und Deutschland sowie Tausenden von Soldaten besetzt und abgeriegelt.

Der Wunsch nach einer Welt ohne Krieg und Unterdrückung kann jedoch nicht einfach so niedergeknüppelt werden und findet immer einen Ausdruck. Aus diesem Grund rufen wir auf zur Grossdemonstration in Bern. Wir lehnen die Politik der Eskalation, Militarisierung und Einschüchterung der Behörden, Sicherheitskräfte und Medien ab. Wir wollen eine Demo an der alle angstfrei teilnehmen können – Junge und Alte, Frauen und Männer, GewerkschafterInnen, MigrantInnen, Behinderte etc.

Mit der Demonstration verfolgen wir eine solidarische Perspektive, die jenseits der Profitlogik des Kapitalismus liegt. Damit stellen wir die Herrschaft der KonzernführerInnen und der Mächtigen, die sich am WEF versammeln, in Frage. Wir wollen eine Gesellschaft, die für die Bedürfnisse der Menschen produziert und nicht den Profit. Wir wollen eine offene Gesellschaft, die auf Solidarität gründet, statt auf Konkurrenz und Angst.

Gegen das Jahrestreffen einer Weltelite!

Gegen die Politik, die sie jeden Tag betreibt!

Auf zur Demonstration gegen die Jahrestagung des World Economic Forum Widerstand gegen das WEF

Nein zum WEF und die vom WEF vorangetriebene unsoziale Politik!

Nein zu Lohnabbau, Entlassungen und Verschlechterung der Arbeitsbedingungen.

Für eine radikale Arbeitszeitverkürzung ohne Lohnabbau.

Schluss mit den Steuergeschenken an die Bonzen. Das Geld dort holen, wo es ist: Bei den Reichen und Superreichen.

Keine Privatisierung der öffentlichen Dienste. Für die Aneignung der Unternehmen durch die ArbeiterInnen und die BenutzerInnen.

Märchenstunden sind schön. Aber nicht als sog. Dialog im Open Forum des WEF, der nur dazu dienen soll, den Widerstand in ein end- und folgenloses Plauderstündchen einzubinden.

Gegen die sexistische Unterdrückung

Die Umstrukturierung des kapitalistischen Staates ist besonders heftig im Sozialbereich. Hier verlieren überwiegend Frauen ihren Arbeitsplatz. Und es sind die Frauen, die sich für die Angegriffenen verschleissen und unbezahlte soziale Auffangnetze erstellen sollen.

Frauen verdienen weniger und leisten die meiste gesellschaftliche Arbeit. Schluss damit! Hausarbeit aufteilen, sexistische Gewalt bekämpfen!

Gegen rassistische Ausgrenzung und für gleiche Rechte für alle!

Schluss mit der zunehmenden Repression und der rassistischen Ausgrenzung von MigrantInnen: Nein zu den Abkommen von Schengen und Dublin. Bleiberecht für alle. Kein Mensch ist illegal.

Nein zum Lohn- und Sozialdumping in der Schweiz, der EU und weltweit. Für Bewegungsfreiheit, gleiche politische und soziale Rechte, Rechte der Lohnabhängigen und die Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen für alle. Gemeinsamer Kampf der Lohnabhängigen in der Schweiz, der EU und weltweit gegen die Politik des Kapitals.

Gegen imperialistische Kriege und die Besetzung des Irak!

Ende der Gewalt gegen die irakische Bevölkerung. Bedingungsloser Rückzug der USTruppen und ihrer Verbündeten aus dem Irak, kein UNO-Besatzungsregime.

Gegen die kriegerische Neuordnung der Welt mit kolonialen Protektoraten in Afghanistan, im Balkan, in Haiti, im Irak, in Palästina, in Tschetschenien und in Afrika

Nein zur Apartheidmauer in Palästina.

Für die Selbstbestimmung aller Menschen weltweit.



Pourquoi nous résistons au ourquoi WEF

Nous luttons contre la dégradation croissante de nos conditions de vie, contre le démontage social et les baisses de salaires, contre l'exclusion et les guerres impérialistes « Taking responsability for tough choices ». Assumer la responsabilité de décisions dures. C'est à cette enseigne que se réunissent fin janvier responsables économiques et politiques pour la prochaine réunion annuelle du WEF à Davos. Ils veulent prendre de nouvelles décisions dures contre les intérêts des oppriméEs et des exploitéEs, accélérer la redistribution de ceux et celles d’en bas vers ceux en haut et renforcer l’oppression et l’exploitation.

Que ce soit au bureau, à l'hôpital ou à l'usine: Avec l'intensification et la flexibilisation constantes du travail, ils exigent plus de travail pour moins de salaire.

Sous prétexte de 'caisses vides', une large alliance des partis bourgeois et de la gauche de gouvernement fait des économies sur les dépenses sociales, de santé et de formation. De l'autre côté, ils améliorent les offres destinées aux élites privilégiées.

Alors que les gouvernants et dominants accroissent en permanence la pression sur les sans-emploi, les démuniEs et les requérantEs d'asile, ils imposent des rabais fiscaux pour les riches et l'augmentation des impôts indirects.

Les effets dévastateurs de cette politique se manifestent dans la précarisation croissante de nos conditions d'existence, qui touche tous les aspects garantissant une certaine sécurité existentielle: santé, formation, salaires, garanties sur l'emploi et assurances sociales. Face à l'insécurité qui en résulte, ils appliquent une politique d'intimidation et désignent des boucs émissaires: les ‘musulmanEs’, les ‘toxicomanes’, les ‘dealers africains’, les ‘chauffards yougoslaves’, les ‘casseurs d'extrême gauche’ etc., tout en développant l'appareil policier.

Sous prétexte de créer des conditions d'implantation favorables, les salariéEs et les demandeurs d'emploi des différents pays et régions sont misEs en concurrence les unEs avec les autres. Les patrons menacent de délocaliser des secteurs de production là où les salariéEs disposent d'encore moins de droits. Avec l'extension de l'UE et les accords bilatéraux entre la Suisse et l'UE, on nous promet la libre circulation des personnes. Mais en réalité, cette libre circulation est utilisée pour encourager le dumping salarial et social. La division délibérée des salariéEs en citoyenNEs et étrangers/gères privéEs de droits contribue à imposer cette politique.

Les patrons des multinationales poursuivent cette politique avec l'appui des gouvernements, en Suisse, dans toute l'Europe, aux Etats-Unis et au niveau global. Les gouvernements, qu'ils soient conservateurs-bourgeois ou verts/socialdémocrates, appliquent partout le même programme antisocial, avec les mêmes conséquences pour la société. Cette politique de démantèlement s'opère pour une part significative sur le dos des femmes, forcées de colmater bénévolement la brèche.

Avec leurs guerres de pillage néocoloniales et impérialistes, les USA et leurs alliés plongent des millions de personnes dans la violence et la misère. L'occupation de l'Irak n'en est qu'un exemple brutal. Les puissances européennes ne veulent pas être en reste. Que ce soit en concurrence ou en collaboration avec les USA, elles tentent de s'assurer le contrôle de zones d'influence et d'exploitation, comme la France en Afrique ou l'Allemagne en Europe de l'Est. Le WEF appuie explicitement cette politique de domination impérialiste et s'associe aux menaces à l'encontre des populations des ‘Etats déchus’.

Face aux licenciements, aux mensonges liés à la politique d'austérité, à une politique d'intimidation et à la brutalité de la guerre, la colère monte, en Suisse aussi. C'est pourquoi le patron de la poste, Ulrich Gysi, un habitué de Davos, menace les syndicalistes qui défendent leurs emplois et le service public de l'intervention de la police. C'est pourquoi plus de 1'000 personnes ont été bloquées, attaquées et humiliées pendant des heures en janvier 2004 à Landquart. C'est pourquoi la moitié du canton des Grisons est occupé et bouclé pendant le déroulement de la rencontre annuelle du WEF par des milliers de policiers suisses et allemands, ainsi que par des milliers de soldats.

Mais le désir d'un monde sans guerre ni oppression n'est pas si facile à réprimer à coups de matraques et trouve toujours moyen de s'exprimer. C'est pourquoi nous appelons à une grande manifestation à Berne. Nous refusons la politique d'escalade, de militarisation et d'intimidation des autorités, des forces de l'ordre et des médias. Nous voulons une manifestation à laquelle touTes puissent participer sans avoir peur: jeunes et vieux/vieilles, hommes et femmes, syndicalistes, migrantEs, handicappéEs etc.

Avec cette manifestation, nous voulons exprimer une perspective solidaire, audelà de la logique de profit du capitalisme. Nous remettons ainsi en question la domination des patrons de l'économie et des puissantEs réuniEs à Davos. Nous voulons une société qui produise pour les besoins des êtres humains et pas pour le profit. Nous voulons une société ouverte, fondée sur la solidarité et non sur la concurrence et la peur.

Contre la rencontre annuelle des élites mondiales!

Contre la politique que ces mêmes élites pratiquent tous les jours!

Non au WEF et à sa politique anti-sociale!

Non aux baisses de salaires, aux licenciements et à la dégradation des conditions de travail.

Pour une réduction radicale du temps de travail sans réduction des salaires.

Fin des cadeaux fiscaux aux patrons. Il faut prendre l'argent là où il est: chez les riches et les super-riches.

Pas de privatisation des services publics. Pour la socialisation des entreprises par les travailleurs/ euses et les utilisateurs/trices.

Les contes de fée, c'est bien joli. Mais pas sous la forme du prétendu dialogue dans le cadre de l'Open Forum du WEF, qui ne sert à rien d'autre qu'à engluer l'opposition dans des palabres sans fin.

Contre l'oppression sexiste

La restructuration de l'Etat capitaliste est particulièrement brutale dans le domaine social. Ce sont là avant tout les femmes qui perdent leurs emplois. Et ce sont les femmes qui s'usent à s'occuper des victimes et qui payent les pots cassés à coup de travail bénévole.

Les femmes gagnent moins, mais accomplissent la majeure partie du travail accompli dans la société. Cela suffit! Réduction du temps de travail salarié, partage des tâches ménagères, lutte contre la violence domestique!

Contre les discriminations racistes et même droits pour touTEs!

Fin de la répression croissante et des discriminations racistes à l'égard des migrantEs: Non aux accords de Schengen et de Dublin. Droit d'établissement pour touTEs. Personne n'est illégalE.

Non au dumping salarial et social en Suisse, dans l'UE et dans le monde entier. Pour la liberté de circuler, les mêmes droits politiques et sociaux, de vrais droits pour les salariéES et l'amélioration des conditions de vie et de travail de touTEs. Lutte commune de touTEs les salariéEs en Suisse, dans l'UE et dans le monde entier contre la politique du capital. Contre les guerres impérialistes et l'occupation de l'Irak!

Fin de la violence contre la population irakienne. Retrait inconditionnel des troupes américaines et alliées d'Irak. Pas de régime d'occupation sanctionné par l'ONU.

Contre le nouvel ordre mondial basé sur la guerre, avec ses protectorats néo-coloniaux en Afghanistan, dans les Balkans, en Haïti, en Irak, en Palestine, en Tchétchénie et en Afrique.

Non au mur de l'apartheid en Palestine.

Pour le droit à l'autodétermination des gens dans le monde entier.



Perché resistiamo al WEF
Perché lottiamo contro la degradazione crescente delle nostre condizioni di vita, contro lo
smantellamento sociale e la riduzione dei salari, contro l’esclusione e le guerre imperialiste.

« Taking responsability for tough choices».

Assumere la responsabilità delle decisioni che contano. È attorno a questo slogan che si riuniscono a fine gennaio i responsabili economici e politici per la riunione annuale del WEF (World Economic Forum) a Davos. In questa occasione prenderanno nuove importanti decisioni nei confronti degli interessi degli oppressi e degli sfruttati, per accelerare la redistribuzione delle ricchezze dal basso verso l’alto e rafforzare l’oppressione e lo sfruttamento in tutti i luoghi di lavoro: uffici, fabbriche, ospedali.
Con la costante intensificazione della flessibilità del lavoro, pretendono che si lavori sempre di più per un salario sempre minore. Con il pretesto delle “casse vuote”, un’estesa alleanza di partiti borghesi e della sinistra governativa, taglia le spese sociali, dalla sanità alla formazione scolastica. Per contro le offerte fatte ai settori privilegiati della nostra società non fanno che migliorare.
Se da un lato i governi e i ceti dominanti accrescono in permanenza la pressione sui senza lavoro, sui gruppi sociali più deboli e sui richiedenti d’asilo, dall’altro impongono riduzioni fiscali per i ricchi e l’aumento delle imposte indirette. Gli effetti devastanti di questa politica si manifestano nella precarietà
crescente che caratterizza le nostre condizioni di vita, rimettendo in discussione una certa sicurezza esistenziale: sanità, formazione, salari, garanzie d’impiego e assicurazioni sociali.
A questa insicurezza sempre più grande le classi dominanti rispondono mettendo in pratica una politica d’intimidazione e additano dei capri espiatori: i “mussulmani”, i “tossicomani”, gli “spacciatori africani”, gli “automobilisti iugoslavi”, i “teppisti di estrema sinistra”, i giovani sbandati, ecc. Il tutto sviluppando l’apparato repressivo poliziesco.

Con il pretesto di creare delle condizioni favorevoli allo sviluppo economico, i salariati e coloro che cercano lavoro sono messi in concorrenze gli uni contro gli altri. I padroni minacciano di delocalizzare interi settori produttivi verso paesi nei quali i lavoratori dispongono di ancora meno diritti. Con l’estensione dell’Unione Europea e gli accordi bilaterali fra la Svizzera e UE, ci promettono la libera circolazione delle persone. In realtà, questa libera circolazione è usata per incoraggiare il dumping salariale e sociale. La divisione deliberata dei lavoratori tra cittadini svizzeri e stranieri privi di diritti contribuisce a imporre questa politica. I padroni delle multinazionali perseguono questa politica, con l’appoggio dei governi, in Svizzera, in tutta Europa, negli Stati-Uniti e a livello globale. I governi, che siano borghesi-conservatori o verdi-socialdemocratici, applicano dappertutto lo stesso programma antisociale, con le stesse conseguenze per la società. Questa politica di smantellamento è attuata in buona parte sulla spalle delle donne, obbligate a riparare benevolmente gli strappi prodotti.

Con le loro guerre neocoloniali e imperialiste di saccheggio, gli USA e i loro alleati fanno piombare milioni di persone nella violenza e nella miseria. L’occupazione dell’Iraq ne è un esempio brutale. Le potenze europee non vogliono essere da meno. Che sia in una posizione di concorrenza o di collaborazione con gli USA, esse tentano di assicurarsi il controllo di zone d’influenza e di sfruttamento, coma la Francia in Africa o la Germania nell’Europa dell’Est. Il WEF appoggia
esplicitamente questa politica di dominazione imperialista e si associa alle minacce portate nei confronti delle popolazioni degli “Stati canaglia”. Davanti ai licenziamenti, alle menzogne legate alla politica d’austerità, all’intimidazione e alla brutalità della guerra, la rabbia cresce. Anche in Svizzera! Ecco perché il padrone della Posta, Ulrich Gygi, un “habitué” delle riunioni di Davos, minaccia di far intervenire la polizia contro i sindacalisti che difendono i posti di lavoro e il servizio pubblico. Ecco perché più di 1'000 persone sono state bloccate, attaccate e umiliate durante diverse ore nel gennaio del 2004 a Landquart. Ecco perché la metà del cantone dei Grigioni è occupata e accerchiata durante lo svolgimento dell’incontro annuale del WEF da migliaia di poliziotti svizzeri e
tedeschi, e da migliaia di soldati.

Cionostante il desiderio di un mondo senza guerre né oppressione non è così facile da reprimere a colpi di manganello e trova sempre la maniera di esprimersi. Ecco perché organizziamo una grande manifestazione a Berna, rifiutando la politica della tensione, della militarizzazione e dell’intimidazione delle autorità nazionali e cantonali, delle forze dell’ordine e dei media. Vogliamo una
manifestazione alla quale tutta la popolazione possa partecipare senza alcuna paura: giovani e anziani, uomini e donne, sindacalisti, migranti, handicappati, ecc.

Con questa manifestazione, vogliamo esprimere una prospettiva solidale, al di là della logica capitalistica del profitto, rimettendo in causa la dominazione dei padroni dell’economia e dei potenti riuniti a Davos. Vogliamo una società che produca per i bisogni degli esseri umani e non per il profitto, una società aperta, fondata sulla solidarietà e non sulla concorrenza e la paura.

Mobilitiamoci contro la riunione annuale delle élites mondiali! Manifestiamo contro la politica che queste stesse élites praticano tutti i giorni!

Tutte e tutti alla manifestazione contro la riunione annuale del World Economic Forum

Resistiamo al WEF
Opponiamoci alla degradazione delle nostre condizioni di vita, contro lo smantellamento sociale, la riduzione dei salari, contro l’esclusione e le guerre imperialiste

Berna, sabato 22 gennaio 2005, 13.30, Waisenhausplatz

No al WEF e alle sue politiche antisociali!
- No all’abbassamento dei salari, ai licenziamenti e alla degradazione delle condizioni lavorative.
- Per una riduzione radicale del tempo di lavoro senza riduzioni salariali.
- Fine dei regali fiscali ai padroni. Bisogna prendere i soldi dove ci sono: dai ricchi e dai super ricchi.
- Nessuna privatizzazione del servizio pubblico. Per la socializzazione delle imprese da parte dei lavoratori e delle lavoratrici e degli/delle utilizzatori/trici.
- Le favole sono belle. Ma non sotto forma di presunto dialogo dell’Open Forum del WEF, che non serve a nient’altro che a invischiare l’opposizione in discussioni senza fine.

Contro l’oppressione sessista
- La ristrutturazione dello Stato capitalista è particolarmente brutale nel campo sociale. Sono prima di tutto le donne che perdono posti di lavoro. E sono le donne che raccolgono i cocci dei danni causati dagli altri con il loro lavoro benevolo.
- Le donne guadagnano meno, ma svolgono la maggior parte del lavoro compiuto nella società. Basta! Riduzione del tempo di lavoro salariato, divisione dei compiti domestici, lotta contro le violenze domestiche!

Contro le discriminazioni razziste e uguali diritti per tutti!
- Fine della repressione crescente e delle discriminazioni razziste nei confronti dei migranti. No agli accordi di Schengen e di Dublino. Diritto soggiorno per tutti e tutte. Nessun* è illegale!
- No al dumping salariale e sociale in Svizzera, nell’Unione Europea e in tutto il mondo. Per la libertà di circolazione. Stessi diritti politici e sociali per tutti/e, veri diritti per i salariati e le salariate e per il miglioramento delle condizioni di vita di tutti e tutte. Per una lotta comune di tutti/e i lavoratori e le lavoratrici in Svizzera, nell’Unione Europea e nel mondo intero contro la politica del capitale

Contro le guerre imperialiste e l’occupazione dell’Iraq!
- Fine della violenza contro la popolazione irachena. Ritiro incondizionato delle truppe americane e dei loro alleati dall’Iraq. Nessun regime d’occupazione sanzionato dell’ONU.
- Contro il nuovo ordine mondiale basato sulla guerra, con i suoi protettorati neocoloniali in Afghanistan, nei Balcani, ad Haiti, in Iraq, in Palestina, in Cecenia e in Africa.
- No al muro dell’apartheid in Palestina.
- Per il diritto all’autodeterminazione delle genti nel mondo intero.


Firmatari del presente appello (stato al 12.12.04):

Signataires de cet appel (Etat au 12 décembre 2004):

Diesen Aufruf haben unterzeichnet (Stand 12. Dezember 2004):

Aktion ungehorsamer Studierender (AUS), Bern; Alternative Liste, Zürich; Antifa Bern; Antifa Lausanne; Anti-WTO-Koordnation Bern, Tessin & Lausanne; Armutskonferenz von unten, Basel; Arti-Fri-Ciel, Fribourg; attac Schweiz; Autonome Gipfelblockade, Bern; Bewegung für den Sozialismus (BfS); Colletivo Zapatista, Lugano; C.S.O.A. il molino, Lugano; DaDavos, Chur; dafne – das feministische netz, Bern; Direkte Solidarität mit Chiapas, Zürich; F.A.M. Frauengruppe gegen Sexismus & Rassismus, Bern; Freie ArbeiterInnenunion (FAU); Globalisierungskritiker.ch, Thurgau; Grüne Partei Bern - Demokratische Alternative (GPB-DA); Gruppe Landquart, Bern; Gruppe Roter Autonomer (GRA), Zürich; Infoladen Kasama, Zürich; Momo Rebel, Mendrisio; Partei der Arbeit Zürich und Bern; RadioAktiv, Bern; Repro; Revolutionärer Aufbau Schweiz; Roter Faden, Basel; Schweizerische Friedensbewegung; Sindacato Indipendente degli Studenti e Apprendisti (SISA); Sozialistische Alternative/Solidarität (soal), Basel; Villa Rosenau, Basel;Worker communist Party of iran-hekmatist (WPI-Hekmatist)
 :: 6 Inhaltliche Ergänzungen : > Ergänze diesen Artikel
  Gleic hstellung
30.12.2004 18:38  
Gibt es in der Nähe von Basel ein paar Frauen, die Lust hätten, sich an der Demo in Bern für Gleichstellungsanliegen stark zu machen? Es wäre toll, wenn einige leute bei aktionen zu diesem thema mitmachen würden! interessierte können an die mailadresse schreiben


AutorIn: Frau
  FRAUENBLOCK
30.12.2004 19:33  
Frauen, Mädchen, Weiber, Genossinnen, Mütter, Damen, Gefährtinnen, Frauenzimmer, Schwestern, Zicken, Schlampen, Freundinnen, Schrullen, Töchter, Walküren, Matronen, Omas TREFFEN SICH IM FRAUENBLOCK AN DER SPITZE DER DEMO GEGEN DAS WEF.


| Web:: http://www.anti-wto.ch/reitschule/anti-wto/archiv/wef_2005_aufruf_frauenblock.pdf
  grüne, al, pda, ...
30.12.2004 23:11  
"Unter dem Vorwand der leeren Kassen spart eine grosse Koalition der Bürgerlichen und der Regierungslinken im Sozial- Gesundheits- und Bildungswesen. Andererseits verbessern sie das Angebot für zahlungskräftige Eliten."

als ob die parlamentslinke einen scheiss besser wäre... (alles nur wahlkampf...)


AutorIn: keep real!
31.12.2004 14:37  
trasferta collettiva dal ticino per partecipare alla manif:
info e iscrizioni: 091 942 12 21 (riprovare) o  molino@inventati.org

specificare se si parte da lugano o b'zona

costo previsto 30/50 fr


  Mit Nazi-Parolen gegen WEF-Gegner
02.01.2005 18:04  
Habe was interessantes gefunden.

Die Gruppierung Schweizer Nationalisten ruft im Internet Mitglieder dazu auf, an der Anti-WEF-Demo vom 22. Januar in Bern aufzumarschieren und Teilnehmer anzugreifen: «Ich habe keinen Bock zuzusehen, wie irgendwelche Kommunisten und Zecken unser Vaterland angreifen», schreibt «schweizer_18» im Internetforum. «Das sind nur Sprüche», sagt Pascal Neff, Gründer der Schweizer Nationalisten. «Ich glaube nicht, dass wir nach Bern fahren. » Neff hat guten Grund zurückzukrebsen. Die Kantonspolizei verfolgt die Aktivitäten des Solothurner Jugendlichen laut Sprecherin Anita Panzer seit längerem aufmerksam. Vor allem wegen möglicher Verstösse gegen die Rassismusstrafnorm. Das Internetforum der Schweizer Nationalisten wurde inzwischen gesperrt: Links verwiesen auf Seiten, die den Holocaust leugnen. Er habe rechtliche Schritte eingeleitet, sagt Samuel Althof von der Aktion Kinder des Holocaust. Das Bundesamt für Polizei schätzt die Schweizer Nationalisten als «kleine und nicht sehr bedeutungsvolle Gruppierung» ein. Es seien etwa 20 Jugendliche ohne politische Botschaft, so Sprecherin Danièle Bersier. Trotzdem: Sollten sie in Bern aufmarschieren, sind Konflikte programmiert.


| Web:: http://www.facts.ch/dyn/magazin/schweiz/451328.html
  Plaki und Flyer
03.01.2005 20:36  


AutorIn: drucker
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