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 :: Thomas Fuchs, Grossrat SVP, getortet ::
 Themen | Migration/Antira/NoBorder | Antifaschismus 26-08-2004 09:03
AutorIn : Antifuchs Sahneland
Das Plakat Pressemitteilung zur Tortung von Thomas Fuchs
Das Plakat
Das Plakat
Fuchs mit Torte 1
Fuchs mit Torte 1
Fuchs mit Torte 2
Fuchs mit Torte 2
Sehr geehrte Medienschaffende

Gestern Mittwoch, dem 25. August 2004, gegen 22 Uhr haben wir Thomas Fuchs – bekannter Populist und Rassist – auf dem Parkplatz der Migros Dürrenast in
Thun mit einer Torte empfangen. Kurz zuvor hatte er an einer Podiumsdiskussion zu den beiden Einbürgerungsvorlagen teilgenommen – als Gegner versteht sich. Sicherlich hat er auch dort seine rassistische und nationalistische Idee Kund getan. Fuchs fiel in der Öffentlichkeit schon längere Zeit durch seine xenophoben Äusserungen auf. So verteidigte er auch öffentlich die SVP-Propaganda zu den Einbürgerungsvorlagen, welche zu sehr an die Propaganda des Dritten Reiches erinnert (vgl. Grabschplakate und aus dem Kontext gerissener Messerstecherartikel in der Abstimmungsbroschüre).
Mit dieser Tortung protestieren wir gegen die rassistische Politik Fuchs’ als Vertreter der SVP, welche sich durch Verwertungslogik des kapitalistischen Systems, durch Instrumentalisierung und Schüren von gesellschaftlichen Ängsten und latent rassistischen Vorurteilen auszeichnet.
Ebendiese Logik scheint bei Thomas Fuchs derart in Fleisch und Blut übergegangen zu sein, dass ein Dialog mit ihm unmöglich ist. Deshalb haben wir Worten Torten folgen lassen. Offen bleibt, ob sein verlegenes Lächeln nach der Tortung als Zeichen von Schuldbewusstsein seinerseits zu interpretieren ist.

Freundlich grüsst

Antifuchs Sahneland
 :: 16 Inhaltliche Ergänzungen : > Ergänze diesen Artikel
  judihui!
26.08.2004 09:24  
bravo! freude herrscht!! endlich mal den richtigen getroffen!!!

"es ist nicht so einfach, in diesem land den richtigen zu treffen!" yok q.


AutorIn: fight the power
  GRATULATION
26.08.2004 11:01  
Dieser ********kopf ist mir schon lange ein Dorn im Auge. Benimmt sich so wie er der Chef von Bern-West wäre begreifft aber wohl nicht dass er hier von einem grossteil der Bevölkerung nicht gerade geliebt wird. Er soll doch hier im Tscharnergut eine solche Podiumsdiskussion durchführen, danach könnte er noch eine Jogginrunde durchführen (Kalorien der Torte abbauen :-)während er vom Tscharni-Mob durchs Quartier gejagt wird...


AutorIn: Snake
26.08.2004 11:10  
na da lässt sich ausnahmsweise wirklich nichts kritisieren, wenn jemand eine torte verdient hat, dann fuchs..


AutorIn: hehe
26.08.2004 13:03  
Läck und ihr sind echt stolz uf de chindisch seich und hend würkli s Gfühl, das bringi öpis....mein Gott...bemitleidenswert.

öb er en schwachchopf isch oder nid isch mir egal. es dörf jede sini meinig vertrete. und so aktione sind primitiv.


AutorIn: Ticop
  Text
26.08.2004 13:16  
guter Text, abgesehen von "Verwertungslogik des kapitalistischen Systems". Das verstehst Du ja wohl selbst nicht....


AutorIn: antiantikapitalist
26.08.2004 15:28  
ticop deine meinung interessiert nicht. geh' spielen mit robocop.


  hinterhälig
26.08.2004 16:23  
echt primitiv solche Sache, die helfen doch nur den NEIN-Sagern zu den Einbürgerungsvorlagen.

Eine Frage: Wenn Fuchs so unbeliebt sein soll, warum hätte in dann der Westen von Bern sogar in den Gemeinderat gewählt?


AutorIn: Tom
  So nicht!
26.08.2004 16:38  
Hinterhältiger Anschlag auf Grossrat Thomas Fuchs in Thun


Nach dem Tortenwurf auf Bundesrat Merz in Gümligen und die Bierattacke auf Bundesrat Couchepin im Tessin ist nun am Mittwochabend, 25. August 2004 der bekannte Berner Grossrat Thomas Fuchs Opfer eines An-griffs geworden.

Die Junge SVP Schweiz verurteilt diesen inakzeptablen Anschlag aufs Schärfste und fordert die sofortige und unnachgiebige Suche nach den Tätern und Hintermännern dieses feigen Aktes.

Grossrat Fuchs hat als Co-Referent an einem Podium von SMUV, GBI und Gewerkschaftsbund im Bärensaal in Thun-Dürrenast zu den Einbürgerungsvorlagen vom 26. September 2004 teilgenommen. Nach einer harten aber fairen Podiumsdiskussion und einem Auftritt von Massimo Rocchi begab sich Grossrat Fuchs zu seinem Fahrzeug auf den schlecht beleuchteten Parkplatz der Migros in Thun-Dürrenast, wo ihn die Täter bereits er-warteten und ihm Torten ins Gesicht warfen sowie Anzug und Auto verschmierten. Wohl nur durch professionel-len Personenschutz hätte diese gemeine und intolerante Attacke abgewehrt werden können. Aber wollen wir auch in der Schweiz künftig Zustände und Bewachungen wie im Ausland?

Der ganze Vorfall wurde von den Attentätern selbst fotografisch festgehalten. In welcher Hetzschrift oder auf welcher Hassseite im Internet die feigen Attentäter diese Fotos veröffentlichen werden ist nicht bekannt?

Dieser hinterhältige Tortenattacke zeigt, wie unzimperlich die radikale Linke und die Prediger von Toleranz heut-zutage auftreten und wie intolerant sie selber sind. Sie erweisen damit der Diskussion um die erleichterte Ein-bürgerung einen Bärendienst.

Grossrat Thomas Fuchs erklärt sich kulanterweise bereit, auf eine Anzeige bei der Polizei zu verzichten, falls die Täter die Reinigung von Hemd, Krawatte, Anzug und Hose begleichen und bedankt sich gleichzeitig bei den Gewerkschafterinnen und Gewerkschaftern für die anschliessende spontane Hilfe und die aufrichtigen Worte des Bedauerns für diesen undemokratischen Akt.

Der Anschlag ist letztendlich nichts anderes als die Verletzung der körperlichen Integrität eines Politikers. Politi-kerinnen und Politiker aller Parteien sind aufgerufen, Torten-, Bier- und Eierwürfe nicht als Kavaliersdelikte zu akzeptieren, sondern sich klar davon zu distanzieren. Letztendlich geht sonst die Meinungsfreiheit und Demo-kratie in unserem Land vor die Hunde. Tortenattacken sind kein taugliches politisches Mittel und schon gar kein Argument in einer zivilisierten politischen Auseinandersetzung!


Kontakte:

Jürg M. Stauffer Generalsekretär Junge SVP Schweiz Mobile: 076/390 18 88 E-Mail:  info@jmstauffer.ch


AutorIn: Jürg M. Stauffer
  hehehe
26.08.2004 18:02  
@oben, musste es gleich zweimal sein oder gleich doppelt blöd??


| Web:: http://www.a-g-o.ch.vu
  gOi!l
26.08.2004 21:03  
echte goile aktion lOite wOiter so
WeWantJusticeNotPolitics


AutorIn: rOi!
  geile aktion!
26.08.2004 23:15  
sehr gute aktion!!! da schlagen doch nazis willkürklich leute, denen aussehen ihnen nicht passt, nieder. solche übergiffe wird von der bevölkerung nicht einmal mehr beachtet, da es schon fast zum alltag gehört, bekommt aber so ein scheiss rassist mal ne torte in die fresse werden die "täter" als primitiv abgestempelt. deshalb, sehr gute aktion! weiter so! wer kämpft kann verlieren, wer nicht kämpft hat schon verloren. nieder mit dem rassisten pack.
meinungsfreiheit und demokratie gehen vor die hunde? super meinungsfreiheit, wenn der papst nach bern kommt darf nicht einmal demonstriert werden, hat das volk über dieses demoverbot abgestimmt?


AutorIn: armymuffel
  "kapitalistische Verwertungslogik"
27.08.2004 00:04  
Die "kapitalistische Verwertungslogik" (wenn man denn auf diesem theoretischen Niveau zu argumentieren versucht) kann mensch nicht der SVP und schon gar nicht einer Einzelperson wie Thomas Fuchs anlasten. Ihr muss sich jede Partei (bis zu einem gewissen Grad)unterordnen. Die Ausgrenzer auszugrenzen ist auch keine Lösung. Nicht wegen ihres scheinheilligen Toleranz- und Demokratiegesülzes im Nachhinein, sondern weil eine vermeintlich politische Aktion dann als verfehlt gelten kann, wenn ihr konstruktiver bzw. symbolischer Gehalt gleich null ist und sie aus diesem Grund allein als Angriff auf die Person eines Politikers interpretiert wird.

Deshalb: Gegen jede Form von personaler Ausgrenzung!


AutorIn: ouragan
  "Kapitalistische Verwertungslogik"
27.08.2004 00:15  
Die "kapitalistische Verwertungslogik" (so mensch auf diesem theoretischen Niveau zu argumentieren versucht) lässt sich nicht der SVP und schon gar nicht einer Einzelperson wie Thomas Fuchs anlasten. Eher verhält es sich umgekehrt! Die Parteien müssen sich alle (zumindest bis zu einem gewissen Grad) der kapitalistischen Verwertungslogik unterordnen. So scheinheillig das Toleranz- und Demokratiegesülze von seiten eines SVPlers klingen mag - die Ausgrenzer auszugrenzen ist auch keine Lösung! Eine vermeintlich politische Aktion muss dann als verfehlt gelten, wenn sie mangels irgend eines konstruktiven oder symbolischen Gehalts allein als Angriff auf die Person eines Politikers interpretiert wird.

Deshalb: gegen jede Form von personaler Ausgrenzung!


AutorIn: ouragan
  o mein gott tom..
27.08.2004 20:08  
Eine Frage: Wenn Fuchs so unbeliebt sein soll, warum hätte in dann der Westen von Bern sogar in den Gemeinderat gewählt?
Tom

...weil doch wohl die meisten Menschen im Westen aufgrund unserer Gesetzeslage (kein CH-Pass ) nicht Wählen können. Die hätten ihn ganz sicher nicht gewählt. Fuchs ist und bleibt unbeliebt! Basta!

und ouragon: motz doch nicht nur rum, bring ne bessere idee


  Clownereien
27.08.2004 20:25  
Also Leute, Tortenwerfen ist doch immer ein Spass für den Zuschauer. Das Tortenwerfen hat in Clownnummern eine lange Tradition. Der Beworfene ist wie der Werfer - ein Clown.
Auf dem Foto erkennt man das Lachen des Clowns. Thomas Fuchs ist toll, der bringt mich auch zum Lachen, er freut sich wahrscheinlich darüber, dass er endlich wieder mal in DER Zeitung (20min) kommt. Nächstes mal stimme ich auch für ihn, lustige Leute braucht das Land. Auch ein Dankeschön an den Werferclown, eine gelungene Nummer, das Timing scheint ja perfekt gewesen zu sein, sehr zielsicher. Und nicht zu vergessen, Dank auch dem Fotografen, der uns das Ganze vermittelt hat. Ein Heidenspass! Indymedia is fun media!


AutorIn: Pierrot
  JAAAAAAAH!
31.08.2004 20:00  
MEHR TORTEN BRAUCHT DAS LAND!!!!!!!!!


AutorIn: Ruedi Hintermann
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