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 :: ROSI BESETZT! DASS SOLL SO BLEIBEN! DENN HIER BAUEN WIR! ::
30-11-2004 17:15
AutorIn : BesetzerInnen Kollektiv
Haus an der Pflanzschulstrasse 33 in Winterthur besetzt.
Communiqué zur Besetzung der Pflanzschulstrasse 33

Am Morgen des 30. November 2004 wurde das Haus an der Pflanzschulstrasse 33
besetzt. Das Haus, im Besitz der Baufirma Leemann + Bretscher, soll
abgerissen werden und einer Wohnüberbauung weichen. Der Abriss des Hauses
scheint nach unseren Informationen jedoch noch in weiter Ferne zu liegen,
trotz Wohnungsmangel in Winterthur bleibt das Gebäude also vorerst
ungenutzt. Deshalb haben wir entschlossen, uns hier ein Heim zu schaffen um
im Kollektiv zu leben, was uns anhand der nötigen finanziellen Anforderungen
in Winterthur, sonst nicht möglich wäre. Doch nicht nur das Wohnen ist uns
ein Anliegen, wir wollen auch die Möglichkeit und den Raum bieten sich
gegenseitig zu treffen, fern von Profitgier und Kommerz. Ein Ansatz dazu
bietet die wöchentlich am Donnerstag ab 20:00 stattfindende Volksküche.


Politische Vorderungen

Die vielerseits umstrittene Stadtentwicklungspolitik der Stadt Winterthur
zielt klar darauf, finanziell stärkere Menschen und somit bessere
Steuerzahler und wirtschaftsfördernde Institutionen anzuziehen. Günstiger
Wohnraum wird klar vernachlässigt und nur selten seitens der Stadt
gefördert. Im Sozialbereich werden laufend Abstriche verlangt und auch
durchgesetz, während für die angesprochene Image-Korrektur Unsummen
ausgegeben werden. Weiterhin wird nichts unternommen Immobilienmarklern
welche Ihre Liegenschaften aus dubiosen Gründen Jahrzehnte leer stehen
lassen, das Handwerk zu legen, während Leute die diese Immobilien Ihrem
eigentlichen Zweck zuführen wollen, von Politikern im Wahlfieber welche Ihr
Gesicht wahren möchten, kriminallisiert und schickaniert werden. Wir wollen
in diesem Spiel nicht weiter als Spielball dienen und fordern deshalb:

- Solidarität mit allen BesetzerInnen!
- Keine Kriminalisierung von Politisch andersdenkenden
- Gegen Wohnungsnot
- Mehr Freiräume für alle


Wegbeschreibung

Mit der Buslinie Nummer 5/6 Richtung Seen bis zur Haltestelle
"Pflanzschulstrasse", nach ca. 30 Metern Stadtauswärts rechts und nach ca.
nochmals 30 Metern auf der rechten Strassenseite
 :: 10 Inhaltliche Ergänzungen : > Ergänze diesen Artikel
  Wird in winterthur jeden tag ein haus besetzt
30.11.2004 17:37  
hammer!! besetzten ist dufte!

WINTERTHUR NIMMT SICH SEINE FREIRÄUME!!



wir sind hier und bleiben hier!


  winti brennt!
30.11.2004 17:39  
besetzungen in winterthur in die mittelspalte.
gibt ja beinahe jeden tag news.


  Juhuii
30.11.2004 18:02  
Hammer, dass in Winti so viel läuft! Där gäbät ächt gas...

Viel Erfolg!


AutorIn: Ardanwen
  yeaah!
01.12.2004 00:06  
winti rules!

where do u get your power from?
something magic with winti?


AutorIn: ch-uk man
  put the magic to zurich!
01.12.2004 00:48  
grüsse an die hausbesetzer


AutorIn: gandalf
  weiter so!!!!
01.12.2004 00:50  
Solche Nachrichten sind immmer eine Freude.
Weiter so!


AutorIn: Insurgente
  Tagi und Landbote
01.12.2004 12:22  
LANDBOTE vom 1.12.04


Nächster Streich der Hausbesetzer

An der Pflanzschulstrasse 33 und damit nur unweit der Sidi haben Autonome gestern ein weiteres Haus besetzt.

Drei Wochen nach der Besetzung der früheren Geschäftsräume von "Otto's Warenposten" in der Sidi wurde die Hausbesetzerszene im gleichen Quartier erneut aktiv. Gestern Nachmittag hat sie sich im Zweifamilienhaus an der Pflanzschulstrasse 33 eingenistet. Laut Anwohnern haben sich die Besetzer nach ihrer Ankunft regelrecht im baufälligen Haus verschanzt. Die Stadtpolizei hat gegen 15 Uhr von der Aktion Kenntnis erhalten, so Sprecher Peter Gull. Ein Strafantrag der Eigentümerschaft, der die rechtliche Voraussetzung für eine Räumung wäre, liege derzeit nicht vor.
Das betroffene Haus gehört der Bauunternehmung Leemann und Bretscher. Dort wollte man gestern och nicht zur Angelegenheit Stellung nehmen. Nach Angaben der Besetzer, die sich per E-Mail mit dem fingierten Absender "Hans Hollenstein" zur Aktion bekannten, soll die Liegenschaft abgerissen werden und einer Wohnüberbauung weichen. Bis dahin wolle sich die Gruppe darin ein Heim schaffen, um "im Kollektiv zu leben". Die Besetzung richte sich aber auch gegen die Stadtentwicklungspolitik, den Sozialabbau und die gegenwärtige "Kriminalisierung Andersdenkender" in Winterthur. Die Sidi-Bewohner bestreiten, expandiert zu haben oder an die Pflanzschulstrasse umgezogen zu sein: "Das ist eine andere Gruppe", sagt einer der Aktivisten auf Anfrage. (pak: Patrick Kühnis)

---

TAGES-ANZEIGER vom 1.12.04

Abbruchobjekt besetzt
Gestern Dienstag hat eine Gruppe junger Leute ein Abbruchobjekt an der Pflanzschulstrasse 33 besetzt. Das seit Monaten leer stehende Haus liegt in der Nähe des bereits besetzten Sidi-Gebäudes und soll einem Neubau weichen. Die Besetzung sei ein Protest gegen Winterthurs Stadtentwicklungspolitik, teilten die Besetzer mit. Diese fördere finanziell Bessergestellte, während im Sozialbereich Abstriche gemacht würden. Das Haus werde jetzt im Kollektiv bewohnt. Die Eigentümerin, ein Winterthurer Bauunternehmen, hatte zunächst keine Strafanzeige eingereicht. Die Stadtpolizei schritt deshalb nicht ein. (hgi)


SIEHE AUCH DEN GROSSEN ARTIKEL ZU DEN DNA-PROBEN VON HAUSBESETZERN IM TAGES-ANZEIGER VOM 30.11.2004



WIR SIND HIER UND BLEIBEN HIER!!


| Web:: http://www.wintimedia.ch.vu (die alternative zu indymedia)
  Zeitungsartikel TA vom 30.11
01.12.2004 13:46  
DNA-Proben von Hausbesetzern

Polizei und Bezirksanwaltschaft ermitteln in Winterthur gegen Dutzende von Linksaktivisten und nehmen ihnen auch DNA-Proben ab. Gegen ihren Willen, sagen die Aktivisten.


Winterthur- Die jungen Linksradikalen halten die Winterthurer Justizbehörden auf Trab. Bei Grosseinsätzen wie am Samstag, bei Demonstrationen mit Ausschreitungen, bei unbewilligten Kundgebungen und versuchten Hausbesetzungen hat die Stadtpolizei dieses Jahr etwa 400 Personen kontrolliert und registriert, gegen 100 von ihnen nahm sie vorübergehend fest. Seit Monaten landen Polizei und Strafbehörden diese Personen zu Einvernahmen vor. Zahlreiche werden verdächtigt, verschiedene Delikte begangen zu haben. Meist geht es dabei um Hausfriedensbruch, Einbruchdiebstahl und Sachbeschädigung - es sind zum Teil Delikte, für die laut einer Bundesverordnung DNA-Profile im Informationssystem des Bundes registriert werden können. Bei der Probe geht es jeweils um einen Abstrich an der Wangenschleimhaut, mit dem man das genetische Profil einer Person erstellen kann.

Mehrere Personen aus der Besetzerszene, denen die Behörden Delike vorwerfen, mussten schon für eine DNA-probe vortraben. In Communiqués kritisieren die Linksradikalen das Vorgehen der Polizei vehement. Sie würden in die gleiche Ecke gestellt wie Schwerverbrecher. Die Polizei suche "vergiftet" nach Straftatbeständen, mit denen sie die Entnahme von DNA-Proben rechtfertigen könnten. In einzelnen Fällen habe die Polizei gar gewaltsam und gegen den Willen von Personen Proben entnommen.

Zweifel an der Verhätnismässigkeit

Am Montaqg, 1.Novemember, nach der versuchten Besetzung einer Erb-Garage, brachte die Stadtpolizei zwei junge Männer auf den Posten der Kantonspolizei, um Fotos zu machen, Fingerabdrücke und DNA-Proben zu nehmen. Laut Aussagen der beiden Besetzer wehrte sich einer der beiden vehement dagegen. Die Polizisten hätten ihm gewaltsam den Mund geöffnet, damit sie einen Abstrich machen konnten. Der zweite Besetzer wehrte sich körperlich nicht gegen die Entnahme, doch einverstanden sei er damit nicht gewesen.
Kapo-Mediensprecher Werner Benz sagt, das stimme alles nicht, die Proben seien nicht gegen den Willen der Personnen genommen worden. Und die "erkennungsdienstliche Behandlung" sei gerechtfertigt gewesen, da gegen diese Personen wegen Einbruchdiebstahlversuchs ermittelt werde. Laut Benz nimmt die Polizei keine DNA-Proben, wenn eine Person damit nicht einverstanden ist. Sei dies der Fall, fordere die Polizei bei einem Bezirksanwalt eine Verfügung an. "Dies ist eigentlich der korrekte Weg, um eine Probe anzuordnen", sagt der Winterthurer Bezirksanwalt Eduard Fischbacher. Gegen eine solche Verfügung kann die betroffene Person bei der Staatsanwaltschaft rekurrieren.

Genau diesen Weg gewählt haben zwei Besetzer, die kürzlich für eine DNA-Probe zur Polizei mussten. Sie wendeten sich an die Zürcher Anwältin Antigone Schobinger, die nun Rekurs einlegt. Sie bezweifelt, dass das Vorgehen in Winterthur verhältnismässig ist. "Der vorgeworfene Einbruchdiebstahlverscuh ist ein bisschen weit hergeholt bei einer Besetzung", sagt sie. Wie die Besetzer vermutet auch sie, dass die Vorwürfe vorgeschoben seien, um die DNA-Probe zu legitmieren.
Bezirksanwalt Fischbacher sagt, die Proben seien gerechtfertigt. auch bei kleineren Delikten wie Hausfriedensbruch dürfe man im Prinzip eine DNA-Probe anordnen, doch in diesem Falle muss das Profil nach Ablauf des Verfahrens und unabhängig vom Urteil gelöscht werden.

Die Hausbesetzer befürchten, dass ihre DNA-Profile gespeichert und sie beim Bund fichiert werden. Fischbacher sagt, die Leute würden nur dann für längere Zeit registriert, wenn ein Gericht sie wegen Deliken wie Diebstahl oder Sachbeschädigung verurteile. bei einem Freispruch müssten die Behörden die Daten löschen.


  Bilder von der Besetzung
01.12.2004 23:22  


AutorIn: wintimedia | Web:: http://www.wintimedia.ch.vu
  SIDI, ROSI, GISI, TÖSS bleiben!!
02.12.2004 10:48  
könnte noch jemand bilder vom sidi areal in winterthur drauftun?! wäre kuul. das soll ja derb gross sein.

reclaim the city of winterthur!!


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