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 :: Demo in Winti - Wegweisungsverfügungen ::
27-11-2004 22:27
AutorIn : industriechind
Gemäss Polizeicommuniqué wurden heute zum ersten Mal Wegweisungsverfügungen gegen Festgenommene erlassen.
Schon gestern Abend waren die Gitter zur Abriegelung des Bahnhofs bereitgestellt worden, heute kontrollierten Kantons- und Stadtpolizisten in Vollmontur bereits um 13:30 Uhr "auffällige" Personen, Zivis waren schon seit etwa 10 oder 11 Uhr am Bahnhof aktiv.
Bald darauf wurde der ganze Bahnhof sowie sämtliche Seitensträsschen mit Gittern abgeriegelt - die Szenerie des 10. Januars war noch verbessert worden; um etwa 14.00 Uhr wurde der erste Wasserwerfer in die Stadt gefahren, zeitgleich mit etwa 10 bis 20 Kastenwagen der Stadt- und Kantonspolizei und einigen Gitterwagen.

Als hätten die AktivistInnen nicht schon genug Ärger mit der Polizei formierten sich - wie so oft hinter den Reihen der Bullen - rund 60 bis 80 FaschistInnen und Naziskins. Auffallend an diesem Aufmarsch war, dass nicht bloss die üblichen "Strassen-Nazihools" anwesend waren, sondern auch einige ältere Nazis, wohl eine Art "Führer".

Gemäss Polizeicommuniqué wurden rund 250 Personen kontrolliert, 41 davon - allesamt "Chaoten aus der linken und rechten Szene" - "zur Gefahrenabwehr" vorübergehend verhaftet. 45 Personen droht "wegen Übertretung der allgemeinen Polizeiverordnung" eine Verzeigung an den Polizeirichter der Stadt Winterthur.

Als um etwa 15:30 rund 60 Personen die S12 nach Zürich bestiegen, stoppte die Polizei den Zug und unterzog alle einer Personenkontrolle.

"Einige der nicht in Winterthur wohnhaften Festgenommenen wurden mit einer Wegweisungsverfügung belegt, die ihnen verbietet, bis Sonntag, 3 Uhr, das Stadtgebiet Winterthur zu betreten."
Dies ist der erste Fall uns bekannter Wegweisungsverfügungen. Was befürchtet wurde, ist nun eingetroffen. Damit ist nun völlig klar, dass bei den in Artikel 16 der neuen Allgemeinen Polizeiverordnung „Personen aus der Alkohol-, Drogen- oder Hooliganszene“ unter anderem linke AktivistInnen gemeint sind.
An die Personen, die mit einer solchen Verfügung belegt wurden: bitte meldet euch möglichst bald bei der Winterthurer Anti-Rep (Adresse wird noch hier publiziert)!

Artikel zum Wegweisungsartikel und die dagegen geplante Kundgebung:
 http://www.indymedia.ch/de/2004/10/26493.shtml
 http://www.indymedia.ch/de/2004/10/26502.shtml
 http://www.indymedia.ch/de/2004/10/26582.shtml


Wir sind hier, wir bleiben hier, wir lassen uns nicht vertreiben!
 :: 4 Inhaltliche Ergänzungen : > Ergänze diesen Artikel
27.11.2004 23:37  
Wie halten Sie von den Aktivitäten der Autonomen in Winterthur?

Eine Bedrohung für die öffentliche Ordnung.

Eine Bereicherung für die Stadt.

Eine legitime Gegenkultur, solange sie sich an das Gesetz hält.

Eine Randgruppe, die zuviel Publizität erhält.

Interessiert mich nicht.
 http://www.winti-guide.ch/Umfrage/?Umfrageid=459137


Eine Bedrohung für die öffentliche Ordnung. 42% 36 Stimmen

Eine legitime Gegenkultur, solange sie sich an das Gesetz hält. 22% 19 Stimmen

Eine Bereicherung für die Stadt. 19% 16 Stimmen

Eine Randgruppe, die zuviel Publizität erhält. 15% 13 Stimmen

Interessiert mich nicht. 1% 1 Stimmen
Total Stimmen: 85

000000000000000000000000000000000000000000000000000


AP, 19:35

Unbewilligte Demonstration in Winterthur mit Grossaufgebot der Polizei verhindert

250 Personen kontrolliert - 41 vorübergehend festgenommen

Winterthur (AP) Ein starkes Polizeiaufgebot hat am Samstag in Winterthur eine unbewilligte Demonstration verhindert. 250 Personen wurden in der Stadt und zum Teil in der S-Bahn kontrolliert. 41 Personen, die laut Polizei der linken und der rechten Szene zuzuordnen sind, wurden vorübergehend festgenommen.

Zur «Demonstration gegen die SVP» aufgerufen hatte eine Gruppierung mit der Bezeichnung Bündnis für Gerechtigkeit, obwohl die Stadt Winterthur das Demonstrationsgesuch am vergangenen Dienstag abgelehnt hatte. Wie die Stadtpolizei Winterthur am Samstagabend bekannt gab, wurde die Bildung eines Demonstrationszugs durch die starke Polizeipräsenz verhindert. Ein weiteres Ziel, Eigentum zu schützen, sei ebenfalls erreicht worden. Meldungen über Verletzte lagen keine vor. Nach Auskunft eines Sprechers der Stadtpolizei Winterthur kamen bei den Polizeieinsatz weder Tränengas, noch Gummigeschosse oder Wasserwerfer zum Einsatz.

Insgesamt wurden 250 Personen von der Polizei kontrolliert. 60 der Kontrollen erfolgten kurz nach 15.30 Uhr in der S12 in Richtung Winterthur. Die Polizei stellte laut eigenen Angaben dabei Demonstrationsmaterial, wie Feuerwerkskörper, Messer, Schutzausrüstungen und Schutzbrillen sicher.

41 Personen, die laut dem Polizeisprecher zu zwei Drittel der linken und zu einem Drittel der rechten Szene zuzuordnen sind, wurden vorübergehend festgenommen und bis auf eine Ausnahme im Verlaufe des Nachmittags wieder auf freien Fuss gesetzt. Einige der nicht in Winterthur wohnenden Festgenommenen wurden mit einer Wegweisungsverfügung belegt. Diese verbietet ihnen, das Stadtgebiet von Winterthur bis am Sonntag um 03.00 Uhr zu betreten. Der noch inhaftierte Mann war aus einem Heim im Kanton Bern entwichen und soll wieder dorthin zurückgebracht werden. Gemäss der Mitteilung werden 45 Personen wegen Übertretung der allgemeinen Polizeiverordnung an den Winterthurer Polizeirichter verzeigt.




28.11.2004 17:19  
ZWISCHENRESULTAT
Eine Bereicherung für die Stadt. 40% 75 Stimmen
Eine Bedrohung für die öffentliche Ordnung. 31% 58 Stimmen
Eine legitime Gegenkultur, solange sie sich an das Gesetz hält. 17% 32 Stimmen
Eine Randgruppe, die zuviel Publizität erhält. 11% 21 Stimmen
Interessiert mich nicht. 1% 1 Stimmen
Total Stimmen: 187


AutorIn: kurum
  antirep?
02.12.2004 17:44  
nach allem was passiert ist im zusammenhang mit dieser "demo" in winti, wäre eine antirep-gruppe sehr angebracht. ich denke es war im voraus klar das es nicht reibungslos ablaufen wird. angesichts der tatsache hätte sich mensch also schon zuvor mit dem thema repression auseinandersetzen sollen. wo bleibt die antirep-gruppe?


AutorIn: hallo
  anti-rep
02.12.2004 20:40  
meldet euch doch am besten gleich beim bündnis direkt, die werden wohl die anti-rep-arbeit übernehmen...

 fuer_gerechtigkeit@gmx.ch


AutorIn: winterthurer
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